Mitschreiben an der „Wereldgeschiedenis van Nederland“


Das Huygens ING hat kürzlich folgenden Aufruf publiziert:

„Schrijf mee aan een Wereldgeschiedenis van Nederland! De afgelopen decennia realiseren historici zich steeds meer dat de Nederlandse geschiedenis nauw verbonden is met die van de wereld om ons heen. Niet alleen met aangrenzende streken, ook met gebieden verder weg. Door migratie, handel en kennisuitwisseling beïnvloedden mensen elkaar bovendien al veel eerder. Over grotere afstanden en intensiever dan we lang hebben gedacht. Uiteraard geldt dat ook omgekeerd, bepaalde nationale geschiedenissen zijn veel globaler dan wij lang hebben gedacht.“

Das Projekt Wereldgeschiedenis van Nederland orientiert sich am Beispiel der in diesem Jahr erschienenen Histoire mondiale de la France (siehe hierzu auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag). Es wurde der Öffentlichkeit erstmals am 25.08.2017 auf den Historicidagen in Utrecht vorgestellt.

Die Redaktion, die u.a. aus Lex Heerma van Voss, Marjolein ’t Hart, Karel Davids und Leo Lucassen besteht, lädt alle Interessierten ein, einen Beitrag zu diesem Werk einzureichen. Der Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 25.09.2017.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektwebsite.

Konferenz: 7th Transnational Rhine Conference


Die 7th Transnational Rhine Conference: Entrepreneurship and Transformation of the Rhine Economy findet vom 21. bis 23. September 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt.

Aus der Tagungsankündigung:

The Rhine has always been an important locational factor for entrepreneurial behaviour, since its navigable part between Mannheim and Rotterdam allowed cost-effective shipping of bulky and heavy goods that otherwise were hardly tradable over longer distances. Commerce and trade found great opportunities there. Industries close to the river were thus favoured, and particularly those areas that were endowed with appropriate resources (wood, soft water for bleaching, ore deposits, clay, etc.) became hotbeds of entrepreneurship in the modern period.

Mehr Informationen finden Sie auf H-Soz-u-Kult.

Tagung [18.-19.09.2017, Bonn]: Frühneuzeitliche Friedensstiftung in landesgeschichtlicher Perspektive


Am 18. und 19. September 2017 findet die Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte in Kooperation mit dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte sowie dem Zentrum für Historische Friedensforschung in Bonn statt.

Unter den zahlreichen Beiträgen finden sich drei mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Thomas P. Becker (Bonn): Der Kölner Pazifikationsprozess von 1579 und die Geburt der Niederlande.
  • Guido Braun (Bonn): Friedenskongresse und städtische Gesellschaft: Alltagskontakte und mikropolitische Interaktion zwischen lokalen Akteuren und römisch-kurialen Gesandtschaften in Münster, Nimwegen und Baden (1644-1714).
  • Renger de Bruin (Utrecht): Die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden. Einblicke in ein multinationales Ausstellungsprojekt (2013-2015).

Veranstaltungsort in Bonn ist der Festsaal im Universitätshauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 3).

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Tagungsbericht: Neuständische Vergesellschaftung? Handlungsfelder und Erfahrungsräume um 1800 [Frankfurt an der Oder, 06.-08.07.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Sarah Binz über die Konferenz „Neuständische Vergesellschaftung? Handlungsfelder und Erfahrungsräume um 1800“ erschienen, die vom 6. bis 8. Juli 2017 an der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit dem Kleist-Museum in Frankfurt an der Oder stattgefunden hat. Hierin wird auch über folgende Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:
  • Joris Oddens (Leiden): Citizenship in the Netherlands around 1800 through the example of petitioning

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Tagung [26.-27.10.2017, Paderborn]: Erinnerungsorte in Belgien zwischen lokaler, regionaler und nationaler Sinnstiftung


Am 26. und 27. Oktober 2017 findet am Belgienzentrum der Universität Paderborn die Tagung „Erinnerungsorte in Belgien zwischen lokaler, regionaler und nationaler Sinnstiftung“ statt. Der überwiegende Teil der Vorträge ist in französischer Sprache angekündigt.

Nähere Informationen zur Arbeitstagung finden Sie hier.

 

Bildnachweis: © Belgienzentrum (BELZ)

Arbeitstagung [05.-07.10.2017, Wolfenbüttel]: Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit


Vom 5. bis zum 7. Oktober 2017 findet an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel die 12. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands statt. Das diesjährige Thema lautet: „Das Meer: Maritime Welten in der Frühen Neuzeit“.

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hielke van Nieuwenhuize (Greifswald): Meeting Point Amsterdam: How Sailors in Dutch Service Connected and Perceived the Seas
  • Eva Brugger (Basel): Projecting a New Colony? New Amsterdam as an Early Modern Staple Port
  • Claudia Swan (Evanston): Of Ships and Specimens: Dutch Exotica in the Making
  • David Lederer (Maynooth/Twickenham): Philanthropy and the Public Sphere in Britain and Holland
  • Susanne Friedrich (München): [D]ie Schiffe laufen dadurch große Risiken. Zur Karriere eines Konzepts von Nichtwissen in der niederländischen Ostindienkompanie
  • Matthias van Rossum (Leiden/Amsterdam): Amphibious Crossings ‒ Strategies of Mobility and Control, the VOC, and its Global Maritime Workforce in 18th-Century Batavia
  • Esther Helena Arens (Köln): The Place of Papua and Seram in the Dutch ‘Water Indiesʼ around 1700

Kostenpflichtige Anmeldungen sind noch bis zum 31. August 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Dokument).

Nähere Informationen zur Arbeitstagung finden Sie hier.

Tagungsbericht: 9. ADNG-Workshop – Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert [Hamburg, 24.-25.03.2017]


Bei H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Alexander Brede über den 9. Workshop des Arbeitskreises Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG/WDNG) erschienen, der am 24. und 25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) stattgefunden hat.

Der Titel des Workshops lautete: Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert.

Hier geht es zum Tagungsbericht bei H-Soz-u-Kult.

Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Tagungsort des 9. ADNG-Workshops

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

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