Tagungsbericht: Negotiating Status and Scope of Action


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Josef Köstlbauer über die internationale Tagung Negotiating Status and Scope of Action. Interrelations between Slavery and Other Forms of Dependency in Early Modern Europe erschienen, die vom 15. bis zum 17. Juni 2017 in Bremen stattgefunden hat.

Hierin wird auch über folgende Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Mark Ponte (Stadsarchief Amsterdam): Negotiating Freedom. Free and Enslaved Africans in Seventeenth-Century Amsterdam
  • Julia Holzmann (Universität Bremen): Conflicts and Relations Between Slavery, Dependency, Poverty and Coerced Labor in Eighteenth-Century Amsterdam. The Case “Christina from India”
  • Michel R. Doortmont (Rijksuniversiteit Groningen & Universiteit Leiden), Annemieke van der Vegt: Understanding African Identity in the Eighteenth-Century Netherlands. Between a Boy Servant at the Court of Orange-Nassau and a Lord of the Manor in the Province of Groningen

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop trägt den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Netherlands“.

Das Programm zum 10. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Es sind noch wenige Plätze frei. Für die Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Marijn Molema (m.molema@fryske-akademy.nl) und Krijn Thijs (k.thijs@uva.nl).

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

Rezension: Beaven, Brad; Bell, Karl; James, Robert (Hrsg.) – Port Towns and Urban Cultures


Christina Reimann hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Beaven, Brad; Bell, Karl; James, Robert (Hrsg.): Port Towns and Urban Cultures. International Histories of the Waterfront, c.1700–2000. London: Palgrave Macmillan, 2016.

In diesem Sammelband ist auch der Beitrag „Strangers Ashore. Sailor Identity and Social Conflict in Mid-Eighteenth-Century Cape Town“ (Nigel Worden) enthalten, der sich mit sozialen Normen von (desertierten) Seeleuten der VOC in Kapstadt beschäftigt.

Hier geht’s zur Rezension …

Call for Papers: Early Modern Low Countries


Im Frühjahr 2017 wird eine neue historische Zeitschrift das Licht der Welt erblicken: Early Modern Low Countries (EMLC).

Die Open-Access-Zeitschrift soll die Nachfolge der bekannten niederländischsprachigen Fachzeitschriften De Zeventiende Eeuw und De Achttiende Eeuw übernehmen. Sie wird sich der niederländischen Geschichte zwischen 1500 und 1800 in multidisziplinärer Perspektive widmen.

Nähere Informationen zum aktuellen Call for Papers lesen Sie hier.

 

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Neu im Web: Bronnen betreffende Kerk en School in de gouvernementen Ambon, Ternate en Banda ten tijde van de VOC, 1605-1791


Das Huygens ING hat mit dem sechsbändigen Werk Bronnen betreffende Kerk en School in de gouvernementen Ambon, Ternate en Banda ten tijde van de VOC, 1605-1791 eine interessante neue Online-Quelle für die Erforschung der niederländischen Kolonialgeschichte in Indonesien veröffentlicht. Die Publikation ist frei im Internet verfügbar.

Mehr Informationen | direkt zu den Dokumenten

Banda Neira, um 1724

Banda Neira, um 1724

Bildnachweis: [Public domain], Geheugen van Nederland via Wikimedia Commons

Gerrit Komrij-Preis 2014 für „Vieze liedjes“


Annemieke Houben wurde für ihre Publikation Vieze liedjes uit de 17e en 18e eeuw, eine Anthologie obzöner niederländischer Lieder des 17. und 18. Jahrhunderts, von der Zeitschrift Neder-L mit dem Gerrit Komrij-Preis 2014 ausgezeichnet. Zitat aus der Begründung der Jury zur Preisverleihung:

„De Gerrit Komrij-prijs is in het leven geroepen om de beste popularisering van de oudere letteren te eren, Komrij zelf hield van oude literatuur – maar voorkeur in een soort modern jasje. Komrij hield ook van mooi verzorgde boeken. En Komrij was niet vies van vieze verhalen. Uiteraard komt er dan maar één publicatie in aanmerking voor de prijs die naar Gerrit Komrij vernoemd is […]“

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Neu im Web: Brieven als Buit


Im vergangenen September hat das Instituut voor Nederlandse Lexicologie (INL) auf der Website Brieven als Buit eine Sammlung von ca. tausend Briefen aus dem 17. und 18. Jahrhundert in Datenbankform online gestellt. Die Briefe stammen vor allem von Seeleuten auf Auslandsreisen und daheimgebliebenen Angehörigen. Sie gelangten während der niederländisch-englischen Seekriege als Kriegsbeute in englische Hände und werden seitdem in britischen Archiven verwahrt.

Die Sammlung ist insbesondere interessant für die historische Sprachwissenschaft, da sie den alltäglichen Sprachgebrauch der damaligen Zeit widerspiegelt. Die Briefe wurden an der Universität Leiden sprachwissenschaftlich erforscht und transkribiert und vom INL mit linguistischen Informationen angereichert, sodass die Texte besser durchsuchbar sind.

Mehr Informatioen hierzu gibt es u.a. in einem Pressebericht des INL und auf der Projektwebsite brievenalsbuit.nl.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Linktipp Neue Website vom Meertens Instituut: “Gekaapte Brieven”.

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