Vortrag [Frankfurt/Main, 14.11.2017]: Sebastian Felten – Wechselkurse aus dem Ofen. Münzprobieren in Holland, ca. 1700


Sebastian Felten (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) hält am 14. November 2017 um 18 Uhr im Rahmen des Kolloquiums der Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Goethe-Universität Frankfurt) einen Vortrag mit dem Titel „Wechselkurse aus dem Ofen: Münzprobieren in Holland, ca. 1700“.

Der Vortrag findet im Raum IG 454 statt (Theodor-W.-Adorno-Platz 1, ehemals Grüneburgplatz 1).

Download: Plakat der Veranstaltung (als PDF-Datei)

Rezension: Beaven, Brad; Bell, Karl; James, Robert (Hrsg.) – Port Towns and Urban Cultures


Christina Reimann hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Beaven, Brad; Bell, Karl; James, Robert (Hrsg.): Port Towns and Urban Cultures. International Histories of the Waterfront, c.1700–2000. London: Palgrave Macmillan, 2016.

In diesem Sammelband ist auch der Beitrag „Strangers Ashore. Sailor Identity and Social Conflict in Mid-Eighteenth-Century Cape Town“ (Nigel Worden) enthalten, der sich mit sozialen Normen von (desertierten) Seeleuten der VOC in Kapstadt beschäftigt.

Hier geht’s zur Rezension …

Open-Access-Zeitschriften im Fach Geschichte: TSEG und Studium


Heute möchten wir Sie auf zwei Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte aufmerksam machen:

TSEG/ The Low Countries Journal of Social and Economic History (ehemals auch bekannt unter dem niederländischen Titel: Tijdschrift voor Sociale en Economische Geschiedenis) ist die wichtigste niederländisch-flämische Zeitschrift auf dem Gebiet der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. TSEG wird vom Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG/IISH) in Amsterdam und dem Nederlands Economisch Historisch Data Archief (NEHA) in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Utrecht herausgegeben. Während bisher schon die älteren Jahrgänge frei im Internet verfügbar waren, erscheint seit diesem Jahr die gesamte Zeitschrift einschließlich des aktuellen Jahrgangs Open Access.

Hier geht es zur Internetpräsenz von TSEG und hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Ebenfalls Open Access  und das bereits seit 2012  ist Studium: Tijdschrift voor Wetenschaps- en Universiteitsgeschiedenis | Revue d’Histoire des Sciences et des Universités, die offizielle Zeitschrift der belgisch-niederländischen Gesellschaft für Wissenschafts- und Universitätsgeschichte Gewina. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Huygens ING herausgegeben.

Hier geht es zur Startseite von Studium, hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Mehr zu Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte lesen Sie in unserem Blog-Artikel: Zeitschrift „De Zeventiende Eeuw“ goes Open Access.

In diesem Kontext eine Mitteilung in eigener Sache:

Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) ist bestrebt, einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur über die Beneluxländer uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck stellt der FID für Sie als Autor/in oder Herausgeber/in kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen relativ geringen Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann überdies das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Dieser Service ist zurzeit im Aufbau begriffen. Bitte melden Sie sich jederzeit gerne bei uns, wenn Sie hierzu nähere Informationen wünschen. Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

Tagung [Husum, 01.12.-03.12.2016]: Geschichte, Kultur und Landschaft des Wattenmeeres


In Zusammenarbeit der Waddenacademie in Leeuwarden, des Nordfriisk Instituuts in Bredstedt und des Fisheries and Maritime Museum/Centre for Maritime and Business History in Esbjerg/Odense findet im Schloss vor Husum vom 1. bis zum 3. Dezember 2016 die internationale Tagung Geschichte, Kultur und Landschaft des Wattenmeeres: Waddenland – Outstanding statt. Gleichzeitig ist dies das 8. Historiker-Treffen des Nordfriisk Instituut.

Aus dem Veranstaltungstext: „Die internationale Tagung befasst sich mit Geschichte, Kultur und Landschaftsformationen im niederländischen, deutschen und dänischen Wattenmeer. Die Referenten stammen unter anderem aus den Bereichen der Geschichtsforschung, Archäologie und Kulturwissenschaften.“

Hier können Sie das Programm der Tagung abrufen.

Dieser Link führt Sie zur Anmeldung (bis zum 15. November).

Stellenangebot [Leeuwarden, Deadline 10.03.2016]: Onderzoeker (m/v) Human Capital formation for the food industry, 1904-1995 (0,8 fte) – Fryske Akademie


Die Fryske Akademy, die wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der friesischen Sprache, Kultur, Geschichte und Gesellschaft, hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu vergeben:

Onderzoeker (m/v) Human Capital formation for the food industry, 1904-1995 (0,8 fte)

Zitat aus der Stellenausschreibung:

„Als onderzoeker heb je een sleutelpositie in een onderzoek naar human capital formation in de Noord-Nederlandse levensmiddelenindustrie. Op basis van archiefonderzoek en interviews schrijf je een basistekst over de geschiedenis van de Zuivelschool in Bolsward (1904-1995). Parallel schrijf je mee aan een onderzoeksvoorstel met als werktitel: Institutional capacity, human capital and the food industry (20th century).“

Bewerbungen sind noch bis einschliesslich 10.03.2016 möglich. Zur Stellenausschreibung …

 

Archivbestände des Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG) online verfügbar


Das Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG) / International Institute of Social History (IISH) in Amsterdam hat in den letzten Jahren einen umfangreichen Teil seiner Archivbestände digitalisiert. Die digitalisierten Dokumente sind seit einigen Tagen direkt über den Katalog des IISG recherchierbar und können von überall auf der Welt online angesehen, heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Im Kontext der niederländischen Geschichte sind u.a. die Materialien aus den Archiven von Pieter Jelles Troelstra, Ferdinand Domela Nieuwenhuis und Henriëtte Roland Holst-van der Schalk interessant sowie das Archiv der Sociaal-Democratische Arbeiderspartij (SDAP).

Nähere Informationen sind in niederländischer und in englischer Sprache erhältlich.

IISG-Gebäude am Cruquiusweg in Amsterdam

IISG-Gebäude am Cruquiusweg in Amsterdam

Bildnachweis: Wikimedia Commons, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Call for Papers [Deadline 20.2.]: Perception and Performance of Social Identities in the Nascent Urban Societies of the High Middle Ages (22.-24.5., Gent)


Vom 22.-24. Mai findet in Gent die Tagung Perception and Performance of Social Identities in the Nascent Urban Societies of the High Middle Ages in North-West Europe statt. Aus der Tagungsankündigung:

    „This conference aims at approaching the perception and performance of social identity in urban societies between c. 1050 and 1250 in North-West Europe from a cultural historical perspective in its broadest possible sense. Due to the relative paucity of written materials produced by urban groups themselves, we focus not only on how new groups emerged, but especially on how they became conscious of themselves and were recognised by others. What types of behaviour and cultural expressions described in our sources signalled their existence and how were they perceived in both daily situations and extraordinary conflicts?

    The conference brings together scholars from different research traditions to approach these themes in an internationally comparative context. The programme is geared towards refining the theoretical framework and methodologies to address the dynamic of urbanisation and social change of the High Middle Ages (1000-1250) across England, France north of the Loire, the Low Countries and Germany. The conference papers will address a diverse range of topics, from general questions concerning urban identity formation before 1250 to case studies of specific groups in specific towns, and will be based on a broad range of sources.“

Vortragsvorschläge für die Konferenz können noch bis 20. Februar eingereicht werden.

Details finden Sie auf H-Soz-u-Kult.

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