Open Access: War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989)


Die RIHA – International Association of Research Institutes in the History of Art gibt seit 2010 kostenlos die Open-Access-Zeitschrift RIHA Journal heraus.

Der jüngst erschienene Sonderband „War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989). Die Bauaufgabe Soldatenfriedhof/Kriegsgräberstätte zwischen 1914 und 1989“ geht zurück auf zwei Tagungen aus dem Jahre 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.

Im Sonderband sind auch zwei Beiträge mit Bezug zu Belgien enthalten:

Zusätzlich stehen Ihnen die Beiträge als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 zur Verfügung.

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Konferenz [22.-23.06.2017, Canterbury]: Occupations in the Age of Total War. Micro Perspectives and Transnational Research


Am 22. und 23. Juni 2017 findet in Canterbury die Konferenz Occupations in the Age of Total War. Micro Perspectives and Transnational Research statt. Veranstalter sind das Centre for the Study of War, Propaganda and Society (University of Kent) und die Vakgroep Geschiedenis (Universiteit Gent) in Kooperation mit dem CegeSoma (Brüssel) und dem NIOD (Amsterdam).

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Sophie De Schaepdrijver (Penn State/Kent): Military Occupations, ‚Sacrifice‘, and the Social Contract in Two World Wars
  • Jan Naert (Universiteit Gent): Governing under Occupation. Belgian and French Mayors during and after World War One, 1914-1921?
  • Jan Julia Zurné (CegeSoma): Maintaining Order in Occupied Belgium? The Brussels Public Prosecutor’s Office and Wartime Political Violence, 1940-1950
  • Peter Romijn (NIOD, Universiteit van Amsterdam): Dutch Functional Elites in the ‚Long Second World War‘, 1940-1949
  • Book Launch and Panel Discussion, Nico Wouters will briefly present his new book Mayoral Collaboration under Nazi Occupation Belgium, the Netherlands and the North of France (1938-46), followed by a panel discussion between the author and Pieter Lagrou (Université Libre de Bruxelles), Martin Conway (Oxford University) and Sophie De Schaepdrijver (Penn State/Kent), moderated by Stefan Goebel (Kent).
  • Ismee Tames (NIOD): Moving through Liminal Spaces in Occupation
  • Gertjan Leenders (Universiteit Gent): Denunciation to the Enemy in Belgium during the First and Second World War
  • Helen Grevers (Universiteit Gent): The People and the Purge. Grassroots Dynamics of the Punishment of Collaborators in Leuven, 1944-1947
  • Barbara Deruytter (Universiteit Gent): Popular Sentiments, Ideas and Experiences Expressed in Songs during and shortly after the Occupation of Belgium 1914-1918

Kostenpflichtige Anmeldungen sind noch bis zum 8. Juni 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Tagung [10.-11.07.2017, Regensburg]: Supreme courts under Nazi occupation


Am 10. und 11. Juli 2017 veranstalten Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen) und Martin Löhnig (Universität Regensburg) die DFG-geförderte Tagung „Supreme courts under Nazi occupation.

Aus dem Ankündigungstext:

Wie kann die Justiz den Primat des Rechts gegen politische Einflussnahme verteidigen? Diese Frage ist so alt wie Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Justiz selbst. Einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage kann der vergleichende Blick auf nationale Höchstgerichte in Europa in einer Zeit höchster Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit leisten, nämlich zur Zeit der Besetzung Frankreichs, Belgiens, Hollands, Luxemburgs, Dänemarks und Norwegens im Zweiten Weltkrieg.“

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hof van Cassatie/Cour de cassation (Belgium)
    Françoise Muller (Université catholique de Louvain)
  • Hoge Raad der Nederlanden (Netherlands)
    Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen)
  • Cour supérieure de justice (Luxembourg)
    Vincent Artuso (Universität Luxemburg)
  • Judges and Occupation
    Mélanie Bost (CegeSoma/Royal Military Academy, Brüssel)

Tagungsort ist die Künstlergarderobe beim Audimax der Universität Regensburg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten an rechtskultur@ur.de.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Aktuelle Berichterstattung über den Besuch Angela Merkels in Luxemburg und Belgien


Am gestrigen 12. Januar ist Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Luxemburg und Belgien gereist. In beiden Ländern verfolgten die Medien den Kurzbesuch mit großem Interesse, handelte es sich doch um den ersten Besuch in Luxemburg seit 2010 und steht Belgien ansonsten eher wegen der in Brüssel stattfindenden Europäischen Räte weit oben auf der Reiseliste.

Wir haben für Sie eine Auswahl der aktuellen Berichterstattung vorbereitet:

Vortrag [Essen, 15.12.2016]: Christoph Brüll – Eupen-Malmedy und das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945


Dr. Christoph Brüll (Université de Liège) hält am 15.12.2016 um 18 Uhr im Rahmen des Kolloquiums zur Geschichte, Kultur und Sprache der Rhein-Maas-Region (Universität Duisburg-Essen) einen Vortrag mit dem Titel „Eupen-Malmedy und das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945“.

Dieser Vortrag wird in Kooperation mit dem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) durchgeführt und findet am Campus Essen im Raum R12 V03 D20 statt (Universitätsstraße 12).

Download: Plakat der Veranstaltung (als PDF-Datei)

Tagungsbericht: 8. ADNG-Workshop – Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century [Essen, 07.-08.07.2016]


Bei H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Ann-Kristin Glöckner und Bernhard Liemann über den 8. Workshop des Arbeitskreises Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG/WDNG) erschienen, der am 7. und 8. Juli 2016 in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Duitsland Instituut Amsterdam, dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Bergischen Universität Wuppertal in Essen stattgefunden hat.

Der Titel des Workshops lautete: Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century.

Hier geht es zum Tagungsbericht bei H-Soz-u-Kult.

Zum selben Workshop hat Markus Wegewitz einen Tagungsbericht geschrieben, der im eigenen Wissenschaftsblog des ADNG auf der Plattform Hypotheses.org erschienen ist.

Tagungsort des Workshops "Occupied Societies in Western Europe": das KWI in Essen

Tagungsort des Workshops „Occupied Societies in Western Europe“: das KWI in Essen

Bildnachweis: von KWI [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Call for Papers [Deadline 31.10.2016]: Kulturtransfer zwischen Belgien und Deutschland, 1940-1944 [Brüssel, 20.-21.04.2017]


Am 20. und 21. April 2017 findet an der KU Leuven (Campus Brussel) das internationale Kolloquium „Kulturtransfer zwischen Belgien und Deutschland, 1940-1944“ statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Das Kolloquium beabsichtigt diese ideologischen Aspekte des Kulturtransfers zwischen Deutschland und Belgien anhand von Fallbeispielen aus Literatur, Theater, Musik, bildenden Künsten, Photo­gra­phie und Film aufzuzeigen. Bei diesem Transfer kann es sich um Übersetzung im weitesten Sinne, also auch um ‘intersemiotische’ Übersetzung und Imagination handeln, aber ebenso sind andere For­men der Kulturvermittlung gemeint, etwa Vortragsreihen, Ausstellungen, Kulturreisen. Von be­son­derem Interesse sind ferner die Akteure und Institutionen, die die Rezeption beim neuen Ziel­pu­bli­kum lenkten und unter den Bedingungen der Besatzung strengen Zensurmaßnahmen unter­lagen, etwa Verlage, Kinos, Theater, Volkshochschulen, Universitäten, sowie die von den Besatzern selbst be­gründeten Instanzen zur Verbreitung der deutschen Kultur in Belgien bzw. der belgischen Kul­tur(en) in Deutschland.

Ziel des Kolloquium ist es, eine möglichst breite Skala an sprachgebundenen, aber auch sprachunab­hängigen Kulturformen zu beleuchten. Dabei sind u.a. folgende Fragen zu erörtern:

  • Welches Belgienbild wurde in Deutschland gefördert? Welche Aspekte der deutschen Nation und Kultur bzw. welche Stereotypen  standen bei der Imagobildung in Belgien im Vordergrund? Wie machte sich die deutsche Propaganda diese Auffassungen zunutze?
  • Inwiefern wurde Belgien von den Deutschen als Nation wahrgenommen? Wie stark war der Ein­fluss der Flamenpolitik und welche Rolle spielte das frankophone Belgien im deutschen Belgien­bild?
  • Welche öffentlichen Instanzen, Kulturvereine, Verlage, Galerien und andere Akteure aus dem Kulturbereich waren an der Schaffung der Belgien- bzw. Deutschlandbilder beteiligt?
  • Wie sah der in Deutschland bzw.  Belgien produzierte bzw. angenommene Kulturkanon aus? Wel­che Autoren waren in den Büchereien in Übersetzungen oder in der Originalsprache ver­tre­ten? Welche Theater führten Stücke auf? Von welchen Kün­stler­n wurden Werke ausgestellt? Wel­che Künstler und Komponisten wurden implizit oder explizit als ‘Deutsch’, ‘Belgisch’ oder ‘Flämisch’  aus­ge­wiesen und aufgeführt?
  • Über welche offiziellen und nichtoffiziellen Kanäle verlief der Kulturaustausch zwischen Belgien und Deutschland während es Zweiten Weltkriegs? Wer waren die Vermittler, wer waren die ‘Gatekeeper’?
  • Welche politischen Entscheidungen und Stellungnahmen haben den Kul­tur­transfer begünstigt oder gerade beeinträchtigt?
  • Welche Formen des Kulturaustauschs widersetzten sich der vorherrschenden Ideologie? Konnte in diesem Kontext von einer kulturellen Untergrundbewegung die Rede sein? Machten etwa Widerstandsgruppen Gebrauch von künstlerischen Darstellungsformen?
  • Konnte im Bereich der Populärkultur (Musik, Film, Bühnenkünste) die Rede sein von einem Austausch zwischen Belgien und Deutschland?“

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch, doch können auch Vorschläge in Niederländisch und Französisch berücksichtigt werden.

Organisert wird das internationale Kolloquium von Elke Brems (KU Leuven / CERES), Jan Ceuppens (KU Leuven / CERES), Hubert Roland (UC Louvain) und Ine Van linthout (U Gent).

Abstracts (ca. 250 Wörter) können bis zum 31. Oktober 2016 an Elke Brems oder Jan Ceuppens geschickt werden. Alle Einsender werden bis Ende November 2016 benachrichtigt.

Hier geht es zum vollständigen Call for Papers

Hier geht es zur Homepage „Centre for Reception Studies“ der KU Leuven.

%d Bloggern gefällt das: