Tagung [10.-11.07.2017, Regensburg]: Supreme courts under Nazi occupation


Am 10. und 11. Juli 2017 veranstalten Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen) und Martin Löhnig (Universität Regensburg) die DFG-geförderte Tagung „Supreme courts under Nazi occupation.

Aus dem Ankündigungstext:

Wie kann die Justiz den Primat des Rechts gegen politische Einflussnahme verteidigen? Diese Frage ist so alt wie Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Justiz selbst. Einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage kann der vergleichende Blick auf nationale Höchstgerichte in Europa in einer Zeit höchster Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit leisten, nämlich zur Zeit der Besetzung Frankreichs, Belgiens, Hollands, Luxemburgs, Dänemarks und Norwegens im Zweiten Weltkrieg.“

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hof van Cassatie/Cour de cassation (Belgium)
    Françoise Muller (Université catholique de Louvain)
  • Hoge Raad der Nederlanden (Netherlands)
    Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen)
  • Cour supérieure de justice (Luxembourg)
    Vincent Artuso (Universität Luxemburg)
  • Judges and Occupation
    Mélanie Bost (CegeSoma/Royal Military Academy, Brüssel)

Tagungsort ist die Künstlergarderobe beim Audimax der Universität Regensburg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten an rechtskultur@ur.de.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Call for Papers: From Colonial War to the War on Terror?


Gerne machen wir Sie auf den Call for Papers für die Tagung From Colonial War to the War on Terror? Perspectives on Government Struggles against Distant „Monsters“ in the 20th Century, die vom 07.12. bis 08.12.2017 im Centre Marc Bloch in Berlin stattfindet, aufmerksam.

Die Veranstalter freuen sich ausdrücklich über Beiträge aus Belgien und den Niederlanden sowie über Beiträge, die belgische bzw. niederländische Perspektiven berücksichtigen.

Abstracts in deutscher, englischer oder französischer Sprache können bis zum 31.05.2017 eingereicht werden.

Mehr Informationen bei H-Soz-Kult, 30.03.2017 und auf der entsprechenden CfP-Seite des deutsch-französischen Netzwerks Europa als Herausforderung / Saisir l’Europe.

 

Call for Papers [Deadline 01.06.2017]: Literature without Frontiers? [Gent, 09.-10.02.2018]


Am 9. und 10. Februar 2018 organisiert die Group for Early Modern Studies an der Universiteit Gent die Konferenz Literature without Frontiers?. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit den Perspektiven einer transnationalen Literaturgeschichte der Niederlande zwischen 1200 und 1800.

Aus dem CfP:

„This conference – Literature without Frontiers? – aims to bring together a number of telling examples that advocate a transnational perspective for the construction and writing of the literary history (histories?) of the Low Countries in the period 1200-1800. We invite scholars of the periods involved to address case studies (authors, texts, translations, mechanisms of textual production, motifs, tropes, genres) that on account of their ‘transnational’ character have fallen outside the scope of the current attempts of literary historiography.“

Beitragsvorschläge können noch bis zum 1. Juni 2017 eingereicht werden.

Die Kurzversion des CfP finden Sie hier.

Die detaillierte Version des CfP „Literature without Frontiers“ finden Sie hier als PDF-Datei.

Konferenz [11.-13.05.2017, Oldenburg]: Reformation, Migration und religiöse Pluralisierung. Politik und Praktiken religiöser Koexistenz


Unter dem Titel „Reformation, Migration und religiöse Pluralisierung. Politik und Praktiken religiöser Koexistenz“ findet die Jahrestagung der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 2017 in Kooperation mit dem Projekt „Freiheitsraum Reformation“ und der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Oldenburg vom 11. bis 13. Mai im Kulturzentrum PFL Oldenburg statt.

Unter den Beiträgen befinden sich einige mit Benelux-Bezug:

  • Crossing borders: the migration of sacred music in northern Europe, 1580-1720 (Stephen Rose, London)
  • War, Migration and the Politics of Religious Pluralism (Wayne te Brake, New York)
  • (K)ein sicherer Hafen? – Migrantinnen in Emden (Raingard Esser, Universität Groningen)
  • Protestantische Begegnungen: Lutherische Pastoren und religiöser Pluralismus in der atlantischen Welt des 18. Jahrhunderts (Mark Häberlein, Universität Bamberg)
  • Surinam-Zeist-Herrnhut-Pennsylvania: Zum Wechselspiel lokaler Praktiken und globaler Missionspolitik am Beispiel der Herrnhuter Surinammission im 18. Jahrhundert (Jessica Cronshagen, Universität Oldenburg)

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm, Zahlung des Tagungsbeitrags und Anmeldung (bis 15. April 2017).

Call for Papers [Deadline 30.04.2017]: ANKK‐Jahrestagung 2017 „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland.“


Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (ANKK) findet vom 12. bis 14. Oktober 2017 in München statt.

Aus dem Call for Papers:

Wenn von den überregionalen Inspirationsquellen für die Kunst und Kultur Süddeutschlands die Rede ist, wird meist an erster Stelle auf Italien verwiesen. Dennoch lassen sich über Jahrhunderte hin verschiedenste Verbindungen in die Niederlande und nach Flandern feststellen, die die Kunst, Kultur und Wissenschaft „südlich der Mainlinie“ mitgeprägt haben. […] […] […]

Erwünscht sind Vorschläge für Vorträge (ca. 20 min.) und auch Themenvorschläge für Workshops, die im Bezug zu den Münchener Sammlungsbeständen stehen und in einer Gruppe von 10-15 TeilnehmerInnen in den Sammlungen und vor Ort diskutiert werden können. Für die Workshops ist eine Dauer von ca. 1,5 Std. vorgesehen. Besonders erwünscht sind Vorschläge von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Die Frist für die Einreichung von Exposés ist der 30.04.2017.

Mehr Informationen …

Wittelsbacherbrunnen im Brunnenhof der Münchner Residenz, um 1600, Figuren stammen aus der Werkstatt des Renaissancebildhauers Hubert Gerhard (* um 1540/1550 in ’s-Hertogenbosch; † um 1620)

Bildnachweis: von Rufus46 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Konferenz [06.04.2017, Lingen]: Migration in der Ems Dollart Region


Am 6. April 2017 veranstaltet das Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland eine Konferenz mit dem Titel „Migration in der Ems Dollart Region“.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.

Tagungsbericht: ‘Mein Kampf’: Reception, Edition, Analysis [Amsterdam, 10.-11.11.2016]


Über die Tagung ‘Mein Kampf’: Reception, Edition, Analysis, die am 10. und 11. November 2016 vom Duitsland Instituut Amsterdam, dem Goethe-Institut und dem NIOD organisiert wurde, schreibt Daniël Hendrikse heute auf H-Soz-u-Kult.

Hintergrund sind die Publikationsvorhaben renommierter Verlage, die vom Münchener Institut für Zeitgeschichte (IfZ) 2016 veröffentlichte „kritische Edition“ von „Mein Kampf“ in niederländischer und französischer Übersetzung herauszubringen.

Ein niederländischsprachiger Tagungsbericht vom selben Autoren findet sich auch hier bei Jonge Historici.

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