Neu im Web: Journal for the History of Environment and Society


Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit historischer Umweltforschung befassen, gibt es eine neue Open-Access-Zeitschrift: das Journal for the History of Environment and Society (JHES), erschienen bei Brepols.
Das JHES ist der Nachfolger des belgisch-niederländischen Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis (Gent: Academia Press).

Im Mission Statement der Zeitschrift heißt es u.a.:

„The Journal aims to be a leading on-line and open-access magazine that covers various aspects of environmental history in the broadest sense of the word. Emphasis is upon studies which focus on the historical relations between environmental changes and the social-historical context. Interregional and international comparative articles are getting special attention.
Contributions should be of high scientific quality. Because of the interdisciplinary nature of the discipline, papers should be easy-to-read for all disciplines of the field, which ensures their accessibility to a wider audience as well. To ensure scientific quality, JHES follows a strict double-blind peer-review procedure.
Geographically, the Journal is primarily – but not exclusively – focusing on NW-Europe including areas that had historical relations with that broad region. Articles with a more general geographic scope can also be published in the Journal.“

Über das JHES-Archiv sind auch die Inhaltsangaben aller Ausgaben des Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis auffindbar.

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von JHES.

Haben wir Ihr Interesse an beneluxbezogenen E-Zeitschriften geweckt? Dann stöbern Sie doch mal ein wenig im E-Zeitschriften-Verzeichnis der ViFa Benelux. Alle mit einer grünen Ampel versehenen Zeitschriften sind frei im Internet verfügbar.

 

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Neder-L jetzt Neerlandistiek


Neder-L, die elektronische Zeitschrift für Niederlandistik in Blogform, ist jetzt aufgegangen in der E-Zeitschrift Neerlandistiek. Online tijdschrift voor taal- en letterkundig onderzoek.

Neerlandistik ist in den Jahren 2001 bis 2013 als erste Open-Access-Zeitschrift für Niederlandistik mit Peer-Review-Verfahren erschienen. Die aktuelle Neerlandistiek soll ein gemeinsamer Neustart für beide Online-Zeitschriften sein, von der sich die Initiativnehmer auch einen Zuwachs der wissenschaftlichen Beiträge erhoffen.

Lesen Sie mehr dazu in dem Artikel Neerlandistiek. Een openingstoespraak von Marc van Oostendorp und auf der Seite Over Neerlandistiek.

Niederländische Universitäten und Elsevier: Vereinbarung zu Open Access


In den Niederlanden haben sich die Vereniging van Universiteiten (VSNU) und Elsevier auf einen „Big Deal“ für die Dauer von drei Jahren (2016-2018) geeinigt, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an niederländischen Universitäten den freien Zugang zu Elsevier-Zeitschriften gewährt und es ihnen ermöglichen wird, Open Access in ausgewählten Zeitschriften des Verlags zu publizieren, ohne dass ihnen dabei zusätzliche Kosten (APCs) entstehen.

Auf diese Weise soll erreicht werden, dass bis 2018  30% des niederländischen wissenschaftlichen Outputs auf dem so genannten „goldenen Weg“ des Open Access veröffentlicht wird. Während der Verhandlungen hatten die niederländischen Universitäten zu einem Elsevier-Boycott aufgerufen (siehe hierzu unseren Bericht vom 03.07.2015).

Mehr Informationen auf Niederländisch | auf Englisch

 

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Neu im Web: Fons – Tijdschrift voor leraren Nederlands in het Vlaamse basis- en secundair onderwijs


Letzte Woche wurde die erste Nummer einer neuen Zeitschrift für die Fachdidaktik des Niederländischen veröffentlicht:

Fons – Tijdschrift voor leraren Nederlands in het Vlaamse basis- en secundair onderwijs

Fons erscheint sowohl gedruckt als auch online. Die Online-Version ist gratis im Internet verfügbar. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Website von Fons und bei Neder-L.

Open-Access-Woche 2015: Interessante Initiativen


Die diesjährige Open-Access-Woche neigt sich dem Ende entgegen. An dieser Stelle möchten wir zwei wichtige niederländische Initiativen der letzten Tage hervorheben:

Brill hat in Zusammenarbeit mit Data Archiving and Network Services (DANS) eine neue Open-Access-Zeitschrift herausgegeben, die sich dem Thema Forschungsdaten widmet: Research Data Journal for the Humanities and Social Sciences.

Research Data Journal for the Humanities and Social Sciences (RDJ) is a peer reviewed e-only open access journal, which is designed to comprehensively document and publish deposited data sets and to facilitate their online exploration. In this way it wants to contribute to transparency of research, accelerate dissemination and foster reuse. The journal concentrates on the Humanities and Social Sciences, covering history, archaeology, language and literature in particular. The publication languages are English and Dutch.“ (Zitat aus der Selbstbeschreibung)

Die erste Ausgabe von RDJ enthält u.a. folgende Beiträge: O. Gelderblom – Merchants from the Southern Netherlands and the rise of the Amsterdam staplemarket (1578-1630), E. Jorink (dep.) – Correspondence of Swammerdam (1664-1679), E.J. de Jager – Reis van de Razzia: een oral history project over de razzia van Rotterdam sowie L.P. Verniers & R. Torremans (dep.) – Wonen en werken in de Late IJzertijd in Spijkenisse. Een archeologische opgraving.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass eine Reihe internationaler sprachwissenschaftlicher Zeitschriften zukünftig Open Access erscheinen sollen. Hierbei ging die Initiative von niederländischen Wissenschaftler(inne)n und Wissenschaftsorganisationen aus. Den Anfang werden im Jahr 2016 Laboratory Phonology und The Journal of Portuguese Linguistics machen. Weitere namhafte Zeitschriften sollen folgen. Als Plattform für diese Open-Access-Aktivitäten dient LingOA (Linguistics in Open Access).

Lesen Sie hierzu auch:

 

LingOA

 
Bildnachweis: Copyright by LingOA

Delpher: Suchtipps für Fortgeschrittene


Es ist wieder einmal an der Zeit, ein paar Worte über Delpher, das hervorragende Suchportal für digitalisierte Texte zu verlieren, das insbesondere für historisch orientierte Recherchen zu empfehlen ist. Mit aktuell gut einer Million niederländischen Büchern, Zeitungen und Zeitschriften ist Delpher ist ein wahres Füllhorn an historischen Quellen – ein Füllhorn zudem, dessen Inhalt von Jahr zu Jahr stets umfangreicher wird.

Vieles findet man in Delpher direkt über eine Eingabe von Suchwörtern auf der Startseite. Wer jedoch etwas präziser suchen oder große Treffermengen gezielt eingrenzen möchte, tut gut daran, sich etwas näher mit den unterschiedlichen Suchmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Heute möchten wir Sie daher auf ein Video aufmerksam machen, in dem die erweiterte Suche in Delpher sehr anschaulich erläutert wird. Hierbei geht es um das Suchen mit Platzhaltern (Wildcards), Booleschen Operatoren wie AND, OR und NOT sowie einiges andere mehr. Die hier vorgestellten Suchtipps können in ähnlicher Form in vielen anderen Datenbanken angewandt werden. Daher hat der kurze Film (2:33 Minuten) einen ganz besonderen Mehrwert für alle, die daran interessiert sind, ihre allgemeine Recherchekompetenz zu erweitern und gezielter zu guten Ergebnissen zu kommen.

Hier der Film „Zoeken met operatoren in Delpher“:

Noch mehr Informationen zur Suche in Delpher finden Sie in der Delpher-Zoekhulp.

Wer erst einmal mit den Basics zur Literaturrecherche beginnen möchte, ist übrigens gut bedient mit dem allgemein gehaltenen Video Recherchefahrplan für wissenschaftliches Arbeiten.

Niederländische Universitäten starten Elsevier-Boykott


Die niederländischen Universitäten haben damit begonnen, den Wissenschaftsverlag Elsevier zu boykottieren. Der Hintergrund des Konflikts sind Uneinigkeiten über die seitens der niederländischen Regierung und der Universitäten eingeforderte Möglichkeit, wissenschaftliche Artikel Open Access publizieren zu können.

In einem ersten Schritt wurden Wissenschaftler/innen, die der Redaktion einer der 2.200 Elsevier-Zeitschriften angehören, in den vergangenen Wochen aufgefordert, ihren Redakteursposten niederzulegen. Hierbei geht es laut NRC Handelsblad um 46 Chefredakteure und 835 Redakteure.

Mehr dazu z.B. hier:

Universiteiten zetten eerste stap boycot wetenschappelijk uitgever Elsevier (NRC Handelsblad, 02.07.2015)

Lesen Sie hierzu auch:

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