Konferenz [22.-23.06.2017, Canterbury]: Occupations in the Age of Total War. Micro Perspectives and Transnational Research


Am 22. und 23. Juni 2017 findet in Canterbury die Konferenz Occupations in the Age of Total War. Micro Perspectives and Transnational Research statt. Veranstalter sind das Centre for the Study of War, Propaganda and Society (University of Kent) und die Vakgroep Geschiedenis (Universiteit Gent) in Kooperation mit dem CegeSoma (Brüssel) und dem NIOD (Amsterdam).

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Sophie De Schaepdrijver (Penn State/Kent): Military Occupations, ‚Sacrifice‘, and the Social Contract in Two World Wars
  • Jan Naert (Universiteit Gent): Governing under Occupation. Belgian and French Mayors during and after World War One, 1914-1921?
  • Jan Julia Zurné (CegeSoma): Maintaining Order in Occupied Belgium? The Brussels Public Prosecutor’s Office and Wartime Political Violence, 1940-1950
  • Peter Romijn (NIOD, Universiteit van Amsterdam): Dutch Functional Elites in the ‚Long Second World War‘, 1940-1949
  • Book Launch and Panel Discussion, Nico Wouters will briefly present his new book Mayoral Collaboration under Nazi Occupation Belgium, the Netherlands and the North of France (1938-46), followed by a panel discussion between the author and Pieter Lagrou (Université Libre de Bruxelles), Martin Conway (Oxford University) and Sophie De Schaepdrijver (Penn State/Kent), moderated by Stefan Goebel (Kent).
  • Ismee Tames (NIOD): Moving through Liminal Spaces in Occupation
  • Gertjan Leenders (Universiteit Gent): Denunciation to the Enemy in Belgium during the First and Second World War
  • Helen Grevers (Universiteit Gent): The People and the Purge. Grassroots Dynamics of the Punishment of Collaborators in Leuven, 1944-1947
  • Barbara Deruytter (Universiteit Gent): Popular Sentiments, Ideas and Experiences Expressed in Songs during and shortly after the Occupation of Belgium 1914-1918

Kostenpflichtige Anmeldungen sind noch bis zum 8. Juni 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Europatag: Bürgertreffen in Kerkrade/Herzogenrath am 09.05.2017


Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen und die Stiftung Eurode 2000+ feiern am 09. Mai 2017 in Kerkrade/Herzogenrath den Europatag. Aus diesem Anlass laden sie zu einem Bürgertreffen am 9. Mai 2017 ins Eurode Business Center, Eurode-Park 1, in Herzogenrath/Kerkrade ein.

Hier finden Sie das Einladungsschreiben inkl. Programm in deutscher und in niederländischer Sprache als PDF. Eine kurzfristige Anmeldung ist noch möglich.

Das Eurode Business Center – die dt.-nl. Staatsgrenze läuft hier übrigens quer durch das Gebäude.

Bildnachweis: By Kero de (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Tagung [10.-11.07.2017, Regensburg]: Supreme courts under Nazi occupation


Am 10. und 11. Juli 2017 veranstalten Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen) und Martin Löhnig (Universität Regensburg) die DFG-geförderte Tagung „Supreme courts under Nazi occupation.

Aus dem Ankündigungstext:

Wie kann die Justiz den Primat des Rechts gegen politische Einflussnahme verteidigen? Diese Frage ist so alt wie Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Justiz selbst. Einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage kann der vergleichende Blick auf nationale Höchstgerichte in Europa in einer Zeit höchster Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit leisten, nämlich zur Zeit der Besetzung Frankreichs, Belgiens, Hollands, Luxemburgs, Dänemarks und Norwegens im Zweiten Weltkrieg.“

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hof van Cassatie/Cour de cassation (Belgium)
    Françoise Muller (Université catholique de Louvain)
  • Hoge Raad der Nederlanden (Netherlands)
    Derk Venema (Radbout Universiteit Nijmegen)
  • Cour supérieure de justice (Luxembourg)
    Vincent Artuso (Universität Luxemburg)
  • Judges and Occupation
    Mélanie Bost (CegeSoma/Royal Military Academy, Brüssel)

Tagungsort ist die Künstlergarderobe beim Audimax der Universität Regensburg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten an rechtskultur@ur.de.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Rezension: Frits Boterman – Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945)


Johannes Koll hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Boterman, Frits: Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945). Amsterdam: Uitgeverij De Arbeiderspers, 2015. ISBN 978-9-02950-486-7

Hier geht’s zur Rezension …

Gegenseitige Arbeitsbesuche vom deutschen Bundespräsidenten und niederländischen Königspaar im Nachbarland


An diesem Freitag endet eine intensive Besuchswoche der deutschen und niederländischen Staatsoberhäupter im jeweiligen Nachbarland.

Auf einer seiner letzten Auslandsreisen als Bundespräsident besuchte Joachim Gauck zum Auftakt der Woche das Königreich der Niederlande. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt 2012 hatte er das westliche Nachbarland besucht und in Breda als erstes ausländisches Staatsoberhaupt am 5. Mai die zentrale Rede zum Befreiungstag mit dem Titel „Befreiung feiern – Verantwortung leben“ gehalten, die Sie hier nachlesen können.

Das Besuchsprogramm vom 6. und 7. Februar 2017 begann mit einem Abendessen im Paleis Noordeinde in Den Haag. Die Tischrede des Bundespräsidenten können Sie hier nachlesen. Nachdem am zweiten Tag zunächst ein Besuch im Museum Mauritshuis auf dem Programm stand, ging es weiter in die limburgische Provinzhauptstadt Maastricht. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vertrags von Maastricht hielt Joachim Gauck eine europapolitische Rede, die Sie hier nachlesen können. Gleichzeitig wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Maastricht verliehen. Im Vorfeld hatte der Bundespräsident mehreren europäischen Tageszeitungen – darunter auch NRC Handelsblad – ein Interview gegeben, welches Sie hier in deutscher und niederländischer Sprache finden.

Der deutsche Bundespräsident war noch nicht zurück in Berlin, da waren König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande bereits auf dem Weg nach Eisenach. Der jährlich absolvierte Besuch verschiedener deutscher Bundesländer führte das niederländische Königspaar diesmal nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hier finden Sie die Reden des Königs in Weimar, Leipzig und Wittenberg. Da diese drei Reden auf Deutsch gehalten wurden, können Sie diese auf den jeweiligen Seiten auch in der deutschsprachigen Version nachlesen. Die königliche Visite endet heute mit einem Besuch von Schloss Oranienbaum.

Feierlichkeiten zum Befreiungstag am 5. Mai 2012 in Breda. V.l.n.r.: Ministerpräsident Mark Rutte, König Willem-Alexander (damals noch "Prins van Oranje"), Bundespräsident Joachim Gauck und die damalige Vorsitzende des Nationaal Comité 4 en 5 mei, Joan Leemhuis-Stout

Feierlichkeiten zum Befreiungstag am 5. Mai 2012 in Breda. V.l.n.r.: Ministerpräsident Mark Rutte, König Willem-Alexander (damals noch „Prins van Oranje“), Bundespräsident Joachim Gauck und die damalige Vorsitzende des Nationaal Comité 4 en 5 mei, Joan Leemhuis-Stout

Bildnachweis: von Minister-president Rutte from Nederland (Bevrijdingsdag) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Rezension: Mark Spoerer – C&A. Ein Familienunternehmen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien 1911–1961

9. ADNG/WDNG Workshop [Hamburg, 24.-25.03.2017]: Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte /de Werkgroep Duits-Nederlandse geschiedenis (ADNG-WDNG) organisiert seit 2010 jährliche Workshops, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Zeitlich liegt der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf dem 20. Jahrhundert. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Der diesjährige Workshop findet am 24./25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) statt und konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei werden speziell wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in den beiden größten Seehafenstädten Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen.

Die Tagung wird gefördert vom Duitsland Instituut Amsterdam (DIA).

Das Programm zum nunmehr 9. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Anmeldungen werden bis zum 12. März 2017 per E-Mail erbeten an Esther Helena Arens (Universität zu Köln) und Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg).

 

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Bildnachweis: Creative Commons CC0, Public Domain via pixabay

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