Tagungsbericht: Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis in die Gegenwart. Strukturen und Prozesse [Essen, 16.-17.03.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Jonas Krüning über die Konferenz „Grenzüberschreitende institutionalisierte Zusammenarbeit von der Antike bis in die Gegenwart. Strukturen und Prozesse“ erschienen. Die zweite Jahrestagung der AG Internationale Geschichte im Deutschen Historikerverband fand am 16. und 17. März 2017 in Zusammenarbeit mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen statt. Es wird auch über die folgenden zwei Vorträge mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Claudia Hiepel (Duisburg-Essen): Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa am Beispiel der Euregios im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
  • Nicola Jahn (Hamburg): Vertrauensbildung im Gründungsprozess einer Public-private-Partnership. Das Beispiel der Deutsch-Niederländischen Telegraphengesellschaft 1901-1905

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Konferenz [06.04.2017, Lingen]: Migration in der Ems Dollart Region


Am 6. April 2017 veranstaltet das Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland eine Konferenz mit dem Titel „Migration in der Ems Dollart Region“.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.

Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen: Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit an der limburgisch-deutschen Binnengrenze


Die Deutsch-Niederländische Gesellschaft zu Aachen (DNG) ist ein Verein niederländischer und deutscher Bürger, der sich für die Förderung der grenzüberschreitenden und „grenzenlosen“ Zusammenarbeit beider Staaten einsetzt. Die DNG hat eine Resolution zur Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit an der Limburgisch-Deutschen Binnengrenze verfasst, die für eine vertiefte deutsch-niederländischen Zusammenarbeit plädiert.

Es geht dabei um folgende Punkte:

  • mehr grenzüberschreitende Demokratie
  • intensivere grenzüberschreitende kommunale Zusammenarbeit
  • grenzüberschreitendes Arbeiten und Wohnen
  • Förderung der euregionalen Identität und soziokulturellen Kohäsion
  • grenzüberschreitender öffentlicher Nah- und Fernverkehr
  • Ausbau der euregionalen Kompetenzen in Schule und Lehre

 

Die Resolution wurde im März 2016 im Kloster Wittem (Provinz Limburg, Niederlande) beschlossen. Lesen Sie den Text hier in deutscher und in niederländischer Sprache (PDF-Datei).

 

Wittem, Bibliothek des ehem. Redemptoristenklosters

Wittem, Bibliothek des ehem. Redemptoristenklosters

Bildnachweis: Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Konferenz [04.-07.10.2016, Luxemburg]: Europe Conference of the Association for Borderland Studies


Vom 4. bis zum 7. Oktober 2016 findet an der Universität Luxemburg die multidisziplinäre Europe Conference of the Association for Borderland Studies (ABS) statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„With the abolition of regular border controls in Schengen Europe, and the fall of the iron curtain, the field of Border Studies has opened up new objects of research and has experienced a noticeable development boost. Although the initial focus was on freight, services, capital and passenger traffic, and the resulting questions in relation to spatial, political, cultural and social aspects, this was followed by social constructivist approaches and relational thinking. The idea of a ‘borderless world’ has become popular, with a certain sensibility for the processes of ‘new border demarcation’.“

Wir dürfen besonders auf die folgenden Beiträge mit Benelux-Bezug hinweisen:

  • Session „Change and instability“
    • Uses of mobile digital media among French cross-border commuters in Luxembourg (Corinne Martin, University of Lorraine)
  • Session „Growth and sustainability“
    • The European grouping of territorial cooperation (EGTC): Towards a supraregional scale of governance? Case study: Greater Region SaarLorLux (Estelle Evrard, University of Luxembourg)
    • Borders as a creative resource (Martin van der Velde, Radboud University Nijmegen)
    • The reinforcement opportunities of a cross-border train connection: the example of the railway between Liège (Belgium) and Maastricht (Netherlands) (Jean-Marc Lambotte, University of Liège / Pierre-François Wilmotte, University of Liège / Bruno Bianchet, University of Liège / Mark Keppens, Arcadis Belgium / Mario Cools, University of Liège / Henri-Jean Gathon, University of Liège)
  • Session „Multilingualism and diversity“
    • Dynamic encounters between asylum applicants and the multilingual society of Luxembourg – linguistic repertoires built with truncated competences? (Erika Kalocsányiová, University of Luxembourg / Maria Asuncion Bes Izuel, University of Luxembourg)
    • Place identity and regional bonds in twin-villages at the German-Luxembourg border (Annette Spellerberg, University of Kaiserlautern / Katharina Engelhardt, University of Kaiserlautern)
  • Session „Mobility and multilocality“
    • Social work for the homeless from A10 in Amsterdam: Borderwork and the emerging transnational infrastructure of care (Anna Nikolaeva, Royal Holloway University of London)
    • Moving from nation into region: The everyday practice of cross-border dwelling in the Greater Region SaarLorLux (Elisabeth Boesen, University of Luxembourg)
    • Continuity over de border: Luxembourg and Lorraine (Kenmei Tsubota, Institute of Developing Economies)
    • Economic impact of the cross-border work on the communes of residence: example at the French-Luxembourgish border (Isabelle Pigeron-Piroth, University of Luxembourg / Rachid Belkacem, University of Lorraine)
    • Cross-border activity-travel patterns for non-work related activities: the Luxembourg residents perspective (François Sprumont, University of Luxembourg / Isabelle Pigeron-Piroth, University of Luxembourg / Viti Francesco, University of Luxembourg)

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Dieser Link führt Sie zur Anmeldung.

Dieser Link führt Sie zum Konferenzwebsite.

Tipp: WDR-Doku „Wir und die Belgier“


Die Dokumentation „Wir und die Belgier – Grenzgeschichten“ lief am letzten Freitag (12.8.2016) im WDR und zeigt u.a. interessante Filmaufnahmen aus der Zeit des Kaffeeschmuggels, Interviews  – z.B. mit Victor Neels, dem Kommandanten a.D. des Truppenübungsplatzes Vogelsang, oder mit Herbert Ruland von der Autonomen Hochschule in der DG über Neutral-Moresnet –  und anderes spannendes Material. Sie ist noch für einige Zeit in der Mediathek des WDR zu sehen.

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NEU: Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland


Am 16. März 2016 sind Vertreter_innen verschiedener niederländischer und deutscher Organisationen im Heimatmuseum in Leer zum offiziellen Start des Geschichtsnetzwerks für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschlands | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland zusammengekommen.

„Das Geschichtsnetzwerk stimuliert die Zusammenarbeit in Bezug auf die regionale Geschichte und das kulturelle Erbe in den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland. Durch das Organisieren von gemeinschaftlichen Aktivitäten und Forschungsprojekten werden Personen und Organisationen näher zueinander gebracht. Hierdurch entsteht gleichzeitig auch eine Agenda für die Zukunft.

Unsere Zusammenarbeit trägt dazu bei, die unterschiedlichen historischen Perspektiven auf die Geschichte des Nordens der Niederlande und Nordwestdeutschlands miteinander zu verbinden. Dadurch arbeiten wir an der Geschichte eines europäischen Grenzgebietes – eine Geschichte die die Menschen zusammenbringt und grenzüberschreitenden Kulturtourismus fördert.“ (Zitat aus der Selbstbeschreibung)

Das aus Mitteln des INTERREG V-Programms der Europäischen Union unterstützte Geschichtsnetzwerk hat u.a. Projekte zur Migrationsgeschichte sowie zur Digitalisierung des Kulturerbes geplant.

Hier geht es zur Website des Netzwerks: deutsche Version | niederländische Version

Tagungsbericht: Europa der Regionen – Nordrhein-Westfalen und seine Grenzräume


Agnes Weichselgärtner berichtet auf H-Soz-Kult über die Jahrestagung des Brauweiler Kreises e.V., die vom 05.03.-06.03.2015 in Düsseldorf stattfand. Die Tagung stand unter dem Motto Europa der Regionen – Nordrhein-Westfalen und seine Grenzräume; hierbei ging es insbesondere um Entwicklungen in der Grenzregion Deutschland – Niederlande – Belgien.

Mehr Informationen …

 

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