Umfrage zum Sprachverstehen von niederländischen Kurzdialogen durch deutsche Muttersprachler/innen


Sprachforscher/innen aus Oldenburg und Nimwegen arbeiten derzeit an einer Studie zur Worterkennung in umgangssprachlichen niederländischen Gesprächen durch Niederländisch-Lerner (L2).

In diesem Kontext wurde ein Online-Fragebogen entwickelt, in dem die Teilnehmer/innen bestimmen sollen, wie gut jeweils vier Wörter in den Kontext passen, bzw. wie wahrscheinlich es ist, dass der Satz mit diesem Wort weitergeht. Es handelt sich hierbei um Ausschnitte aus umgangssprachlichen Kurzdialogen.

Interessierte mit Niederländisch als Fremdsprache und Muttersprache Deutsch sind eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen. Das Sprachniveau ist relativ egal; die Muttersprache sollte jedoch Deutsch sein, und die Person volljährig.

Hier geht es zur Umfrage.

13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore [Göttingen, 26.-30.03.2017], Beiträge mit Benelux-Bezug


Auf dem 13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF), der vom 26. bis 30. März 2017 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfindet, werden sich über 800 Ethnologen, Volkskundler, Sozial- und Kulturathropologen schwerpunktmäßig dem Thema „Ways of Dwelling: Crisis – Craft – Creativity“ widmen.

Darunter befinden sich zahlreiche Beiträge mit Benelux-Bezug, deren Abstracts Sie in der Übersicht des jeweiligen Panels finden. Konkret handelt es sich um:

Dieser Link führt Sie zur Anmeldung.

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9. ADNG/WDNG Workshop [Hamburg, 24.-25.03.2017]: Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte /de Werkgroep Duits-Nederlandse geschiedenis (ADNG-WDNG) organisiert seit 2010 jährliche Workshops, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Zeitlich liegt der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf dem 20. Jahrhundert. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Der diesjährige Workshop findet am 24./25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) statt und konzentriert sich auf stadtgeschichtliche Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden. Dabei werden speziell wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in den beiden größten Seehafenstädten Rotterdam und Hamburg in den Blick genommen.

Die Tagung wird gefördert vom Duitsland Instituut Amsterdam (DIA).

Das Programm zum nunmehr 9. ADNG/WDNG-Workshop finden hier.

Anmeldungen werden bis zum 12. März 2017 per E-Mail erbeten an Esther Helena Arens (Universität zu Köln) und Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg).

 

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Rotterdam, Oudehaven mit Witte Huis (1898) und Kubuswoningen (1984)

Bildnachweis: Creative Commons CC0, Public Domain via pixabay

Umgang mit Religionsvielfalt in der staatlichen Medienregulierung in Deutschland und den Niederlanden


Über den Umgang mit Religionsvielfalt in der staatlichen Medienregulierung in Deutschland und den Niederlanden hat der Kommunikationswissenschaftler Dr. Tim Karis von der Ruhr-Universität Bochum in der öffentlichen Ringvorlesung „Religionspolitik heute“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ und des Centrums für Religion und Moderne (CRM) der Universität Münster gesprochen.

Bei L.I.S.A. – dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung können Sie hier den gesamten Vortrag hören.

Der Teil zu den Niederlanden beginnt bei Minute 00:32:40.

Den Veranstaltungstext finden Sie hier.

Tagungsbericht: 4. Workshop des Arbeitskreises Historische Belgienforschung [Paderborn, 04.-05.11.2016]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von  Florian Staffel über den 4. Workshop des Arbeitskreises Historische Belgienforschung erschienen, der am 4. und 5. November 2016 am Belgienzentrum der Universität Paderborn stattfand.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Nationaal Archief in Den Haag: Aufhebung der Sperrfrist für Archivgut 2017


Am heutigen 3. Januar 2017 begeht das Nationaal Archief in Den Haag seinen diesjährigen Openbaarheidsdag. An diesem Tag kann erstmalig ohne Einschränkung das Archivgut eingesehen werden, dessen Sperrfrist nach 25, 40 oder 75 Jahren nunmehr abgelaufen ist.

Wie das Nationaal Archief mitteilt, betreffen die neu geöffneten Archivbestände unter anderem die Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht, die Hochzeit von Prinzessin Beatrix sowie die Teilnahme von niederländischen Kämpfern am Spanischen Bürgerkrieg.

Speziell für Forschende zu den deutsch-niederländischen Beziehungen scheinen unter anderem die folgenden Bestände interessant zu sein:

  • Wirtschaftsministerium: die Folgen der Deutschen Einheit für bilaterale Verträge zwischen dem Königreich der Niederlande und der BRD sowie der ehemaligen DDR, die Stationierung von niederländischen Truppen in der Bundesrepublik Deutschland sowie das endgültiges Aus für das deutsche Atomkraftwerk Kalkar am Niederrhein (alle 1991)
  • Außenministerium: internierte Deutsche auf Bonaire und Curaçao sowie in Niederländisch-Indien (1941), private Schadenersatzforderungen im Kontext von Kriegsschäden (2665 Umschläge, bis 1965)
  • Finanzministerium: Steuerfragen im Zusammenhang mit deutschen Truppen während der Besatzungszeit (1941/1942)

Hier finden Sie die vollständige Liste (PDF-Datei, 711 Seiten) mit allen Archivbeständen des Nationaal Archief, die seit Anfang 2017 neu einsehbar sind.

Vor einem Besuch können Sie über die Seite www.gahetna.nl bequem von zu Hause aus in den gesamten Beständen recherchieren und Archivgut zur Einsicht anfragen.

Das Archivgut kann ausschließlich im Lesesaal des Nationaal Archief in Den Haag eingesehen werden.

Literarisches Archiv Adriaan van Dis ins Literatuurmuseum


Am Freitag, den 16. Dezember 2016 wurde der niederländische Schriftsteller Adriaan van Dis 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass schenkte er sein literarisches Archiv als Vorlass dem Literatuurmuseum in Den Haag (ehemals Letterkundig Museum). Sein Archiv besteht unter anderem aus Manuskripten von Romanen und Novellen wie Nathan Sid und Zilver, Notizheften zu unter anderem Ik kom terug und Tikkop, diversen Fotos und literarischen Cartoons, und Korrespondenz mit Schriftstellerkollegen wie Maarten ’t Hart, Geert Mak, Charlotte Mutsaers, Cees Nooteboom, Jan Siebelink, Marten Toonder und Joost Zwagerman.

Mehr Informationen…

Unterschrift des niederländischen Schriftstellers Adriaan van Dis (2014)

Unterschrift des niederländischen Schriftstellers Adriaan van Dis (2014)

Bildnachweis: by Adriaan van Dis [Public domain], via Wikimedia Commons

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