Podiumsdiskussion [Münster, 15.05.2018]: 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster


Am 15. Mai 2018 findet um 19 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster) die Podiumsdiskussion 370 Jahre Westfälischer Friede und Friede von Münster statt. Es referieren und diskutieren der niederländische Historiker Anton van der Lem (Universiteit Leiden) und der deutsche Historiker Bernd Thier (Stadtmuseum Münster).

Aus dem Veranstaltungstext:

„Am 15. Mai 1648 wurde im Münsteraner Rathaus der Frieden zwischen der Republik der Vereinigten Niederlande und dem Königreich Spanien beschworen. Einige Monate vorher, am 30. Januar, war im heutigen Haus der Niederlande nach zweijährigen Verhandlungen der Friedensvertrag parafiert worden. Der Vertrag brachte der Republik die endgültige internationale Anerkennung, und somit ist der „Vrede van Münster“ für die Geschichte der Niederlande ein sehr wichtiges historisches Ereignis. In der Veranstaltung, genau 370 Jahre nach der Beschwörung des Friedens, geht es jedoch nicht um das Zustandekommen, den Inhalt und die Folgen des Vertrages, sondern um die Frage, wie die Niederlande und die Stadt Münster in den vergangenen Jahrhunderten mit diesem Frieden umgegangen sind. Welche historischen Bilder wurden von diesem Friedensvertrag vermittelt und wie entwickelten diese sich? Wer prägte diese Bilder, mit welchen Zielen und welche Bilder setzten sich wann und warum durch?“

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen finden Sie hier.

Gerard ter Borch (* Zwolle um 1617, † Deventer 1681), Friede von Münster (1648)

Bildnachweis: [Public domain], via Wikimedia Commons 

Call for Papers [Deadline 31.05.2018]: Belgisch-deutscher Historikerdialog


In Kooperation zwischen der Université catholique de Louvain (UCL, Louvain-la-Neuve) und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien (Brüssel) findet vom 12. bis 15. September 2018 in der Nähe der westflämischen Stadt Ypern ein belgisch-deutscher Historikerdialog statt unter dem Titel Erinnerung an den Ersten Weltkrieg nach vier Jahren Gedenken ein wiederkehrendes Ritual oder mehr?

Belgische und deutsche Doktorandinnen und Doktoranden mit Forschungsarbeiten über den Ersten Weltkrieg sind angesprochen, sich bis zum 31.05.2018 für eine aktive Teilnahme unter der Mailadresse ku-1-di@brue.diplo.de zu bewerben.

Zum Call for Papers

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 3


Ramon Voges rezensiert in den aktuellen sehepunkten Anton van der Lem: Die Entstehung der Niederlande aus der Revolte. Staatenbildung im Westen Europas, Berlin: Wagenbach 2016.

Maya I.S. Gradenwitz bespricht Christine Gundermann: Die versöhnten Bürger. Der Zweite Weltkrieg in deutsch-niederländischen Begegnungen 1945-2000 (= Zivilgesellschaftliche Veränderungsprozesse vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart; Bd. 13), Münster: Waxmann 2014 .

Konferenz [Zürich, 31.01.-02.02.2018]: Global War, Global Connections, Global Moments


Vom 31.01. bis 02.02.2018 findet unter dem Titel Global War, Global Connections, Global Moments an der Universität Zürich eine internationale Konferenz zum Ersten Weltkrieg statt.

Im Programm finden sich zahlreiche Beiträge mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Georgi Verbeeck (Maastrich University and University of Leuven): Remembering the First World War in Belgium. From National to Global Perspectives.
  • Maartje Abbenhuis (University of Auckland): Global war, global Switzerland. Neutrals at the heart of the First World War.
  • Michael Auwers (University of Antwerp): Away with Neutrality. The ‚Colonial‘ Coup of Belgian Diplomacy during the First World War.
  • Elisabeth Marie Piller (Norwegian University of Science and Technology): The Great War and the Power of Neutrality. The Commission for Relief in Belgium and the Global Public ‘Conscience’.

Anmeldungen werden noch bis zum 30.01.2018 unter der Mailadresse global.war.conference@gmail.com entgegen genommen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Konferenz.

10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop trägt den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Netherlands“.

Das Programm zum 10. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Es sind noch wenige Plätze frei. Für die Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Marijn Molema (m.molema@fryske-akademy.nl) und Krijn Thijs (k.thijs@uva.nl).

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 9


In der neuen Ausgabe von sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften wurden drei Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug veröffentlicht:

Hans Schafranek rezensierte Tanja von Fransecky: Sie wollten mich umbringen, dazu mussten sie mich erst haben. Hilfe für verfolgte Juden in den deutsch besetzten Niederlanden 1940-1945. Berlin: Lukas Verlag. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/29795.html

Markus Wegewitz rezensierte Tobias Temming: Widerstand im deutschen und niederländischen Spielfilm. Geschichtsbilder und Erinnerungskultur (1943-1963). Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30303.html

Nadir Weber rezensierte Urte Weeber: Republiken als Blaupause. Venedig, die Niederlande und die Eidgenossenschaft im Reformdiskurs der Frühaufklärung. Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30109.html

 

Tagung [06.-08.10.2017, Vogelsang/Schleiden]: NS-Großanlagen und Naturschutz. Beispiele Westwall und ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel


Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 findet im Forum Vogelsang IP die Tagung „NS-Großanlagen und Naturschutz – Beispiele Westwall und ehemalige ‚NS-Ordensburg‘ Vogelsang in der Eifel“ statt. Folgende Beiträge dürften vor allem für Benelux-Historiker/innen von besonderem Interesse sein:

  • Karola Fings (Köln): Der „Westwall“. Strategische und ideologische Bedeutung in der NS-Zeit und Nachwirkungen heute
  • Stefan Wunsch (Vogelsang): Vogelsang als internationaler Platz im Nationalpark Eifel. Informationsort über die NS-Zeit
  • Christoph A. Rass (Osnabrück): Das „Schlachtfeld Hürtgenwald“ als Schauplatz und Erinnerungsort
  • Carlo Lejeune (Büllingen): Umgang mit Spuren der NS-Zeit in Ostbelgien

Anmeldeschluss ist der 22. September 2017. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail an poststelle@nua.nrw.de oder per Fax an 02361/ 305-3340.

Alternativ finden Sie hier ein Anmeldeformular online.

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel

Bildnachweis: Hans Weingartz, building by Clemens Klotz [CC BY-SA 2.0 DE], via Wikimedia Commons