FID Benelux auf dem Historikertag

Das Team des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) freut sich auf den heute beginnenden 52. Deutschen Historikertag in Münster. Erstmals wurden die Niederlande als Partnerland des Historikertages ausgewählt.

Wir haben gerne an der Organisation des Partnerland-Programms mitgewirkt und werden auch selber einige Programmpunkte bestreiten. Hier ein Überblick der Veranstaltungen, an denen der FID Benelux direkt beteiligt ist:

Mittwoch, 26. September 2018, 15:00-17:00 Uhr, HS201, Domplatz 23: FID Benelux (Sektionsleitung), Deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke. Erfahrungen – Beobachtungen – Perspektiven (Podium)

Aus dem Veranstaltungstext:

„Wo manifestieren sich die Kontakte mit Historikern aus dem Partnerland der Niederlande besser als in den bestehenden deutsch-niederländischen Geschichtsnetzwerken? Wir bringen einige von ihnen an einen Tisch: den „Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte“ (ADNG), den „Deutsch-Niederländischen Arbeitskreis für Adelsgeschichte“ und das „Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland“ sowie das Zentrum für Niederlande-Studien als Repräsentant binationaler Forschung und Lehre. Worin liegt der wissenschaftliche Mehrwert dieser grenzüberschreitenden Geschichtsnetzwerke? Wo kann man voneinander lernen? Was sind typische Fallstricke? Wozu braucht man in Zukunft noch deutsch-niederländische Geschichtsnetzwerke?
Nach einer Kurzpräsentation der vertretenen Netzwerke sollen diese Fragen den Kern einer Podiumsdiskussion bilden.“

Mittwoch, 26. September 2018, 19:30 Uhr, Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7: Brücken bauen. Ein Diskussionsabend mit Geert Mak (Sonderveranstaltung),

Aus dem Veranstaltungstext:

„Der niederländische Autor Geert Mak ist kein Fachhistoriker, aber ohne Zweifel seit vielen Jahren der erfolgreichste Verfasser historischer Darstellungen zur niederländischen Geschichte, die auch in Deutschland hohe Auflagen erreichen (z.B. „Das Jahrhundert meines Vaters“, „Die vielen Leben des Jan Six“ und die von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebene „Geschichte der Niederlande“). Über seinen Weg zur Geschichte, seine Arbeitsweise, seine Themenwahl und sein Erfolgsrezept (und was Fachhistoriker davon lernen können) diskutiert Geert Mak, der 2014 die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität erhielt, in der Bibliothek des Hauses der Niederlande mit dem Publikum.

Der Diskussion mit Geert Mak geht eine Kurzpräsentation des Zentrums für Niederlande-Studien an der WWU durch den Direktor Prof. Dr. Friso Wielenga sowie des Fachinformationsdienstes Benelux / Low Countries Studies durch seine Leiterin Ilona Riek voraus.“

Mittwoch bis Freitag, 26.-28. September 2018, 9-18 Uhr, „Marktplatz“ im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10

Auf dem „Marktplatz“ präsentieren wir uns gemeinsam mit Forschungsinstituten aus den Niederlanden und Deutschland, die einen Schwerpunkt im Bereich niederländische Geschichte haben.

Das Team des FID Benelux erreichen Sie hier zu folgenden Zeiten:

Mittwoch: 11:00-13:00 Uhr
Donnerstag: 9:00-15:00 Uhr
Freitag: 9:00-18:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!

 

Probesitzen am FID-Stand auf dem Markplatz im LWL-Museum

Bildnachweis: FID Benelux

Kleve [13.09. – 10.10.2018]: 5. Niederländischer Literatur-Herbst im Museum Kurhaus

Im Museum Kurhaus Kleve beginnt in wenigen Wochen der 5. Niederländische Literatur-Herbst, bei dem folgende Autorinnen und Autoren aus ihrem Werk vorlesen werden:

  • 13. September 2018, 19:30 Uhr: Daan und Thomas Heerma van Voss lesen aus „Zeuge des Spiels“.
  • 20. September 2018, 19:30 Uhr: Ernest van der Kwast liest aus „Mama Tandoori“.
  • 27. September 2018, 19:30 Uhr: Stefan Hertmans liest aus „Krieg und Terpentin“.
  • 4. Oktober 2018, 19:30 Uhr: Helga van Beuningen liest Jan Brokken, „Sibirische Sommer mit Dostojewski“.
  • 10. Oktober 2018, 19:30 Uhr: Herman Koch liest „Der Graben“.

Aus dem Veranstaltungstext: „Alle Lesungen werden wie gewöhnlich von Initiator Ludger Kazmierczak, Leiter des WDR-Regionalbüros und Niederlande-Korrespondent, gewohnt anregend und amüsant moderiert.

Für Besucher wird darüber hinaus die Möglichkeit bestehen, die vorgetragenen Bücher vor Ort zu erwerben und signieren zu lassen. Aufgrund der Beliebtheit des Veranstaltungsformats empfehlen wir den frühzeitigen Erwerb von Tickets. Der Eintritt für jede Veranstaltung kostet 7,- €, Karten können in der Buchhandlung Hintzen und im Museum Kurhaus Kleve erworben werden.“

Museums Kurhaus Kleve, Ansicht von Westen

Bildnachweis: perlblau at German Wikipedia [GFDL, CC BY-SA 3.0 or CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons 

Deutsche Uraufführung [Münster, 30.09.2017]: Stefan Hertmans – Antigone in Molenbeek

Am 30. September findet in Münster die deutsche Uraufführung der „Antigone in Molenbeek“ statt. Vor der szenischen Lesung wird der belgische Autor Stefan Hertmans persönlich in sein neues Werk einführen.

Diese Veranstaltung wird präsentiert vom Kulturamt der Stadt Münster und dem Literaturverein Münster e.V.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Chirurgischen Klinik (UKM) an der Waldeyerstraße 1 in 48149 Münster (vor Ort ausgeschildert). Beginn ist um 18 Uhr.

Darüber hinaus wird Stefan Hertmans am 1. Oktober um 11 Uhr aus seinem Buch „Die Fremde“ vorlesen. Veranstaltungsort hierbei ist der Theatertreff in der Neubrückenstraße 63 in 48143 Münster.

Mehr Informationen, auch zum Kartenerwerb, finden Sie in diesem Link.

Stefan Hertmans

Bildnachweis: By Michiel Hendryckx (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Lesung [28.3.2017, Köln]: Chris de Stoop: Das ist mein Hof

Am Dienstag, den 28.3.2917, liest der flämische Autor Chris de Stoop um 19 Uhr in der Universität zu Köln aus seinem Werk Das ist mein Hof. Geschichte einer Rückkehr. 

Lesung und anschließende Diskussion sind in Niederländisch, der Eintritt beträgt 5,- € (Karten können vorab unter tickets@fbh.koeln bestellt werden).

Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.

Lesung [Frankfurt, 23.10.2016]: Stefan Hertmans und Arnon Grunberg

Am Sonntag, den 23.10.2016, lesen die beiden Autoren um 11 Uhr in einer Matinee mit dem Titel „Aufzeichungen einer Flucht“ im Haus am Dom:

„Mit „Der Himmel meines Großvaters“ zieht Stefan Herrmanns einen historischen Rückblick bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Gespräch gibt er Ausblicke auf die Arbeit an seinem neuen Roman, der Fluchtbewegungen im 11. Jahrhundert verfolgt.

Der niederländische Autor Arnon Grunberg liest aus „Muttermale,“ seinem neuen Roman über eine auffällige Mutter-Sohn Beziehung. Mit „Ich denke oft an den Krieg, denn früher hatte ich keine Zeit dazu“ veröffentlichte seine Mutter Hannelore Grünberg-Klein ihre Aufzeichnungen der Flucht aus dem Berlin der 30er Jahre. Beide Bücher zeigen, wie dramatische Ereignisse das Leben der Protagonisten aus den Angeln heben.“

Alle Informationen zur Veranstaltung hier.

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Lesung [Bonn, 17.10.2016]: Die Niederländer/Flamen kommen

Lesungen und Gespräche mit Saskia de Coster, Fikry El Azzouzi, Arnon Grünberg und Rein Wolfs: am 17.10.2016 um 19 Uhr in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bonn).

Alle Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit, Karten vorzubestellen, finden Sie auf der Webseite des Literaturhauses Bonn.

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Lesung [Köln, 14.10.2016]: Lange Nacht der niederländischen und flämischen Literatur

„Dies ist, was wir teilen“ – unter diesem Motto sind Flandern und die Niederlande 2016 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Sechs Autorinnen und Autoren sind am 14.10.2016 um 19.30 Uhr im  Literaturhaus Köln zu Gast:

„So leuchtet unter anderem Tommy Wieringa in politisch-packenden Gegenwartserzählungen Europa in Zeiten des Umbruchs aus, berichtet Fikry El Azzouzi von sich radikalisierenden Jugendlichen. Lot Vekemans erzählt von einem einfachen Frauenleben zwischen den Niederlanden und Polen, und Griet Op de Beeck schreibt eine Geschichte darüber, wie die Menschen werden, wer sie sind. Der bekannte Sachbuchautor Geert Mak hat die Geschichte der niederländischen Familiendynastie Six aufgezeichnet und Kris Van Steenberge fesselt die Leser mit einem Roman über die Zeit um den Ersten Weltkrieg.“

Moderation: Annick Ruyts und Prof. Dr. Johannes W.H. Konst
Sprecher der deutschen Texte: Rebecca Hundt und Robert Dölle
Musik: An Pierlé

Die Tickets kosten 12 € (ermäßigt 10 €) und können über die Webseite des Literaturhauses Köln vorbestellt werden.

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