10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop trägt den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Netherlands“.

Das Programm zum 10. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Es sind noch wenige Plätze frei. Für die Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Marijn Molema (m.molema@fryske-akademy.nl) und Krijn Thijs (k.thijs@uva.nl).

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 9


In der neuen Ausgabe von sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften wurden drei Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug veröffentlicht:

Hans Schafranek rezensierte Tanja von Fransecky: Sie wollten mich umbringen, dazu mussten sie mich erst haben. Hilfe für verfolgte Juden in den deutsch besetzten Niederlanden 1940-1945. Berlin: Lukas Verlag. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/29795.html

Markus Wegewitz rezensierte Tobias Temming: Widerstand im deutschen und niederländischen Spielfilm. Geschichtsbilder und Erinnerungskultur (1943-1963). Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30303.html

Nadir Weber rezensierte Urte Weeber: Republiken als Blaupause. Venedig, die Niederlande und die Eidgenossenschaft im Reformdiskurs der Frühaufklärung. Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30109.html

 

Tagung [06.-08.10.2017, Vogelsang/Schleiden]: NS-Großanlagen und Naturschutz. Beispiele Westwall und ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel


Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 findet im Forum Vogelsang IP die Tagung „NS-Großanlagen und Naturschutz – Beispiele Westwall und ehemalige ‚NS-Ordensburg‘ Vogelsang in der Eifel“ statt. Folgende Beiträge dürften vor allem für Benelux-Historiker/innen von besonderem Interesse sein:

  • Karola Fings (Köln): Der „Westwall“. Strategische und ideologische Bedeutung in der NS-Zeit und Nachwirkungen heute
  • Stefan Wunsch (Vogelsang): Vogelsang als internationaler Platz im Nationalpark Eifel. Informationsort über die NS-Zeit
  • Christoph A. Rass (Osnabrück): Das „Schlachtfeld Hürtgenwald“ als Schauplatz und Erinnerungsort
  • Carlo Lejeune (Büllingen): Umgang mit Spuren der NS-Zeit in Ostbelgien

Anmeldeschluss ist der 22. September 2017. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail an poststelle@nua.nrw.de oder per Fax an 02361/ 305-3340.

Alternativ finden Sie hier ein Anmeldeformular online.

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel

Bildnachweis: Hans Weingartz, building by Clemens Klotz [CC BY-SA 2.0 DE], via Wikimedia Commons

Tagung [26.-27.10.2017, Paderborn]: Erinnerungsorte in Belgien zwischen lokaler, regionaler und nationaler Sinnstiftung


Am 26. und 27. Oktober 2017 findet am Belgienzentrum der Universität Paderborn die Tagung „Erinnerungsorte in Belgien zwischen lokaler, regionaler und nationaler Sinnstiftung“ statt. Der überwiegende Teil der Vorträge ist in französischer Sprache angekündigt.

Nähere Informationen zur Arbeitstagung finden Sie hier.

 

Bildnachweis: © Belgienzentrum (BELZ)

Open Access: War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989)


Die RIHA – International Association of Research Institutes in the History of Art gibt seit 2010 kostenlos die Open-Access-Zeitschrift RIHA Journal heraus.

Der jüngst erschienene Sonderband „War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989). Die Bauaufgabe Soldatenfriedhof/Kriegsgräberstätte zwischen 1914 und 1989“ geht zurück auf zwei Tagungen aus dem Jahre 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.

Im Sonderband sind auch zwei Beiträge mit Bezug zu Belgien enthalten:

Zusätzlich stehen Ihnen die Beiträge als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 zur Verfügung.

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rezension: Gloria Wekker – White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race


Esther Helena Arens hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Wekker, Gloria: White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race. Durham: Duke University Press, 2016. ISBN 978-0-8223-6075-9

Aus der Verlagsankündigung: „In White Innocence Gloria Wekker explores a central paradox of Dutch culture: the passionate denial of racial discrimination and colonial violence coexisting alongside aggressive racism and xenophobia. Accessing a cultural archive built over 400 years of Dutch colonial rule, Wekker fundamentally challenges Dutch racial exceptionalism by undermining the dominant narrative of the Netherlands as a „gentle“ and „ethical“ nation.“

Hier geht’s zur Rezension …

Rezensionen mit Benelux-Bezug: H-Soz-Kult [04.01.2017]


Bei H-Soz-Kult sind heute die Rezensionen zweier Sammelbände erschienen, in denen sich einzelne Beiträge mit beneluxbezogenen Themen beschäftigen:

  • Uta Fenske / Daniel Groth /  Klaus-Michael Guse / Bärbel P. Kuhn (Hrsg.): Kolonialismus und Dekolonisation in nationalen Geschichtskulturen und Erinnerungspolitiken in Europa. Module für den Geschichtsunterricht, Frankfurt am Main: Peter Lang, 2015, rezensiert von Roland Bernhard. In diesem Sammelband sind vier Beiträge der Leuvener Historiker Karel Van Nieuwenhuyse und Idesbald Goddeeris enthalten mit den Titeln „Die Reden von Baudouin I. und Patrice Lumumba am 30. Juni 1960, dem kongolesischen Unabhängigkeitstag. Zur Diskussion“, „Postkoloniale Erinnerungskulturen in Europa. Eine fragmentierte, geteilte und national gebundene Erinnerungslandschaft. Zur Einführung“, „Warum „Kolonialismus“ als Begriff Verwirrung stiftet. Alternativen in der Historiografie“ sowie „Der Kongo in flämisch/belgischer und postkolonialer belgisch/kongolesischer kollektiver Erinnerung“.
  • Manuel Köster / Holger Thünemann / Meik Zülsdorf-Kersting (Hrsg.): Researching History Education. International Perspectives and Disciplinary Traditions, Schwalbach am Taunus: Wochenschau-Verlag, 2014, rezensiert von Wolfgang Hasberg. Hierin findet sich ein Beitrag der Amsterdamer Geschichtsdidaktikerin Carla van Boxtel mit dem Titel „Insights from Dutch Research on History Education. Historical Reasoning and a Chronological Frame of Reference“.
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