Neu im Web: Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“


Im „Portal Rheinische Geschichte“ hat Jill Steinmetz den Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“ veröffentlicht.

Hier gelangen Sie zum Artikel.

Das Internetangebot „Portal Rheinische Geschichte“ wird herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Die Redaktion ist beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn angesiedelt.

Die Villa Pauly, 1940-44 Hauptquartier der Gestapo in Luxemburg, heute Erinnerungsort mit Dokumentations- und Forschungszentrum zur Geschichte des luxemburgischen Widerstands

Bildnachweis: By Zinneke (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Tagung [10.-11.07.2017, Regensburg]: Supreme courts under Nazi occupation


Am 10. und 11. Juli 2017 veranstalten Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen) und Martin Löhnig (Universität Regensburg) die DFG-geförderte Tagung „Supreme courts under Nazi occupation.

Aus dem Ankündigungstext:

Wie kann die Justiz den Primat des Rechts gegen politische Einflussnahme verteidigen? Diese Frage ist so alt wie Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Justiz selbst. Einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage kann der vergleichende Blick auf nationale Höchstgerichte in Europa in einer Zeit höchster Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit leisten, nämlich zur Zeit der Besetzung Frankreichs, Belgiens, Hollands, Luxemburgs, Dänemarks und Norwegens im Zweiten Weltkrieg.“

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hof van Cassatie/Cour de cassation (Belgium)
    Françoise Muller (Université catholique de Louvain)
  • Hoge Raad der Nederlanden (Netherlands)
    Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen)
  • Cour supérieure de justice (Luxembourg)
    Vincent Artuso (Universität Luxemburg)
  • Judges and Occupation
    Mélanie Bost (CegeSoma/Royal Military Academy, Brüssel)

Tagungsort ist die Künstlergarderobe beim Audimax der Universität Regensburg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten an rechtskultur@ur.de.

Nähere Informationen finden Sie hier.

BELGIUM WWII – Eine virtuelle Plattform zum Zweiten Weltkrieg


Wie das CegeSoma mitteilte, wird bei ihnen zur Zeit im Bereich Public History auf Hochtouren an einer neuen virtuellen Plattform zum Zweiten Weltkrieg namens „BELGIUM WWII“ gearbeitet, die gegen Ende September 2017 online gehen soll.

Aus dem Ankündigungstext:

At a time when reliable information on sensitive subjects seems more important than ever, CegeSoma is developing a virtual platform on Belgium and its inhabitants during the Second World War. […][…][…]

Today, answers to questions are mostly looked for online. Through digital media, this federal project wants to provide the three language communities with quality information on our wartime history. The website will be online at the end of September 2017 with multilingual content (Dutch, French and partly German) on two main themes:

  • Collaboration and repression. The website wants to shed some light on this delicate subject, while trying to defuse and explain it. The purpose is to dispel the myths that still dominate this issue.
  • Justice. The functioning of the Belgian justice is confronted with the justice of the German occupier. How did the occupier intend to maintain order in the country ? Did he receive help of the Belgian magistrates?

At a later stage, Belgium WWII wants to raise other issues, such as daily life and food supply in time of war, the resistance…“

Hier können Sie mehr über das Projekt „BELGIUM WWII“ erfahren.

Das Gebäude des CEGESOMA am Luchtvaartsquare/Square de l’Aviation in Brüssel

Bildnachweis: von Brigade Piron (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rezension: Frits Boterman – Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945)


Johannes Koll hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Boterman, Frits: Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945). Amsterdam: Uitgeverij De Arbeiderspers, 2015. ISBN 978-9-02950-486-7

Hier geht’s zur Rezension …

Tagungsbericht: 8. ADNG-Workshop – Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century [Essen, 07.-08.07.2016]


Bei H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Ann-Kristin Glöckner und Bernhard Liemann über den 8. Workshop des Arbeitskreises Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG/WDNG) erschienen, der am 7. und 8. Juli 2016 in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Duitsland Instituut Amsterdam, dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Bergischen Universität Wuppertal in Essen stattgefunden hat.

Der Titel des Workshops lautete: Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century.

Hier geht es zum Tagungsbericht bei H-Soz-u-Kult.

Zum selben Workshop hat Markus Wegewitz einen Tagungsbericht geschrieben, der im eigenen Wissenschaftsblog des ADNG auf der Plattform Hypotheses.org erschienen ist.

Tagungsort des Workshops "Occupied Societies in Western Europe": das KWI in Essen

Tagungsort des Workshops „Occupied Societies in Western Europe“: das KWI in Essen

Bildnachweis: von KWI [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Neue Rezensionen zur Geschichte Belgiens und der Niederlande in sehepunkte 16 (2016), 7–8


Matthias Schnettger rezensiert in den aktuellen sehepunkten den Tagungsband  Early Modern Dynastic Marriages and Cultural Transfer von Joan-Lluís Palos und Magdalena Sánchez (Hg.) (2016), der auch einen Beitrag zu Philipp dem Schönen (1478-1506) enthält.

Hendrik Simon bespricht Isabel V. Hull: A Scrap of Paper. Breaking and Making International Law during the Great War (2014), welches sich größtenteils mit der Missachtung der belgischen Neutralität durch das Deutsche Kaiserreich und dessen Kriegsführung beschäftigt.

Schließlich rezensiert Maya I.S. Gradenwitz die Habilitationsschrift von Johannes Koll: Arthur Seyß-Inquart und die deutsche Besatzungspolitik in den Niederlanden (1940-1945) (2015).

ADNG/WDNG Workshop [Essen, 07.-08.07.2016]: Occupied Societies in Western Europe – Conflict and Encounter in the 20th Century


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. In diesem Jahr findet der Workshop in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Deutschen Historischen Institut Paris, dem Duitsland Instituut Amsterdam und der Bergischen Universität Wuppertal statt.

Der Titel des Workshop lautet: Occupied Societies in Western Europe. Conflict and Encounter in the 20th Century

Wann? 7. und 8. Juli 2016

Wo? Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Goethestraße 31, 45128 Essen

Anmeldungen nimmt Frau Dr. Agnes Laba entgegen: laba@uni‐wuppertal.de

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Die niederländische Köningin Wilhelmina spricht aus dem Exil über Radio Oranje zu ihren Landsleuten (28. Juli 1940)

Die niederländische Köningin Wilhelmina spricht aus dem Exil über Radio Oranje zu ihren Landsleuten (28. Juli 1940).

Bildnachweis: von Unbekannt / ANEFO (Nationaal Archief) [Public domain], via Wikimedia Commons

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