Arbeitstagung [05.-07.10.2017, Wolfenbüttel]: Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit


Vom 5. bis zum 7. Oktober 2017 findet an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel die 12. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands statt. Das diesjährige Thema lautet: „Das Meer: Maritime Welten in der Frühen Neuzeit“.

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hielke van Nieuwenhuize (Greifswald): Meeting Point Amsterdam: How Sailors in Dutch Service Connected and Perceived the Seas
  • Eva Brugger (Basel): Projecting a New Colony? New Amsterdam as an Early Modern Staple Port
  • Claudia Swan (Evanston): Of Ships and Specimens: Dutch Exotica in the Making
  • David Lederer (Maynooth/Twickenham): Philanthropy and the Public Sphere in Britain and Holland
  • Susanne Friedrich (München): [D]ie Schiffe laufen dadurch große Risiken. Zur Karriere eines Konzepts von Nichtwissen in der niederländischen Ostindienkompanie
  • Matthias van Rossum (Leiden/Amsterdam): Amphibious Crossings ‒ Strategies of Mobility and Control, the VOC, and its Global Maritime Workforce in 18th-Century Batavia
  • Esther Helena Arens (Köln): The Place of Papua and Seram in the Dutch ‘Water Indiesʼ around 1700

Kostenpflichtige Anmeldungen sind noch bis zum 31. August 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier (PDF-Dokument).

Nähere Informationen zur Arbeitstagung finden Sie hier.

Rezension: Gloria Wekker – White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race


Esther Helena Arens hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Wekker, Gloria: White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race. Durham: Duke University Press, 2016. ISBN 978-0-8223-6075-9

Aus der Verlagsankündigung: „In White Innocence Gloria Wekker explores a central paradox of Dutch culture: the passionate denial of racial discrimination and colonial violence coexisting alongside aggressive racism and xenophobia. Accessing a cultural archive built over 400 years of Dutch colonial rule, Wekker fundamentally challenges Dutch racial exceptionalism by undermining the dominant narrative of the Netherlands as a „gentle“ and „ethical“ nation.“

Hier geht’s zur Rezension …

Neu im Web: Online-Ausstellung des NIOD „Leven in kampen in Nederlands-Indië“


Auf der neu eingerichteten Webseite Expositie ‚Leven in kampen in Nederlands-Indië‘ präsentiert das NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies eine Online-Ausstellung zum Thema „Leben in Internierungslagern unter japanischer Besatzung“.

Die Online-Austellung basiert auf einer Auswahl an Objekten, welche das NIOD im Laufe der Jahre in ihrer Sammlung Voorwerpen Nederlands-Indië zusammentragen konnte.

Universität Leiden startet Projekt „Maps in the crowd“ – Georeferenzierung historischer Karten von Niederländisch-Indien


An der Universität Leiden wird seit Kurzem von der Universitätsbibliothek ein Projekt zur Georeferenzierung digitaler historischer Karten von Niederländisch-Indien durchgeführt: Maps in the crowd. Die Erschließung der Karten – so gibt es der Projekttitel bereits an – erfolgt durch die breite Öffentlichkeit.

Zitat von der Website der Universität Leiden:

„The maps originate from the collections of the Royal Netherlands Institute of Southeast Asian and Caribbean Studies (KITLV), whose archives and library collections are managed by the UBL since 2014. The project started on the 12th of February and will continue until December 2016. With participation of the public we hope to improve the accessibility of digital map data for teaching and research. A special application has been developed to help the participants connect the digitalized historical maps, through the process of georeferencing, to  a modern topographical map in Google Maps.“

Nähere Informationen hierzu bietet das zum Projekt gehörende Weblog „Maps in the crowd“.

Neu im Web: Bronnen betreffende Kerk en School in de gouvernementen Ambon, Ternate en Banda ten tijde van de VOC, 1605-1791


Das Huygens ING hat mit dem sechsbändigen Werk Bronnen betreffende Kerk en School in de gouvernementen Ambon, Ternate en Banda ten tijde van de VOC, 1605-1791 eine interessante neue Online-Quelle für die Erforschung der niederländischen Kolonialgeschichte in Indonesien veröffentlicht. Die Publikation ist frei im Internet verfügbar.

Mehr Informationen | direkt zu den Dokumenten

Banda Neira, um 1724

Banda Neira, um 1724

Bildnachweis: [Public domain], Geheugen van Nederland via Wikimedia Commons

Neu im Web: Farbfilme über Niederländisch-Indien


In unserer Vorstellung ist die Kolonialgeschichte Niederländisch-Indiens vor allem schwarz-weiß, denn der Farbfilm setzte sich erst ab den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts allmählich durch.

NPO Geschiedenis hat nun jedoch in verschiedenen Archiven Farbfilme ausgegraben, die ein im wahrsten Sinne des Wortes „buntes“ Bild vom Alltagsleben in der ehemaligen niederländischen Kolonie bis zur japanischen Besetzung 1941 vermitteln.

Mehr dazu auf der NPO Geschiedenis-Seite Nederlands-Indië in kleur. Geschiedenis vastgelegd in unieke kleurenbeelden.

Rezension: Van Dijk, Janneke & Legêne, Susan – The Netherlands East Indies at the Tropenmuseum


Rezension von Larissa Förster zu:

Dijk, Janneke van & Legêne, Susan: The Netherlands East Indies at the Tropenmuseum. Amsterdam. 2011, in: H-Soz-u-Kult, 13.07.2012

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