Vortrag [Münster, 23.01.2018]: Hanneke Loerts – The awful Dutch gender system


Hanneke Loerts (Rijksuniversiteit Groningen) hält am 23. Januar 2018 um 16 Uhr im Rahmen eines Seminars von Dietha Koster (WWU Münster) einen Gastvortrag mit dem Titel The awful Dutch gender system. ERPs reveal difficulties in gender processing in native and bilingual Dutch speakers.

Der Vortrag findet im Raum 117 statt (Robert-Koch-Straße 29).

Aus dem Ankündigungstext:

„Grammatical gender can be a major stumbling block when learning a second language (L2), especially at a later stage in life, and the non-transparent and asymmetrical Dutch gender system appears to be exceptionally difficult to master. The availability and reliability of morphological structures in the input play a crucial role and the general assumption that children raised bilingually will eventually catch up with their monolingual peers may not always hold true. What do these results tell us about the future of our Dutch gender system?“

Buchpräsentation [Münster: 17.01.2018]: Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990


Am 17. Januar 2018 findet um 19 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster) die Vorstellung des Buches Europa zur Diskussion. Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990 statt.

Aus dem Ankündigungstext:

„Im Mittelpunkt dieser Abendveranstaltung steht der von Mitarbeitern des Zentrums für Niederlande-Studien sowie der Rijksuniversiteit Groningen und der Universiteit Leiden herausgegebene und unter dem Dach der Landeszentrale für politische Bildung NRW publizierte Sammelband „Europa zur Diskussion: Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990“. Renommierte Forscherinnen und Forscher aus den Niederlanden und Deutschland befassen sich darin mit EU-Diskursen in den Regierungen und parteipolitischen Standpunkten bezüglich der EU in beiden Ländern. Zudem liegt der Fokus der Autoren auf der öffentlichen Meinung hinsichtlich der EU und der Haltung der Sozialpartner über die EU in den Niederlanden und Deutschland. Im Anschluss an die Präsentation des Bandes besteht die Möglichkeit, mit den Herausgebern über die genannten Themen zu diskutieren.“

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen finden Sie hier.

Europäisches Parlament in Straßburg

Bildnachweis: © European Union 2016 – European Parliament (CC BY-NC-ND 2.0, via flickr

Leeuwarden Kulturhauptstadt 2018


Gemeinsam mit der maltesischen Hauptstadt Valletta ist Leeuwarden, Verwaltungssitz der niederländischen Provinz Friesland, die Europäische Kulturhauptstadt 2018. Höchste Zeit also für einen ersten Blogbeitrag zu diesem Thema!

Die Veranstaltungen rund um die Kulturhauptstadt finden nicht nur in der Stadt selbst, sondern in der gesamten Provinz Friesland sowie im angrenzenden Groningen statt. Das Eröffnungswochenende von „Leeuwarden-Friesland 2018“ ist für den 26. und 27. Januar anberaumt. Alle wichtigen Informationen zum Jahresprogramm und weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie hier in deutscher Sprache.

Auch die deutschen Medien haben sich bereits des Themas angenommen. Lesen Sie in diesem Kontext z.B. den im Dezember 2017 publizierten Beitrag „Gut gewappnet ins Kulturhauptstadt-Jahr“ von Cornelia Ganitta auf der Website des Goethe-Instituts Niederlande, „Leeuwarden – Schräge Stadt mit schiefem Turmvon Ludger Kazmierczak, veröffentlicht auf MDR Kultur am 03. Januar 2018  oder „Die Emanzipation der Provinz“ von Fabian Busch, erschienen in der TAZ vom 08.01.2018.

 

Wer sich tiefer einlesen möchte in die Kultur und Geschichte der friesischen Provinzhauptstadt, findet hier eine Auswahl von Titeln zu Leeuwarden.

Der Großteil der Publikationen befindet sich im Bestand des FID Benelux und der ULB Münster. Diese Titel sind vor Ort ausleihbar bzw. per Fernleihe bestellbar. Die Auswahl kann über die Filterfunktionen am linken Bildrand weiter eingeschränkt werden. Die Sortierung kann ebenfall angepasst werden. Standardmäßig ist ein Relevanzranking eingestellt; es ist aber auch eine Sortierung nach Titel, Autor/in oder Erscheinungsjahr möglich.

 

Leeuwarden, Innenstadt

Bildnachweis: © Theo de Witte for Leeuwarden-Friesland European Capital of Culture 2018

Vortrag [Münster: 16.01.2018]: Esther Ruigendijk – Taalbegrip en taalverwerking


Esther Ruigendijk (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) hält am 16. Januar 2018 um 18 Uhr einen Vortrag mit dem Titel Waarom „er wäscht ihn“ sneller verworven wordt dan „hij wast hem“. Een taalvergelijkende studie naar taalbegrip en taalverwerking.

Der Vortrag findet am Institut für Niederländische Philologie der Universität Münster im Raum 1.05 statt (Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7).

Vortrag [Berlin, 11.01.2018]: Cefas van Rossem – Dutch Creole


Cefas van Rossem (Radboud Universiteit Nijmegen) hält am 11. Januar 2018 um 16 Uhr im Rahmen des Master-Seminars Kreolsprachen (Philipp Krämer, FU Berlin) einen Gastvortrag mit dem Titel ‚Soo as mi ka leer van die Creol sender‘. Philological Perspectives on Authenticity and Audience Design of Virgin Islands Dutch Creole.

Der Vortrag findet im Raum KL 29/110 statt (Habelschwerdter Allee 45).

Cefas van Rossem wird zum Thema seiner Doktorarbeit referieren, die er kürzlich erfolgreich verteidigen konnte. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung seiner Dissertation.

Lesung: Frank Keizer am 18.01.2018 in Münster


Frank Keizer, niederländischer Dichter, Essayist und Redakteur, wird am 18. Januar 2018 zu einer Lyriklesung im Haus der Niederlande in Münster erwartet. Studierende des Masterstudiengangs Interdisziplinäre Niederlandistik werden die Gedichte für das Publikum übersetzen.

Darüber hinaus ist ein Gespräch zur Rolle der Lyrik in der aktuellen (niederländischen) Gesellschaft geplant. Fragen, die sich in diesem Kontext stellen, sind etwa: Wie geht ein Dichter mit den Herausforderungen der heutigen Zeit um und was lässt sich mit politischer Lyrik erreichen?

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7. Der Eintritt ist frei.

 

Ausstellung [Münster, bis 21.01.2018]: Warum schreibst Du mir nicht?


Im Zunftsaal des Hauses der Niederlande, Alter Steinweg 6/7 in Münster, ist noch bis zum 21. Januar 2018 die deutsch-niederländische Wanderausstellung „Warum schreibst Du mir nicht“ („Post uit de Vergetelheid  Waarom schrijf je me niet“) zu sehen, in deren Mittelpunkt fünf Opfer des Nationalsozialismus stehen.

Die  Ausstellung wurde 2015 von der Lotty Veffer Foundation konzipiert. Mit Briefen und Postkarten aus Ghettos und Konzentrationslagern sowie Tagebuchfragmenten, Fotos und Filmen berichtet sie über die Verfolgung von Juden, Sinti und Roma sowie Gegnern des nationalsozialistischen Regimes im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs. Dabei wird auch die Frage gestellt, welche Bedeutung die hier dargestellten Geschichten für die Gegenwart haben.

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