Tagungsbericht: Port Cities and Migration in the Modern Era


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Kristof Loockx über die internationale Konferenz Port Cities and Migration in the Modern Era erschienen, die am 23. und 24. November 2017 am Centre for European Research (CERGU) der Universität Göteborg stattgefunden hat. Organisatorin war Christina Reimann.

  • Paul van de Laar (Erasmus Universiteit Rotterdam): Rotterdam’s Superdiversity. A Historical Perspective 1900-2000.
  • Daniel Tödt (Humboldt-Universität Berlin): Temporary Accommodation, Colonial Welcome Culture. African Seafarers on Shore Leave in Antwerp and Marseille (1920-1960).
  • Anne Winter (Vrije Universiteit Brussel) & Hilde Greefs (Universiteit Antwerpen): Port Cities as Nodes in Migration Trajectories. Spatial Recruitment Patterns of Foreign Newcomers to Antwerp, 1850-1880
  • Kristof Loockx (Universiteit Antwerpen): Migration Trajectories of Seafarers. Evidence from Antwerp, 1850-1914.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop trägt den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Netherlands“.

Das Programm zum 10. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Es sind noch wenige Plätze frei. Für die Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Marijn Molema (m.molema@fryske-akademy.nl) und Krijn Thijs (k.thijs@uva.nl).

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

  • Dormal, Michel: Politische Repräsentation und vorgestellte Gemeinschaft. Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg (1789-1940) (Luxemburg-Studien = Études luxembourgeoises, Band 13). Frankfurt am Main: Peter Lang Edition, 2017 (zugleich Dissertation Universität Luxemburg, Universität Trier, 2014). ISBN 978-3-631-71731-8

Zitat aus dem Klappentext: „Anhand zahlreicher Quellen schildert der Autor die Wechselwirkung zwischen Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sein Befund: Die Nation entstand nicht aus einer ursprünglichen Einheit, sondern aus dem politischen Konflikt heraus. Der lange Kampf um die politische Repräsentation schuf eine neue Vorstellung von Gemeinschaft. Worin die Identität dieser Gemeinschaft besteht, bleibt in der Demokratie aber immer umstritten. Knapp hundert Jahre nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts und der Volkssouveränität bietet das Buch damit zugleich die erste umfassende Geschichte der «demokratischen Revolution» in Luxemburg.“

 

  • Zindler, Frederike: Kultur ist Politik ist Kultur. Der Emigrant und „Holländer“ H. Wielek (1912-1988) als Mittler im deutsch-niederländischen Raum. Wien: Praesens Verlag, 2017 (zugleich Dissertation Westfälische Wilhelms-Universität Münster 2016). ISBN 978-3-7069-0917-4

Zitat aus dem Klappentext: „Der in Deutschland geborene (jüdische) Wilhelm Kweksilber floh 1933 aufgrund seines politischen Engagements nach Amsterdam, wo er als Publizist, Rezensent und Leiter des Gemeindedienstes für sozial-kulturelle Arbeit tätig war. Sein Pseudonym H. Wielek verwendete er nach Ende des Zweiten Weltkriegs weiter für sein freies Engagement, das in dieser Mittlerstudie belichtet wird. Mit zahllosen Publikationen und Auftritten trug er zur Verbreitung deutscher Filme und Bücher in den Niederlanden bei.“

 

  • Happe, Katja: Viele falsche Hoffnungen. Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945. Paderborn: Ferdinand Schöningh, 2017. ISBN 978-3-506-78424-7

Zitat aus dem Klappentext: „Zwischen 1940 und 1945 kamen drei Viertel der niederländischen Juden im Holocaust um – ein höherer Anteil als in allen anderen Ländern Nord- und Westeuropas. Der vorliegende Band ist die erste Darstellung der Judenverfolgung in den Niederlanden auf Deutsch. Dabei richtet die Autorin ein besonderes Augenmerk auf die ausländischen Hilfsbemühungen zur Rettung der Juden in den Niederlanden. Denn die entsprechenden Aktivitäten der niederländischen Exilregierung und ausländischer Hilfsorganisationen sind bislang kaum näher untersucht worden.“

 

Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Ferdinand Schöningh Verlags

 

Tagungsbericht: The Domestic Sphere in Europe 16th to 19th Century


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Lena-Sophie Margelisch (Bern) über die internationale Tagung „The Domestic Sphere in Europe 16th to 19th Century“ erschienen, die vom 7. bis zum 9. September 2017 in Thun stattgefunden hat.

Hierin wird auch über folgende Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Daniela Hammer-Tugendhat (Wien): The Significance of 17th Century Dutch Interieur-Painting for the Formation of Bourgeois Identity.
  • Tine Van Osselaer (Antwerpen): The Domestic Sphere as a Religious Space in the 19th Century.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Workshop [Mons, 29.6.-1.7.2016]: Tracing mobilities and socio-political activism, 19th & 20th centuries


Vom 29.6. bis zum 1.7.2016 findet am Mundaneum in Mons ein internationaler Workshop mit dem Titel „Tracing mobilities and socio-political activism, 19th & 20th centuries“ statt. Besonders methodische Fragen zum Text Mining, zur sozialen Netzwerkanalyse und Techniken zur Datenvisualisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften stehen hierbei im Mittelpunkt. Aus der Perspektive einer transnationalen Verflechtungsgeschichte beschäftigen sich die Vorträge der Doktorand/innen zumeist mit Fallbeispielen aus Belgien und den Niederlanden.

Die Keynotes werden gehalten von:

· Prof. Dr. Christian Topalov – Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS), Paris

· Dr. Kenneth Bertrams – Research Unit Modern and Contemporary Worlds (ULB), Brüssel

· Dr. Wolf Feuerhahn – Centre Alexandre Koyré (EHESS), Paris

· Dr. Damiano Matasci – Université de Genève

· Dr. Sarah Panter – Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz

Ausgerichtet wird der Workshop vom Digital Humanities Projekt TIC Collaborative der Universiteit Gent.

Zielgruppe sind vor allem Doktorand/innen, der Workshop steht jedoch auch allen anderen Interessierten offen. Die Tagungssprache ist Englisch. Eine Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung per Mail an Stéphanie Manfroid (stephanie.manfroid@mundaneum.be) ist noch bis zum 22. Juni 2016 möglich.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Call for Papers [Deadline 01.05.2016]: Congres Werkgroep De Negentiende Eeeuw – Kiesrecht en democratie [Amsterdam, 09.12.2016]


Am 09.12.2016 findet in Amsterdam der jährlich stattfindende Kongress der Werkgroep De Negentiende Eeuw statt. Der Titel lautet in diesem Jahr Kiesrecht en democratie. Die Kongressveranstalter bitten hierfür um Beitragsvorschläge. Zitat aus dem Call for Papers:

„De Werkgroep De Negentiende Eeuw vraagt cultuurhistorici, sociologen, literatuur- en kunsthistorici vanuit hun eigen discipline een bijdrage te leveren over kiesrecht en democratie in de lange negentiende eeuw in Nederland en Vlaanderen, en het culturele en politieke proces dat daartoe leidde.“

Beitragsvorschläge können noch bis zum 1. Mai 2016 eingereicht werden. Zum Call for Papers …

Call for Papers: Recasting the History of Dutch Foreign Relations, 1814-2000


Für das Symposium Recasting the History of Dutch Foreign Relations, 1814-2000, das am 17.03.2016 in Amsterdam stattfinden wird, können noch bis zum 15.06.2015 Beitragsvorschläge eingereicht werden.

Zitat aus dem Call for Papers:

„Our aim is to revise the history of the foreign relations of the Netherlands since 1814, and to bring it up to date with the needs and challenges of the early twenty-first century. An additional objective is to have the project serve as guide to recent approaches and new archival collections.“

Mehr Informationen …

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