Forschungsstipendien [Deadline 14.01.2018]: Rijksmuseum Amsterdam


Im Rahmen des Rijksmuseum Fellowshipprogramma ermöglicht das sechsmonatige Johan Huizinga Fellowship Historikern an Objekten der Sammlung des Rijksmuseum in Amsterdam zu forschen.

Mehr Informationen zum Johan Huizinga Fellowship

Zusätzlich wird das zwölfmonatige Andrew W. Mellon Fellowship für Promovierende zur niederländischen Kunstgeschichte vergeben.

Mehr Informationen zum Andrew W. Mellon Fellowship

Bewerbungsschluss für beide Forschungsstipendien ist der 14.01.2018.

Bibliothek im Rijksmuseum Amsterdam

Bildnachweis: Olivier Blitzblum (CC BY-NC-ND 2.0), via flickr

Rezension: Buettner – Europe after Empire. Decolonization, Society, and Culture


Martin Rempe hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Buettner, Elizabeth: Europe after Empire. Decolonization, Society, and Culture. Cambridge: Cambridge University Press, 2016.

Die an der Universiteit van Amsterdam lehrende Historikerin Elizabeth Buettner widmet weite Teile ihrer Studie der Kolonialvergangenheit Belgiens und der Niederlande.

Hier geht’s zur Rezension …

Rezension: Broomhall / Van Gent – Dynastic Colonialism


Irena Kozmanová hat im Blog des RECS (Research Center Sanssouci für Wissen und Gesellschaft) folgenden Titel rezensiert:

Susan Broomhall, Jacqueline Van Gent: Dynastic Colonialism. Gender, materiality and the early modern house of Orange-Nassau, London, New York 2016

Hier geht’s zur Rezension …

Hieronymus Janssens: „Ball given to Charles II at the Hague on his departure to England“, um 1660, Öl auf Leinwand, Royal Collection (GB)

Bildnachweis: Hieronymus Janssens [Public domain], via Wikimedia Commons

Tagungsbericht: The Domestic Sphere in Europe 16th to 19th Century


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Lena-Sophie Margelisch (Bern) über die internationale Tagung „The Domestic Sphere in Europe 16th to 19th Century“ erschienen, die vom 7. bis zum 9. September 2017 in Thun stattgefunden hat.

Hierin wird auch über folgende Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Daniela Hammer-Tugendhat (Wien): The Significance of 17th Century Dutch Interieur-Painting for the Formation of Bourgeois Identity.
  • Tine Van Osselaer (Antwerpen): The Domestic Sphere as a Religious Space in the 19th Century.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Call for Papers: Belgier in Deutschland (1945-2004)


Am 12. und 13. April 2018 findet in der Akademie Vogelsang IP | NS-Dokumentation Vogelsang (Schleiden) der Workshop Belgier in Deutschland (1945-2004)“ statt. Organisatoren sind Stefan Wunsch (Akademie Vogelsang IP), Claudia Hiepel (Universität Duisburg-Essen), Christian Henrich-Franke (Universität Siegen), Guido Thiemeyer (Universität Düsseldorf) und Christoph Brüll (Université du Luxembourg).

Mit der Kapitulation des Deutschen Reichs am 8. Mai 1945 ging die administrative und politische Gewalt in Deutschland in alliierte Hände über. Das Deutsche Reich hörte als souveräner Staat auf zu existieren und wurde zunächst in vier Besatzungszonen unterteilt, in denen die vier Siegermächte Frankreich, Großbritannien, UdSSR und USA die Verwaltung übernahmen und Besatzungstruppen stationierten. Sie wurden unterstützt durch Besatzungstruppen weiterer Staaten, die nicht zum engeren Kreis der Siegermächte zählten, aber im Rahmen des Besatzungsstatuts Garnisonen auf deutschem Territorium stationierten. Unter ihnen waren auch belgische Truppen, die unter britischer Oberverwaltung nach Kriegsende allmählich in Standorte in der südlichen britischen Besatzungszone einrückten. Erst nach der deutschen Wiedervereinigung setzte der schrittweise Rückzug ein, der im Jahr 2005 abgeschlossen war, als die letzten belgischen Truppen nach fast 60 Jahren das Territorium der Bundesrepublik verließen.

Die Bedingungen und Grundlagen der belgischen Militärpräsenz wandelten sich in diesen 60 Jahren enorm. Rückten die Truppen zunächst als Besatzer ein, so wandelte sich ihr Auftrag schnell in den eines Beschützers vor den Truppen des Warschauer Pakts im Rahmen eines umfassenden NATO-Verteidigungskonzepts. Aus Besatzern wurden aber nicht nur Beschützer, sondern im Rahmen des europäischen Einigungsprozesses allmählich auch Freunde und Partner. Die Bedingungen der Anwesenheit belgischer Truppen auf deutschem Territorium spiegelten damit die politische Großwetterlage in Europa und der Welt über die gesamten 60 Jahre wieder, so dass sich die Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte Europas in ihnen wie in einem Brennglas bündelt.

‚Vor Ort’ in den Garnisonsstädten auf deutschem Boden stellten sich den belgischen Truppen derweil ganz praktische Probleme bei der Organisation des Neben- und Miteinanders. Die belgischen Soldaten und ihre anwesenden Familienangehörigen fanden sich in neuen gesellschaftlichen Zusammenhängen wieder, die in den Kontaktzonen jenseits der deutsch-belgischen Grenze jeweils neu ausgelotet werden mussten. Gemeinsame (Kultur-)Feste, bi-nationale Hochzeiten, gemeinsame Sportveranstaltungen oder Sportstättennutzungen sind nur wenige Aspekte, die in jeder Garnisonsstadt den Alltag prägten, wenngleich vor unterschiedlichen lokalen Hintergründen, was die Größe der Städte, die Lage belgischer Kasernen, die wirtschaftliche Bedeutung der Belgier oder auch nur ihre Sprache (flämisch oder wallonisch) betraf. Als besonders bedeutsam erwies sich die Übernahme der frei gewordenen repräsentativen Gebäude des Nationalsozialismus durch die belgischen Soldaten, die eine recht pragmatische Umgangsweise mit politischer und architektonischer Symbolik entwickelten.

Der explorative Workshop ‚Belgier in Deutschland’ möchte sich genau diesen Kontakten und Kontaktzonen widmen. Er soll die Möglichkeit eines ersten Erfahrungsaustauschs bieten, um so langfristig ein Forschungsnetz zum Thema zu etablieren. Fragen, die in den erbetenen Vorträgen adressiert werden sollen, sehen in etwa wie folgt aus: Wie sah das Neben- und Miteinander in den Garnisonsstädten aus? Wie wurde es vor Ort organisiert? Welche Konflikte tauchten im Alltag auf? Wie veränderte sich das Verhältnis im Laufe der Zeit? Wie nachhaltig waren Kontakte über die eigentliche Besatzungszeit hinaus? Gab es Unterschiede zwischen den Standorten? Ebenso gilt es zu fragen, wie sich die Präsenz belgischer Truppen in Deutschland auf Belgien selber auswirkte? Ganz allgemein geht es also auch um die Frage, welche Rolle die belgischen Soldaten auf deutschem Territorium für die Prozesse der Europäischen Integration und der Europäisierung spielten?

Referats- und Themenvorschläge sind herzlich willkommen. Die Abstracts sollten auf Deutsch, Englisch oder Französisch verfasst sein, maximal 300 Wörter umfassen und zusammen mit einem kurzen CV und Literaturverzeichnis bis spätestens zum 31.12.2017 an folgende Adresse gesandt werden: christoph.brull@uni.lu.

Die Benachrichtigung der Referenten erfolgt spätestens zum 31.1.2018. Die Vorträge selbst sollen nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern, damit ausreichend Zeit für die anschließende Diskussion bleibt.

Die Übernahme der Kosten für die Anreise, Übernachtung und Verpflegung wird von den Veranstaltern angestrebt.

Ehemalige Belgische Kaserne Colonel BEM Adam in Soest (2011)

Bildnachweis: von Stephan Hense [CC0], via Wikimedia Commons

Tagung [München, 12.-14.10.2017]: Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)


Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland, so lautet das Motto der Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte, die vom 12. bis zum 14. Oktober 2017 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München stattfinden wird.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Konferenzwebsite.

Hier geht es zum Tagungsprogramm.

Die Anmeldefrist endet am 15. September 2017.

Peter Jacob Horemans (*Antwerpen 1700, † München 1776), Stadtansicht Münchens mit dem La-Rosée-Schlössel im Vordergrund (1749)

Bildnachweis: Peter Jacob Horemans [Public domain], via Wikimedia Commons

Tagungsbericht: Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation [Wien, 29.-31.03.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Bettina Braun über die Konferenz „Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation“ erschienen, die vom 29. bis 31. März 2017 am Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stattfand. In zahlreichen Vorträgen kamen die Österreichischen Niederlande zur Sprache.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Kaiserliche Familie, 1754, Öl auf Leinwand, Schloss Schönbrunn, Wien

Bildnachweis: Martin van Meytens [Public domain], via Wikimedia Commons

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