Tagung [Mainz, 28.-30.06.2018]: Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa

Vom 28. bis zum 30. Juni 2018 findet am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz die Abschlusstagung des Leibniz-Forschungsprojekts Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa statt.

Im Programm finden sich ein Beitrag mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Anna Lisa Schwartz (Trier/München): Rückbesinnung auf die Blütezeit der Republik. Das hundertjährige Jubiläum des Friedens von Münster in den Niederlanden

Hier finden Sie mehr Informationen zur Tagung.

Podiumsdiskussion [Münster, 15.05.2018]: 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster

Am 15. Mai 2018 findet um 19 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster) die Podiumsdiskussion 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster statt. Es referieren und diskutieren der niederländische Historiker Anton van der Lem (Universiteit Leiden) und der deutsche Historiker Bernd Thier (Stadtmuseum Münster).

Aus dem Veranstaltungstext:

„Am 15. Mai 1648 wurde im Münsteraner Rathaus der Frieden zwischen der Republik der Vereinigten Niederlande und dem Königreich Spanien beschworen. Einige Monate vorher, am 30. Januar, war im heutigen Haus der Niederlande nach zweijährigen Verhandlungen der Friedensvertrag parafiert worden. Der Vertrag brachte der Republik die endgültige internationale Anerkennung, und somit ist der „Vrede van Münster“ für die Geschichte der Niederlande ein sehr wichtiges historisches Ereignis. In der Veranstaltung, genau 370 Jahre nach der Beschwörung des Friedens, geht es jedoch nicht um das Zustandekommen, den Inhalt und die Folgen des Vertrages, sondern um die Frage, wie die Niederlande und die Stadt Münster in den vergangenen Jahrhunderten mit diesem Frieden umgegangen sind. Welche historischen Bilder wurden von diesem Friedensvertrag vermittelt und wie entwickelten diese sich? Wer prägte diese Bilder, mit welchen Zielen und welche Bilder setzten sich wann und warum durch?“

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gerard ter Borch (* Zwolle um 1617, † Deventer 1681), Friede von Münster (1648)

Bildnachweis: [Public domain], via Wikimedia Commons 

Historikertag [25.-28.09.2018, Münster]: Fachsektionen zum Partnerland Niederlande

Vom 25. bis 28. September 2018 findet der 52. Deutsche Historikertag an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter dem Motto „Gespaltene Gesellschaften“ statt. Das diesjährige Partnerland werden die Niederlande sein.

Heute haben wir Ihnen einen Überblick der Veranstaltungen mit Niederlande-Bezug in den Fachsektionen zusammengestellt. Die zahlreichen Sonderveranstaltungen mit Niederlande-Bezug im wissenschaftlichen Begleitprogramm sowie die verschiedenen Aktivitäten des FID Benelux auf dem Historikertag werden wir Ihnen in Kürze in gesonderten Blogbeiträgen präsentieren.

Mittelalter

Neuere und Neueste Geschichte

Zeitgeschichte

Epochenübergreifend

Doktorandenforum

  • Lisa Korge (Konstanz): Kolonialer Straßenbau in Niederländisch-Indien

 

Der Historikertag 2018 ist mit Social-Media-Auftritten auf Twitter und Facebook vertreten.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Historikertages 2018 im Überblick.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter diesem Link (bis zum 14. August ohne Nachmeldegebühr, danach bis zum 23. September 2018 mit 25 € Nachmeldegebühr).

Münster Prinzipalmarkt

Bildnachweis: Bernhard Liemann/FID Benelux

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 3

Ramon Voges rezensiert in den aktuellen sehepunkten Anton van der Lem: Die Entstehung der Niederlande aus der Revolte. Staatenbildung im Westen Europas, Berlin: Wagenbach 2016.

Maya I.S. Gradenwitz bespricht Christine Gundermann: Die versöhnten Bürger. Der Zweite Weltkrieg in deutsch-niederländischen Begegnungen 1945-2000 (= Zivilgesellschaftliche Veränderungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart; Bd. 13), Münster: Waxmann 2014 .

Rezension: Jensen – Vieren van Vrede

Lina Schröder hat im Rezensionsforum Literaturkritik.de folgenden Titel rezensiert:

Lotte Jensen: Vieren van vrede. Het ontstaan van de Nederlandse identiteit, 1648-1815. Nijmegen: Uitgeverij Vantilt, 2016.

Hier geht’s zur Rezension …

Tagung [18.-19.09.2017, Bonn]: Frühneuzeitliche Friedensstiftung in landesgeschichtlicher Perspektive

Am 18. und 19. September 2017 findet die Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte in Kooperation mit dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte sowie dem Zentrum für Historische Friedensforschung in Bonn statt.

Unter den zahlreichen Beiträgen finden sich drei mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Thomas P. Becker (Bonn): Der Kölner Pazifikationsprozess von 1579 und die Geburt der Niederlande.
  • Guido Braun (Bonn): Friedenskongresse und städtische Gesellschaft: Alltagskontakte und mikropolitische Interaktion zwischen lokalen Akteuren und römisch-kurialen Gesandtschaften in Münster, Nimwegen und Baden (1644-1714).
  • Renger de Bruin (Utrecht): Die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden. Einblicke in ein multinationales Ausstellungsprojekt (2013-2015).

Veranstaltungsort in Bonn ist der Festsaal im Universitätshauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 3).

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.