Call for Papers [Deadline 31.05.2018]: Belgisch-deutscher Historikerdialog


In Kooperation zwischen der Université catholique de Louvain (UCL, Louvain-la-Neuve) und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien (Brüssel) findet vom 12. bis 15. September 2018 in der Nähe der westflämischen Stadt Ypern ein belgisch-deutscher Historikerdialog statt unter dem Titel Erinnerung an den Ersten Weltkrieg nach vier Jahren Gedenken ein wiederkehrendes Ritual oder mehr?

Belgische und deutsche Doktorandinnen und Doktoranden mit Forschungsarbeiten über den Ersten Weltkrieg sind angesprochen, sich bis zum 31.05.2018 für eine aktive Teilnahme unter der Mailadresse ku-1-di@brue.diplo.de zu bewerben.

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Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Neuerscheinungen Reihe „Historische Belgienforschung“


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen aufmerksam, die in diesem Jahr in der vom „Arbeitskreis Historische Belgienforschung“ herausgegebenen Reihe „Historische Belgienforschung“ erschienen sind:

Zitat aus dem Klappentext: „Pursuing Whiteness in the Colonies offers a new comprehension of colonial history from below by taking remnants of individual agencies from a whiteness studies perspective. It highlights the experiences and perceptions of colonisers and how they portrayed and re-interpreted their identities in Africa. The transcolonial approach is based on egodocuments from Belgian, German and Swedish men and women who migrated to Central Africa for reasons like a love for adventure, social betterment, new gender roles, or the conviction that colonising was their patriotic duty.“

Zitat aus dem Klappentext: „Am 4. August 1914 marschierten deutsche Truppen in das neutrale Belgien ein und wähnten sich einer vermeintlich bestialisch kämpfenden belgischen Zivilbevölkerung gegenüber. Es entstanden, heute nahezu vergessen, antibelgische Feindbilder, die in der Anfangszeit des Ersten Weltkriegs in der deutschen Medienöffentlichkeit weithin Verbreitung fanden. „Belgische Grausamkeit“ entwickelte sich zum geflügelten Wort, und Belgien wurde – laut dem Herausgeber der liberalen Vossischen Zeitung – zur „größten Gefahr, die es für Deutschland geben kann“. Die Forderungen überschlugen sich: Das Land müsse unter deutsche Kontrolle gestellt, wenn nicht gar annektiert werden, und eine breite Öffentlichkeit diskutierte die Vertreibung der örtlichen Bevölkerung, ihre „Ausräumung“, um Vergeltung zu üben oder um Siedlungsland bereitzustellen.“

Zitat aus dem Klappentext: „Mit seiner Äußerung über Belgien als „beautiful city“ konnte der spätere US-Präsident Donald Trump 2016 einen ungewollten Satireerfolg feiern. Trumps Bemerkung fiel in einer Zeit, als Belgien auf Grund islamistischer Terroranschläge in die internationalen Schlagzeilen geraten war. Spuren dieser Ereignisse verwiesen auch auf die jüngste Vergangenheit des Landes. Kenntnisse über belgische Geschichte sind im deutschsprachigen Raum jedoch noch immer verhältnismäßig gering. In diesem Sammelband vereinigt der 2012 gegründete Arbeitskreis Historische Belgienforschung erneut die auf zwei seiner Workshops vorgestellten Forschungsergebnisse von Historikerinnen und Historikern, aber auch von Vertreterinnen und Vertretern aus anderen kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Der zeitliche Rahmen der Beiträge erstreckt sich vom Ende des 17. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Erste Weltkrieg, in dem Belgien eine besondere Rolle spielte.“

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

Workshop: Belgier in Deutschland (1945-2004)


Am 12. und 13. April 2018 findet in der Akademie Vogelsang IP | NS-Dokumentation Vogelsang (Schleiden) der Workshop „Belgier in Deutschland (1945-2004)“ statt. Organisatoren sind Stefan Wunsch (Akademie Vogelsang IP), Claudia Hiepel (Universität Duisburg-Essen), Christian Henrich-Franke (Universität Siegen), Guido Thiemeyer (Universität Düsseldorf) und Christoph Brüll (Université du Luxembourg).

Anmeldungen (begrenzt) werden noch bis zum 9. April 2018 unter der Mailadresse franke@geschichte.uni-siegen.de entgegen genommen.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Workshop.

Call for Papers: Mary of Guelders – Her life and prayer book


Das Stundenbuch der Maria von Geldern gilt als eines der Hauptwerke der niederländischen Buchmalerei. Anlässlich der Ausstellung Ik, Maria van Gelre. De hertogin en haar uitzonderlijke gebedenboek, die vom 13. Oktober 2018 bis zum 6. Januar 2019 im Museum Het Valkhof in Nimwegen stattfinden wird, organisiert die Radboud Universität gemeinsam mit dem Museum Het Valkhof und der Staatsbibliothek zu Berlin am 23. und 24. November 2017 ein Symposium in Nimwegen.

Weitere Informationen zum Kongress wie auch der Call for Papers sind hier zu finden.

Die Deadline für das Einreichen von Abstracts ist der 30.03.2018.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Beiträge Stundenbuch der Maria von Geldern online vom 21.06.2017 und
Über die Restaurierung des Stundenbuchs der Maria von Geldern vom 05.04.2016.

 

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Bildnachweis: Staatsbibliothek zu Berlin [Public domain], via Wikimedia Commons

Tagungsbericht: Internationale Wissenschaftsbeziehungen


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Annika Differding und Jørgen Sneis über den vom DFG-Projekt Internationale akademische Beziehungen Deutschlands von 1933 bis 1945 ausgerichteten Workshop „Zwischenvölkische Aussprache“. Internationale Wissenschaftsbeziehungen in wissenschaftlichen Zeitschriften 1933–1945 erschienen, der vom 2. bis zum 4. November 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattgefunden hat.

Ein Beitrag hat einen Benelux-Bezug:

  • Ine Van linthout (Gent): Europäischer Wissenschafts-Dienst. Expansive Internationalisierung im Rahmen des „Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften“

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult

Tagungsbericht: Demokratie praktizieren


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Alexandra Binnenkade über den vom Archiv für Sozialgeschichte und der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgerichteten AutorInnenworkshop Demokratie praktizieren. Arenen, Prozesse und Umbrüche politischer Partizipation in Westeuropa im 19. und 20. Jahrhundert erschienen, der am 10. und 11. November 2017 in Bonn stattgefunden hat.

Zwei Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Harm Kaal (Nijmegen): The Voice of the People. Popular Perceptions of Political Representation, 1965–1990.
  • Liesbeth van de Grift (Utrecht): Representing European Society. The Economic and Social Committee and the Rise of New Representative Claims in the European Political Arena in the 1970s.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult

Call for Papers: The International Synod of Dort (1618-1619)


Im Rahmen des 400jährigen Jubiläums der Dordrechter Synode (1618-1619) findet vom 14. bis 16. November 2018 am Dordrechts Museum die Konferenz The International Synod of Dort (1618-1619). Contents, Contexts, and Effects, 17th–21th Centuries statt.

Beitragsvorschläge können noch bis zum 15. März 2018 eingereicht werden.

Mehr Informationen …

Pouwel Weyts II: „Synode van Dordrecht“, 1621, Dordrechts Museum

Bildnachweis: By Pouwel Weyts [Public domain], via Wikimedia Commons

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