Beitrag im Deutschlandfunk: „Flandern und Niederlande. Lyrikförderung wirkt!“


Ein Beitrag im Deutschlandfunk vom 03.02.2017 beschäftigt sich mit der Lyrikförderung in Flandern und den Niederlanden. Hierbei werden auch die ins Deutsche übersetzten Gedichtbände von Anneke Brassinga, Leonard Nolens, Tsead Bruinja und Rodaan Al Galidi vorgestellt.

Hier können Sie den dazugehörigen Artikel lesen.

Hier können Sie den Radiobeitrag hören.

VSB Poëzieprijs 2017 für Hannah van Binsbergen


Im niederländischen Sprachgebiet findet noch bis zum bis 01.02.2017 die alljährliche Poëzieweek statt. Nachdem mit Peter Verhelst bereits der Preisträger des flämischen Herman-de-Coninck-Preises für Lyrik feststand, wurde nun auch der niederländische VSB Poëzieprijs 2017 verliehen.

Er geht an Hannah van Binsbergen für ihren Gedichtband  Kwaad gesternte, der auch bereits den Herman-de-Coninck-Preis für das beste Debüt erhalten hatte.

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Hier ein VPRO-Video mit Hannah van Binsbergen aus dem letzten Jahr:

Herman de Coninckprijs geht zum dritten Mal an Peter Verhelst


Der alljährlich vergebene Herman de Coninck-Preis für den besten Lyrikband eines flämischen oder niederländischen Autors ging zum dritten Mal an Peter Verhelst. Verhelst erhält den mit 6.000 Euro dotierten Preis für seinen Gedichtband Zing Zing (Amsterdam: Prometheus).

Für ihren Gedichtband Kwaad gesternte (Amsterdam: Atlas Contact) wurde Hannah van Binsbergen mit dem Preis für das beste Debüt ausgezeichnet.

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Anna Blaman Prijs für Hans Sleutelaar


Der Rotterdamer Dichter Hans Sleutelaar erhält den diesjährigen Anna Blaman-Preis. Der Anna Blaman-Preis wird alle drei Jahre vergeben an Autor(inn)en, die mit ihrem Werk einen charakteristischen Beitrag zur Literaturwelt in Rotterdam und Umgebung leisten.

Mehr Informationen zur Preisverleihung lesen Sie auf Literatuurplein.

 

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Bildnachweis: By Vera de Kok (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

KANTL-Lyrikpreis für Leonard Nolens


Die Koninklijke Academie voor Nederlandse Taal- en Letterkunde (KANTL) hat Leonard Nolens mit ihrem Lyrikpreis 2010-2014 ausgezeichnet. Nolens erhält den Preis für die Gedichtsammlung Zeg aan de kinderen dat wij niet deugen (Amsterdam: Querido. 2011).

Mehr Informationen zur Preisverleihung …

Hier ein kurzes Videoporträt des Preisträgers.

 

Buchtitelpoesie/stapelgedichten von Masterstudierenden des Instituts für Niederländische Philologie der WWU


In einem gemeinsamen Facebook-Projekt der Bibliothek im Haus der Niederlande und des Instituts für Niederländische Philologie der WWU Münster zeigen Masterstudierende, wie man kreativ mit dem Buchbestand der Bibliothek umgehen kann. Im Rahmen des Seminars Nederlandse poëzie in de 21ste eeuw haben sie Buchtitel-Gedichte erschaffen und damit quasi Literatur-Recycling betrieben.

Buchtitel-Gedichte sind kurze, meist reimlose Gedichte, die entstehen, indem man Bücher aufeinander stapelt. Die Titel der Buchrücken bilden, von oben nach unten gelesen, ein Gedicht. Hierbei hängt das Ergebnis natürlich ganz entscheidend ab von der Auswahl der jeweiligen Buchttitel. Im Niederländischen ist diese Form der Lyrik auch als „stapelgedicht“ bekannt. Anders als in den Niederlanden und in den USA ist die Buchtitelpoesie in Deutschland bislang nur wenig verbreitet.

Hier geht es zum Projekt Buchtitelpoesie – stapelgedichten. Das Gedichtfoto, das nach drei Wochen die meisten Likes bekommen hat, wird prämiert. 

„Eeuwige Zomer“, ein Beispiel der studentischen Buchtitel-Gedichte

Und hier ein paar weiterführende Links zu „stapelgedichten“ und ähnlichen Projekten:

Nachtrag 13.08.2015

Heute wurde das Gewinnergedicht bekanntgegeben.

 

Bildnachweis: Bibliothek im Haus der Niederlande, Münster

Veröffentlicht in FID/SSG/ViFa Benelux, Niederlandistik. Schlagwörter: . Leave a Comment »

Veranstaltungstipp [Berlin, 23.06.2015]: VERSschmuggel – Lesung & Gespräch


Im Rahmen des poesiefestivals berlin treffen Dichterinnen und Dichter aus den Niederlanden und Flandern auf ihre deutschsprachigen Kolleg(inn)en und übersetzen sich gegenseitig. Die Ergebnisse werden am 23.06.2015 ab 19:00 Uhr in der Berliner Akademie der Künste (Hanseatenweg 10) in einer zweisprachigen Lesung vorgestellt. Sie erscheinen im Verlag Das Wunderhorn als Anthologie zur Frankfurter Buchmesse 2016, bei der die Niederlande und Flandern als Gastländer auftreten.

An der Veranstaltung beteiligt sind: Mustafa Stitou (Niederlande) und Jan Wagner (Deutschland), K. Michel (Niederlande) und Michael Speier (Deutschland), Anneke Brassinga (Niederlande) und Oswald Egger (Italien), Els Moors (Belgien) und Daniela Seel (Deutschland), Paul Bogaert (Belgien) und Farhad Showghi (Deutschland), Maud Vanhauwaert (Belgien) und Nora Gomringer (Deutschland).

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