Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2018), 3

Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte beschäftigen:

Mittelalter (500–1500)

Frühe Neuzeit – Revolution – Empire (1500–1815)

  • Claudius Sittig, Christian Wieland (Hg.): Die »Kunst des Adels« in der Frühen Neuzeit, Wiesbaden (Harrassowitz Verlag) 2018, rezensiert von Helen Watanabe O’Kelly. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Imaginer le duc. Philipp II. und das ritterliche Erbe der Burgunder“ (Martin Wrede).
  • Dries Raeymaekers, Sebastiaan Derks (Hg.): The Key to Power? The Culture of Access in Princely Courts, 1400–1750, Leiden (Brill Academic Publishers) 2016, rezensiert von Étienne Bourdeu. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Forging Dynasty: The Politics of Dynastic Affinity in Burgundian-Habsburg Birth and Baptism Ceremonial (1430-1505)“ (Steven Thiry).

Neuere und Neueste Geschichte, 19.‒21. Jh.

FID Benelux auf dem Historikertag

Das Team des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) freut sich auf den heute beginnenden 52. Deutschen Historikertag in Münster. Erstmals wurden die Niederlande als Partnerland des Historikertages ausgewählt.

Wir haben gerne an der Organisation des Partnerland-Programms mitgewirkt und werden auch selber einige Programmpunkte bestreiten. Hier ein Überblick der Veranstaltungen, an denen der FID Benelux direkt beteiligt ist:

Mittwoch, 26. September 2018, 15:00-17:00 Uhr, HS201, Domplatz 23: FID Benelux (Sektionsleitung), Deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke. Erfahrungen – Beobachtungen – Perspektiven (Podium)

Aus dem Veranstaltungstext:

„Wo manifestieren sich die Kontakte mit Historikern aus dem Partnerland der Niederlande besser als in den bestehenden deutsch-niederländischen Geschichtsnetzwerken? Wir bringen einige von ihnen an einen Tisch: den „Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte“ (ADNG), den „Deutsch-Niederländischen Arbeitskreis für Adelsgeschichte“ und das „Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland“ sowie das Zentrum für Niederlande-Studien als Repräsentant binationaler Forschung und Lehre. Worin liegt der wissenschaftliche Mehrwert dieser grenzüberschreitenden Geschichtsnetzwerke? Wo kann man voneinander lernen? Was sind typische Fallstricke? Wozu braucht man in Zukunft noch deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke?
Nach einer Kurzpräsentation der vertretenen Netzwerke sollen diese Fragen den Kern einer Podiumsdiskussion bilden.“

Mittwoch, 26. September 2018, 19:30 Uhr, Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7: Brücken bauen. Ein Diskussionsabend mit Geert Mak (Sonderveranstaltung),

Aus dem Veranstaltungstext:

„Der niederländische Autor Geert Mak ist kein Fachhistoriker, aber ohne Zweifel seit vielen Jahren der erfolgreichste Verfasser historischer Darstellungen zur niederländischen Geschichte, die auch in Deutschland hohe Auflagen erreichen (z.B. „Das Jahrhundert meines Vaters“, „Die vielen Leben des Jan Six“ und die von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebene „Geschichte der Niederlande“). Über seinen Weg zur Geschichte, seine Arbeitsweise, seine Themenwahl und sein Erfolgsrezept (und was Fachhistoriker davon lernen können) diskutiert Geert Mak, der 2014 die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität erhielt, in der Bibliothek des Hauses der Niederlande mit dem Publikum.

Der Diskussion mit Geert Mak geht eine Kurzpräsentation des Zentrums für Niederlande-Studien an der WWU durch den Direktor Prof. Dr. Friso Wielenga sowie des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies durch seine Leiterin Ilona Riek voraus.“

Mittwoch bis Freitag, 26.-28. September 2018, 9-18 Uhr, „Marktplatz“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10

Auf dem „Marktplatz“ präsentieren wir uns gemeinsam mit Forschungsinstituten aus den Niederlanden und Deutschland, die einen Schwerpunkt im Bereich niederländische Geschichte haben.

Das Team des FID Benelux erreichen Sie hier zu folgenden Zeiten:

Mittwoch: 11:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 9:00-15:00 Uhr
Freitag: 9:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!

 

Probesitzen am FID-Stand auf dem Markplatz im LWL-Museum

Bildnachweis: FID Benelux

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 7/8

Stefanie Neidhardt rezensiert in den aktuellen sehepunkten Montserrat Herrero / Jaume Aurell / Angela C. Miceli Stout (Hgg.): Political Theology in Medieval and Early Modern Europe. Discourses, Rites, and Representations (= Medieval and Early Modern Political Theology; Vol. 1), Turnhout: Brepols Publishers NV 2017. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Interpretation of Scriptures as Theological-Political Act in Baruch Spinoza and John Locke“ (Montserrat Herrero).

Cinzia Grifoni bespricht Bernhard Hollick: Anonymi Epternacensis Glossae in logicam. Studie mit kritischer Edition der Texte (= Rarissima medievalia. Opera latina; Vol. V), Münster: Aschendorff 2015.

Stefanie Neidhardt rezensiert Aude Mairey / Solal Abélès / Fanny Madeline (Hgg.): „Contre-Champs“. Études offertes à Jean-Philippe Genet (= Polen-Pouvoirs, Lettres, Normes; 4), Paris: Classiques Garnier 2016. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „La noblesse du bas Moyen Âge face à l’usure, une forme de protection du réseau vassalique et du domaine seigneurial. L’exemple de la famille de Béthune dans le comté de Flandre (1202-1244)“ (Jean-François Cauche).

Matthias Schnettger bespricht Matthias Pohlig / Michael Schaich (Hgg.): The War of the Spanish Succession. New Perspectives (= Studies of the German Historical Institute London), Oxford: Oxford University Press 2018. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Speed and Security. Infrastructuring the English Postal Service to the Low Countries during the War of the Spanish Succession“ (Matthias Pohlig).

Christoph Brüll rezensiert Sebastian Bischoff: Kriegsziel Belgien. Annexionsdebatten und nationale Feindbilder in der deutschen Öffentlichkeit, 1914-1918 (= Historische Belgienforschung; Bd. 4), Münster: Waxmann 2018.

Nikolas Dörr bespricht Eckart Conze / Martin Klimke / Jeremy Varon (Hgg.): Nuclear Threats, Nuclear Fear and the Cold War of the 1980s (= Publications of the German Historical Institute Washington D.C.), Cambridge: Cambridge University Press 2017. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „A Case of „Hollanditis“. The Interchurch Peace Council in the Netherlands and the Christian Peace Movement in Western Europe“ (Sebastian Kalden).

Ludwika Lengert rezensiert Lydia Rosía Dorn: Diplomatenporträts der Frühen Neuzeit. Botschafter und Gesandte in der Malerei von Tizian über Van Dyck bis Aved (= Kunstwissenschaftliche Studien; Bd. 193), Berlin: Deutscher Kunstverlag 2017.

Tagung [Le Mans, 05.-06.06.2018]: Noblesses en exil

Am 5. und 6. Juni 2018 findet an der Le Mans Université eine internationale Tagung unter dem Titel Noblesses en exil. Les migrations nobiliaires entre la France, l’Empire et l’Europe centrale (XVe-XIXe siècle) statt.

Im Programm finden sich zwei Beiträge mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Luc Duerloo (Universiteit Antwerpen): La Cour de Bruxelles au début du XVIIe siècle. L’auberge de nobles en exil?
  • Bertrand Goujon (Université de Reims Champagne-Ardenne): Émigration ou (ré)implantation? Les princes et ducs d’Arenberg dans les États des Habsbourg à la charnière des XVIIIe et XIXe siècles

Hier finden Sie mehr Informationen zur Tagung.

Historikertag [25.-28.09.2018, Münster]: Fachsektionen zum Partnerland Niederlande

Vom 25. bis 28. September 2018 findet der 52. Deutsche Historikertag an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unter dem Motto „Gespaltene Gesellschaften“ statt. Das diesjährige Partnerland werden die Niederlande sein.

Heute haben wir Ihnen einen Überblick der Veranstaltungen mit Niederlande-Bezug in den Fachsektionen zusammengestellt. Die zahlreichen Sonderveranstaltungen mit Niederlande-Bezug im wissenschaftlichen Begleitprogramm sowie die verschiedenen Aktivitäten des FID Benelux auf dem Historikertag werden wir Ihnen in Kürze in gesonderten Blogbeiträgen präsentieren.

Mittelalter

Neuere und Neueste Geschichte

Zeitgeschichte

Epochenübergreifend

Doktorandenforum

  • Lisa Korge (Konstanz): Kolonialer Straßenbau in Niederländisch-Indien

 

Der Historikertag 2018 ist mit Social-Media-Auftritten auf Twitter und Facebook vertreten.

Hier finden Sie das vollständige Programm des Historikertages 2018 im Überblick.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter diesem Link (bis zum 14. August ohne Nachmeldegebühr, danach bis zum 23. September 2018 mit 25 € Nachmeldegebühr).

Münster Prinzipalmarkt

Bildnachweis: Bernhard Liemann/FID Benelux

Symposium [Heek-Nienborg, 22.-23.10.2015]: 4. deutsch-niederländisches Symposium zur Adelsgeschichte: Burgmannen und Burgmannshäuser – Landesdienst und Selbstbehauptung

Vom 22.-23.10.2015 findet in Heek-Nienborg bei Gronau das 4. deutsch-niederländische Symposium zur Adelsgeschichte unter dem Titel „Burgmannen und Burgmannshäuser – Landesdienst und Selbstbehauptung“ statt. Veranstalter ist der Deutsch-niederländische Arbeitskreis Adelsgeschichte / Nederlands-Duitse Kring voor Adelsgeschiedenis.

Das Programm des Symposiums und das Anmeldeformular finden Sie hier.

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Tagungsbericht: Adelige über sich selbst. Selbstzeugnisse in nordwestdeutschen und niederländischen Adelsarchiven

Gunnar Teske berichtet auf H-Soz-u-Kult über die Tagung Adelige über sich selbst. Selbstzeugnisse in nordwestdeutschen und niederländischen Adelsarchiven, die vom  06.06.-07.06.2013 in Münster stattfand.

Mehr Informationen: H-Soz-u-Kult, 17.09.2013

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