Stellenangebot [Münster]: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Projekt FID Benelux


Sie haben einen Abschluss im Bereich Niederlandistik, Niederlande-Studien bzw. in einem verwandten Fach oder einen Schwerpunkt in der Niederlande-, Belgien-, Luxemburgforschung? Darüber hinaus haben Sie ein Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft absolviert oder verfügen über eine in der Praxis erworbene vergleichbare Qualifikation? Dann sind Sie der/die ideale Kandidat/in für den folgenden Posten an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster:

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (Entgeltgruppe E13 TV-L) zu besetzen.

Die Arbeitszeit beträgt zurzeit 39 Stunden 50 Minuten in der Woche. Die Stelle ist für die Dauer von 36 Monaten befristet. Bewerbungsschluss ist der 04.03.2016.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerbungen von Interessent_innen aus den Beneluxländern sind ausdrücklich erwünscht, sofern diese über gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.

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Münster, 17.12.2015: Vortragsabend zu Sterbehilfe in Deutschland und den Niederlanden


Das Zentrum für Niederlande-Studien lädt morgen um 19:00 Uhr zu einem öffentlichen Vortragsabend zum Thema Sterbehilfe in Deutschland und den Niederlanden ein. Ort der Veranstaltung ist die Bibliothek im Haus der Niederlande in Münster.

Der niederländische Internist Dr. Jenne Wielenga von der Levenseindekliniek in Den Haag und sein Nordhorner Kollege Prof. em. Dr. med. Gerhard Pott werden die Unterschiede in beiden Ländern näher beleuchten und auf die Vorzüge und Nachteile der jeweils bestehenden gesetzlichen Regelungen sowie auf geplante Reformen und auf ethische Aspekte eingehen.

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Webtipp: Kurzvorlesungen bei “Universiteit van Nederland”


“De beste hoogleraren van Nederland geven gratis college op internet. Elke werkdag komt er een nieuw college online, en elke week een nieuwe hoogleraar.”, so wirbt Universiteit van Nederland für kurze, ca. 15-minütige Vorlesungen, in denen bekannte niederländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komplexe Forschungsfragen in unterhaltsamer Form auf ein allgemeinverständliches Niveau herunterbrechen.

Das Angebot auf Universiteit van Nederland ist mittlerweile recht umfangreich. Zu den Dozent(inn)en gehören u.a.:

  • Peter Achterberg, Bart van Heerikhuizen und Gerben Moerman: Soziologie
  • Bart van der Boom: Geschichte
  • Geert Buelens: Literaturwissenschaft
  • Paul Cliteur: Recht und Religion
  • Beatrice de Graaf: Konflikt und Sicherheit
  • Marc van Oostendorp: Sprachwissenschaft
  • Maarten Prak: De Gouden Eeuw
  • Abram de Swaan: Soziolinguistik

 

Universiteit van Nederland hat darüber hinaus einen eigenen Kanal bei YouTube: www.youtube.com/user/UniversiteitvanNL und ist auch auf den Seiten des NPO (Nederlandse Publieke Omroep) zu sehen.

Hier eine der Vorlesungen von Marc van Oostendorp: Kun je uit jouw taalgebruik afleiden uit welk dorp je komt?

Podiumsdiskussion [Münster, 25.11.2015]: Deutschland im Spiegel niederländischer Medien. Korrespondenten berichten


Am 25.11.2015 um 19.00 Uhr findet in der Bibliothek im Haus der Niederlande eine Podiumsdiskussion zum Thema Deutschland im Spiegel niederländischer Medien statt.

Zwei ehemalige niederländische Korrespondenten, Wouter Meijer und Merlijn Schoonenboom, und der Gründer des Onlinemagazins duitslandnieuws Bertus Bouwman berichten hierbei über die medial gezeichneten Deutschlandbilder in der niederländischen Auslandsberichterstattung sowie ihren persönlichen derzeitigen Blick auf das Nachbarland.

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Vortrag [Münster, 05.11.2015]: Niederländische Parteien im Portrait: die Socialistische Partij (SP) und die Partij voor de Vrijheid (PVV)


Prof. Dr. Gerrit Voerman, Politikwissenschaftler und Direktor des Dokumentationszentrums Niederländische Politische Parteien (DNPP) in Groningen, stellt in einem Vortrag am 5. November 2015 in der Bibliothek im Haus der Niederlande zwei niederländische politische Parteien vor: die Socialistische Partij (SP) sowie die Partij voor de Vrijheid (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders.

Der auf Englisch stattfindende Vortrag bildet die Abschlussveranstaltung des Vortragszyklus über niederländische politische Parteien, den das Zentrum für Niederlande-Studien organisiert hat.

Vortragsbeginn ist um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Mehr Informationen …

Plakat der Veranstaltung (als PDF)

Open-Access-Woche 2015: Interessante Initiativen


Die diesjährige Open-Access-Woche neigt sich dem Ende entgegen. An dieser Stelle möchten wir zwei wichtige niederländische Initiativen der letzten Tage hervorheben:

Brill hat in Zusammenarbeit mit Data Archiving and Network Services (DANS) eine neue Open-Access-Zeitschrift herausgegeben, die sich dem Thema Forschungsdaten widmet: Research Data Journal for the Humanities and Social Sciences.

Research Data Journal for the Humanities and Social Sciences (RDJ) is a peer reviewed e-only open access journal, which is designed to comprehensively document and publish deposited data sets and to facilitate their online exploration. In this way it wants to contribute to transparency of research, accelerate dissemination and foster reuse. The journal concentrates on the Humanities and Social Sciences, covering history, archaeology, language and literature in particular. The publication languages are English and Dutch.” (Zitat aus der Selbstbeschreibung)

Die erste Ausgabe von RDJ enthält u.a. folgende Beiträge: O. Gelderblom – Merchants from the Southern Netherlands and the rise of the Amsterdam staplemarket (1578-1630), E. Jorink (dep.) – Correspondence of Swammerdam (1664-1679), E.J. de Jager – Reis van de Razzia: een oral history project over de razzia van Rotterdam sowie L.P. Verniers & R. Torremans (dep.) – Wonen en werken in de Late IJzertijd in Spijkenisse. Een archeologische opgraving.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass eine Reihe internationaler sprachwissenschaftlicher Zeitschriften zukünftig Open Access erscheinen sollen. Hierbei ging die Initiative von niederländischen Wissenschaftler(inne)n und Wissenschaftsorganisationen aus. Den Anfang werden im Jahr 2016 Laboratory Phonology und The Journal of Portuguese Linguistics machen. Weitere namhafte Zeitschriften sollen folgen. Als Plattform für diese Open-Access-Aktivitäten dient LingOA (Linguistics in Open Access).

Lesen Sie hierzu auch:

 

LingOA

 
Bildnachweis: Copyright by LingOA

Berlin, 05.10.2015: Akademielesung “Literatur & Erinnerung” mit Cees Nooteboom


Am 5. Oktober 2015 hält Berlin-Kenner Cees Nooteboom in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Tiergartenstr. 35, Berlin) die Lesung Berlin 1989/2009.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

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Cees Nooteboom

Bildnachweis: von Hpschaefer http://www.reserv-art.de (File:Nooteboom,-Cees Koeln 170311.jpg) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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