Open Access: De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw


Unter der Redaktion von Maarten Keune ist kürzlich bei Amsterdam University Press die Aufsatzsammlung Nog steeds een mirakel? De legitimiteit van het poldermodel in de eenentwintigste eeuw (ISBN: 9789089647092) erschienen. Das Werk kann als Printausgabe erworben werden und steht zeitgleich als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 zur Verfügung.

Zitat aus dem Vorwort:

„Het Nederlandse poldermodel werd eind jaren 90 van de vorige eeuw nationaalen internationaal bejubeld vanwege de zeer goede prestaties van de Nederlandse economie en arbeidsmarkt, en vanwege de grote rol van overleg, beleidsleren en consensusvorming tussen vakbonden, werkgeversorganisaties en de overheid in het ontwerpen en uitvoeren van economische en sociale hervormingen. […]

Tijdens een bijeenkomst bij Instituut Gak kwam de vraag op tafel hoe het poldermodel er vandaag de dag voorstaat, na al de ingrijpende veranderingen in de economie, maatschappij en politiek van de afgelopen twintig jaar. In deze twintig jaar is het poldermodel niet alleen bejubeld maar ook flink bekritiseerd en zelfs regelmatig doodverklaard. Al pratende ontstond het idee om een groep auteurs uit verschillende academische disciplines (sociologie, economie, geografie, recht, politieke wetenschappen) en ook uit de praktijk van de sociale partners bij elkaar te brengen om hun licht te laten schijnen over het poldermodel in de eenentwintigste eeuw. Het resultaat ligt hier voor u. De hoofdstukken analyseren verschillende aspecten van het poldermodel en stellen zich daarmee ook de vraag hoe het gaat met Nederland wat betreft democratie, economie, werk en welvaart. Op deze manier wil deze bundel bijdragen aan het debat over hoe Nederland ervoor staat, welke kanten we op kunnen of moeten in de toekomst met ons sociaaleconomisch beleid en wat de rol daarin is van de overheid, sociale partners en andere actoren.“

Hier geht es zur PDF-Ausgabe.

 

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Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

Belgien:

Klaas van Gelder: Regime change at a distance. Austria and the Southern Netherlands following the War of the Spanish Succession (1716-1725) (Verhandelingen van de Koninklijke Vlaamse Academie van België voor Wetenschappen en Kunsten. Nieuwe reeks, Band 29). Leuven: Peeters, 2016. ISBN 978-90-429-3242-5

Zitat aus dem Klappentext:

„In 1716, as a result of the War of the Spanish Succession, Emperor Charles VI assumed power in the Southern Netherlands. This book is the first to trace the difficult early years of Austrian Rule in these war-torn territories. A new government apparatus had to be established, a modus vivendi reached with the highly combative estates, and the public finances reconstructed. On top of which, the new prince had to win the hearts and minds of his subjects in order to legitimize his rule. The absence of Governor-General Eugene of Savoy and the hesitant attitude of his representative, the Marquis of Prié, did not aid in overcoming these challenges, which were further complicated by Dutch and English interference and the distance between Brussels and the court in Vienna. This volume carefully analyzes the intricate interplay of all these factors, thus illustrating the many problems accompanying Early Modern regime changes.“

 

Niederlande:

Anne-Dörte Balks: The Mirror of Public Opinion? Comparing the News-media’s Perspective on European Integration in Germany and the Netherlands (Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Band 17). Münster: Waxmann, 2016. ISBN 978-3-8309-3461-5

Zitat aus dem Klappentext:

„Central to the study is the relevance of media actors as actors in civil society for the European integration process. This relevance is empirically assessed, making use of a selection of print media from two founding members of the European Union, Germany and the Netherlands, analysing the path-dependency of journalistic coverage and reporting […].“

 

Luxemburg:

Fernand Fehlen / Andreas Heinz: Die Luxemburger Mehrsprachigkeit. Ergebnisse einer Volkszählung. Bielefeld: transcript: 2016. ISBN 978-3-8376-3314-6

Zitat aus dem Klappentext:

„Mit seinen drei Verwaltungssprachen und seiner kosmopolitischen Bevölkerung ist Luxemburg ein gern benutztes Fallbeispiel für soziolinguistische und sprachenpolitische Studien. Viele Fragen sind dabei jedoch bislang offen geblieben. Vor dem Hintergrund einer Volkszählung gelingt es diesem Band, viele Leerstellen zu füllen: Wer spricht welche Sprachen zu Hause, in der Schule und am Arbeitsplatz? Wie groß sind die jeweiligen Sprachgemeinschaften und welche Sprachen dominieren in welchen Berufen und in welchen Regionen? Wie hoch ist der Anteil der Migrantinnen und Migranten, die Luxemburgisch sprechen?“

„Eurode, deutsch-niederländische Modellgemeinde entsteht“: Radiobeitrag WDR ZeitZeichen


Der Westdeutsche Rundfunk widmet sich in seiner Sendereihe ZeitZeichen der deutsch-niederländischen Modellgemeinde Eurode, die vor 25 Jahren entstand.

Aus der Ankündigung:

“ ‚Grenzenlos gut!‘ – das ist das Motto von Kerkrade und Herzogenrath. Die niederländische und die deutsche Stadt bilden unter dem Namen ‚Eurode‘ seit 25 Jahren eine Modellgemeinde. Ganze Häuser baut man hier quer über die Grenze.

Der grenzüberschreitende Alltag reicht vom Fußballturnier über die Polizei bis zum gemeinsamen ‚Eurode-Rat‘, der politische Entscheidungen abstimmt. Das gute Zusammenleben hat in Eurode Tradition, denn eigentlich bildeten Herzogenrath und Kerkrade bis zum Wiener Kongress eine Einheit.

Dennoch musste das heute Selbstverständliche über Jahrzehnte erarbeitet werden: Nach dem zweiten Weltkrieg trennte die beiden Gemeinden ein über zwei Meter hoher Stacheldrahtzaun.“

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Eurode: Gemeinsames Logo der niederländischen und deutschen Polizei

Eurode: Gemeinsames Logo der niederländischen und deutschen Polizei

Bildnachweis: von Kero de (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Stellenangebot [Amsterdam, Deadline: 17.07.2016] KNAW Humanities Cluster


Auf dem Gebiet der Digital Humanities arbeiten das Huygens Instituut voor Nederlandse Geschiedenis, das Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG)/ International Institute of Social History (IISH) und das Meertens Instituut eng zusammen. Gemeinsam sind sie Partner im KNAW Humanities Cluster. In diesem Kontext sind nun Forscherstellen zu vergeben.

Bewerbungen können noch bis zum 17.07.2016 eingereicht werden.

Zur Stellenausschreibung …

 

IISG-Gebäude am Cruquiusweg in Amsterdam

IISG-Gebäude am Cruquiusweg in Amsterdam

Bildnachweis: Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Digital Humanities: Kennen Sie CLARIN?


CLARIN, Akronym aus Common Language Resources and Technology Infrastructure, ist eine auf Dauer angelegte digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Aus der Projektbeschreibung:

„Diese Infrastruktur umfasst Sprachdatenbanken, hochgradig interoperable sprachtechnologische Werkzeuge sowie web-basierte sprachverarbeitende Dienste. Im Zentrum von CLARIN-D stehen die Anwender: Forschende und Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften nutzen auf einfache und einheitliche Weise Ressourcen und Technologien, ohne sich mit deren technischer Komplexität auseinandersetzen zu müssen. Ihre Forschungsergebnisse können sie in CLARIN-D als neue Ressource einbringen und diese somit dauerhaft für zukünftige Forschungen zur Verfügung stellen. Das Rückgrat der CLARIN-D Infrastruktur bildet ein Verbund von miteinander vernetzten komplementären Zentren. Diese Zentren zeichnen sich durch ausgewiesene Kompetenz und internationales Renommee aus.“ (Quelle: www.clarin-d.net/de/ueber)

CLARIN-D ist die deutsche Sektion der europäischen Forschungsinfrastruktur CLARIN ERIC. De Nederlandse Taalunie ist Gründungsmitglied dieser Initiative.

CLARIN stellt Ihnen Werkzeuge für den gesamten Forschungszyklus zur Verfügung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Auffinden, Auswerten und Aufbereiten von Forschungsdaten.

Hier finden Sie Anwendungbeispiele für Linguisten, Literaturwissenschaftler, Historiker, Politikwissenschaftler und viele mehr.

Logo des europäischen Forschungsverbundes CLARIN ERIC

Logo des europäischen Forschungsverbundes CLARIN ERIC

Bildnachweis: von Arjanneke (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

Belgien:

Christina Reimann: Schule für Verfassungsbürger? Die Bildungsligen und der Verfassungswandel des späten 19. Jahrhunderts in Belgien, England und Frankreich (Historische Belgienforschung, Band 2). Münster: Waxmann, 2016. ISBN 978-3-8309-3476-9

Zitat aus dem Klappentext:

„Die Autorin analysiert den Verfassungswandel für den Zeitraum zwischen 1865 und 1904 als einen sozio-kulturellen Prozess und zeigt, wie sich der Wandel der bürgerlich-liberalen Verfassung als ein Wechselspiel zwischen emanzipatorischen und beharrenden Kräften entfaltete. Dazu untersucht sie die Bildungsdebatten in Belgien, England und Frankreich als Verfassungsdebatten und aus „verfassungskultureller“ Perspektive. In den Blick genommen werden die belgische und französische Ligue de l’enseignement, die englische National Education League sowie die National Education Association, die die Debatten ihres jeweiligen Landes maßgeblich prägten. Inwiefern trugen die Bildungsligen mit ihren Beiträgen zur Bildungsdebatte zum Verfassungswandel bei? Wie verfestigten sie die Ausschlussmechanismen der bürgerlich-liberalen Verfassung, und inwiefern trugen sie auch zu ihrer Überwindung bei? Welche Rolle spielte dabei die transnationale Verflechtung der Ligen?“

 

Niederlande:

Roland Richter: Amerikanische Revolution und niederländische Finanzanleihen 1776–1782. Die Rolle John Adams’ und der Amsterdamer Finanzhäuser bei der diplomatischen Anerkennung der USA (Niederlande-Studien, Band 57). Münster: Waxmann, 2016. ISBN 978-3-8309-3425-7

Zitat aus dem Klappentext:

„Das 18. Jahrhundert war ein Jahrhundert des weltumspannenden politischen, ökonomischen und sozialen Wandels, der alte Herrschaftssysteme herausforderte und neuen politischen und gesellschaftlichen Kräften in zwei Revolutionen zum Durchbruch verhalf. Die vorliegende Untersuchung thematisiert diesen Prozess am Beispiel der transatlantischen Beziehungen zwischen den Niederlanden und den nach Selbstständigkeit strebenden Kolonien in Amerika zwischen 1776 und 1782. […]“

 

Luxemburg:

Eva Wiegmann (Hrsg.): Interkulturelles Labor. Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation (Études luxembourgeoises / Luxemburg-Studien, Band 11). Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang: 2016. ISBN 978-3-631-67492-5

Zitat aus dem Klappentext:

„Mobilität und Migration rücken Interkulturalität in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Der Band geht der Frage nach, inwiefern das Land Luxemburg aufgrund seiner kulturellen, sozialen und sprachlichen Besonderheiten ein Labor für interkulturelle Herausforderungen und Entwicklungen, speziell auf europäischer Ebene, allgemeiner auch für gesellschaftliche Prozesse im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation ist. Dabei beschränkt sich das Buch nicht auf die nationale Perspektive, sondern sucht darüber hinaus der Vielschichtigkeit interkultureller Prozesse unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Perspektiven sowie methodischer und theoretischer Zugriffe Rechnung zu tragen.“

Ehrengastauftritt „Flandern und die Niederlande“ auf der Frankfurter Buchmesse – Programm online


Nur noch 111 Tage bis zur Frankfurter Buchmesse!

Wir freuen uns auf den Ehrengastauftritt „Flandern und die Niederlande“ vom 19. bis 23. Oktober 2016 auf der bedeutendsten Buchmesse der Welt.  Unter dem Motto „Dit is wat we delen“ („Dies ist, was wir teilen“) werden nicht nur Romane, Sachbücher und Lyrik präsentiert, sondern auch neue Formen der Buchkunst, der Kreativindustrie und anderer Kunstrichtungen.

Bereits 1993 sind Flandern und die Niederlande Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse gewesen. Der damalige Auftritt hat nicht nur vielen Einzelautoren, sondern der niederländischsprachigen Literatur insgesamt zum internationalen Durchbruch verholfen.

Nach aktuellem Stand der Frankfurter Buchmesse darf der Leser in diesem Jahr eine Welle von nicht weniger als 376 Neuerscheinungen aus und über Flandern und die Niederlande erwarten, darunter 230 Werke in Übersetzung.  Zum Vergleich: Im deutschen Sprachraum sind in den letzten Jahren durchschnittlich 85 neue Übersetzungen erschienen. Bereits im Vorfeld so viele Übersetzungen auf den Weg zu bringen, ist nach Auskunft der Frankfurter Buchmesse noch keinem Gastland je zuvor gelungen.

In diesem Jahr haben bisher 132 deutsche Verlage niederländischsprachige Bücher gekauft. Das Netzwerk der deutschen Verlage, die sich für die niederländischsprachige Literatur stark machen, konnte dank des Ehrengastauftritts um 25% vergrößert werden.

Das Programm des Ehrengastauftrittes „Flandern und die Niederlande“ ist weder zeitlich noch räumlich auf die fünf Öffnungstage der Frankfurter Buchmesse an sich beschränkt. Im Gegenteil: Bereits jetzt finden in ganz Deutschland und darüber hinaus Veranstaltungen im Rahmen des Ehrengastaftritts „Flandern und die Niederlande“ statt.

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Flandern und die Niederlande. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016

Flandern und die Niederlande. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016

Bildnachweis: Katarina Ivanisevic, ARTEFAKT Kulturkonzepte, Berlin

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