Neue Open-Access-Zeitschrift: Persecution, Tolerance, and Coexistence – Call for Papers


Die dem niederländischen nonkonformistischen Kulturerbe gewidmete  Coornhert Stichting gibt bei Amsterdam University Press eine neue Open-Access-Zeitschrift heraus.

Die Zeitschrift Persecution, Tolerance, and Coexistence “publishes peer-reviewed articles in English exploring the historical background of ideological, religious, ethnic, racial and sexual persecution and the ways the social-political problems, typical of pluralistic societies, were met by a recurrent concern for tolerance and coexistence in late medieval and early modern Europe.” (Zitat aus der Selbstbeschreibung).

Für das erste Heft der Zeitschrift wurde soeben ein Call for Papers veröffentlicht.

Mehr Informationen zur Zeitschrift / zum Call for Papers …

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IFLA/Brill Open Access Award 2015 für Directory of Open Access Books (DOAB) aus den Niederlanden


Der IFLA/Brill Open Access Award wird von der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) – dem Weltbibliotheksverband – zusammen mit dem Verlag Brill ausgelobt, um bedeutende Projekte im Bereich der Open-Access-Publizistik zu würdigen. In diesem Jahr hat die Jury das niederländische Directory of Open Access Books (DOAB) als  herausragende Initiative ausgezeichnet.

DOAB ist ein Verzeichnis für wissenschaftliche Monographien, die Open Access, sprich: kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich, veröffentlicht werden. Aktuell sind hier 3.126 Publikationen aus 107 Verlagen zu finden.

Was bietet das DOAB für den Bereich der Niederlandistik, Niederlande, Belgien- und Luxemburgforschung? Hier eine breit gefächerte Auswahl aus den letzten Monaten:

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag Directory of Open Access Books: Quellen für die Niederlandistik vom 09.10.2012.

Mehr Informationen zur Preisverleihung | Mehr Informationen zu DOAB | Mehr Informationen zur Open-Access-Bewegung

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Diskussionsabend [Münster, 16.06.2015]: 1945–2015. Siebzig Jahre Freiheit


Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus organisiert das Zentrum für Niederlande-Studien am 16. Juni 2015 in Zusammenarbeit mit dem Nationaal Comité 4 en 5 mei, dem Deutsch-Niederländischen Forum und der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen einen Diskussionsabend zum Thema „Freiheit“ mit u. a. Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., und Prof. Dr. Jan Peter Balkenende, Ministerpräsident der Niederlande a. D.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande in Münster.

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Parallel dazu findet im Zunftsaal des Hauses der Niederlande noch bis zum 16.06. die Ausstellung Mit anderen Augen. Befreiung und Erinnerung 1945-2015 statt (Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr).

Tagungsbericht: Europa der Regionen – Nordrhein-Westfalen und seine Grenzräume


Agnes Weichselgärtner berichtet auf H-Soz-Kult über die Jahrestagung des Brauweiler Kreises e.V., die vom 05.03.-06.03.2015 in Düsseldorf stattfand. Die Tagung stand unter dem Motto Europa der Regionen – Nordrhein-Westfalen und seine Grenzräume; hierbei ging es insbesondere um Entwicklungen in der Grenzregion Deutschland – Niederlande – Belgien.

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Vorträge [Münster, 12.05. und 20.05.2015]: Niederländische Parteien stellen sich vor – D66 und ChristenUnie


In der Bibliothek im Haus der Niederlande finden demnächst zwei Gastvorträge im Rahmen der Reihe ‚Politische Parteien stellen sich vor‘ statt:

Am 12. Mai 2015 um 19:00 Uhr hält Frank van Mil einen Vortrag über die sozialliberale Democraten 66 (D66). Van Mil selbst ist Direktor des wissenschaftlichen Büros der genannten Partei.

Am 20. Mai 2015 um 19:00 Uhr referiert Dr. Rob Nijhoff zur Entstehung, Charakteristik und Bedeutung der ChristenUnie (CU).

Weitere Informationen unter folgenden Links:

Niederländische Parteien stellen sich vor: Frank van Mil – D66
Niederländische Parteien stellen sich vor: Dr. Rob Nijhoff – ChristenUnie

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Summerschool [Nimwegen, 10.-14.08.2015]: Deutschland und seine Nachbarn – Interkulturelle Kommunikation im Herzen Europas


Die Radboud Universiteit in Nimwegen bietet vom 10. bis 14. August 2015 eine Summerschool an, die sich u.a. an deutsche und niederländische Studierende mit unterschiedlichen Bachelorabschlüssen richtet, die Interesse an dem zweijährigen Joint-Degree Masterstudiengang Niederlande-Deutschland-Studien haben. Auch andere Interessierte sind willkommen.

Zitat aus der Kursbeschreibung:

“In diesem deutschsprachigen Kursangebot sollen die grenzüberschreitenden Beziehungen (auf dem Gebiet der Medien/Kultur, Politik oder Wirtschaft/Unternehmen) aus interkultureller Perspektive erörtert, verglichen und diskutiert werden. Der Kurs beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Thematik, in deren Verlauf zunächst die niederländisch-deutsche Kommunikation näher betrachtet wird. Im Anschluss wird auf die interkulturellen Beziehungen der Bundesrepublik zu anderen Nachbarn (Frankreich, Belgien, Polen) eingegangen, wodurch Vergleiche möglich werden.
An vier Tagen werden internationale Wissenschaftler aus multidisziplinärer Perspektive über die gegenseitigen interkulturellen Beziehungen dieser Länder zu Deutschland referieren und mit den internationalen Kursteilnehmern versuchen, Vergleiche herauszuarbeiten. Darüber hinaus sollen zentrale Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die den Umgang der Staaten und auch der Einwohner dieser prägen, erarbeitet und besprochen werden.”

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Interviews zum Thema Geert Wilders und Pegida


Der Saarländische Rundfunk hat Dr. Markus Wilp, Politikwissenschaftler am Zentrum für Niederlande-Studien in Münster, im Zusammenhang mit dem Pegida-Auftritt von Geert Wilders am 13.04.2015 in Dresden zum Thema “Geert Wilders, die Niederlande und die Integration” interviewt.

Hier geht`s zum Audio-Beitrag in der SR Mediathek …

André Krause, ebenfalls Forscher am Zentrum für Niederlande-Studien, kommentiert den Wilders-Auftritt in einem Interview mit dem MDR Sachsen: Geert Wilders – wen hat Pegida da eingeladen?

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