Tagungsbericht: Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation [Wien, 29.-31.03.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Bettina Braun über die Konferenz „Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation“ erschienen, die vom 29. bis 31. März 2017 am Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stattfand. In zahlreichen Vorträgen kamen die Österreichischen Niederlande zur Sprache.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Kaiserliche Familie, 1754, Öl auf Leinwand, Schloss Schönbrunn, Wien

Bildnachweis: Martin van Meytens [Public domain], via Wikimedia Commons

Call for Papers [Deadline 30.04.2017]: ANKK‐Jahrestagung 2017 „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland.“


Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (ANKK) findet vom 12. bis 14. Oktober 2017 in München statt.

Aus dem Call for Papers:

Wenn von den überregionalen Inspirationsquellen für die Kunst und Kultur Süddeutschlands die Rede ist, wird meist an erster Stelle auf Italien verwiesen. Dennoch lassen sich über Jahrhunderte hin verschiedenste Verbindungen in die Niederlande und nach Flandern feststellen, die die Kunst, Kultur und Wissenschaft „südlich der Mainlinie“ mitgeprägt haben. […] […] […]

Erwünscht sind Vorschläge für Vorträge (ca. 20 min.) und auch Themenvorschläge für Workshops, die im Bezug zu den Münchener Sammlungsbeständen stehen und in einer Gruppe von 10-15 TeilnehmerInnen in den Sammlungen und vor Ort diskutiert werden können. Für die Workshops ist eine Dauer von ca. 1,5 Std. vorgesehen. Besonders erwünscht sind Vorschläge von NachwuchswissenschaftlerInnen.

Die Frist für die Einreichung von Exposés ist der 30.04.2017.

Mehr Informationen …

Wittelsbacherbrunnen im Brunnenhof der Münchner Residenz, um 1600, Figuren stammen aus der Werkstatt des Renaissancebildhauers Hubert Gerhard (* um 1540/1550 in ’s-Hertogenbosch; † um 1620)

Bildnachweis: von Rufus46 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 2


Ralf Lützelschwab rezensiert in den aktuellen sehepunkten Elisa Brilli (Hg.): Arnoldus Leodiensis. Alphabetum narrationum (= Corpus Christianorum. Continuatio Mediaevalis; CLX), Turnhout: Brepols Publishers NV, 2015.

Thomas Weller bespricht Eberhard Crailsheim: The Spanish Connection. French and Flemish Merchant Networks in Seville 1570-1650 (= Wirtschafts- und Sozialhistorische Studien; Bd. 19), Köln / Weimar / Wien: Böhlau, 2016.

Christof Ginzel rezensiert den Sammelband Johannes Paulmann / Matthias Schnettger / Thomas Weller (Hgg.): Unversöhnte Verschiedenheit. Verfahren zur Bewältigung religiös-konfessioneller Differenz in der europäischen Neuzeit (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Universalgeschichte; Bd. 108), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2016. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Sichtbare und unsichtbare Grenzen. Das Nebeneinanderleben der Konfessionen in der niederländischen Republik (1581-1795)“ (Johannes Arndt).

Stefan Bartilla bespricht Nicolette Sluijter-Seijffert: Cornelis van Poelenburch 1594/5-1667. The paintings (= Oculi. Studies in the Arts of the Low Countries; Vol. 15), Amsterdam: John Benjamins, 2016.

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 16 (2016), 12


Benedikt Faber rezensiert in den aktuellen sehepunkten Julius H. Schoeps / Dieter Bingen / Gideon Botsch (Hgg.): Jüdischer Widerstand in Europa (1933-1945). Formen und Facetten (= Europäisch-jüdische Studien. Beiträge; Bd. 27). Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg 2016. Hierin findet sich ein Beitrag von Tanja von Fransecky mit dem Titel „Fluchtroute durch Westeuropa. Die Rettungsaktivitäten der Westerweel-Gruppe“.

Barbara Karl bespricht den Sammelband Bart Lambert / Katherine Anne Wilson (Hgg.): Europes Rich Fabric. The Consumption, Commercialisation and Production of Luxury Textils in Italy, the Low Countries and Neighbouring Territories (Fourteenth-Sixteenth Century). Aldershot: Ashgate 2016.

Zum 500. Todestag von Hieronymus Bosch rezensiert Stefan Fischer die folgenden beiden Neuerscheinungen: Matthijs Ilsink / Jos Koldeweij / Ron Spronk et al.: Hieronymus Bosch. Maler und Zeichner. Stuttgart: Belser Verlag 2016 sowie Matthijs Ilsink / Jos Koldeweij (Hgg.): Hieronymus Bosch. Visionen eines Genies. Stuttgart: Belser Verlag 2016.

Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL komplett dokumentiert


Jüngst wurde ein zehnjähriges Projekt zur Erfassung und Dokumentation zum Bestand an Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL erfolgreich abgeschlossen. Mit diesem grenzüberschreitenden Kapitel europäischer Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigt sich die Europäische Akademie für Glasmalerei – Stiftung. Finanziert wurde das Projekt von privaten Förderern und dem Land Nordrhein-Westfalen.

Alle erfassten Glasmalereien des 19. und 20. Jahrhunderts sind hier über das Internet abrufbar.

Joep Nicolas: Ornament met Christusmonogram PX (1923), Nieuwe Sint Johannes De Doperkerk, Eygelshoven (NL)

Joep Nicolas: Ornament met Christusmonogram PX (1923), Nieuwe Sint Johannes De Doperkerk, Eygelshoven (NL)

Bildnachweis: Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 16 (2016), 11


Christina Morina rezensiert in den aktuellen sehepunkten Klaartje de Zwarte-Walvisch: Mein geheimes Tagebuch. März-Juli 1943. Aus dem Niederländischen von Simone Schroth, München: C.H.Beck 2016.

Lars Berg bespricht Alexander Bastek / Elise van Ditmars / Tilmann von Stockhausen (Hgg.): Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen, Petersberg: Michael Imhof Verlag 2015.

Konferenz [13.-15.10.2016, Hamburg]: Jahrestagung des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)


Die Jahrestagung des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (ANKK) findet vom 13. bis 15. Oktober 2016 in Hamburg statt. Unter der Überschrift „Kunst als Impulsgeber für Künste und Wissenschaften“ soll in diesem Jahr die enge Verzahnung der bildenden Künste mit ihren Schwesterkünsten, der Literatur und dem Theater, im Mittelpunkt stehen.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Im Fokus der ANKK‐Jahrestagung 2016 steht die Frage: Welche Impulse gehen von den niederländischen Bildkünsten auf schriftlich geprägte Wissenskulturen und andere Kunstgattungen wie etwa Literatur und Theater aus? Dabei sollen zum einen die Komplementarität von Bild und Schrift in Kunstwerken und Büchern bzw. Schriften untersucht, zum anderen Auswirkungen der Kunst auf die verschiedenen Wissensdisziplinen, Literatur und andere Künste aufgezeigt werden.“

Mehr Informationen zum Programm der Tagung erhalten Sie auf der Konferenzwebsite.

Weitere Informationen zum Anmeldung (Deadline 1. Oktober 2016) erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Piet Mondrian, Composition with red, yellow and blue. 1928. Öl auf Leinwand. 42,2 × 45 cm. Ludwigshafen am Rhein, Wilhelm-Hack-Museum.

Piet Mondrian, Composition with red, yellow and blue. 1928. Öl auf Leinwand. 42,2 × 45 cm. Ludwigshafen am Rhein, Wilhelm-Hack-Museum.

Bildnachweis: Piet Mondrian [Public domain], via Wikimedia Commons

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