Call for Papers [Hamburg, 24.-25.03.2017]: 9. ADNG-Workshop „Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert“


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte / Werkgroep Duits-Nederlandse Geschiedenis (ADNG /WDNG) organisiert am 24. und 25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) seinen neunten Workshop unter dem Titel Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert. Hierfür bittet der ADNG um Vorschläge für Beiträge.

Aus dem Call for Papers:

„Der diesjährige Workshop […] […] […] konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei sollen speziell die beiden größten Seehafenstädte Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen werden. Die Präsentation vergleichender Projekte, die darüber hinaus noch weitere Städte einbeziehen, ist ebenso möglich wie die von historisch orientierten Projekten aus benachbarten Disziplinen wie Soziologie, Architekturgeschichte oder Cultural Memory Studies. Studierende und Graduierte, die zu Themen der deutsch-niederländischen Geschichte im 20. Jahrhundert im Allgemeinen arbeiten, können sich für eine Poster-Präsentation ihrer Arbeiten bewerben.“

Abstracts (300 Wörter) und ein kurzer Lebenslauf können bis zum 28.10.2016 (Vorträge) bzw. 25.11.2016 (Poster) bei Esther Helena Arens  und Christoph Strupp  eingereicht werden.

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Bildnachweis: screenshot from NASA’s globe software World Wind [Public domain], via Wikimedia Commons

Premiere: Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter erstmals in Belgien [07.-08.09.2016]


Am 7. und 8. September 2016 hat in Belgien erstmals das Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter stattgefunden. Zwar werden diese informellen Arbeitstreffen bereits seit 2004 im turnusmäßigen Wechsel von der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Bundesrepublik Deutschland organisiert, doch Belgien – wie Luxemburg seit 2014 zum Teilnehmerkreis gehörig – schlüpfte in diesem Jahr zum ersten Mal in die Gastgeberrolle.

Zum Auftakt traf man sich zum Abendessen auf Schloss Laeken in Brüssel. Für die Arbeitssitzungen reiste man in die Hauptstadt der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) nach Eupen. Hier wird der hohe Besuch als Zeichen der Anerkennung König Philippes für die Dreisprachigkeit Belgiens und die Stellung der DG im belgischen Föderalstaat verstanden.

Hier finden Sie den Termin auf der Website des deutschen Bundespräsidialamtes.

Hier finden Sie den Termin auf der Website des belgischen Königshauses.

Hier finden Sie den Termin auf der Website der großherzoglichen Familie von Luxemburg.

Der Belgische Rundfunk hat das Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter zum Anlass genommen, sich im Staatsarchiv Eupen auf Spurensuche nach historischen Besuchen gekrönter Häupter in der Region zu machen. Das Ergebnis können Sie in diesem Artikel lesen.

"Belgien Belgique" Schild an der Grenze bei Küchelscheid (Gemeinde Bütgenbach) in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

„Belgien Belgique“ Schild an der Grenze bei Küchelscheid (Gemeinde Bütgenbach) in der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Bildnachweis: von G. Friedrich (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Konferenz [04.-07.10.2016, Luxemburg]: Europe Conference of the Association for Borderland Studies


Vom 4. bis zum 7. Oktober 2016 findet an der Universität Luxemburg die multidisziplinäre Europe Conference of the Association for Borderland Studies (ABS) statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„With the abolition of regular border controls in Schengen Europe, and the fall of the iron curtain, the field of Border Studies has opened up new objects of research and has experienced a noticeable development boost. Although the initial focus was on freight, services, capital and passenger traffic, and the resulting questions in relation to spatial, political, cultural and social aspects, this was followed by social constructivist approaches and relational thinking. The idea of a ‘borderless world’ has become popular, with a certain sensibility for the processes of ‘new border demarcation’.“

Wir dürfen besonders auf die folgenden Beiträge mit Benelux-Bezug hinweisen:

  • Session „Change and instability“
    • Uses of mobile digital media among French cross-border commuters in Luxembourg (Corinne Martin, University of Lorraine)
  • Session „Growth and sustainability“
    • The European grouping of territorial cooperation (EGTC): Towards a supraregional scale of governance? Case study: Greater Region SaarLorLux (Estelle Evrard, University of Luxembourg)
    • Borders as a creative resource (Martin van der Velde, Radboud University Nijmegen)
    • The reinforcement opportunities of a cross-border train connection: the example of the railway between Liège (Belgium) and Maastricht (Netherlands) (Jean-Marc Lambotte, University of Liège / Pierre-François Wilmotte, University of Liège / Bruno Bianchet, University of Liège / Mark Keppens, Arcadis Belgium / Mario Cools, University of Liège / Henri-Jean Gathon, University of Liège)
  • Session „Multilingualism and diversity“
    • Dynamic encounters between asylum applicants and the multilingual society of Luxembourg – linguistic repertoires built with truncated competences? (Erika Kalocsányiová, University of Luxembourg / Maria Asuncion Bes Izuel, University of Luxembourg)
    • Place identity and regional bonds in twin-villages at the German-Luxembourg border (Annette Spellerberg, University of Kaiserlautern / Katharina Engelhardt, University of Kaiserlautern)
  • Session „Mobility and multilocality“
    • Social work for the homeless from A10 in Amsterdam: Borderwork and the emerging transnational infrastructure of care (Anna Nikolaeva, Royal Holloway University of London)
    • Moving from nation into region: The everyday practice of cross-border dwelling in the Greater Region SaarLorLux (Elisabeth Boesen, University of Luxembourg)
    • Continuity over de border: Luxembourg and Lorraine (Kenmei Tsubota, Institute of Developing Economies)
    • Economic impact of the cross-border work on the communes of residence: example at the French-Luxembourgish border (Isabelle Pigeron-Piroth, University of Luxembourg / Rachid Belkacem, University of Lorraine)
    • Cross-border activity-travel patterns for non-work related activities: the Luxembourg residents perspective (François Sprumont, University of Luxembourg / Isabelle Pigeron-Piroth, University of Luxembourg / Viti Francesco, University of Luxembourg)

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Dieser Link führt Sie zur Anmeldung.

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Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen: Veranstaltungen der nächsten Monate


Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen lädt in den kommenden Monaten zu verschiedenen Veranstaltungen im deutsch-niederländischen Kontext ein.

Hierzu zählen z.B. ein Ausflug zum Kasteel Amerongen und nach Haus Doorn in den Fußstapfen von Kaiser Wilhelm II am Samstag, dem 24. September 2016, sowie die Vorlesung Der Weg zur guten Nachbarschaft. Niederländisch-Deutsche Beziehungen nach 1945 von Prof. Friso Wielenga am Montag, dem 17. Oktober, um 19:30 Uhr im Oos Zittesj Hoes in Sittard.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website der DNG.

Stellenangebote [Münster]: WM Niederlande-Deutschland Studien & Lehrkraft Fachdidaktik Niederländisch


An der WWU Münster sind momentan gleich zwei akademische Stellen im Niederlande-Kontext vakant:

Im Zentrum für Niederlande-Studien ist ab dem 01.10.2016 befristet bis vorerst zum 30.09.2019 die Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters (Entgeltgruppe 13 TV-L, 75 %) zu vergeben. Aufgabenbereich u.a.: Lehre im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Niederlande-Deutschland-Studien in den Fächern Geschichte und Politik oder Literatur und Sprachwissenschaft. Bewerbungsschluss ist der 15.08.2016.

Zur Stellenausschreibung …

Am Institut für Niederländische Philologie ist ab dem 1.10.2016 unbefristet die halbe Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben (Entgeltgruppe 13 TV-L) im Bereich Fachdidaktik Niederländisch zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 02.09.2016.

Zur Stellenausschreibung …

Stellenausschreibung Münster 201608_2

Bildnachweis: FID Benelux

Sektion [Hildesheim, 20.09.2016]: Europäische-Holländische Ethnologie. Alltagskultur, Kulturelles Gedächtnis und Kulturelles Erbe in einer Diversen Gesellschaft“


Auf der diesjährigen Generalversammlung der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft, die vom 17. bis 20. September 2016 an der Universität Hildesheim stattfindet, beschäftigt sich die Sektion Europäische Ethnologie mit dem Thema „Europäische-Holländische Ethnologie. Alltagskultur, Kulturelles Gedächtnis und Kulturelles Erbe in einer Diversen Gesellschaft“.

Am 20. September zwischen 9 und 13 Uhr sprechen:

  • Sophie Elpers (Amsterdam):
    Ansichtssache „alledaagse cultuur“. Zur Geschichte und zum Stand der Europäischen Ethnologie in den Niederlanden.
  • Markus Balkenhol (Amsterdam):
    Commemorating slavery in the Netherlands. Reflections on a postcolonial anthropology of Europe.
  • Albert van der Zeijden (Utrecht):
    Super Diversity and Intangible Heritage. Westkruiskade and the changing face of modern cultural memory.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Nicht nur, aber auch Religiösität und Windmühlen beschäftigt sich die Europäische Ethnologie.

Nicht nur, aber auch mit Religiösität, Freizeitverhalten und Windmühlen beschäftigt sich die Europäische Ethnologie.

Bildnachweis: Openluchtmuseum Arnhem: Overzicht van de poldermolen uit Noordlaren ( Gr. ) in het Openluchtmuseum, afgebroken in 1953 en in 1960 herbouwd , Aufnahme von 1964, Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Open Access: De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw


Unter der Redaktion von Maarten Keune ist kürzlich bei Amsterdam University Press die Aufsatzsammlung Nog steeds een mirakel? De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw (ISBN: 9789089647092) erschienen. Das Werk kann als Printausgabe erworben werden und steht zeitgleich als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 zur Verfügung.

Zitat aus dem Vorwort:

„Het Nederlandse poldermodel werd eind jaren 90 van de vorige eeuw nationaalen internationaal bejubeld vanwege de zeer goede prestaties van de Nederlandse economie en arbeidsmarkt, en vanwege de grote rol van overleg, beleidsleren en consensusvorming tussen vakbonden, werkgeversorganisaties en de overheid in het ontwerpen en uitvoeren van economische en sociale hervormingen. […]

Tijdens een bijeenkomst bij Instituut Gak kwam de vraag op tafel hoe het poldermodel er vandaag de dag voorstaat, na al de ingrijpende veranderingen in de economie, maatschappij en politiek van de afgelopen twintig jaar. In deze twintig jaar is het poldermodel niet alleen bejubeld maar ook flink bekritiseerd en zelfs regelmatig doodverklaard. Al pratende ontstond het idee om een groep auteurs uit verschillende academische disciplines (sociologie, economie, geografie, recht, politieke wetenschappen) en ook uit de praktijk van de sociale partners bij elkaar te brengen om hun licht te laten schijnen over het poldermodel in de eenentwintigste eeuw. Het resultaat ligt hier voor u. De hoofdstukken analyseren verschillende aspecten van het poldermodel en stellen zich daarmee ook de vraag hoe het gaat met Nederland wat betreft democratie, economie, werk en welvaart. Op deze manier wil deze bundel bijdragen aan het debat over hoe Nederland ervoor staat, welke kanten we op kunnen of moeten in de toekomst met ons sociaaleconomisch beleid en wat de rol daarin is van de overheid, sociale partners en andere actoren.“

Hier geht es zur PDF-Ausgabe.

 

Cover_keune_poldermodel

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