Rezension: Mark Spoerer – C&A. Ein Familienunternehmen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien 1911–1961

9. ADNG/WDNG Workshop [Hamburg, 24.-25.03.2017]: Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte /de Werkgroep Duits-Nederlandse geschiedenis (ADNG-WDNG) organisiert seit 2010 jährliche Workshops, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Zeitlich liegt der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf dem 20. Jahrhundert. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Der diesjährige Workshop findet am 24./25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) statt und konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei werden speziell wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in den beiden größten Seehafenstädten Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen.

Die Tagung wird gefördert vom Duitsland Instituut Amsterdam (DIA).

Das Programm zum nunmehr 9. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Anmeldungen werden bis zum 12. März 2017 per E-Mail erbeten an Esther Helena Arens (Universität zu Köln) und Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg).

 

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Bildnachweis: Creative Commons CC0, Public Domain via pixabay

KADOC Leuven: Filmrezensionen digitalisiert und online


Zur Wahrnehmung ihres aufklärerischen Bildungsauftrags baute die Katholieke Filmliga, heute Filmmagie, seit den 1930er Jahren einen äußerst umfangreichen Dokumentationsbestand auf. Für fast alle in Belgien gezeigten Filme wurden Ausschnitte mit Rezensionen aus den verschiedensten Presseorganen gesammelt. Dies resultierte in einem Archivbestand von ca. 500 laufenden Metern, aufgeteilt in ca. 60.000 Akten (Filmtitel) oder insgesamt ca. 10 Millionen Dokumente.

Am Documentatie- en Onderzoekscentrum voor Religie, Cultuur en Samenleving der KU Leuven (KADOC) wurde der Bestand der Katholieke Filmliga nun digitalisiert und online zugänglich gemacht.

Über die Suchmaske LIAS (Leuvens Integraal Archiveringssysteem) können Sie die Digitalisate online einsehen, wenn Sie nach Filmtiteln suchen. Rufen Sie hierzu in der Ergebnisliste zuächst den gewünschten Eintrag auf. Hierin klicken Sie auf den Link unter „Archival Storage“, wonach sich die eingescannten Dokumente in einem separaten Fenster öffnen.

Filmszene aus "De Zaak M.P." (Bert Haanstra, 1960)

Filmszene aus „De Zaak M.P.“ (Bert Haanstra, 1960)

Bildnachweis: von Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 – negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 911-2597 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Vortrag [Essen, 15.12.2016]: Christoph Brüll – Eupen-Malmedy und das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945


Dr. Christoph Brüll (Université de Liège) hält am 15.12.2016 um 18 Uhr im Rahmen des Kolloquiums zur Geschichte, Kultur und Sprache der Rhein-Maas-Region (Universität Duisburg-Essen) einen Vortrag mit dem Titel „Eupen-Malmedy und das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945“.

Dieser Vortag wird in Kooperation mit dem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) durchgeführt und findet am Campus Essen im Raum R12 V03 D20 statt (Universitätsstraße 12).

Download: Plakat der Veranstaltung (als PDF-Datei)

Tagungsbericht: Industrial Decline and the Rise of the Service Sector?


Jörn Eiben (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg) berichtet auf H-Soz-Kult über die Konferenz Industrial Decline and the Rise of the Service Sector? How did Western Europe and North America cope with the multifaceted structural transformations since the 1970s?, die vom 16. bis 17. September 2016 in Kooperation mit der University of Michigan, dem Deutschen Historischen Institut Washington D.C. und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Institut für Zeitgeschichte in München stattfand.

Dabei war auch folgender wirtschaftshistorischer Beitrag zu Nordostfriesland (NL) vertreten:

Marjin Molema (Fryske Akademy, Leeuwarden): Look to the Future, Embrace your Past. Regional Industrialization Policies and its Aftermath

Zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult

Tagungsbericht: 8. ADNG-Workshop – Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century [Essen, 07.-08.07.2016]


Bei H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Ann-Kristin Glöckner und Bernhard Liemann über den 8. Workshop des Arbeitskreises Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG/WDNG) erschienen, der am 7. und 8. Juli 2016 in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Duitsland Instituut Amsterdam, dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Bergischen Universität Wuppertal in Essen stattgefunden hat.

Der Titel des Workshops lautete: Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century.

Hier geht es zum Tagungsbericht bei H-Soz-u-Kult.

Zum selben Workshop hat Markus Wegewitz einen Tagungsbericht geschrieben, der im eigenen Wissenschaftsblog des ADNG auf der Plattform Hypotheses.org erschienen ist.

Tagungsort des Workshops "Occupied Societies in Western Europe": das KWI in Essen

Tagungsort des Workshops „Occupied Societies in Western Europe“: das KWI in Essen

Bildnachweis: von KWI [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Call for Papers [Hamburg, 24.-25.03.2017]: 9. ADNG-Workshop „Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert“


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte / Werkgroep Duits-Nederlandse Geschiedenis (ADNG /WDNG) organisiert am 24. und 25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) seinen neunten Workshop unter dem Titel Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert. Hierfür bittet der ADNG um Vorschläge für Beiträge.

Aus dem Call for Papers:

„Der diesjährige Workshop […] […] […] konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei sollen speziell die beiden größten Seehafenstädte Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen werden. Die Präsentation vergleichender Projekte, die darüber hinaus noch weitere Städte einbeziehen, ist ebenso möglich wie die von historisch orientierten Projekten aus benachbarten Disziplinen wie Soziologie, Architekturgeschichte oder Cultural Memory Studies. Studierende und Graduierte, die zu Themen der deutsch-niederländischen Geschichte im 20. Jahrhundert im Allgemeinen arbeiten, können sich für eine Poster-Präsentation ihrer Arbeiten bewerben.“

Abstracts (300 Wörter) und ein kurzer Lebenslauf können bis zum 28.10.2016 (Vorträge) bzw. 25.11.2016 (Poster) bei Esther Helena Arens  und Christoph Strupp  eingereicht werden.

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Satellitenaufnahme von Rotterdam und seinem Hafengebiet

Bildnachweis: screenshot from NASA’s globe software World Wind [Public domain], via Wikimedia Commons

%d Bloggern gefällt das: