FID Benelux: Bericht aus der Digitalisierungswerkstatt


Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster verfügt über einen umfangreichen historisch gewachsenen Bestand an Publikationen mit Niederlande-, Belgien- und Luxemburg-Bezug aus der Zeit vom 14. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Werke digitalisieren wir sukzessive im Rahmen unseres Projektes Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux), um sie der Allgemeinheit online zur Verfügung zu stellen.

Die Retrodigitalisate der ULB Münster sind im Portal Kulturgut Digital verzeichnet und dort nach verschiedenen Kriterien durchsuchbar. Ein spezieller Benelux-Einstieg ermöglicht den direkten Zugriff auf die Spezialsammlung. Mittlerweile haben weit über tausend Benelux-Titel Eingang gefunden in das oben beschriebene Webangebot sowie in übergreifende Nachweisinstrumente wie etwa das zvdd-Portal (Zentrales Verzeichnis Digitaler Drucke) und ihre Zahl wächst stetig weiter.

Ein guter Zeitpunkt also, um Sie an dieser Stelle erneut auf unseren speziellen Digitalisierungsservice hinzuweisen. Neben der systematischen Digitalisierung des beneluxbezogenen Altbestandes der ULB gehören auch Auftragsdigitalisate sowie Beratung und Unterstützung beim Auffinden digitalisierter Materialien mit Benelux-Bezug zum Servicespektrum.

Mehr Informationen zum Digitalisierungsservice des FID Benelux erhalten Sie hier:
FID Benelux>Digitization

 

Historische Zeitschriftenbände warten auf die Digitalisierung …

… in der Digitalisierungswerkstatt der ULB Münster.

 

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

Umfrage FID Benelux 2018


Liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie sicherlich wissen, baut die Universitäts- und Landesbibliothek Münster zurzeit den Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) auf. Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Vorhabens ist es, eine zentrale Anlaufstelle für forschungsrelevante Literatur und Informationen über die Kultur und Gesellschaft der Beneluxländer sowie forschungsunterstützende Services zu schaffen.

Zur Hauptzielgruppe des FID Benelux zählen Wissenschaftler*innen des Fachgebietes Niederländische Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Vertreter*innen der Disziplinen Geschichte, Politik, Geographie, Landeskunde, Soziologie und Volkskunde mit Forschungsschwerpunkt Niederlande, Belgien und/oder Luxemburg, die in Deutschland tätig sind. Das Profil des 2016 gestarteten Projektes basiert auf einer ausführlichen Befragung von Fachwissenschaftler*innen, die vor der Beantragung des Projektes durchgeführt wurde.

Wenngleich die erste Förderphase des Projektes noch bis Ende April 2019 andauern wird, erfordert es das Begutachtungsverfahren, dass wir den Antrag für die zweite Förderphase bereits im Mai dieses Jahres einreichen.

Da es uns ein wichtiges Anliegen ist, Hinweise, Anregungen und Desiderate aus den Reihen der Fachwissenschaft sowie aus dem Kreis der mit diesem Bereich betrauten Fachkolleg*innen an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland in unseren Folgeantrag einfließen zu lassen, haben wir auch jetzt wieder eine Online-Umfrage entwickelt.

Die Datenerhebung läuft bis zum 02.02.2018 und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Sie gehören zur Zielgruppe des FID oder zum o.g. bibliothekarischen Fachpersonal und möchten an der Befragung teilnehmen, haben aber bislang noch kein E-Mail-Anschreiben mit Link zum Fragebogen erhalten?

In diesem Fall melden Sie sich bitte bei uns unter der Adresse fid.benelux@uni-muenster.de. Wir nehmen Sie dann gerne in die Verteilerliste auf.

Mit Ihren Rückmeldungen helfen Sie uns, das Literatur- und Informationsangebot sowie die forschungsunterstützenden Services des FID Benelux bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Wir sind gespannt auf Ihre Antworten und bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung!

Ihr FID Benelux-Team

 

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Leeuwarden Kulturhauptstadt 2018


Gemeinsam mit der maltesischen Hauptstadt Valletta ist Leeuwarden, Verwaltungssitz der niederländischen Provinz Friesland, die Europäische Kulturhauptstadt 2018. Höchste Zeit also für einen ersten Blogbeitrag zu diesem Thema!

Die Veranstaltungen rund um die Kulturhauptstadt finden nicht nur in der Stadt selbst, sondern in der gesamten Provinz Friesland sowie im angrenzenden Groningen statt. Das Eröffnungswochenende von „Leeuwarden-Friesland 2018“ ist für den 26. und 27. Januar anberaumt. Alle wichtigen Informationen zum Jahresprogramm und weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie hier in deutscher Sprache.

Auch die deutschen Medien haben sich bereits des Themas angenommen. Lesen Sie in diesem Kontext z.B. den im Dezember 2017 publizierten Beitrag „Gut gewappnet ins Kulturhauptstadt-Jahr“ von Cornelia Ganitta auf der Website des Goethe-Instituts Niederlande, „Leeuwarden – Schräge Stadt mit schiefem Turmvon Ludger Kazmierczak, veröffentlicht auf MDR Kultur am 03. Januar 2018  oder „Die Emanzipation der Provinz“ von Fabian Busch, erschienen in der TAZ vom 08.01.2018.

 

Wer sich tiefer einlesen möchte in die Kultur und Geschichte der friesischen Provinzhauptstadt, findet hier eine Auswahl von Titeln zu Leeuwarden.

Der Großteil der Publikationen befindet sich im Bestand des FID Benelux und der ULB Münster. Diese Titel sind vor Ort ausleihbar bzw. per Fernleihe bestellbar. Die Auswahl kann über die Filterfunktionen am linken Bildrand weiter eingeschränkt werden. Die Sortierung kann ebenfall angepasst werden. Standardmäßig ist ein Relevanzranking eingestellt; es ist aber auch eine Sortierung nach Titel, Autor/in oder Erscheinungsjahr möglich.

 

Leeuwarden, Innenstadt

Bildnachweis: © Theo de Witte for Leeuwarden-Friesland European Capital of Culture 2018

Schöne Feiertage und alles Gute für 2018!


Das FID Benelux-Team wünscht Ihnen allen:

Frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr!

Prettige feestdagen en een gelukkig nieuwjaar!
Joyeux Noël et bonne année!
Schéi Chrëschtdeeg an e glécklecht Neit Joër!
Merry Christmas and a happy New Year!

FID Benelux: English web page now online


Key information about the Specialised Information Service Benelux / Low Countries Studies (Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies), FID Benelux for short, is now also available in English.

Click here for the English webpage of the FID Benelux.

Libris Geschiedenis Prijs 2017 für Carolijn Visser


Die niederländische Autorin Carolijn Visser wurde am vergangenen Sonntag für ihr Werk Selma. Aan Hitler ontsnapt, gevangene van Mao (Uitgeverij Augustus/Atlas Contact, 2016) mit dem Libris Geschiedenis Prijs 2017 ausgezeichnet.

Das Buch beschreibt die Lebensgeschichte der niederländischen Jüdin Selma Vos (1921-1968), die es schafft, den Nazis zu entkommen. Nach ihrem Studium zieht sie gemeinsam mit ihrem chinesischen Mann nach China, wo sie die Kulturrevolution miterlebt.

Sehen Sie hier eine Kurzvorstellung des Buches durch die Autorin selbst:

 

Weitere Details bietet u.a. eine Rezension von Jos Palm im NRC Handelsblad vom 16.09.2016.

Der Titel kann per Fernleihe und selbstverständlich auch vor Ort aus dem Bestand des FID Benelux / Low Countries Studies ausgeliehen werden. Hier der Direktlink in den Katalog der ULB Münster.

Motto der Open-Access-Woche 2017: „Open in order to…“


„Open in order to…“ lautet das Motto der diesjährigen Open-Access-Woche.  Das Motto will als Einladung zur Auseinandersetzung mit der Frage verstanden werden, welche Vorteile es bietet, Forschungsergebnisse frei zugänglich zu machen.

Konkrete Vorteile von Open-Access-Publikationen sind zweifelsohne deren bessere Sichtbarkeit, das schnelle Auffinden über Suchmaschinen und damit verbunden nicht zuletzt auch eine höhere Zitationsrate.

 

 

Möchten auch Sie Ihre beneluxbezogene Forschungsarbeit sichtbarer machen und mehr Leser/innen erreichen?

Dann sollten wir ins Gespräch kommen! Der FID Benelux / Low Countries Studies stellt der Fachwissenschaft im Bundesgebiet kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen moderaten Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

Bildnachweis: by Nick Shockey via openaccessweek.org , CC BY 4.0

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