Lexicon van literaire werken in der DBNL

Seit diesem Monat ist das Lexicon van literaire werken frei online zugänglich über die Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren (DBNL).

Das Lexikon ist ein umfangreiches Nachschlagewerk, in dem die wichtigsten Werke der Literatur des niederländischen Sprachraums ab 1900 besprochen werden. Es erschien erstmals 1989 und wurde zunächst als Loseblattsammlung herausgegeben. Mittlerweile wird es als Quartalschrift publiziert. Das aktuelle Redaktionsteam besteht aus Ton Anbeek, Jaap Goedegebuure und Bart Vervaeck.

Die DBNL-Ausgabe umfasst alle Aktualisierungs- bzw. Ergänzungslieferungen des Lexikons, die zwischen 1989 und 2014 erschienen sind.

Hier geht es zur DBNL-Ausgabe des Lexicon van literaire werken

 

Bildnachweis: FID Benelux

BookSpot Literatuurprijs und BookSpot Lezersprijs 2018 für Tommy Wieringa

Für seinen Roman De heilige Rita (De Bezige Bij) erhielt Tommy Wieringa den mit 50.000 Euro dotierten BookSpot Literatuurprijs 2018, ehemals ECI Literatuurpreis, ehemals AKO Literatuurprijs, für das beste niederländischsprachige Buch der Kategorien „Fictie en Non-fictie“.

Zusätzlich gewann er den mit 10.000 Euro dotierten BookSpot Lezersprijs.

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Tommy Wieringa (2015)

Bildnachweis: Scottish Book Trust [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Preisträger F. Bordewijk-prijs, Jan Campert-prijs und J. Greshoff-prijs stehen fest

Auch in diesem Jahr wird die Jan Campert-Stichting, die die literatischen Preise der Gemeinde Den Haag verleiht, vier Schriftsteller/innen auszeichnen:  Den F. Bordewijk-prijs erhält Jan van Aken für seinen Roman De ommegang. Der Jan Campert-prijs für Lyrik geht an Annemarie Estor für den Gedichtband Niemandslandnacht und der J. Greshoff-prijs an Marja Pruis für Genoeg nu over mij. Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits bekanntgegeben, dass Nelleke Noordervliet für ihr literarisches Gesamtwerk mit dem Constantijn Huygens-prijs geehrt wird (wir berichteten).

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Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Call for Papers: Geographies and Imaginaries. The construction of space in Northern Europe (Straßburg, 22.-23.03.2019)

Die Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg (BNU), die Abteilung für Nordeuropa-Studien, Skandinavistik und Niederlandistik der Universität Straßburg und die Zeitschrift Deshima organisieren jedes Jahr einen Studientag über die Vorstellungen des Nordens im Kulturaustausch in Europa und andernorts.

Die nächste Journée d’études findet statt am 22. und 23. März in der BNU in Straßburg. Lesen Sie hierzu den Call for Papers:

„In de afgelopen jaren heeft ruimte een centrale positie ingenomen in de historische en literaire praktijk. Onderzoek naar ruimte focust natuurlijk niet alleen op de concrete setting van gebeurtenissen, auteurs of literaire werken, maar ook en vooral op de culturele en communicatieve constructie van de ruimte als systeem van tekens en symbolen. Deze « verbeelde geografieën » werken door op verschillende niveaus, van de concrete aanleg van ruimte (monumenten, gebouwen, « tastbare » grenzen, enz.) tot de cognitieve verkenning van diezelfde ruimtes door middel van politieke, toeristische, esthetische en economische projecten en projecties. Uit dit alles vloeit voort dat een louter geografische aanpak van ruimte niet meer voldoende is en dat er behoefte is aan een multidisciplinair perspectief waarin de methodologieën van de literatuur- en cultuurgeschiedenis alsmede van de kunst- en architectuurgeschiedenis en de politieke theorie een plaats verdienen.

Dit colloquium heeft de ambitie om deze ontwikkelingen in multidisciplinaire richting toe te passen op het (zelf)beeld van Noord-Europa, een begrip dat in dit kader in zijn breedst mogelijke zin geïnterpreteerd zal worden: Scandinavië, het Nederlandstalig gebied, alle andere gebieden die de Noord- en de Oostzee omzomen en de internationale projecties van deze landen in (post)koloniaal perspectief. Als relevante thema’s kan men onder meer denken aan: de verhouding tussen ruimte en teksten, de vergelijking tussen twee of meerdere gebieden, case studies van conceptualisering van ruimte alsmede allerlei strategieën van ruimtelijke ordening.

Dit colloquium wordt georganiseerd in het kader van het onderzoeksproject Mythèmes du Nord en circulation culturelle, actief sinds 2016, en wordt gehouden in de BNU-bibliotheek in Straatsburg op 22 en 23 maart 2019. Naar aanleiding van dit project en rond hetzelfde thema zal de BNU van 17 mei t/m 20 oktober 2019 ook een grote tentoonstelling organiseren, getiteld Hors du monde : la carte et l’imaginaire.“

Arbeitssprachen sind Französisch und Englisch. Die Deadline für das Einreichen von Abstracts in einer der beiden Arbeitssprachen ist der 31. Oktober 2018.

Kontakt: R. Dagnino (Niederlandistik; roberto.dagnino@gmail.com); Th. Mohnike (Skandinavistik; tmohnike@unistra.fr)

 

Bildnachweis: Willem Roelofs, Landschap bij naderend onweer (1850) – Public Domain, via Rijksmuseum Amsterdam, Rijksstudio

Anton Wachterprijs 2018 für Ellen de Bruin

Der alle zwei Jahre verliehene Anton Wachterprijs für das beste niederländische Prosadebut geht in diesem Jahr an Ellen de Bruin. Sie erhält den Preis für ihren Roman Onder het ijs (Prometheus, 2018).

Mehr Informationen auf literatuurplein.nl

Der Roman Onder het ijs ist im Bestand des FID Benelux und kann direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Gouden Griffel 2018 für Annet Schaap

Der Gouden Griffel, der Preis für das beste ursprünglich niederländischsprachige Kinderbuch, geht in diesem Jahr an Annet Schaap für das Werk Lampje (Querido). Sie erhielt den Preis im Rahmen der Eröffnung der 64. Kinderboekenweek.

Mehr Informationen hierzu lesen Sie hier auf der Website der Stichting Collectieve Propaganda van het Nederlandse Boek (CPNB).

Annet Schaap (2018)

Bildnachweis: By Vysotsky (Wikimedia) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

FID Benelux auf dem Historikertag

Das Team des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) freut sich auf den heute beginnenden 52. Deutschen Historikertag in Münster. Erstmals wurden die Niederlande als Partnerland des Historikertages ausgewählt.

Wir haben gerne an der Organisation des Partnerland-Programms mitgewirkt und werden auch selber einige Programmpunkte bestreiten. Hier ein Überblick der Veranstaltungen, an denen der FID Benelux direkt beteiligt ist:

Mittwoch, 26. September 2018, 15:00-17:00 Uhr, HS201, Domplatz 23: FID Benelux (Sektionsleitung), Deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke. Erfahrungen – Beobachtungen – Perspektiven (Podium)

Aus dem Veranstaltungstext:

„Wo manifestieren sich die Kontakte mit Historikern aus dem Partnerland der Niederlande besser als in den bestehenden deutsch-niederländischen Geschichtsnetzwerken? Wir bringen einige von ihnen an einen Tisch: den „Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte“ (ADNG), den „Deutsch-Niederländischen Arbeitskreis für Adelsgeschichte“ und das „Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland“ sowie das Zentrum für Niederlande-Studien als Repräsentant binationaler Forschung und Lehre. Worin liegt der wissenschaftliche Mehrwert dieser grenzüberschreitenden Geschichtsnetzwerke? Wo kann man voneinander lernen? Was sind typische Fallstricke? Wozu braucht man in Zukunft noch deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke?
Nach einer Kurzpräsentation der vertretenen Netzwerke sollen diese Fragen den Kern einer Podiumsdiskussion bilden.“

Mittwoch, 26. September 2018, 19:30 Uhr, Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7: Brücken bauen. Ein Diskussionsabend mit Geert Mak (Sonderveranstaltung),

Aus dem Veranstaltungstext:

„Der niederländische Autor Geert Mak ist kein Fachhistoriker, aber ohne Zweifel seit vielen Jahren der erfolgreichste Verfasser historischer Darstellungen zur niederländischen Geschichte, die auch in Deutschland hohe Auflagen erreichen (z.B. „Das Jahrhundert meines Vaters“, „Die vielen Leben des Jan Six“ und die von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebene „Geschichte der Niederlande“). Über seinen Weg zur Geschichte, seine Arbeitsweise, seine Themenwahl und sein Erfolgsrezept (und was Fachhistoriker davon lernen können) diskutiert Geert Mak, der 2014 die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität erhielt, in der Bibliothek des Hauses der Niederlande mit dem Publikum.

Der Diskussion mit Geert Mak geht eine Kurzpräsentation des Zentrums für Niederlande-Studien an der WWU durch den Direktor Prof. Dr. Friso Wielenga sowie des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies durch seine Leiterin Ilona Riek voraus.“

Mittwoch bis Freitag, 26.-28. September 2018, 9-18 Uhr, „Marktplatz“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10

Auf dem „Marktplatz“ präsentieren wir uns gemeinsam mit Forschungsinstituten aus den Niederlanden und Deutschland, die einen Schwerpunkt im Bereich niederländische Geschichte haben.

Das Team des FID Benelux erreichen Sie hier zu folgenden Zeiten:

Mittwoch: 11:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 9:00-15:00 Uhr
Freitag: 9:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!

 

Probesitzen am FID-Stand auf dem Markplatz im LWL-Museum

Bildnachweis: FID Benelux