Online-Ausstellung des C²DH „Éischte Weltkrich: Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in Luxemburg“

Auf der Webseite „Éischte Weltkrich“ präsentiert das Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History an der Universität Luxemburg (C²DH) eine Online-Ausstellung zum Thema „Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in Luxemburg“.

Zitat aus der Einleitung: „Die Website ist dabei so gestaltet, dass ein breites Nutzerspektrum mit verschiedenen Interessen und unterschiedlicher Expertise angesprochen wird. Es werden vier verschiedene Navigationsmodi angeboten: Ein thematischer, erzählungsorientierter Modus; ein digitales Archiv; eine interaktive, georeferenzierte Karte; und eine Zeitleiste. Weitere Bereiche der Website umfassen pädagogische Inhalte für Schulen sowie herunterladbare akademische Beiträge und Artikel. Die Gesamtstruktur der Ausstellung ist offen und flexibel gestaltet, so dass sie permanent um neues, sowohl über institutionelle Wege als auch durch Crowdsourcing zur Verfügung gestelltes, Material erweitert werden kann.“

Die Website wird dreisprachig angeboten (FR – DE – EN).

Hier geht es zur Online-Ausstellung „Éischte Weltkrich: Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in Luxemburg.

Großherzogin Maria-Adelheid von Luxemburg (1894-1924)

Bildnachweis: By Bain News Service, publisher [Public domain], via Wikimedia Commons 

ORF-Podcast: Kleiner Staat mit großer Geschichte

Johannes Koll, Senior Scientist am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Leiter des dortigen Universitätsarchivs, präsentiert in einer Sendereihe des Österreichischen Rundfunks die Geschichte der Niederlande.

Die Reihe hat es sich zum Ziel gesetzt, große Universalgeschichte auf erzählerische Weise wiederzugeben und dabei historische Hintergründe und Zusammenhänge sowohl spannend als auch leicht verständlich zu vermitteln.

Hier geht es zum einleitenden Beitrag. Die einzelnen Podcasts sind hier zu finden.

 

Bildnachweis: FID Benelux / CCO

Open Access: Democratie en gezag. Extremismebestrijding in Nederland, 1917-1940

Unter dem Titel Democratie en gezag. Extremismebestrijding in Nederland, 1917-1940 hat Joris Gijsenbergh seine Dissertation an der Radboud Universiteit in Nimwegen aus dem Jahr 2017 als Open-Access-Ausgabe veröffentlicht. Hierin fragt er nach dem sich wandelnden Demokratieverständnis und dem Kampf gegen politischen Extremismus in den Niederlanden während des Interbellums.

Hier geht es zur Open-Access-Ausgabe Democratie en gezag. Extremismebestrijding in Nederland, 1917-1940.

Hier geht’s zur Rezension des Titels für BMGN – Low Countries Historical Review von Constant Hijzen.

Das Kabinett Colijn II (1933-1935) führte 1933 das sogenannte „Ambtenarenverbod“ ein. Hierdurch war es niederländischen Staatsbeamten untersagt, Mitglied einer links- oder rechtsextremen Organisation zu sein.

Bildnachweis: Collectie SPAARNESTAD PHOTO/Fotograaf onbekend [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Niederländische Wissenschaftsblogs

Im ViFa Benelux-Blog bloggen wir in der Regel mehrmals pro Woche zu fachwissenschaftlichen Themen, die die Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung betreffen. Auch in vielen anderen Bereichen erfolgt die Wissenschaftskommunikation heutzutage zum Teil über Weblogs.

In seinem Blog Mainzer Beobachter hat Jona Lendering damit begonnen, niederländische Wissenschaftsblogs zu inventarisieren. Der Autor ruft seine Leser*innen ausdrücklich dazu auf, die dort angebotene Liste durch ihre Kommentare zu ergänzen. Auf diese Weise ist bereits eine schöne Anzahl wissenschaftlicher Blogs zusammengekommen.

Hier geht es zum Blogpost Wetenschapsblogs.

Wer wissen möchte, warum Lenderings Blog den Titel „Mainzer Beobachter“ trägt, findet dazu hier eine nähere Erläuterung.

 

Bildnachweis: Public Domain, CC0, via PIXNIO

Open Access: Plotlines of Victimhood. The Holocaust in German and Dutch history textbooks, 1960-2010

Unter dem Titel Plotlines of Victimhood. The Holocaust in German and Dutch history textbooks, 1960-2010 hat Marc van Berkel seine Dissertation an der Erasmus Universiteit Rotterdam aus dem Jahr 2017 als Open-Access-Ausgabe veröffentlicht. Hierin fragt er, inwiefern sich die narrativen Darstellungen in den Erzählsträngen über Opfer des Holocaust in deutschen und niederländischen Schulbüchern zwischen 1960 und 2010 verändert haben.

Zitat aus dem Klappentext:

„Before the 1960s, most history textbooks in Western Europe hardly contained any information about the ‘Holocaust’. This was partly because contemporary history still was a rudimentary part of the history curriculum. In addition, many teachers and textbook authors did not seem to be willing to discuss the persecutions of the Jews in class. Other (military) aspects of the Second World War gained more attention. Anno 2017, the situation has changed completely: the Holocaust has become one of the most important historical themes in the national curricula of many (western) countries. In 2010 (the last year of my research period), National Socialism and the Holocaust have become mandatory parts of the secondary education curricula in Germany and the Netherlands. In this dissertation I have studied fifty years of narrating the Holocaust in history textbooks for upper secondary education, published between 1960 and 2010, in North Rhine-Westphalia (one of the federal states of Germany) and the Netherlands. Although the number of Holocaust studies has increased sharply since the 1990s, comparative research into the Holocaust in education and textbooks is scarce.“

Hier geht es zur Open-Access-Ausgabe Plotlines of Victimhood. The Holocaust in German and Dutch history textbooks, 1960-2010.

Hier geht’s zur Rezension des Titels für H-Soz-Kult von Christina Isabel Brüning.

Hier können Sie den Radiobeitrag Is het holocaustonderwijs nog van het juiste niveau? mit Marc van Berkel, Karen Polak (Anne Frank Stichting) und Dennis Koolmoes (Geschichtslehrer) aus der Sendereihe „Dit is de Dag“ auf NPO Radio 1 anhören.

Neu im Web: Surinamische Sklavenregister

Der 1. Juli ist in Surinam und in den Niederlanden alljährlich der Gedenktag für die Abschaffung der Sklaverei in Surinam im Jahr 1863. Die Surinamer feiern an diesem Tag „Ketikoti“, was auf Sranantongo soviel bedeutet wie „das Fest der gebrochenen Ketten“. Pünktlich zu diesem Termin wurde jetzt mit der Datenbank Suriname: Slavenregisters eine wichtige Online-Quelle zur Geschichte der Sklaverei freigeschaltet.

In den surinamischen Sklavenregistern sind die Daten von schätzungsweise achtzigtausend Personen nachgewiesen, die dort zwischen 1830 und 1863 als Sklaven lebten. Die bislang nur sehr eingeschränkt zugänglichen Verzeichnisse gehören zum Bestand des Surinamischen Nationalarchivs und wurden nun im Rahmen des Crowdfunding-Projektes „Maak de Surinaamse slavenregisters openbaar“ digitalisiert und erschlossen. Für die Digitalisierung der Register sorgte das Niederländische Nationalarchiv.

Mehr Informationen …

Direkt zur Datenbank Suriname: Slavenregisters auf den Seiten des Niederländischen Nationalarchivs und auf den Seiten des Surinamischen Nationalarchivs.

 

Detail aus dem Sklavenregister

Bildnachweis: Der Index „Suriname: Slavenregisters“ wird von der Stichting Historische Database Suriname unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0 NL licentie bereitgestellt.

Neu im Web: Clio-Guide Belgien-Niederlande-Luxemburg

Wir freuen uns, Ihnen den Clio-Guide Belgien-Niederlande-Luxemburg präsentieren zu können. Diese Gemeinschaftsarbeit von Ilona Riek (FID Benelux, Münster), Markus Wegewitz (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Christine Gundermann (Universität zu Köln), Bernhard Liemann (FID Benelux, Münster) und Esther Helena Arens (Universität zu Köln) bietet Ihnen eine aktuelle Kartierung des Feldes digitaler geschichtswissenschaftlicher Fachinformation über die Beneluxländer.

Die erste Auflage des Clio-Guides wurde intensiv genutzt, hatte jedoch noch Lücken, unter anderem im Bereich der Länder Westeuropas. Der neue Beitrag zu Belgien-Niederlande-Luxemburg in der zweiten erweiterten Auflage füllt eine dieser Lücken und ergänzt die bereits vorliegenden Guides.

Der FID Benelux bedankt sich bei allen Co-Autor*innen sowie dem Herausgebergremium für die hervorragende und inspirierende Zusammenarbeit und wünscht allen Nutzenden des Clio-Guides Belgien-Niederlande-Luxemburg ertragreiche Forschungen.

Hier finden Sie den Clio-Guide Belgien-Niederlande-Luxemburg (HTML-Version).

Hier finden Sie den Clio-Guide Belgien-Niederlande-Luxemburg (PDF-Version).

Zitation: Ilona Riek, Markus Wegewitz, Christine Gundermann, Bernhard Liemann, Esther Helena Arens, Belgien-Niederlande-Luxemburg, in: Clio Guide – Ein Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaften, Hrsg. von Laura Busse, Wilfried Enderle, Rüdiger Hohls, Thomas Meyer, Jens Prellwitz, Annette Schuhmann, 2. erw. und aktualisierte Aufl., Berlin 2018 (=Historisches Forum, Bd. 23), S. D11-1 – D.11-47.

 

Bildnachweis: Coverabbildung © Clio-online