Veranstaltung [Paderborn, 15.05.2018]: Zweiter Belgientag am BELZ


Unter dem Thema „Belgien und seine Nachbarn“ findet am 15. Mai 2018 der zweite Belgientag am Belgienzentrum (BELZ) der Universität Paderborn statt.

Hier finden Sie das Programm als PDF-Datei.

Anmeldungen nimmt Frau Martina Welling entgegen.

Bildnachweis: © Belgienzentrum (BELZ)

Margot Vanderstraeten erhält E. du Perronprijs 2017


Die flämische Autorin Margot Vanderstraeten erhält in diesem Jahr den E. du Perronprijs für ihr Werk Mazzel tov (Amsterdam/Antwerpen: Atlas Contact, 2017). Hierin erzählt die Nichtjüdin Vanderstraeten von ihren Erfahrungen als Kindermädchen in einer chassidischen Familie im jüdischen Viertel Antwerpens.

Der von der Gemeinde Tilburg verliehene Preis wird am 18. April 2018 im Brabants Kenniscentrum Kunst en Cultuur in Tilburg überreicht. Vor der Preisverleihung hält die niederländische Autorin Marja Pruis die E. du Perronlezing mit dem Titel Arrogantie.

Vom Titel Mazzel Tov wurden innerhalb von acht Monaten 35.000 Exemplare verkauft. Verlage aus Deutschland, Polen und Großbritannien haben sich bereits die Rechte an den Übersetzungen gesichert.

Mehr Informationen …

Der ausgezeichnete Titel ist im Bestand des FID Benelux und kann direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Direkt zum Thema ist noch bis zum 31. August 2018 die Sonderausstellung Buren 2018 in der Kazerne Dossin zu sehen. Passagen aus Vanderstraetens Mazzel Tov treten hier in Dialog mit Fotografien des im Diamantendistrikt Antwerpens aufgewachsenen Dan Zollmann. Der Titel Buren 2018 soll nicht nur auf die Gegenwart jüdischer Kultur in der Nachbarschaft hinweisen. Vielmehr ist 2018 gleichzeitig auch der Postleitzahlbezirk, in dem das jüdische Viertel Antwerpens liegt.

Margot Vanderstraeten (2012)

Bildnachweis: By Tom Van Nuffel (wikiportret.nl) [CC BY 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons 

KNAW-Bericht: Talen voor Nederland


Die Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen (KNAW) hat im letzten Monat den Bericht Talen voor Nederland (PDF-Datei, 88 Seiten, ISBN 978-90-6984-722-1) herausgegeben, von dem auch die englische Zusammenfassung, Languages for the Netherlands, verfügbar ist.

Die Studie beschäftigt sich mit der sprachlichen Situation in den Niederlanden vor dem Hintergrund der multikulturellen Gesellschaft. Thematisiert werden Aspekte wie Mehrsprachigkeit, Sprache und Kommunikation in der niederländischen Gesellschaft, Sprache und internationale Beziehungen sowie Sprachunterricht.

Der Bericht ist Open Access unter einer CC-BY-Lizenz erschienen.

Informationen zum Thema Mehrsprachigkeit im niederländischsprachigen Raum bietet darüber hinaus z.B. auch ein umfangreiches Dossier der Nederlandse Taalunie auf taaluniversum.org.

Talen voor Nederland

Coverabbildung: KNAW, CC BY

Stellenangebote bei der Euregio Rhein-Waal in Kleve


Entlang der deutsch-niederländischen Grenze wird das INTERREG-Programm Deutschland-Nederland, ein europäisches Programm zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, durchgeführt. Im Rahmen dieses Programms sucht die Euregio Rhein-Waal für das Gemeinsame INTERREG-Sekretariat zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Verstärkung für das Team.

Gesucht werden ein(e) Junior Programmmitarbeiter(in) und ein(e) Senior Programmmitarbeiter(in). Sehr gute Kenntnisse der deutschen und der niederländischen Sprache werden vorausgesetzt.

Die Bewerbungsfrist für beide Stellen ist der 7. Februar 2018.

Mehr Informationen zu den Stellenausschreibungen erhalten Sie auf den Seiten von INTERREG Deutschland-Nederland.

 

Haus Schmithausen in Kleve, Sitz der Euregio Rhein-Waal

Bildnachweis: By Pieter Delicaat (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop trägt den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Netherlands“.

Das Programm zum 10. ADNG/WDNG-Workshop finden Sie hier.

Es sind noch wenige Plätze frei. Für die Anmeldung und weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Marijn Molema (m.molema@fryske-akademy.nl) und Krijn Thijs (k.thijs@uva.nl).

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

Rezension: Buettner – Europe after Empire. Decolonization, Society, and Culture


Martin Rempe hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Buettner, Elizabeth: Europe after Empire. Decolonization, Society, and Culture. Cambridge: Cambridge University Press, 2016.

Die an der Universiteit van Amsterdam lehrende Historikerin Elizabeth Buettner widmet weite Teile ihrer Studie der Kolonialvergangenheit Belgiens und der Niederlande.

Hier geht’s zur Rezension …

Open Access: Grenzüberschreitend forschen | Grensoverschrijdend onderzoeken


Pünktlich zur Open-Access-Woche 2017 ist der zweite Band der FID Benelux – Open Access Publications erschienen:

Grenzüberschreitend forschen.  Zusammenfassungen ausgewählter Abschlussarbeiten des Masterstudiengangs Niederlande-Deutschland-Studien | Grensoverschrijdend onderzoeken. Samenvattingen van geselecteerde eindscripties van de masterstudie Nederland-Duitsland-Studies

Niederlande-Deutschland-Studien ist ein binationaler, multidisziplinärer Joint-Degree-Masterstudiengang der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud Universiteit in Nimwegen. Herausgeber/innen des Sammelbandes, der in der Reihe Schriften aus dem Haus der Niederlande veröffentlicht wird, sind Sabine Jentges, Paul Sars, Friso Wielenga und Markus Wilp.

Die Publikation wurde unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 International lizenziert. Der dauerhafte Zugriff auf das Werk und damit auch dessen Referenzierbarkeit und Zitierbarkeit wird über eine eigene URN (Uniform Resource Name) gewährleistet.

Folgen Sie diesem Link zur Open-Access-Ausgabe des Titels. Die Druckausgabe kann über den Onlineshop des Verlags, per E-Mail oder über den Buchhandel bestellt werden.

 

 

Lesen Sie hier unseren Bericht zu Band 1 der FID Benelux – Open Access Publications.