Neue Website: Flanders Literature


Der Vlaams Fonds voor de Letteren (VFL) präsentiert eine neue Website, deren Augenmerk darauf gerichtet ist, die flämische Literatur im Ausland zu promoten: Flanders Literature.

Zitat aus der Eigenbeschreibung:

„Flanders Literature opens a window on the dynamic and diverse literary landscape in the northern part of Belgium. It puts translators from Dutch in the spotlight and highlights the works of Flemish authors and illustrators abroad. Flanders Literature supports the publication of translations and literary tours abroad by means of grants, that can be applied for by foreign publishers and festival organisers.“

Die englischsprachige Webpräsenz, deren primäres Zielpublikum Verlage und Organisatoren von Literaturveranstaltungen sind,  kann u.a. nach (Sub-)Genre, Autor, Titel, übersetzten Ausgaben und Übersetzer/innen durchsucht werden. Darüber hinaus gibt es aktuelle Nachrichten sowie Informationen zu Fördermitteln.

 

Bildnachweis: © Flanders Literature

Open Access: Hendrikje Ziemann – The processing and comprehension of pronominal elements in Dutch as a second language


Folgende Dissertation ist seit kurzem als Volltextausgabe über /oops/, den Online-Publikations-Server der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg abrufbar:

Ziemann, Hendrikje (2016): The processing and comprehension of pronominal elements in Dutch as a second language.

Zitat aus dem Abstract:

„Dieses Forschungsprojekt untersuchte die Verarbeitung von Reflexiv- und Personalpronomen bei Muttersprachlern des Deutschen in ihrer Zweitsprache Niederländisch. Die eingesetzten Methoden sind Reaktionszeiten und Eyetracking.“

Hier geht es zum Volltext.

 

FID Benelux – Open Access Publications: ein Buch, zwei Premieren


Gemeinsam mit den Herausgeberinnen und Herausgebern freuen wir uns über den ersten Band der neuen Reihe Schriften aus dem Haus der Niederlande:

 

Terfrüchte, Lisa (Hrsg.): Organisationskommunikation von Krankenhäusern online. Die Niederlande und Deutschland im Vergleich. Münster, 2017, Paperback, 338 Seiten, ISBN: 978-3-8405-1000-7.

Die Schriftenreihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des Zentrums für Niederlande-Studien (ZNS) und des Instituts für Niederländische Philologie (INP) der WWU Münster. Sie wird von Gunther De Vogelaer, Lut Missinne, Lisa Terfrüchte, Friso Wielenga und Markus Wilp herausgegeben.

Ein zweiter Band der Reihe erscheint voraussichtlich noch in diesem Herbst.

 

 

Organisationskommunikation von Krankenhäusern online ist nicht nur der erste Band der Reihe Schriften aus dem Haus der Niederlande, sondern zugleich auch der erste Band, der im Rahmen unseres Publikationsservices FID Benelux – Open Access Publications veröffentlicht wird.

In Absprache mit den herausgebenden Einrichtungen wurde der Titel unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 International lizenziert. Der dauerhafte Zugriff auf die Publikation und damit auch dessen Referenzierbarkeit und Zitierbarkeit wird über eine eigene URN (Uniform Resource Name) gewährleistet.

Folgen Sie diesem Link zur Open-Access-Ausgabe des Titels. Die Druckausgabe kann über den Onlineshop des Verlags, per E-Mail oder über den Buchhandel bestellt werden.

 

Sind auch Sie an einer Open-Access-Veröffentlichung Ihrer beneluxbezogenen Forschungsarbeit interessiert?

Dann sollten wir ins Gespräch kommen! Der FID Benelux / Low Countries Studies ist bestrebt, einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur über die Beneluxländer uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck stellt der FID der Fachwissenschaft im Bundesgebiet kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen moderaten Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann überdies das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

 

Radiobeitrag Deutschlandfunk: „Sattel-Fest. Vom Radfahren in den Niederlanden“


Der Deutschlandfunk widmet sich in seiner Sendereihe Gesichter Europas ca. 55 Minuten lang dem Thema „Sattel-Fest. Vom Radfahren in den Niederlanden“.

Aus der Ankündigung:

Ein Kind vorne, eins hinten, rechts und links prall gefüllte Einkaufstaschen – und das alles ohne Sturzhelm. Was deutschen Eltern vielleicht als selbstmörderisches Unterfangen erscheint, ist für Niederländer die normalste Sache der Welt. Im Königreich der „fietsers“ haben Radfahrer nicht nur ein spezielles Gesetz, das sie im Straßenverkehr schützt, sondern auch ihren eigenen Kreisverkehr, eigene Ampeln, Tunnel, Brücken und immer mehr Schnellstraßen. Fiskale Anreize sollen den Berufsverkehr entlasten und den Pendlern aus dem Auto auf den Sattel helfen.

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Fahrradparkplätze am Bahnhof Amsterdam Centraal

Bildnachweis: von qwesy qwesy [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Open Access: War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989)


Die RIHA – International Association of Research Institutes in the History of Art gibt seit 2010 kostenlos die Open-Access-Zeitschrift RIHA Journal heraus.

Der jüngst erschienene Sonderband „War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989). Die Bauaufgabe Soldatenfriedhof/Kriegsgräberstätte zwischen 1914 und 1989“ geht zurück auf zwei Tagungen aus dem Jahre 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.

Im Sonderband sind auch zwei Beiträge mit Bezug zu Belgien enthalten:

Zusätzlich stehen Ihnen die Beiträge als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 zur Verfügung.

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Beitrag in „ttt – titel, thesen, temperamente“ zur Geschichte von Neutral-Moresnet


Im Kulturmagazin „ttt – titel, thesen, temperamente“ zeigte die ARD gestern den Beitrag „Ein vergessener Staat wird besichtigt – die Geschichte von Neutral-Moresnet. Hierin wurden zwei Bücher vorgestellt, die nun in deutscher Übersetzung vorliegen:

  • Philip Dröge: Niemandsland. Die unglaubliche Gechichte von MORESNET, einem Ort, den es eigentlich gar nicht geben durfte. Aus dem Niederländischen von Christiane Burkhardt. München/Berlin/Zürich, 2017.
  • David Van Reybrouck: Zink. Deutsch von Waltraud Hüsmert. Berlin, 2017.

Noch bis zum 25.06.2018 können Sie den Beitrag hier in der ARD Mediathek ansehen.

Gerne weisen wir Sie darüber hinaus auf zwei Radiobeiträge hin, die sich mit „Philip Dröge: Niemandsland“ (WDR 4) und „David Van Reybrouck: Zink“ (SWR 2) befassen.

Postkarte des Neutralen Gebiets Moresnet, um 1900

Bildnachweis: von Unbekannt [Public domain], via Wikimedia Commons

Stundenbuch der Maria von Geldern online


Seit Montag ist es online: Das Stundenbuch der Maria von Geldern (Maria van Gelre)!

Das Stundenbuch gilt als eines der Hauptwerke der niederländischen Buchmalerei. Dank einer Crowdfunding-Aktion (siehe unser Bericht vom 05.04.2016) konnten die erforderlichen Mittel für die Untersuchung und Restaurierung der Handschrift eingeworben werden. Die digitalisierte Präsentation der Handschrift erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Staatsbibliothek zu Berlin, der Radboud Universiteit und dem Museum het Valkhof in Nimwegen.

Mehr zu diesem Projekt: http://www.ru.nl/mariavangelre | Direktlink zum Digitalisat des Stundenbuchs

 

SBB-PK mgq42 f.019v

Bildnachweis: By Master of Mary of Guelders, working in Nijmegen (Web Gallery of Art: Image Info about artwork) [Public domain], via Wikimedia Commons

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