Mitschreiben an der „Wereldgeschiedenis van Nederland“


Das Huygens ING hat kürzlich folgenden Aufruf publiziert:

„Schrijf mee aan een Wereldgeschiedenis van Nederland! De afgelopen decennia realiseren historici zich steeds meer dat de Nederlandse geschiedenis nauw verbonden is met die van de wereld om ons heen. Niet alleen met aangrenzende streken, ook met gebieden verder weg. Door migratie, handel en kennisuitwisseling beïnvloedden mensen elkaar bovendien al veel eerder. Over grotere afstanden en intensiever dan we lang hebben gedacht. Uiteraard geldt dat ook omgekeerd, bepaalde nationale geschiedenissen zijn veel globaler dan wij lang hebben gedacht.“

Das Projekt Wereldgeschiedenis van Nederland orientiert sich am Beispiel der in diesem Jahr erschienenen Histoire mondiale de la France (siehe hierzu auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag). Es wurde der Öffentlichkeit erstmals am 25.08.2017 auf den Historicidagen in Utrecht vorgestellt.

Die Redaktion, die u.a. aus Lex Heerma van Voss, Marjolein ’t Hart, Karel Davids und Leo Lucassen besteht, lädt alle Interessierten ein, einen Beitrag zu diesem Werk einzureichen. Der Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 25.09.2017.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektwebsite.

Tagung [München, 12.-14.10.2017]: Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)


Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland, so lautet das Motto der Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte, die vom 12. bis zum 14. Oktober 2017 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München stattfinden wird.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Konferenzwebsite.

Hier geht es zum Tagungsprogramm.

Die Anmeldefrist endet am 15. September 2017.

Peter Jacob Horemans (*Antwerpen 1700, † München 1776), Stadtansicht Münchens mit dem La-Rosée-Schlössel im Vordergrund (1749)

Bildnachweis: Peter Jacob Horemans [Public domain], via Wikimedia Commons

Interesse am Thema „Migration in der Ems Dollart Region“?


Von den Organisator(inn)en der Tagung Migration in der Ems Dollart Region des Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland | Geschichtsnetzwerks für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland am 6. April 2017 in Lingen haben wir mehrere Exemplare der aktuellen zweisprachigen Publikation Migration in der Ems Dollart Region. Lernen und arbeiten jenseits der Grenze | Migratie in de Eems Dollard Regio. Leven en werken over de grens erhalten. Diese dürfen wir gratis weiterreichen!

Wer Interesse an der Publikation hat, möge sich bitte bis zum 01.05.2017 bei uns melden. Wir lassen Ihnen dann gerne ein Exemplar zukommen. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht. Postanschrift bitte nicht vergessen!

Einen Bericht der oben erwähnten Tagung finden Sie hier als PDF-Datei.

 

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore [Göttingen, 26.-30.03.2017], Beiträge mit Benelux-Bezug


Auf dem 13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF), der vom 26. bis 30. März 2017 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfindet, werden sich über 800 Ethnologen, Volkskundler, Sozial- und Kulturathropologen schwerpunktmäßig dem Thema „Ways of Dwelling: Crisis – Craft – Creativity“ widmen.

Darunter befinden sich zahlreiche Beiträge mit Benelux-Bezug, deren Abstracts Sie in der Übersicht des jeweiligen Panels finden. Konkret handelt es sich um:

Dieser Link führt Sie zur Anmeldung.

Dieser Link führt Sie zur Konferenzwebsite.

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

Belgien:

Christina Reimann: Schule für Verfassungsbürger? Die Bildungsligen und der Verfassungswandel des späten 19. Jahrhunderts in Belgien, England und Frankreich (Historische Belgienforschung, Band 2). Münster: Waxmann, 2016. ISBN 978-3-8309-3476-9

Zitat aus dem Klappentext:

„Die Autorin analysiert den Verfassungswandel für den Zeitraum zwischen 1865 und 1904 als einen sozio-kulturellen Prozess und zeigt, wie sich der Wandel der bürgerlich-liberalen Verfassung als ein Wechselspiel zwischen emanzipatorischen und beharrenden Kräften entfaltete. Dazu untersucht sie die Bildungsdebatten in Belgien, England und Frankreich als Verfassungsdebatten und aus „verfassungskultureller“ Perspektive. In den Blick genommen werden die belgische und französische Ligue de l’enseignement, die englische National Education League sowie die National Education Association, die die Debatten ihres jeweiligen Landes maßgeblich prägten. Inwiefern trugen die Bildungsligen mit ihren Beiträgen zur Bildungsdebatte zum Verfassungswandel bei? Wie verfestigten sie die Ausschlussmechanismen der bürgerlich-liberalen Verfassung, und inwiefern trugen sie auch zu ihrer Überwindung bei? Welche Rolle spielte dabei die transnationale Verflechtung der Ligen?“

 

Niederlande:

Roland Richter: Amerikanische Revolution und niederländische Finanzanleihen 1776–1782. Die Rolle John Adams’ und der Amsterdamer Finanzhäuser bei der diplomatischen Anerkennung der USA (Niederlande-Studien, Band 57). Münster: Waxmann, 2016. ISBN 978-3-8309-3425-7

Zitat aus dem Klappentext:

„Das 18. Jahrhundert war ein Jahrhundert des weltumspannenden politischen, ökonomischen und sozialen Wandels, der alte Herrschaftssysteme herausforderte und neuen politischen und gesellschaftlichen Kräften in zwei Revolutionen zum Durchbruch verhalf. Die vorliegende Untersuchung thematisiert diesen Prozess am Beispiel der transatlantischen Beziehungen zwischen den Niederlanden und den nach Selbstständigkeit strebenden Kolonien in Amerika zwischen 1776 und 1782. […]“

 

Luxemburg:

Eva Wiegmann (Hrsg.): Interkulturelles Labor. Luxemburg im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation (Études luxembourgeoises / Luxemburg-Studien, Band 11). Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang: 2016. ISBN 978-3-631-67492-5

Zitat aus dem Klappentext:

„Mobilität und Migration rücken Interkulturalität in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Der Band geht der Frage nach, inwiefern das Land Luxemburg aufgrund seiner kulturellen, sozialen und sprachlichen Besonderheiten ein Labor für interkulturelle Herausforderungen und Entwicklungen, speziell auf europäischer Ebene, allgemeiner auch für gesellschaftliche Prozesse im Spannungsfeld von Integration und Diversifikation ist. Dabei beschränkt sich das Buch nicht auf die nationale Perspektive, sondern sucht darüber hinaus der Vielschichtigkeit interkultureller Prozesse unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachwissenschaftlicher Perspektiven sowie methodischer und theoretischer Zugriffe Rechnung zu tragen.“

Internationaler Workshop [Antwerpen, 13.06.2014]: Travelling Policies. Convergence of Dutch and Flemish immigration and integration policies and practices put into a European comparative perspective 1945-2005


Am 13. Juni 2014 findet in Antwerpen (Museum aan de Stroom) ein internationaler Workshop zu den Themen Migration und Integrationspolitik statt. Der genaue Titel lautet: ‚Travelling Policies. Convergence of Dutch and Flemish immigration and integration policies and practices put into a European comparative perspective 1945-2005′.

Ausgerichtet wird der Workshop vom Centrum voor de Geschiedenis van Migranten – Centre for the History of Migrants (CGM) in Zusammenarbeit mit dem Museum aan de Stroom (MAS) in Antwerpen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Mai 2014 möglich. Informationen zu den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

Ausführliche inhaltliche Informationen zum Workshop auf der Website des CGM

 

 

Buchpräsentation [Münster, 28.04.2014]: Gewinner und Verlierer. Fünf Jahrhunderte Immigration. Eine nüchterne Bilanz


Am 28. April 2014findet um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande in Münster eine Vorstellung des Buches Winnaars en verliezers. Eeen nuchtere balans van vijfhonderd jaar immigratie / Gewinner und Verlierer. Fünf Jahrhunderte Immigration. Eine nüchterne Bilanz von Prof. Dr. Jan Lucassen und Prof. Dr. Leo Lucassen statt.

Mehr Informationen …

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