Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 7/8


Matthias Schnettger rezensiert in den aktuellen sehepunkten Frédéric Ieva (a cura di): I trattati di Utrecht. Una pace di dimensione europea (= I libri di Viella; Vol. 217), Roma: viella 2016.

Jovan Cavoski bespricht Leslie James / Elisabeth Leake (eds.): Decolonization and the Cold War. Negotiating Independence (= New Approaches to International History), London: Bloomsbury Publishing Plc 2015. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Sovereignty in the Congo Crisis“ (Ryan M. Irwin) und „From Foreign Concessions to Special Economic Zones: Decolonization and Foreign Investment in Twentieth-Century Asia“ (Christopher Miller).

Julia Kloss-Weber rezensiert Tomas Macsotay / Johannes Myssok (Hgg.): MORCEAUX. Die bildhauerischen Aufnahmestücke europäischer Kunstakademien im 18. und 19. Jahrhundert (= Studien zur Kunst; 36), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „From guild to academy. Antwerp sculptors‘ attempt at changing the image of their profession in the 17th and 18th centuries“ (Léon Lock).

Konferenz [06.-07.07.2017, Konstanz]: Embedding Cultural Brokers. Institutionalisation and Impact in the Arts, Sciences and Economy


Am 6. und 7. Juli 2017 findet in Kooperation zwischen dem Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz und der Faculty of History der University of Cambridge die Konferenz Embedding Cultural Brokers. Institutionalisation and Impact in the Arts, Sciences and Economy statt. Aus dem Veranstaltungstext:

Unter den zahlreichen Beiträgen findet sich einer mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Johan Lagae (Universiteit Gent): Houses for “whose” culture? 1950s projects for cultural centres in the Belgian Congo.

Veranstaltungsort ist der Senatssaal der Universität Konstanz (Universitätsstraße 10).

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 3


Sven Externbrink rezensiert in den aktuellen sehepunkten Christian Windler (Hg.): Kongressorte der Frühen Neuzeit im europäischen Vergleich. Der Friede von Baden (1714), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Zwei Friedenskongresse und ein Entführungsfall: Köln und Nimwegen als Kongressorte während des Niederländischen Krieges (1673-1679)“ (Tilman Haug), „Kongress- und Stadtgesellschaft: Das Beispiel Utrecht (1712/1713)“ (Lucien Bély) sowie „Religiöse Praktiken in Utrecht während der Friedensverhandlungen 1712/1713“ (Renger de Bruin und David Onnekink).

Katrin Armborst bespricht: Emmanuel Gerard / Bruce Kuklick: Death in the Congo. Murdering Patrice Lumumba, Cambridge, MA / London: Harvard University Press, 2015.

Rezension: Julia Seibert – In die globale Wirtschaft gezwungen. Arbeit und kolonialer Kapitalismus im Kongo (1885–1960)


Samuël Coghe hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Seibert, Julia: In die globale Wirtschaft gezwungen. Arbeit und kolonialer Kapitalismus im Kongo (1885–1960). Frankfurt am Main 2016: Campus Verlag, 2016. ISBN 978-3-593-50519-0

Hier geht’s zur Rezension …

Rezensionen mit Benelux-Bezug: H-Soz-Kult [04.01.2017]


Bei H-Soz-Kult sind heute die Rezensionen zweier Sammelbände erschienen, in denen sich einzelne Beiträge mit beneluxbezogenen Themen beschäftigen:

  • Uta Fenske / Daniel Groth /  Klaus-Michael Guse / Bärbel P. Kuhn (Hrsg.): Kolonialismus und Dekolonisation in nationalen Geschichtskulturen und Erinnerungspolitiken in Europa. Module für den Geschichtsunterricht, Frankfurt am Main: Peter Lang, 2015, rezensiert von Roland Bernhard. In diesem Sammelband sind vier Beiträge der Leuvener Historiker Karel Van Nieuwenhuyse und Idesbald Goddeeris enthalten mit den Titeln „Die Reden von Baudouin I. und Patrice Lumumba am 30. Juni 1960, dem kongolesischen Unabhängigkeitstag. Zur Diskussion“, „Postkoloniale Erinnerungskulturen in Europa. Eine fragmentierte, geteilte und national gebundene Erinnerungslandschaft. Zur Einführung“, „Warum „Kolonialismus“ als Begriff Verwirrung stiftet. Alternativen in der Historiografie“ sowie „Der Kongo in flämisch/belgischer und postkolonialer belgisch/kongolesischer kollektiver Erinnerung“.
  • Manuel Köster / Holger Thünemann / Meik Zülsdorf-Kersting (Hrsg.): Researching History Education. International Perspectives and Disciplinary Traditions, Schwalbach am Taunus: Wochenschau-Verlag, 2014, rezensiert von Wolfgang Hasberg. Hierin findet sich ein Beitrag der Amsterdamer Geschichtsdidaktikerin Carla van Boxtel mit dem Titel „Insights from Dutch Research on History Education. Historical Reasoning and a Chronological Frame of Reference“.

Konferenz [07.-09.10.2016, Münster]: Weltreligion im Umbruch. Transnationale Perspektiven auf das Christentum in der Globalisierung des 19. Jahrhunderts


Vom 7. bis zum 9. Oktober 2016 findet am Exzellencluster „Religion und Politik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Konferenz Weltreligion im Umbruch. Transnationale Perspektiven auf das Christentum in der Globalisierung des 19. Jahrhunderts statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Das Christentum befand sich im 19. Jahrhundert nicht nur als “Religion im Umbruch” (Thomas Nipperdey über Deutschland), sondern grenzüberschreitend als Weltreligion im Umbruch. Dennoch dominiert bis heute in der Katholizismus- und Protestantismusforschung der methodologische Nationalismus. Selbst international angelegte Projekte addieren oft nur Länderstudien oder führen Nationsvergleiche durch, auch wenn das Christentum, darin anderen Religionen ähnlich, offenkundig Teil von Uniformisierungs- wie Partikularisierungsbewegungen, Subjekt von Globalisierungsprozessen sowie deren Beobachter war.

Während transnationale und Globalgeschichte dafür neue Erklärungen und Perspektiverweiterungen bieten, was die erste Leitfrage der Tagung ausmacht, handelt es sich beim zweiten Problemkomplex, bei der Geschichte der Globalisierung, um die Geschichte eines Sachverhaltes selber. Dabei ist zum einen zu erkunden, ob sich das Christentum im Sinne von Expansion und Diffusion globalisierte. Wurde es tatsächlich normierter und uniformer in Orthodoxie und Orthopraxie? Zum anderen ist zu diskutieren, in welcher Weise mit der Globalisierung in Wirtschaft, Kultur, Politik, Kommunikation umgegangen wurde. Die “Weltreligion” des Christentums geriet in eine zunehmend globaler werdende Umwelt, herausgefordert durch Kolonialisierung, Entkolonialisierung und Imperialismus, aber auch durch die aufkommende Erkenntnis, daß es andere distinkte Weltreligionen und nicht nur zu missionierende Heiden gab.

Kurz: Können global- und transnationalgeschichtliche Ansätze helfen, das Christentum im 19. Jahrhundert besser zu verstehen? Und inwieweit war diese Weltreligion Träger und Leidtragender der Globalisierung?“

Unter den zahlreichen Beiträgen sind auch zwei mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Prof. Dr. Jan De Maeyer (Universität Löwen), Belgien ab 1831: ultramontanes Musterland für die „schwarze Internationale“?
  • Dr. Vincent Viaene (Belgien), The Congo Question: Christian missions between internationalism and imperialism 1875-1905

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm

 

Rezension: Lise Namikas – Battleground Africa


Katrin Zippel rezensiert in sehepunkte Lise Namikas Buch Battleground Africa – Cold War in the Congo 1960-1965, in dem es u.a. auch um die belgische Einflussnahme auf die ehemalige Kolonie in den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit des Kongo geht.

Die ausführliche Rezension finden Sie in sehepunkte 13 (2013), Nr. 12 [15.12.2013].

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