Tagungsbericht [Zürich, 31.01.-02.02.2018]: Global War, Global Connections, Global Moments

Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Thomas Schmutz und Matthew Kovac über die Konferenz Global War, Global Connections, Global Moments erschienen, die vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2018 an der Universität Zürich stattgefunden hat.

Hierin wird auch über die folgenden Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Karla Vanraepenbusch (CegeSoma, Brüssel): Le Mémorial interallié, un ‘mémorial de la paix’ qui exprime cependant un refus de démobiliser les esprits
  • Georgi Verbeeck (Maastrich University and University of Leuven): Remembering the First World War in Belgium. From National to Global Perspectives.
  • Maartje Abbenhuis (University of Auckland): Global war, global Switzerland. Neutrals at the heart of the First World War.
  • Michael Auwers (University of Antwerp): Away with Neutrality. The ‚Colonial‘ Coup of Belgian Diplomacy during the First World War.
  • Elisabeth Marie Piller (Norwegian University of Science and Technology): The Great War and the Power of Neutrality. The Commission for Relief in Belgium and the Global Public ‘Conscience’.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Tagung [Mainz, 28.-30.06.2018]: Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa

Vom 28. bis zum 30. Juni 2018 findet am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz die Abschlusstagung des Leibniz-Forschungsprojekts Repräsentationen des Friedens im vormodernen Europa statt.

Im Programm finden sich ein Beitrag mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Anna Lisa Schwartz (Trier/München): Rückbesinnung auf die Blütezeit der Republik. Das hundertjährige Jubiläum des Friedens von Münster in den Niederlanden

Hier finden Sie mehr Informationen zur Tagung.

Shared History Kongress [Ottersum, 27.06.2018]: Ergebnisse einer deutsch-niederländischen Forschungskooperation von Historikern mit Schwerpunkt Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg

Am 27. Juni 2018 findet in Ottersum ein Shared History Kongress unter dem Titel Ergebnisse einer deutsch-niederländischen Forschungskooperation von Historikern mit Schwerpunkt Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg statt. Im Rahmen des INTERREG-Projekts History without Borders (Het Verhaal van Oorlog en Vrijheid zonder Grenzen) sollen niederländische und deutsche Historiker neue multiperspektivische Grundlagen für mehrere Austellungen in niederländischen und deutschen Geschichtsmuseen erarbeiten.

Federführend ist hierbei das Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945 in Groesbeek. Folgende Projektpartner kooperieren im INTERREG-Projekt:

Veranstaltungort: Roepaen, Kleefseweg 9 NL-6595 NK Ottersum / Grenzübergang Goch

Anmeldungen nimmt Frau Nina Krockow noch bis zum 15. Juni 2018 unter der Mailadresse bevrijdingsmuseum@gmail.com entgegen.

Hier finden Sie Informationen zum Tagungsprogramm.

Mehr Informationen zum INTERREG-Projekt History without Borders (Het Verhaal van Oorlog en Vrijheid zonder Grenzen) finden Sie auf den Seiten des INTERREG-Sekretariats und den Seiten des Nationaal Bevrijdingsmuseum 1944-1945.

 

Eröffnung Bevrijdingsmuseum in Nijmegen und Gedenken an Operation Market Garden (17. September 1984)

Bildnachweis: By Rob Croes / Anefo [CC0], via Wikimedia Commons 

Podiumsdiskussion [Münster, 15.05.2018]: 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster

Am 15. Mai 2018 findet um 19 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster) die Podiumsdiskussion 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster statt. Es referieren und diskutieren der niederländische Historiker Anton van der Lem (Universiteit Leiden) und der deutsche Historiker Bernd Thier (Stadtmuseum Münster).

Aus dem Veranstaltungstext:

„Am 15. Mai 1648 wurde im Münsteraner Rathaus der Frieden zwischen der Republik der Vereinigten Niederlande und dem Königreich Spanien beschworen. Einige Monate vorher, am 30. Januar, war im heutigen Haus der Niederlande nach zweijährigen Verhandlungen der Friedensvertrag parafiert worden. Der Vertrag brachte der Republik die endgültige internationale Anerkennung, und somit ist der „Vrede van Münster“ für die Geschichte der Niederlande ein sehr wichtiges historisches Ereignis. In der Veranstaltung, genau 370 Jahre nach der Beschwörung des Friedens, geht es jedoch nicht um das Zustandekommen, den Inhalt und die Folgen des Vertrages, sondern um die Frage, wie die Niederlande und die Stadt Münster in den vergangenen Jahrhunderten mit diesem Frieden umgegangen sind. Welche historischen Bilder wurden von diesem Friedensvertrag vermittelt und wie entwickelten diese sich? Wer prägte diese Bilder, mit welchen Zielen und welche Bilder setzten sich wann und warum durch?“

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gerard ter Borch (* Zwolle um 1617, † Deventer 1681), Friede von Münster (1648)

Bildnachweis: [Public domain], via Wikimedia Commons 

Call for Papers [Deadline 31.05.2018]: Belgisch-deutscher Historikerdialog

In Kooperation zwischen der Université catholique de Louvain (UCL, Louvain-la-Neuve) und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien (Brüssel) findet vom 12. bis 15. September 2018 in der Nähe der westflämischen Stadt Ypern ein belgisch-deutscher Historikerdialog statt unter dem Titel Erinnerung an den Ersten Weltkrieg nach vier Jahren Gedenken ein wiederkehrendes Ritual oder mehr?

Belgische und deutsche Doktorandinnen und Doktoranden mit Forschungsarbeiten über den Ersten Weltkrieg sind angesprochen, sich bis zum 31.05.2018 für eine aktive Teilnahme unter der Mailadresse ku-1-di@brue.diplo.de zu bewerben.

Zum Call for Papers

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 3

Ramon Voges rezensiert in den aktuellen sehepunkten Anton van der Lem: Die Entstehung der Niederlande aus der Revolte. Staatenbildung im Westen Europas, Berlin: Wagenbach 2016.

Maya I.S. Gradenwitz bespricht Christine Gundermann: Die versöhnten Bürger. Der Zweite Weltkrieg in deutsch-niederländischen Begegnungen 1945-2000 (= Zivilgesellschaftliche Veränderungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart; Bd. 13), Münster: Waxmann 2014 .

Konferenz [Zürich, 31.01.-02.02.2018]: Global War, Global Connections, Global Moments

Vom 31.01. bis 02.02.2018 findet unter dem Titel Global War, Global Connections, Global Moments an der Universität Zürich eine internationale Konferenz zum Ersten Weltkrieg statt.

Im Programm finden sich zahlreiche Beiträge mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Karla Vanraepenbusch (CegeSoma, Brüssel): Le Mémorial interallié, un ‘mémorial de la paix’ qui exprime cependant un refus de démobiliser les esprits
  • Georgi Verbeeck (Maastrich University and University of Leuven): Remembering the First World War in Belgium. From National to Global Perspectives.
  • Maartje Abbenhuis (University of Auckland): Global war, global Switzerland. Neutrals at the heart of the First World War.
  • Michael Auwers (University of Antwerp): Away with Neutrality. The ‚Colonial‘ Coup of Belgian Diplomacy during the First World War.
  • Elisabeth Marie Piller (Norwegian University of Science and Technology): The Great War and the Power of Neutrality. The Commission for Relief in Belgium and the Global Public ‘Conscience’.

Anmeldungen werden noch bis zum 30.01.2018 unter der Mailadresse global.war.conference@gmail.com entgegen genommen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Konferenz.