FID-Lizenzen freigeschaltet


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Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) freut sich, Ihnen mitteilen zu können, dass die ersten FID-Lizenzen für die deutschlandweite Nutzung freigeschaltet wurden.

Es handelt sich dabei um folgende elektronische Zeitschriften:

  • Dutch Journal of Applied Linguistics
  • Nederlandse Letterkunde
  • Nederlandse Taalkunde
  • Tijdschrift voor Taalbeheersing
  • Dutch Crossing: Journal of Low Countries Studies
  • Mens en maatschappij

 

Das Lizenzangebot des FID Benelux richtet sich vorrangig an Fachwissenschaftler/innen der Disziplinen Niederländische Sprach- und Literaturwissenschaft sowie an Wissenschaftler/innen der Disziplinen Geschichte, Politik, Soziologie, Volkskunde, Geographie und Landeskunde, die sich im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg beschäftigen. Wenn Sie prüfen möchten, ob Sie für eine Nutzung der FID-Lizenzen in Frage kommen, lesen Sie bitte die weiteren Details zum Nutzerkreis der FID-Lizenzen.

Mit Hilfe der FID-Lizenzen möchte der FID Benelux einen Beitrag zur Versorgung der Fachgemeinschaft mit kostenpflichtigen E-Zeitschriften und Datenbanken leisten, die in Deutschland bislang nur einen geringen bis gar keinen Verbreitungsgrad aufweisen. Produkte, die bereits an vielen Standorten in Deutschland verfügbar sind, erfüllen in der Regel nicht die Förderkriterien für eine FID-Lizenz.

Die oben aufgeführte Liste von E-Zeitschriften ist das Ergebnis von z.T. langwierigen Verlagsverhandlungen. Die Gesamtliste der zur Verhandlung vorgesehenen Produkte war ursprünglich länger. Es konnten jedoch leider nicht in allen Fällen positive Verhandlungsergebnisse erzielt werden.

Für die Nutzung der Angebote ist eine persönliche Registrierung als Einzelnutzer/in erforderlich. Das Angebot ist für Sie als Endnutzer/in kostenfrei. Nach der erfolgreichen Registrierung können Sie im Menüpunkt „Produkte“ auf die einzelnen Zeitschriften zugreifen.

Falls Sie sich für eine oder mehrere der o.g. Zeitschriften interessieren, überprüfen Sie bitte vorher, ob Ihre Heimatbibliothek bereits eine Campuslizenz für das/die betreffende/n Produkt/e hat. In diesem Fall ist eine zusätzliche Registrierung beim FID Benelux unnötig. Nach unserem Kenntnisstand gibt es derzeit folgende Campuslizenzen in Deutschland:

Dutch Journal of Applied Linguistics

  • Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin
  • Frankfurt: Bibliotheken der Universität Frankfurt am Main
  • Köln: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek
  • Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg

 

Nederlandse Letterkunde

  • Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin
  • Berlin: Universitätsbibliothek der FU Berlin
  • Duisburg-Essen: Unversitätsbibliothek Duisburg-Essen
  • Kiel: Universitätsbibliothek Kiel
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek
  • Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg

 

Nederlandse Taalkunde

  • Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin
  • Berlin: Universitätsbibliothek der FU Berlin
  • Duisburg-Essen: Unversitätsbibliothek Duisburg-Essen
  • Frankfurt: Bibliotheken der Universität Frankfurt am Main
  • Kiel: Universitätsbibliothek Kiel
  • Köln: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
  • München: Bayerische Staatsbibliothek
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek
  • Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg

 

Tijdschrift voor Taalbeheersing

  • Frankfurt: Bibliotheken der Universität Frankfurt am Main
  • Köln: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek

 

Dutch Crossing: Journal of Low Countries Studies

  • Berlin: Medizinische Bibliothek der Charité
  • Berlin: Universitätsbibliothek der FU Berlin
  • Cottbus: Universitätsbibliothek der BTU Cottbus-Senftenberg
  • Hamburg: Staats- und Universitätsbibliothek
  • Hamburg: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Heilbronn: Hochschulbibliothek Heilbronn
  • Marburg: Universität Marburg
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek
  • Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg
  • Paderborn: Universitätsbibliothek Paderborn
  • Potsdam: Universitätsbibliothek Potsdam

 

Mens en maatschappij

  • Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin
  • Bielefeld: Universitätsbibliothek Bielefeld
  • Eichstätt: Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstatt
  • Konstanz: Universität Konstanz; Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM)
  • Münster: Universitäts- und Landesbibliothek
  • Oldenburg: Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg

 

Sollten Sie Fragen zum Prozedere haben oder weitere Produkte zur Verhandlung vorschlagen wollen, können Sie jederzeit gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit der deutschlandweiten Verfügbarkeit elektronischer Fachinformation auch Folgendes:

  • Für TEMPO: Early Modern Pamphlets Online bzw. die darin enthaltenen Knuttel- und Van-Alphen-Flugschriftensammlungen wurde bereits 2009 eine Nationallizenz abgeschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Die niederländische Rezensionsdatenbank LiteRom ist deutschlandweit als Pay-per-Use-Angebot verfügbar.

 

Der FID Benelux bietet den Service FID-Lizenzen in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen im Rahmen des DFG-geförderten Systems der Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) an.

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Aktuelle Berichterstattung über den Besuch Angela Merkels in Luxemburg und Belgien


Am gestrigen 12. Januar ist Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Luxemburg und Belgien gereist. In beiden Ländern verfolgten die Medien den Kurzbesuch mit großem Interesse, handelte es sich doch um den ersten Besuch in Luxemburg seit 2010 und steht Belgien ansonsten eher wegen der in Brüssel stattfindenden Europäischen Räte weit oben auf der Reiseliste.

Wir haben für Sie eine Auswahl der aktuellen Berichterstattung vorbereitet:

Umgang mit Religionsvielfalt in der staatlichen Medienregulierung in Deutschland und den Niederlanden


Über den Umgang mit Religionsvielfalt in der staatlichen Medienregulierung in Deutschland und den Niederlanden hat der Kommunikationswissenschaftler Dr. Tim Karis von der Ruhr-Universität Bochum in der öffentlichen Ringvorlesung „Religionspolitik heute“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der Universität Münster gesprochen.

Bei L.I.S.A. – dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung können Sie hier den gesamten Vortrag hören.

Der Teil zu den Niederlanden beginnt bei Minute 00:32:40.

Den Veranstaltungstext finden Sie hier.

Nationaal Archief in Den Haag: Aufhebung der Sperrfrist für Archivgut 2017


Am heutigen 3. Januar 2017 begeht das Nationaal Archief in Den Haag seinen diesjährigen Openbaarheidsdag. An diesem Tag kann erstmalig ohne Einschränkung das Archivgut eingesehen werden, dessen Sperrfrist nach 25, 40 oder 75 Jahren nunmehr abgelaufen ist.

Wie das Nationaal Archief mitteilt, betreffen die neu geöffneten Archivbestände unter anderem die Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht, die Hochzeit von Prinzessin Beatrix sowie die Teilnahme von niederländischen Kämpfern am Spanischen Bürgerkrieg.

Speziell für Forschende zu den deutsch-niederländischen Beziehungen scheinen unter anderem die folgenden Bestände interessant zu sein:

  • Wirtschaftsministerium: die Folgen der Deutschen Einheit für bilaterale Verträge zwischen dem Königreich der Niederlande und der BRD sowie der ehemaligen DDR, die Stationierung von niederländischen Truppen in der Bundesrepublik Deutschland sowie das endgültiges Aus für das deutsche Atomkraftwerk Kalkar am Niederrhein (alle 1991)
  • Außenministerium: internierte Deutsche auf Bonaire und Curaçao sowie in Niederländisch-Indien (1941), private Schadenersatzforderungen im Kontext von Kriegsschäden (2665 Umschläge, bis 1965)
  • Finanzministerium: Steuerfragen im Zusammenhang mit deutschen Truppen während der Besatzungszeit (1941/1942)

Hier finden Sie die vollständige Liste (PDF-Datei, 711 Seiten) mit allen Archivbeständen des Nationaal Archief, die seit Anfang 2017 neu einsehbar sind.

Vor einem Besuch können Sie über die Seite www.gahetna.nl bequem von zu Hause aus in den gesamten Beständen recherchieren und Archivgut zur Einsicht anfragen.

Das Archivgut kann ausschließlich im Lesesaal des Nationaal Archief in Den Haag eingesehen werden.

Feature im Deutschlandfunk: Halb Auserwählt. Jüdische Außenseiter in den Niederlanden


Der Deutschlandfunk hat am 20.12.2016 ein Feature mit dem Titel „Halb Auserwählt. Jüdische Außenseiter in den Niederlanden“ gesendet.

Aus dem Ankündigungstext:

„Während des Zweiten Weltkriegs wurden 80 Prozent der Juden in den Niederlanden deportiert und ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg scheuten sich viele der Überlebenden, ihre jüdische Identität offen zu zeigen. Viele verließen das Land. Ihre Erinnerung an die deutsche Besatzung und die Haltung der niederländischen Bevölkerung stand im Widerspruch zur offiziellen Erinnerungspolitik, die das Bild vom heldenhaften und entschlossenen Widerstand verbreitete. Auch die zweite und dritte Nachkriegsgeneration wuchs mit dem Gefühl auf, dass es besser ist, über ihren jüdischen Hintergrund zu schweigen.“

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

„Populismus in Holland“: Radiobeitrag BR 2 Zündfunk


Der Bayerische Rundfunk widmet sich in seiner Sendereihe Zündfunk dem Thema „Populismus in Holland“. Als Expertinnen kommen auch die beiden Politikwissenschaftlerinnen Eefje Steenvoorden (EUR) und Sarah de Lange (UvA) zu Wort.

Aus der Ankündigung:

„Im März 2017 wird in Holland ein neues Parlament gewählt. Und wie in Österreich bei der Bundespräsidentenwahl und in Frankreich bei der kommenden Präsidentenwahl, haben rechtspopulistische Kandidaten gute Chancen. Der Zündfunk war mehrere Tage in den Niederlanden, um herauszufinden, warum populistische Positionen so erfolgreich sind.“

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Tagungsbericht: Industrial Decline and the Rise of the Service Sector?


Jörn Eiben (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg) berichtet auf H-Soz-Kult über die Konferenz Industrial Decline and the Rise of the Service Sector? How did Western Europe and North America cope with the multifaceted structural transformations since the 1970s?, die vom 16. bis 17. September 2016 in Kooperation mit der University of Michigan, dem Deutschen Historischen Institut Washington D.C. und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Institut für Zeitgeschichte in München stattfand.

Dabei war auch folgender wirtschaftshistorischer Beitrag zu Nordostfriesland (NL) vertreten:

Marjin Molema (Fryske Akademy, Leeuwarden): Look to the Future, Embrace your Past. Regional Industrialization Policies and its Aftermath

Zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult

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