Stundenbuch der Maria von Geldern online


Seit Montag ist es online: Das Stundenbuch der Maria von Geldern (Maria van Gelre)!

Das Stundenbuch gilt als eines der Hauptwerke der niederländischen Buchmalerei. Dank einer Crowdfunding-Aktion (siehe unser Bericht vom 05.04.2016) konnten die erforderlichen Mittel für die Untersuchung und Restaurierung der Handschrift eingeworben werden. Die digitalisierte Präsentation der Handschrift erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Staatsbibliothek zu Berlin, der Radboud Universiteit und dem Museum het Valkhof in Nimwegen.

Mehr zu diesem Projekt: http://www.ru.nl/mariavangelre | Direktlink zum Digitalisat des Stundenbuchs

 

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Bildnachweis: By Master of Mary of Guelders, working in Nijmegen (Web Gallery of Art: Image Info about artwork) [Public domain], via Wikimedia Commons

Gratis-Download: „Stinknormal?“ – Die rechtspopulistische Herausforderung in den Niederlanden und in Deutschland


Soeben ist der Sammelband „Stinknormal?“ – Die rechtspopulistische Herausforderung in den Niederlanden und in Deutschland von André Krause und Koen Vossen im Waxmann Verlag erschienen. Er bündelt die Aufsätze einer Tagung des Goethe-Instituts Amsterdam, des Zentrums für Niederlande-Studien Münster und des Duitsland Instituut Amsterdam vom November 2016.

Das Werk kann als Printausgabe erworben werden und steht für den privaten Gebrauch zeitgleich als PDF zum Gratis-Download zur Verfügung.

Hier geht es zum Gratis-Download (PDF-Datei).

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

Tagungsbericht: Belgien und Europa. 1. Belgientag am BELZ [Paderborn, 09.05.2017]


Fast ein Jahr ist es her, dass an der Universität Paderborn das Belgienzentrum (BELZ) offiziell eröffnet worden ist. Am 9. Mai diesen Jahres, dem Europatag der Europäischen Union, hat hier unter dem Thema „Belgien und Europa“ erstmalig ein Belgientag stattgefunden.

Zunächst referierte mit Ghislain D’hoop der belgische Botschafter in Deutschland zum Tagungsthema, indem er den gegenwärtigen Zustand der Europäischen Union als das Resultat einer Integrationsdynamik zwischen Fortschritt und Enttäuschung beschrieb. Immer wieder hätte es Momente gegeben, in denen sich die europäische Zusammenarbeit scheinbar in einer Sackgasse befunden habe, weil einzelne Mitgliedsstaaten tiefer gehende Integrationsschritte nicht hätten mittragen können oder wollen. Immer wieder seien aber auch Auswege aus diesen Situationen gefunden worden. So müsse man auch gegenwärtig Wege finden, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Das derzeit viel diskutierte Modell eines Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten sei übrigens u.a. durch die Eurozone und den Schengen-Raum de facto längst Realität.

Es folgten zwei Kurzvorträge von Paderborner Promovenden. Marie Weyrich sprach zu „Blau ist eine warme Farbe. Die besondere Verwendung einer Farbe durch Julie Maroh“. Sebastian Bischoff referierte zu „Kriegsziel Belgien. Annexionsdebatten und nationale Feindbilder in der deutschen Öffentlichkeit (1914-1918)“.

Nach der Mittagspause, in der verschiedene Anbieter belgischer Spezialitäten sich im Zentrum der Campusuniversität präsentieren durften, war es dann an den offiziellen Vertretern der gliedstaatlichen Ebenen Belgiens, ihre Sicht auf das Tagungsthema vorzutragen. Es sprachen Julie Bynens (Generaldelegierte der Regierung Flanderns bei der EU), Anna Quadflieg (Vertreterin Ostbelgiens, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin) sowie Luc Paque (Vertreter der Föderation Wallonie-Brüssel bei der EU). Hierbei wurden die feinen Unterschiede in ihren innerbelgischen und europapolitischen Auffassungen deutlich. Gleichzeitig wurde auf diesem Weg so manchem deutschen Zuhörer die Komplexität des politischen Systems Belgiens einmal mehr vor Augen geführt. Insgesamt, so Volker Peckhaus als Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, sei Belgien eben nicht nur als Beispiel für den berühmten belgischen Konsens so spannend, sondern auch für den Umgang mit Einheit in Vielfalt.

Abgerundet wurde der Tag durch ein Konzert des belgischen Jazz-Duos SCHNTZL, ausgerichtet von der belgischen Botschaft.

Schließlich weisen wir gerne darauf hin, dass es ab dem Wintersemester 2017/18 allen Studierenden der Universität Paderborn möglich sein wird, ein Belgienzertifikat zu erwerben. Hier finden Sie mehr Informationen (PDF-Datei).

 

„Belgien und Europa“ war das Thema des ersten Belgientags am BELZ in Paderborn

Bildnachweis: FID Benelux

Hörtipp: „Wilhelms-Lied wird NL-Nationalhymne“ im WDR Stichtag


Für die Sendereihe Stichtag sprach der Westdeutsche Rundfunk mit Christoph Driessen über das Lied „Het Wilhelmus“, das heute vor 85 Jahren zur Nationalhymne der Niederlande erklärt wurde.

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Älteste Veröffentlichung der Melodie des „Wilhelmus“ bei Adrianus Valerius in „Nederlandtsche Gedenck-Clanck“, 1626

Bildnachweis: By Adrianus Valerius (1575-1625) [Public domain], via Wikimedia Commons

Europatag: Bürgertreffen in Kerkrade/Herzogenrath am 09.05.2017


Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen und die Stiftung Eurode 2000+ feiern am 09. Mai 2017 in Kerkrade/Herzogenrath den Europatag. Aus diesem Anlass laden sie zu einem Bürgertreffen am 9. Mai 2017 ins Eurode Business Center, Eurode-Park 1, in Herzogenrath/Kerkrade ein.

Hier finden Sie das Einladungsschreiben inkl. Programm in deutscher und in niederländischer Sprache als PDF. Eine kurzfristige Anmeldung ist noch möglich.

Das Eurode Business Center – die dt.-nl. Staatsgrenze läuft hier übrigens quer durch das Gebäude.

Bildnachweis: By Kero de (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Veranstaltung [Paderborn, 09.05.2017]: Erster Belgientag am BELZ


Unter dem Thema „Belgien und Europa“ findet am 9. Mai 2017 der erste Belgientag am Belgienzentrum (BELZ) an der Universität Paderborn statt.

Hier finden Sie das Programm als PDF-Datei.

Anmeldungen nimmt Frau Martina Welling entgegen.

Logo Belgienzentrum (BELZ)

Bildnachweis: © Belgienzentrum (BELZ)

Interesse am Thema „Migration in der Ems Dollart Region“?


Von den Organisator(inn)en der Tagung Migration in der Ems Dollart Region des Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland | Geschichtsnetzwerks für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland am 6. April 2017 in Lingen haben wir mehrere Exemplare der aktuellen zweisprachigen Publikation Migration in der Ems Dollart Region. Lernen und arbeiten jenseits der Grenze | Migratie in de Eems Dollard Regio. Leven en werken over de grens erhalten. Diese dürfen wir gratis weiterreichen!

Wer Interesse an der Publikation hat, möge sich bitte bis zum 01.05.2017 bei uns melden. Wir lassen Ihnen dann gerne ein Exemplar zukommen. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Postanschrift bitte nicht vergessen!

Einen Bericht der oben erwähnten Tagung finden Sie hier als PDF-Datei.

 

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

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