Briefwechsel der Frauen der holländischen und friesischen Statthalter (1602-1726) online verfügbar


In Zusammenarbeit mit den Koninklijke Verzamelingen Den Haag und Oxford University’s (Women) Early Modern Letters Online, (W)EMLO, hat das Huygens Instituut voor Nederlandse Geschiedenis ca. 3.500 Briefe der Frauen der holländischen und friesischen Statthalter (1602-1726) bearbeitet und online verfügbar gemacht. Die erstellten Metadaten der Korrespondenz sind sowohl integral als auch getrennt nach Statthalterfrau durchsuchbar.

Die Briefe betreffen die folgenden herausragenden Frauen der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen:

  • Hof im holländischen Den Haag:
    • Amalie zu Solms-Braunfels, Ehefrau von Friedrich Heinrich von Oranien (1.170 Briefe, 1602-1675)
    • Maria Henrietta Stuart, Ehefrau von Wilhelm II. von Oranien (352 Briefe, 1641-1660)
    • Maria II. (England), Ehefrau von Wilhelm III. von Oranien (116 Briefe, 1662-1694)
  • Hof im friesischen Leeuwarden:
    • Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel, Ehefrau von Ernst Casimir von Nassau-Dietz (150 Briefe, 1592-1642)
    • Albertine Agnes van Oranje-Nassau, Ehefrau von Wilhelm Friedrich von Nassau-Dietz (404 Briefe, 1634-1696)
    • Henriette Amalie von Anhalt-Dessau, Ehefrau von Heinrich Casimir II. von Nassau-Dietz (1.342 Briefe, 1666-1726).

Hier geht es zur Online-Briefsammlung.

 

Michiel Jansz. van Mierevelt, Portrait von Amalia von Solms-Braunfels (1602-75), ca. 1632, Rijksmuseum Muiderslot

Michiel Jansz. van Mierevelt, Portrait von Amalia zu Solms-Braunfels (1602-75), ca. 1632, Rijksmuseum Muiderslot

Bildnachweis: Michiel Jansz. van Mierevelt [Public domain], via Wikimedia Commons

Flandern & die Niederlande: aktuelle deutschsprachige Neuerscheinungen


Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird eine Vielzahl neuer Titel aus den Niederlanden und Flandern erwartet. Nach letztem Stand soll es sich um etwa 376 Publikationen handeln, die im Zuge des Ehrengastauftritts „Flandern & die Niederlande“ herausgegeben werden.

In diesem Zusammenhang erscheint eine regelmäßig aktualisierte Liste deutschsprachiger Neuerscheinungen. Berücksichtigung finden sowohl Belletristik als auch Sachbücher.

Das letzte Neuerscheinungsverzeichnis (Stand Juli 2016) ist hier als PDF-Datei abrufbar. Die nächsten Aktualisierungen werden auf der Website www.buchmesse.de/de/ehrengast zu finden sein.

Auf der Facebook-Seite des Ehrengastes ist darüber hinaus eine Bildergalerie der Neuerscheinungen zu finden.

 

Logo Buchmesse dies ist

Bildnachweis: Medienarchiv Buchmesse

Neu im Web: Journal for the History of Environment and Society


Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit historischer Umweltforschung befassen, gibt es eine neue Open-Access-Zeitschrift: das Journal for the History of Environment and Society (JHES), erschienen bei Brepols.
Das JHES ist der Nachfolger des belgisch-niederländischen Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis (Gent: Academia Press).

Im Mission Statement der Zeitschrift heißt es u.a.:

„The Journal aims to be a leading on-line and open-access magazine that covers various aspects of environmental history in the broadest sense of the word. Emphasis is upon studies which focus on the historical relations between environmental changes and the social-historical context. Interregional and international comparative articles are getting special attention.
Contributions should be of high scientific quality. Because of the interdisciplinary nature of the discipline, papers should be easy-to-read for all disciplines of the field, which ensures their accessibility to a wider audience as well. To ensure scientific quality, JHES follows a strict double-blind peer-review procedure.
Geographically, the Journal is primarily – but not exclusively – focusing on NW-Europe including areas that had historical relations with that broad region. Articles with a more general geographic scope can also be published in the Journal.“

Über das JHES-Archiv sind auch die Inhaltsangaben aller Ausgaben des Jaarboek voor Ecologische Geschiedenis auffindbar.

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von JHES.

Haben wir Ihr Interesse an beneluxbezogenen E-Zeitschriften geweckt? Dann stöbern Sie doch mal ein wenig im E-Zeitschriften-Verzeichnis der ViFa Benelux. Alle mit einer grünen Ampel versehenen Zeitschriften sind frei im Internet verfügbar.

 

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Tipp: WDR-Doku „Wir und die Belgier“


Die Dokumentation „Wir und die Belgier – Grenzgeschichten“ lief am letzten Freitag (12.8.2016) im WDR und zeigt u.a. interessante Filmaufnahmen aus der Zeit des Kaffeeschmuggels, Interviews  – z.B. mit Victor Neels, dem Kommandanten a.D. des Truppenübungsplatzes Vogelsang, oder mit Herbert Ruland von der Autonomen Hochschule in der DG über Neutral-Moresnet –  und anderes spannendes Material. Sie ist noch für einige Zeit in der Mediathek des WDR zu sehen.

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FID Benelux: Neuer Webauftritt


Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies präsentiert sich seit kurzem mit einem eigenen Webauftritt. Hier erfahren Sie mehr über die wesentlichen Eckpunkte des FID, so etwa das fachlich-regionale Profil, bestehende und geplante Dienste, Rechercheangebote, Nutzungsmodalitäten u.v.a.m.

Da der FID Benelux ein laufendes Projekt ist, das zunächst für drei Jahre (2016 − 2018) von der DFG bewilligt wurde, ist auch die Webpräsenz Work-in-Progress. Sie wird ergänzt und erweitert, sobald neue Dienstleistungsangebote zur Verfügung stehen oder falls einzelne Angebote einer näheren Erläuterung bedürfen.

Über aktuelle Entwicklungen im FID halten wir Sie selbstverständlich weiterhin auch hier im Blog sowie in unserem Newsletter (der aus technischen Gründen derzeit noch unter seinem alten Namen SSG-Benelux-News firmiert) auf dem Laufenden.

Zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn wir etwas für Sie tun können oder falls Sie Fragen zum FID Benelux haben!

Mit besten Grüßen

Ihr FID/ViFa Benelux-Team

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Open Access: De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw


Unter der Redaktion von Maarten Keune ist kürzlich bei Amsterdam University Press die Aufsatzsammlung Nog steeds een mirakel? De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw (ISBN: 9789089647092) erschienen. Das Werk kann als Printausgabe erworben werden und steht zeitgleich als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 zur Verfügung.

Zitat aus dem Vorwort:

„Het Nederlandse poldermodel werd eind jaren 90 van de vorige eeuw nationaalen internationaal bejubeld vanwege de zeer goede prestaties van de Nederlandse economie en arbeidsmarkt, en vanwege de grote rol van overleg, beleidsleren en consensusvorming tussen vakbonden, werkgeversorganisaties en de overheid in het ontwerpen en uitvoeren van economische en sociale hervormingen. […]

Tijdens een bijeenkomst bij Instituut Gak kwam de vraag op tafel hoe het poldermodel er vandaag de dag voorstaat, na al de ingrijpende veranderingen in de economie, maatschappij en politiek van de afgelopen twintig jaar. In deze twintig jaar is het poldermodel niet alleen bejubeld maar ook flink bekritiseerd en zelfs regelmatig doodverklaard. Al pratende ontstond het idee om een groep auteurs uit verschillende academische disciplines (sociologie, economie, geografie, recht, politieke wetenschappen) en ook uit de praktijk van de sociale partners bij elkaar te brengen om hun licht te laten schijnen over het poldermodel in de eenentwintigste eeuw. Het resultaat ligt hier voor u. De hoofdstukken analyseren verschillende aspecten van het poldermodel en stellen zich daarmee ook de vraag hoe het gaat met Nederland wat betreft democratie, economie, werk en welvaart. Op deze manier wil deze bundel bijdragen aan het debat over hoe Nederland ervoor staat, welke kanten we op kunnen of moeten in de toekomst met ons sociaaleconomisch beleid en wat de rol daarin is van de overheid, sociale partners en andere actoren.“

Hier geht es zur PDF-Ausgabe.

 

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Literaturzeitschrift kalmenzone mit Schwerpunkt Flandern


Vor kurzem ist Heft 9 der Internet-Literaturzeitschrift kalmenzone mit dem Themenschwerpunkt Flandern erschienen.

Der Themenschwerpunkt enthält mehrere Essays, Lyrik und literarische Übersetzungen. Das Heft kann gratis als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Hier geht’s zum Download von Heft 9 .

 

kalmenzone

 

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