Open-Access-Zeitschriften im Fach Geschichte: TSEG und Studium


Heute möchten wir Sie auf zwei Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte aufmerksam machen:

TSEG/ The Low Countries Journal of Social and Economic History (ehemals auch bekannt unter dem niederländischen Titel: Tijdschrift voor Sociale en Economische Geschiedenis) ist die wichtigste niederländisch-flämische Zeitschrift auf dem Gebiet der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. TSEG wird vom Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG/IISH) in Amsterdam und dem Nederlands Economisch Historisch Data Archief (NEHA) in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Utrecht herausgegeben. Während bisher schon die älteren Jahrgänge frei im Internet verfügbar waren, erscheint seit diesem Jahr die gesamte Zeitschrift einschließlich des aktuellen Jahrgangs Open Access.

Hier geht es zur Internetpräsenz von TSEG und hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Ebenfalls Open Access  und das bereits seit 2012  ist Studium: Tijdschrift voor Wetenschaps- en Universiteitsgeschiedenis | Revue d’Histoire des Sciences et des Universités, die offizielle Zeitschrift der belgisch-niederländischen Gesellschaft für Wissenschafts- und Universitätsgeschichte Gewina. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Huygens ING herausgegeben.

Hier geht es zur Startseite von Studium, hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Mehr zu Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte lesen Sie in unserem Blog-Artikel: Zeitschrift „De Zeventiende Eeuw“ goes Open Access.

In diesem Kontext eine Mitteilung in eigener Sache:

Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) ist bestrebt, einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur über die Beneluxländer uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck stellt der FID für Sie als Autor/in oder Herausgeber/in kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen relativ geringen Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann überdies das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Dieser Service ist zurzeit im Aufbau begriffen. Bitte melden Sie sich jederzeit gerne bei uns, wenn Sie hierzu nähere Informationen wünschen. Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

Neue Titel in OAPEN Library


Es lohnt sich immer einmal wieder einen Blick in die Angebote der Stiftung OAPEN zu werfen.

Wer oder was ist OAPEN? Die Stiftung definiert sich folgendermaßen:

„The OAPEN Foundation is a not-for-profit organisation based in the Netherlands, with its registered office at the National Library in The Hague. OAPEN is dedicated to open access, peer-reviewed books. OAPEN operates two platforms, the OAPEN Library (www.oapen.org), a central repository for hosting and disseminating OA books, and the Directory of Open Access Books (DOAB, www.doabooks.org), a discovery service for OA books. We work with publishers to build a quality-controlled collection of open access books, and provide services for publishers, libraries and research funders in the areas of dissemination, quality assurance and digital preservation.“ (Quelle: Homepage OAPEN)

Hier eine Auswahl interessanter Werke mit Niederlande-Belgien-Bezug aus der OAPEN Library:

 

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Open Access: Werkwinkel – Journal of Low Countries and South African Studies


Heute möchten wir Ihnen die Open-Access-Zeitschrift Werkwinkel – Journal of Low Countries and South African Studies (Tijdschrift voor Nederlandse en Zuid-Afrikaanse Studies / Tydskirf vir Nederlandse en Suid-Afrikaanse Studies) vorstellen. Werkwinkel wird von der Abteilung für Dutch and South African Studies der Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu (Adam Mickiewicz Universität in Posen) herausgegeben.

Zitat aus der Selbstbeschreibung:

„Werkwinkel is a peer-reviewed scientific journal which is published twice annually, either as standard or themed issues. Scientific articles in the broad fields of Dutch and South African Studies (culture, language and literature) are published in English, Dutch and Afrikaans. The editorial board also allows space for views and reviews of the newest publications in these fields.
Werkwinkel appears on the „European Reference Index for the Humanities“ and on the list of scientific journals, recognised by the Polish government.“

Die Zeitschrift erscheint seit 2014 bei De Gruyter Open unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0. Näheres zu den spezifischen Lizenzbedingungen lesen Sie hier (PDF-Datei). Die älteren Hefte aus den Jahren 2006 – 2012 sind frei zugänglich über die Webseiten der Adam Mickiewicz Universität.

Hier geht es zu den einzelnen Ausgaben:

 

Diese und noch viel mehr frei zugängliche E-Zeitschriften für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung finden Sie auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek der ViFa Benelux.

 

Open_Access_PLoS.svgCC-BY-NC-ND 3.0

 

 

Open-Access-Aktivitäten des FID Benelux


Vom 24. bis 30. Oktober 2016 findet die internationale Open-Access-Week mit vielerlei Aktivitäten an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen weltweit statt. Diesjähriges Motto ist „Open in Action“.

Open Access, der freie Zugang zu wissenschaflicher Information, ist auch ein wichtiges Aktionsfeld des FID Benelux / Low Countries Studies. Daher haben wir unsere Open-Access-Dienste im Rahmen einer Posterpräsentation kurz und knapp auf den Punkt gebracht:

 

OA-Week: Poster des FID Benelux

Sie können das Poster durch Anklicken vergrößern, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Melden Sie sich gerne, falls Sie Interesse an unserem Open-Access-Angebot haben: fid.benelux@uni-muenster.de

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Open Access bieten z.B. die Internetplattformen open-access.net, openaccess.nl und openaccess.be.

 

Bildnachweis: ULB Münster / FID Benelux

Neu im Web: Journal for the History of Environment and Society


Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit historischer Umweltforschung befassen, gibt es eine neue Open-Access-Zeitschrift: das Journal for the History of Environment and Society (JHES), erschienen bei Brepols.
Das JHES ist der Nachfolger des belgisch-niederländischen Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis (Gent: Academia Press).

Im Mission Statement der Zeitschrift heißt es u.a.:

„The Journal aims to be a leading on-line and open-access magazine that covers various aspects of environmental history in the broadest sense of the word. Emphasis is upon studies which focus on the historical relations between environmental changes and the social-historical context. Interregional and international comparative articles are getting special attention.
Contributions should be of high scientific quality. Because of the interdisciplinary nature of the discipline, papers should be easy-to-read for all disciplines of the field, which ensures their accessibility to a wider audience as well. To ensure scientific quality, JHES follows a strict double-blind peer-review procedure.
Geographically, the Journal is primarily – but not exclusively – focusing on NW-Europe including areas that had historical relations with that broad region. Articles with a more general geographic scope can also be published in the Journal.“

Über das JHES-Archiv sind auch die Inhaltsangaben aller Ausgaben des Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis auffindbar.

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von JHES.

Haben wir Ihr Interesse an beneluxbezogenen E-Zeitschriften geweckt? Dann stöbern Sie doch mal ein wenig im E-Zeitschriften-Verzeichnis der ViFa Benelux. Alle mit einer grünen Ampel versehenen Zeitschriften sind frei im Internet verfügbar.

 

Open_Access_PLoS.svg

A social networking site is not an open access repository


Hier ein interessanter Artikel der University of California’s Office of Scholarly Communication, in dem ResearchGate, Adcademia.edu und ähnliche Angebote mit institutionellen bzw. fachlichen Dokumentenservern verglichen werden:

“What’s the difference between ResearchGate, Academia.edu, and the institutional repository?” “I put my papers in ResearchGate, is that enough for the open access policy? These and similar questions have been been common at open access events over the past couple of years. […]

Weiterlesen: A social networking site is not an open access repository

Gerne erinnern wir Sie in diesem Zusammenhang daran, dass die ViFa Benelux mit Benelux-Doc über einen fachlichen Dokumentenserver verfügt, auf dem Sie Ihre Publikationen aus dem Bereich Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung (zweit-)veröffentlichen können.

 

Neder-L jetzt Neerlandistiek


Neder-L, die elektronische Zeitschrift für Niederlandistik in Blogform, ist jetzt aufgegangen in der E-Zeitschrift Neerlandistiek. Online tijdschrift voor taal- en letterkundig onderzoek.

Neerlandistik ist in den Jahren 2001 bis 2013 als erste Open-Access-Zeitschrift für Niederlandistik mit Peer-Review-Verfahren erschienen. Die aktuelle Neerlandistiek soll ein gemeinsamer Neustart für beide Online-Zeitschriften sein, von der sich die Initiativnehmer auch einen Zuwachs der wissenschaftlichen Beiträge erhoffen.

Lesen Sie mehr dazu in dem Artikel Neerlandistiek. Een openingstoespraak von Marc van Oostendorp und auf der Seite Over Neerlandistiek.

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