Tagungsbericht: 500 Years of Reformation. Jews and Protestants – Judaism and Protestantism [Jerusalem, 12.-14.02.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Moshe Sluhovsky über die Konferenz „500 Years of Reformation. Jews and Protestants – Judaism and Protestantism“ erschienen, die vom 12. bis 14. Februar 2017 am Leo Baeck Institut in Jerusalem stattfand. Hierin wird auch vom folgenden Vortrag mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Alexander van der Haven (Ben-Gurion University of the Negev, Beer Sheva): Predestination and toleration: The sole persecution of Jews in the Dutch Republic in the context of Calvinist debates about free will.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Feature im Deutschlandfunk: Halb Auserwählt. Jüdische Außenseiter in den Niederlanden


Der Deutschlandfunk hat am 20.12.2016 ein Feature mit dem Titel „Halb Auserwählt. Jüdische Außenseiter in den Niederlanden“ gesendet.

Aus dem Ankündigungstext:

„Während des Zweiten Weltkriegs wurden 80 Prozent der Juden in den Niederlanden deportiert und ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg scheuten sich viele der Überlebenden, ihre jüdische Identität offen zu zeigen. Viele verließen das Land. Ihre Erinnerung an die deutsche Besatzung und die Haltung der niederländischen Bevölkerung stand im Widerspruch zur offiziellen Erinnerungspolitik, die das Bild vom heldenhaften und entschlossenen Widerstand verbreitete. Auch die zweite und dritte Nachkriegsgeneration wuchs mit dem Gefühl auf, dass es besser ist, über ihren jüdischen Hintergrund zu schweigen.“

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Rezensionen: Tanja von Fransecky – Flucht von Juden aus Deportationszügen


Auf Spiegel Online rezensiert Christoph Gunkel unter der Überschrift 764 Sprünge in die Freiheit das Buch „Flucht von Juden aus Deportationszügen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden“ von Tanja von Fransecky, das im März im Metropol Verlag Berlin erschienen ist. Auch Deutschlandradio Kultur berichtete – noch vor der Veröffentlichung – über das Buch; der Beitrag kann online noch angehört werden.

Zum Nachlesen und -hören hier die Links zur Spiegel-Rezension und zum Deutschlandradio-Beitrag.

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Rezension: Insa Meinen & Ahlrich Meyer – Verfolgt von Land zu Land


Im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung von gestern wird das neue Buch von Insa Meinen und Ahlrich Meyer „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa 1938–1944“ rezensiert. Die Studie, in deren Mittelpunkt Belgien steht, untersucht die Flucht von Juden quer durch Europa während des Nationalsozialismus anhand einer Vielzahl von Quellen. Die NZZ schreibt:

    „Die Quellen – polizeiliche Dossiers, amtliche Register, Deportationslisten und andere – sind durchgehend digitalisiert worden, also im Internet verfügbar. Die Studie ist damit ein vorbildliches Beispiel der «Digital Humanities». Doch Digitalisierungseuphorie liegt den Autoren fern. Beinahe unheimlich nämlich erscheint ihnen das mithilfe von Datenbanken und Datenaggregation generierte präzise Wissen über die Opfer.  […] Beängstigend dünkt die beiden der Gedanke, der deutschen Bürokratie von damals hätten die technisch-digitalen Mittel von heute zur Verfügung gestanden. – Es wären noch weniger Fluchten geglückt.“

Hier lesen Sie die gesamte Rezension: In den Tod gehetzt [NZZ, 12.3.2014]

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Tagung [Münster, 13./14.03.2014]: Geschichte der Juden in den Niederlanden


Am 13. und 14. März 2014 findet im Haus der Niederlande in Münster eine Tagung zur Geschichte der Juden in den Niederlanden statt, die sich sowohl an das akademische Fachpublikum als auch an die historisch und zeitgeschichtlich interessierte Öffentlichkeit richtet. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der vom Zentrum für Niederlande-Studien durchgeführten Anne Frank-Reihe. Zwischen den Vorträgen verschiedener Historiker/innen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

Eine Anmeldung zur Tagung ist noch bis morgen, 07.03.2014, möglich.

Mehr Informationen …

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