Neu im Web: Literatuurmuseum


Die Stichting Letterkundig Museum en Documentatiecentrum hat gemeinsam mit dem Huygens Instituut voor Nederlandse Geschiedenis (KNAW) eine neue Website zur Geschichte der niederländischen Literatur entwickelt:

Literatuurmuseum.nl

Ziel der Website ist es, den Reichtum des niederländischen literarischen Kulturerbes sichtbar und erlebbar zu machen: “Kom dwalen tussen schrijvers en verhalen. Verdiep je in mooie en unieke verhalen over de Nederlandse literatuur. Schrijvers, thema’s en gebeurtenissen worden tot leven gebracht aan de hand van literaire schatten.”, heißt es einladend auf der Startseite.

Literatuurmuseum.nl startet mit einer gut dokumentierten virtuellen Rundreise durch den Roman Nooit meer slapen von W.F. Hermans und auch die anderen aktuellen Web-Ausstellungen sind sicherlich ein paar Klicks wert.

Scriptieprijs verliehen für eine Studie zu Diebstahl während des 1. Weltkrieges


Die Genter Historikerin Julie Devlieghere gewann mit einer Studie über Diebstahl in Belgien während des 1. Weltkrieges den Scriptieprijs 100  Jaar Grote Oorlog, schreibt De Redactie.

Mehr dazu und zu den anderen Gewinnern sowie Links zu den Volltexten in der Vlaamse Scriptiebank finden Sie auf den Seiten von scriptieprijs2014-18.be.

Call for Papers [Deadline 20.1.2016]: Literaturzeitschrift kalmenzone


Im April 2016 erscheint das 9. Heft der Online-Literaturzeitschrift kalmenzone mit einem Schwerpunkt zu Flandern.

“Gesucht werden literarische und literaturkritische Beiträge sowie Illustrationen: vielfältige Innen- und Außensichten auf den niederländischsprachigen Teil Belgiens, auf seine Geschichte und Gegenwart, auf seine prächtigen wie seine weniger ansehnlichen, auch alltagsgrauen Seiten. Literaturkritische Beiträge und Übersetzungen können sich gerne auch französischsprachiger Literatur oder solcher in weiteren Sprachen widmen, wenn sie einen Bezug zur Region hat.”

Text- und Bildangebote können bis zum 20. Januar 2016 eingereicht werden.

Auf den Seiten der Zeitschrift erfahren Sie mehr: kalmenzone.

Niederländische Universitäten und Elsevier: Vereinbarung zu Open Access


In den Niederlanden haben sich die Vereniging van Universiteiten (VSNU) und Elsevier auf einen “Big Deal” für die Dauer von drei Jahren (2016-2018) geeinigt, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an niederländischen Universitäten den freien Zugang zu Elsevier-Zeitschriften gewährt und es ihnen ermöglichen wird, Open Access in ausgewählten Zeitschriften des Verlags zu publizieren, ohne dass ihnen dabei zusätzliche Kosten (APCs) entstehen.

Auf diese Weise soll erreicht werden, dass bis 2018  30% des niederländischen wissenschaftlichen Outputs auf dem so genannten “goldenen Weg” des Open Access veröffentlicht wird. Während der Verhandlungen hatten die niederländischen Universitäten zu einem Elsevier-Boycott aufgerufen (siehe hierzu unseren Bericht vom 03.07.2015).

Mehr Informationen auf Niederländisch | auf Englisch

 

Open_Access_PLoS.svg

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Webtipp: Kurzvorlesungen bei “Universiteit van Nederland”


“De beste hoogleraren van Nederland geven gratis college op internet. Elke werkdag komt er een nieuw college online, en elke week een nieuwe hoogleraar.”, so wirbt Universiteit van Nederland für kurze, ca. 15-minütige Vorlesungen, in denen bekannte niederländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komplexe Forschungsfragen in unterhaltsamer Form auf ein allgemeinverständliches Niveau herunterbrechen.

Das Angebot auf Universiteit van Nederland ist mittlerweile recht umfangreich. Zu den Dozent(inn)en gehören u.a.:

  • Peter Achterberg, Bart van Heerikhuizen und Gerben Moerman: Soziologie
  • Bart van der Boom: Geschichte
  • Geert Buelens: Literaturwissenschaft
  • Paul Cliteur: Recht und Religion
  • Beatrice de Graaf: Konflikt und Sicherheit
  • Marc van Oostendorp: Sprachwissenschaft
  • Maarten Prak: De Gouden Eeuw
  • Abram de Swaan: Soziolinguistik

 

Universiteit van Nederland hat darüber hinaus einen eigenen Kanal bei YouTube: www.youtube.com/user/UniversiteitvanNL und ist auch auf den Seiten des NPO (Nederlandse Publieke Omroep) zu sehen.

Hier eine der Vorlesungen von Marc van Oostendorp: Kun je uit jouw taalgebruik afleiden uit welk dorp je komt?

Unser Tipp für “pakjesavond”: der “Sinterklaas gedichten generator”


Sint en Piet zaten te bedenken
Dat pakjesavond er is voor geschenken.
Sinterklaas is weer in’t land
En werd in de winkels de beste klant.

Dit cadeau uit de zak van Zwarte Piet,
Pak ‘t uit en je weet niet wat je ziet.
Wie had dat ooit verwacht?
Sint heeft voor jou iets aardigs bedacht.

Wer heute noch auf die Schnelle ein Gedicht für pakjesavond braucht, ist vielleicht ganz gut bedient mit dem kostenlos im Internet angebotenen Sinterklaas gedichten generator von dotSphinx. Wir haben das Produkt getestet und für gut befunden. Ein Ergebnis ist oben abgedruckt. Die Gedichte lassen sich auch auf bestimmte Personen und individuelle Geschenke zuschneiden. Lyrische Höhenflüge sind damit natürlich nicht möglich, aber für den Hausgebrauch ist es ganz ordentlich.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern “een fijne Sinterklaasavond” bzw. einen schönen Nikolaustag!

Sinterklaas in der Bibliothek im Haus der Niederlande in Münster

 

Bildnachweis: SSG Benelux, Bibliothek im Haus der Niederlande

 

Neu im Web: Uitleenwoordenbank van het Nederlands


Das Meertens Instituut hat vor zwei Tagen die Uitleenwoordenbank van het Nederlands freigeschaltet. Diese Datenbank ermöglicht einen guten Einblick in die Sprachkontaktgeschichte des Niederländischen:

Sie bietet die Option, weltweit sowohl nach Lehnwörtern aus dem Niederländischen als auch nach Lehnwörtern, die in die niederländische Sprache übernommen wurden, zu recherchieren und diese anhand geographischer Karten zu visualisieren. Die Datenbank basiert auf der Publikation Nederlandse woorden wereldwijd von Nicoline van der Sijs (Den Haag. 2010), enthält aber einen größeren Wortbestand als die gedruckte Version. Nachgewiesen werden Lehnwörter, die aufgrund eines direkten Sprachkontakts übernommen wurden, ebenso wie Lehnwörter, die auf indirektem Weg in die jeweilige Sprache gelangten.

Mehr Informationen zur Uitleenwoordenbank finden Sie in folgenden Artikeln:

 

uitleenwoordenboek

 
Bildnachweis: Sijs, Nicoline van der (2015), Uitleenwoordenbank, www.meertens.knaw.nl/uitleenwoordenbank, Hosting: Meertens Instituut

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