„Populismus in Holland“: Radiobeitrag BR 2 Zündfunk


Der Bayerische Rundfunk widmet sich in seiner Sendereihe Zündfunk dem Thema „Populismus in Holland“. Als Expertinnen kommen auch die beiden Politikwissenschaftlerinnen Eefje Steenvoorden (EUR) und Sarah de Lange (UvA) zu Wort.

Aus der Ankündigung:

„Im März 2017 wird in Holland ein neues Parlament gewählt. Und wie in Österreich bei der Bundespräsidentenwahl und in Frankreich bei der kommenden Präsidentenwahl, haben rechtspopulistische Kandidaten gute Chancen. Der Zündfunk war mehrere Tage in den Niederlanden, um herauszufinden, warum populistische Positionen so erfolgreich sind.“

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Tagungsbericht: Industrial Decline and the Rise of the Service Sector?


Jörn Eiben (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg) berichtet auf H-Soz-Kult über die Konferenz Industrial Decline and the Rise of the Service Sector? How did Western Europe and North America cope with the multifaceted structural transformations since the 1970s?, die vom 16. bis 17. September 2016 in Kooperation mit der University of Michigan, dem Deutschen Historischen Institut Washington D.C. und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Institut für Zeitgeschichte in München stattfand.

Dabei war auch folgender wirtschaftshistorischer Beitrag zu Nordostfriesland (NL) vertreten:

Marjin Molema (Fryske Akademy, Leeuwarden): Look to the Future, Embrace your Past. Regional Industrialization Policies and its Aftermath

Zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult

Neu im Web: Website „belgienforschung.de“


Seit neuestem verfügt der Arbeitskreis für Historische Belgienforschung über einen eigenen Internetauftritt.

Unter der Adresse www.belgienforschung.de finden Sie Informationen zu den Aktivitäten des 2012 gegründeten Arbeitskreises. Die Website wird in Zukunft sukzessive ausgebaut werden.

Logo Arbeitskreis Historische Belgienforschung

Logo Arbeitskreis Historische Belgienforschung

Bildnachweis: © Arbeitskreis Historische Belgienforschung

Open-Access-Aktivitäten des FID Benelux


Vom 24. bis 30. Oktober 2016 findet die internationale Open-Access-Week mit vielerlei Aktivitäten an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen weltweit statt. Diesjähriges Motto ist „Open in Action“.

Open Access, der freie Zugang zu wissenschaflicher Information, ist auch ein wichtiges Aktionsfeld des FID Benelux / Low Countries Studies. Daher haben wir unsere Open-Access-Dienste im Rahmen einer Posterpräsentation kurz und knapp auf den Punkt gebracht:

 

OA-Week: Poster des FID Benelux

Sie können das Poster durch Anklicken vergrößern, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Melden Sie sich gerne, falls Sie Interesse an unserem Open-Access-Angebot haben: fid.benelux@uni-muenster.de

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Open Access bieten z.B. die Internetplattformen open-access.net, openaccess.nl und openaccess.be.

 

Bildnachweis: ULB Münster / FID Benelux

Neustrukturierung: KNAW Humanities Cluster


Seit dem 1. Oktober 2016 arbeiten das Meertens Instituut, das Huygens Instituut voor Nederlandse Geschiedenis (Huygens ING), das Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG) und das Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences (NIAS) im neuen KNAW Humanities Cluster zusammen.

Hintergrund ist die verstärkte Kooperation auf dem Feld der digitalen Infrastruktur in den Geistes- und Sozialwissenschaften.  Die Digital Humanities-Aktivitäten der vier beteiligten Institutionen werden nun innerhalb des KNAW Humanities Clusters gebündelt.

Im Rahmen dieser Neustrukturierung sind das Huygens ING und das Meertens Instituut in das Stadtzentrum von Amsterdam gezogen. Sie residieren nun im Spinhuis am Oudezijds Achterburgwal 185. Das IISG und das NIAS bleiben an ihren gewohnten Standorten bestehen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Call for Papers [Hamburg, 24.-25.03.2017]: 9. ADNG-Workshop „Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert“


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte / Werkgroep Duits-Nederlandse Geschiedenis (ADNG /WDNG) organisiert am 24. und 25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) seinen neunten Workshop unter dem Titel Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert. Hierfür bittet der ADNG um Vorschläge für Beiträge.

Aus dem Call for Papers:

„Der diesjährige Workshop […] […] […] konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei sollen speziell die beiden größten Seehafenstädte Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen werden. Die Präsentation vergleichender Projekte, die darüber hinaus noch weitere Städte einbeziehen, ist ebenso möglich wie die von historisch orientierten Projekten aus benachbarten Disziplinen wie Soziologie, Architekturgeschichte oder Cultural Memory Studies. Studierende und Graduierte, die zu Themen der deutsch-niederländischen Geschichte im 20. Jahrhundert im Allgemeinen arbeiten, können sich für eine Poster-Präsentation ihrer Arbeiten bewerben.“

Abstracts (300 Wörter) und ein kurzer Lebenslauf können bis zum 28.10.2016 (Vorträge) bzw. 25.11.2016 (Poster) bei Esther Helena Arens  und Christoph Strupp  eingereicht werden.

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Bildnachweis: screenshot from NASA’s globe software World Wind [Public domain], via Wikimedia Commons

Premiere: Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter erstmals in Belgien [07.-08.09.2016]


Am 7. und 8. September 2016 hat in Belgien erstmals das Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter stattgefunden. Zwar werden diese informellen Arbeitstreffen bereits seit 2004 im turnusmäßigen Wechsel von der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Bundesrepublik Deutschland organisiert, doch Belgien – wie Luxemburg seit 2014 zum Teilnehmerkreis gehörig – schlüpfte in diesem Jahr zum ersten Mal in die Gastgeberrolle.

Zum Auftakt traf man sich zum Abendessen auf Schloss Laeken in Brüssel. Für die Arbeitssitzungen reiste man in die Hauptstadt der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) nach Eupen. Hier wird der hohe Besuch als Zeichen der Anerkennung König Philippes für die Dreisprachigkeit Belgiens und die Stellung der DG im belgischen Föderalstaat verstanden.

Hier finden Sie den Termin auf der Website des deutschen Bundespräsidialamtes.

Hier finden Sie den Termin auf der Website des belgischen Königshauses.

Hier finden Sie den Termin auf der Website der großherzoglichen Familie von Luxemburg.

Der Belgische Rundfunk hat das Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter zum Anlass genommen, sich im Staatsarchiv Eupen auf Spurensuche nach historischen Besuchen gekrönter Häupter in der Region zu machen. Das Ergebnis können Sie in diesem Artikel lesen.

"Belgien Belgique" Schild an der Grenze bei Küchelscheid (Gemeinde Bütgenbach) in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

„Belgien Belgique“ Schild an der Grenze bei Küchelscheid (Gemeinde Bütgenbach) in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Bildnachweis: von G. Friedrich (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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