Call for Papers: Early Modern Low Countries


Im Frühjahr 2017 wird eine neue historische Zeitschrift das Licht der Welt erblicken: Early Modern Low Countries (EMLC).

Die Open-Access-Zeitschrift soll die Nachfolge der bekannten niederländischsprachigen Fachzeitschriften De Zeventiende Eeuw und De Achttiende Eeuw übernehmen. Sie wird sich der niederländischen Geschichte zwischen 1500 und 1800 in multidisziplinärer Perspektive widmen.

Nähere Informationen zum aktuellen Call for Papers lesen Sie hier.

 

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„’Belgium is a beautiful city‘ und andere Verzerrungen beim Blick auf Belgien“


Claudia Kemper, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung, schreibt auf zeitgeschichte-online über Donald Trumps bekanntes Zitat, die Buchmesse, belgische Geschichte und das Problem, dass den „zwar kompliziert organisierten, aber nichtsdestotrotz existierenden belgischen Nationalstaat“ kaum jemand außerhalb Belgiens wirklich kennt oder versteht.

Sinterklaas: historische Abbildungen


Das Sinterklaas-Fest: Heute Abend wird es in den Niederlanden, morgen in Belgien gefeiert.

Die Königliche Bibliothek in Den Haag hat aus diesem Anlass eine Sinterklaas-Webseite mit interessanten Hintergrundinformationen und vor allen Dingen auch mit sehr schönen historischen Buchillustrationen zusammengestellt.

Gerne zitieren wir das zugehörige Sinterklaas-Gedicht von der Facebook-Seite der KB Den Haag:

Vele mooie boeken over de Sint
vind je in de KB-collectie, beste vrind!

Hoe de Sint geportretteerd is in boeken,
kun je bij de KB opzoeken: http://bit.ly/2gUCP7b

 

Das Team des FID Benelux wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sinterklaas- bzw. Nikolaustag!

 

Im Hintergrund: "Het enige echte boek van Sinterklaas" von Guy Daniëls

Nicht ganz so historisch: „Het enige echte boek van Sinterklaas“ von Guy Daniëls aus dem Bestand der Bibliothek im Haus der Niederlande. Hier die Ausgabe von 2015.

Bildnachweis: FID Benelux

Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL komplett dokumentiert


Jüngst wurde ein zehnjähriges Projekt zur Erfassung und Dokumentation zum Bestand an Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL erfolgreich abgeschlossen. Mit diesem grenzüberschreitenden Kapitel europäischer Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigt sich die Europäische Akademie für Glasmalerei – Stiftung. Finanziert wurde das Projekt von privaten Förderern und dem Land Nordrhein-Westfalen.

Alle erfassten Glasmalereien des 19. und 20. Jahrhunderts sind hier über das Internet abrufbar.

Joep Nicolas: Ornament met Christusmonogram PX (1923), Nieuwe Sint Johannes De Doperkerk, Eygelshoven (NL)

Joep Nicolas: Ornament met Christusmonogram PX (1923), Nieuwe Sint Johannes De Doperkerk, Eygelshoven (NL)

Bildnachweis: Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Open-Access-Aktivitäten des FID Benelux


Vom 24. bis 30. Oktober 2016 findet die internationale Open-Access-Week mit vielerlei Aktivitäten an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen weltweit statt. Diesjähriges Motto ist „Open in Action“.

Open Access, der freie Zugang zu wissenschaflicher Information, ist auch ein wichtiges Aktionsfeld des FID Benelux / Low Countries Studies. Daher haben wir unsere Open-Access-Dienste im Rahmen einer Posterpräsentation kurz und knapp auf den Punkt gebracht:

 

OA-Week: Poster des FID Benelux

Sie können das Poster durch Anklicken vergrößern, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Melden Sie sich gerne, falls Sie Interesse an unserem Open-Access-Angebot haben: fid.benelux@uni-muenster.de

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Open Access bieten z.B. die Internetplattformen open-access.net, openaccess.nl und openaccess.be.

 

Bildnachweis: ULB Münster / FID Benelux

Frankfurter Buchmesse: Fernseh-, Radio-, Zeitungs- und Blogbeiträge zur niederländischsprachigen Literatur


Anlässlich des Ehrengastauftritts von Flandern und den Niederlanden auf der Frankfurter Buchmesse ist eine überwältigende Anzahl an Fernseh-, Radio-, Zeitungs- und Blogbeiträgen zur aktuellen niederländischsprachigen Literatur erschienen. Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, möchten wir Ihnen hiervon eine Auswahl präsentieren:

 

Die Sondersendung „Kulturzeit extra: Flandern und die Niederlande lesen“ auf 3Sat zeigt, wie sich der gesellschaftliche Wandel in Flandern und den Niederlanden in der Literatur widerspiegelt. Als Gesprächspartner kommen zu Wort: Lize Spit, Tsead Bruinja, Arnon Grünberg, Tommy Wieringa, Leon de Winter, Ernest van der Kwast, Stefan Hertmans, David van Reybrouck, Fikry El Azzouzi, Cees Nooteboom, Niña Weijers, Carll Cneut und Edward van de Vendel. Hier können Sie den Beitrag der Kulturzeit extra in der Mediathek anschauen

Den Radiobeitrag „Neues aus dem Flachland Niederlande und Flandern als Ehrengäste der Frankfurter Buchmesse“ im Deutschlandradio Kultur können Sie sowohl hier als genuinen Radiobeitrag hören als auch hier als Manuskript im PDF-Format herunterladen.

 

In seiner Ausgabe vom Oktober 2016 beschäftigt sich das Rezensionsforum Literaturkritik.de schwerpunktmäßig mit Belletristik aus Flandern und den Niederlanden. Neben einer Vielzahl an aktuellen Rezensionen finden sich dort auch Essays von Heinz Eickmans zu Neuübersetzungen bzw. Neuausgaben ‚klassischer‘ AutorInnen und von Jasmin M. Hlatky zu jungen Autoren in Flandern und den Niederlanden. Hier gelangen Sie zum Inhaltsverzeichnis der aktuellen Literaturkritik.

Die Frankfurter Neue Presse gibt 16 Leseempfehlungen aus den Gastländern, die Sie hier nachlesen können.

Im SWR2 Forum Buch werden die folgende Werke vorgestellt: Arnon Grünberg: „Muttermale“, Hannelore Grünberg-Klein: „Ich denke oft an den Krieg, denn früher hatte ich dazu keine Zeit“ und Dimitri Verhulst: „Die Unerwünschten“. Hier können Sie die Buchbesprechungen anhören.

In der Radiosendung SWR2 Wissen werden unter dem Titel „Niederländer und Flamen erzählen. Eine Sprache – viele Geschichten“ die folgenden Neuerscheinungen besprochen: J. J. Voskuil: „Das Büro“, Kris Van Steenberge: „Verlangen“,  Andy Fierens: „Gambaviecher in fetter Tunke“ und Suzanna Jansen: „Das Paradies der Armen“. Hier können Sie den Radiobeitrag hören.

In der Hessenschau werden unter der Überschrift „Bücherflut vom Ehrengast. Mehr Lesenswertes aus Flandern und den Niederlanden“ die folgenden Autoren vorgestellt: Kris Van Steenberge, Britta Bolt, Tommy Wieringa, Maaike Sips, Leon de Winter, Geert Mak, Diane Broeckhoven. Hier können Sie den Radiobeitrag hören.

Für das SR 2 KulturRadio hat Barbara Renno verschiedene Reportagen mit Bezug zum Ehrengastauftritt verfasst, darunter zu Werken von Arnon Grünberg, Mark Schaevers, Geert Mak, Bart Moeyaert, Connie Palmen, Bregje Hofstede, Fikry El Azzouzi, Thomas Heerma van Voss und Leon de Winter. Hier gelangen Sie zu den einzelnen Radiobeiträgen.

 

Anlässlich der deutschen Übersetzung seines Romans „Das verborgene Leben meiner Mutter“ (orig. „Ik kom terug“, 2014), in dem er die Lebensgeschichte seiner Mutter verwoben mit der Kolonialgeschichte der Niederlande erzählt, sprach Adriaan van Dis mit der Hessenschau. Hier können Sie den Radiobeitrag hören.

Das Deutschlandradio Kultur hat mit Connie Palmen über die deutsche Übersetzung ihres jüngsten Romans „Du sagst es“ über das Schriftsteller- und Ehepaar Sylvia Plath und Ted Hughes, über den Preis des Ruhms und das Glück der Einsamkeit gesprochen. Hier können Sie das Interview mit Connie Palmen hören.

Anlässlich seines neuen Romans „Geronimo“ hat das Deutschlandradio Kultur auf der Buchmesse mit Leon de Winter über Islamismus und die Flüchtlingskrise gesprochen. Hier können Sie das Interview mit Leon de Winter hören.

Ein Interview mit Arnon Grünberg im österreichischen „Standard“ können Sie hier lesen.

Geert Mak hat mit dem Deutschlandradio Kultur anlässlich der Neuerscheinung von „Die vielen Leben des Jan Six“ einen Spaziergang auf dessen Spuren in Amsterdam gemacht. Den dazugehörigen Radiobeitrag können Sie hier nachhören. Ein weiteres Interview Maks mit der Hessenschau können Sie hier hören.

 

Das Deutschlandradio Kultur hat dieDie Lange Nacht der Literatur aus Flandern und den Niederlanden“ veranstaltet. Die gastgebenden Moderatoren Annick Ruyts und Johannes W.H. Konst konnten als Gäste die Schriftsteller Griet Op de Beeck, Tommy Wieringa, Geert Mak, Kris van Steenberge, Lot Vekemans und Fikry El Azzouzi begrüßen. Die musikalischen Beiträge lieferte An Pierlé. Hier können Sie den Radiobeitrag noch bis zum 23. Oktober um 00:05 Uhr hören.

Das ZDF zeigt in seiner Kultursendung Aspekte am Freitag (21.10.2016) ab 23.00 Uhr und danach in der ZDF-Mediathek einen Beitrag zur Buchmesse: „Was charakterisiert die Literatur aus dem diesjährigen Gastland? Jo Schück spricht mit dem für seine Experimentierfreude bekannten Niederländer Arnon Grünberg und der Flämin Saskia de Coster.“ Hier kommen Sie zur Homepage der Sendung.

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Bildnachweis: Medienarchiv Buchmesse

„Einfach gute Bücher“ – Lut Missinne zu den Niederlanden und Flandern als Gastländer der Buchmesse


Prof. Dr. Lut Missine vom Institut für Niederländische Philologie der WWU Münster hat dem Deutschlandfunk anlässlich der Frankfurter Buchmesse ein Radiointerview über die niederländische Literatur gegeben. Zur Sprache kommen u.a. aktuelle literarische Tendenzen der letzten 10 bis 20 Jahre, neuere Autor(inn)en, Gemeinsamkeiten mit der deutschen Literatur und Lesetipps.

Auf die Frage, was denn eigentlich das Besondere an der niederländischen Literatur sei, antwortet Missinne sinngemäß: Das Besondere ist, dass die Bücher in niederländischer Sprache erschienen sind. Was nach der Übersetzung noch übrig bleibt, sind „einfach gute Bücher.“

Hier geht es zum vollständigen Beitrag in der ARD Mediathek.

 

Lut Missinne

Lut Missinne

Bildnachweis: Institut für Niederländische Philologie (INP) der WWU Münster | Medienarchiv Buchmesse

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