Tagung [München, 12.-14.10.2017]: Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)


Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland, so lautet das Motto der Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte, die vom 12. bis zum 14. Oktober 2017 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München stattfinden wird.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Konferenzwebsite.

Hier geht es zum Tagungsprogramm.

Die Anmeldefrist endet am 15. September 2017.

Peter Jacob Horemans (*Antwerpen 1700, † München 1776), Stadtansicht Münchens mit dem La-Rosée-Schlössel im Vordergrund (1749)

Bildnachweis: Peter Jacob Horemans [Public domain], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 7/8


Matthias Schnettger rezensiert in den aktuellen sehepunkten Frédéric Ieva (a cura di): I trattati di Utrecht. Una pace di dimensione europea (= I libri di Viella; Vol. 217), Roma: viella 2016.

Jovan Cavoski bespricht Leslie James / Elisabeth Leake (eds.): Decolonization and the Cold War. Negotiating Independence (= New Approaches to International History), London: Bloomsbury Publishing Plc 2015. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Sovereignty in the Congo Crisis“ (Ryan M. Irwin) und „From Foreign Concessions to Special Economic Zones: Decolonization and Foreign Investment in Twentieth-Century Asia“ (Christopher Miller).

Julia Kloss-Weber rezensiert Tomas Macsotay / Johannes Myssok (Hgg.): MORCEAUX. Die bildhauerischen Aufnahmestücke europäischer Kunstakademien im 18. und 19. Jahrhundert (= Studien zur Kunst; 36), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „From guild to academy. Antwerp sculptors‘ attempt at changing the image of their profession in the 17th and 18th centuries“ (Léon Lock).

Rezension: Jeggle et al. – Luxusgegenstände und Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart


Michael North hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Christof Jeggle; Andreas Tacke; Markwart Herzog; Mark Häberlein; Martin Przybilski (Hg.): Luxusgegenstände und Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Produktion – Handel – Formen der Aneignung (Irseer Schriften N.F., Band 8). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2015.

In diesem Sammelband sind beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „In Brüssel zu Hause. Soziale Strategien und die symbolische Bedeutung von Kunstwerken und Luxusgütern, 1600-1740“ (Veerle De Laet), „Mehr Künstler – Mehr Wert? Kooperationswerke in den südlichen Niederlanden während des 17. Jahrhunderts“ (Franziska Siedler), „Retabel aus den südlichen Niederlanden als Leitfossilien zur Erforschung der Herstellung, des Vertriebs und des Marketings von Luxusgütern im 15. und 16. Jahrhundert“ (Ulrich Schäfer), „Südniederländische Alabasterplastik um 1525-1650. Massenproduktion, Verbreitung, Status“ (Aleksandra Lipińska) und „Der Wert von Anzeigen – Anzeigen von Wert. Zeitungsanzeigen im Markt für Kunstauktionen in Antwerpen im 18. Jahrhundert“ (Dries Lyna).

Hier geht’s zur Rezension …

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 6


Coralba Colomba rezensiert in den aktuellen sehepunkten Peter Isépy: Zur mittelalterlichen Überlieferung von Aristoteles‘ De motu animalium. Die Bedeutung der Übersetzung Wilhelms von Moerbeke und der Paraphrase Alberts des Großen für die griechische Texttradition (= Serta Graeca; Bd. 31), Wiesbaden: Reichert Verlag 2016.

Jan Pieper bespricht den Sammelband Monique Chatenet / Alexandre Gady (éds.): Toits d’Europe. Formes, Structures, Décors et Usages du toit à l’Époque moderne (XVe-XVIIe siècle) (= Collection de Architectura; Vol. 16), Paris: Picard 2016. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „La toiture pyramidale à bulbe, signe identitaire de l’architecture Habsbourg d’origine brabançonne au XVIe siècle“ (Krista De Jonge).

Silvia Glaser rezensiert Thomas Föhl / Antje Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Bänden. Bd. III: Keramik, Leipzig: E. A. Seemann Verlag 2016 .

Tagungsbericht: Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation [Wien, 29.-31.03.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Bettina Braun über die Konferenz „Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation“ erschienen, die vom 29. bis 31. März 2017 am Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stattfand. In zahlreichen Vorträgen kamen die Österreichischen Niederlande zur Sprache.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Kaiserliche Familie, 1754, Öl auf Leinwand, Schloss Schönbrunn, Wien

Bildnachweis: Martin van Meytens [Public domain], via Wikimedia Commons

Call for Papers [Deadline 30.04.2017]: ANKK‐Jahrestagung 2017 „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland.“


Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (ANKK) findet vom 12. bis 14. Oktober 2017 in München statt.

Aus dem Call for Papers:

Wenn von den überregionalen Inspirationsquellen für die Kunst und Kultur Süddeutschlands die Rede ist, wird meist an erster Stelle auf Italien verwiesen. Dennoch lassen sich über Jahrhunderte hin verschiedenste Verbindungen in die Niederlande und nach Flandern feststellen, die die Kunst, Kultur und Wissenschaft „südlich der Mainlinie“ mitgeprägt haben. […] […] […]

Erwünscht sind Vorschläge für Vorträge (ca. 20 min.) und auch Themenvorschläge für Workshops, die im Bezug zu den Münchener Sammlungsbeständen stehen und in einer Gruppe von 10-15 TeilnehmerInnen in den Sammlungen und vor Ort diskutiert werden können. Für die Workshops ist eine Dauer von ca. 1,5 Std. vorgesehen. Besonders erwünscht sind Vorschläge von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Die Frist für die Einreichung von Exposés ist der 30.04.2017.

Mehr Informationen …

Wittelsbacherbrunnen im Brunnenhof der Münchner Residenz, um 1600, Figuren stammen aus der Werkstatt des Renaissancebildhauers Hubert Gerhard (* um 1540/1550 in ’s-Hertogenbosch; † um 1620)

Bildnachweis: von Rufus46 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 2


Ralf Lützelschwab rezensiert in den aktuellen sehepunkten Elisa Brilli (Hg.): Arnoldus Leodiensis. Alphabetum narrationum (= Corpus Christianorum. Continuatio Mediaevalis; CLX), Turnhout: Brepols Publishers NV, 2015.

Thomas Weller bespricht Eberhard Crailsheim: The Spanish Connection. French and Flemish Merchant Networks in Seville 1570-1650 (= Wirtschafts- und Sozialhistorische Studien; Bd. 19), Köln / Weimar / Wien: Böhlau, 2016.

Christof Ginzel rezensiert den Sammelband Johannes Paulmann / Matthias Schnettger / Thomas Weller (Hgg.): Unversöhnte Verschiedenheit. Verfahren zur Bewältigung religiös-konfessioneller Differenz in der europäischen Neuzeit (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Universalgeschichte; Bd. 108), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2016. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Sichtbare und unsichtbare Grenzen. Das Nebeneinanderleben der Konfessionen in der niederländischen Republik (1581-1795)“ (Johannes Arndt).

Stefan Bartilla bespricht Nicolette Sluijter-Seijffert: Cornelis van Poelenburch 1594/5-1667. The paintings (= Oculi. Studies in the Arts of the Low Countries; Vol. 15), Amsterdam: John Benjamins, 2016.

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