Vortrag [Essen, 27.11.2018]: Bas Kromhout – Die Niederlande und die Apartheid

Der niederländische Historiker und Journalist Bas Kromhout (Amsterdam) hält am 27.11.2018 um 18 Uhr im Rahmen des Kolloquiums Forschungsprobleme der außereuropäischen und der frühneuzeitlichen Geschichte (Universität Duisburg-Essen) einen Vortrag mit dem Titel Die Niederlande und die Apartheid: Das komplizierte Verhältnis zu Südafrika.

Dieser Vortrag findet am Campus Essen im Raum R12 V05 D81 statt (Universitätsstraße 12).

Genau zu diesem Thema ist auf H-Soz-Kult ein Tagungsbericht von Christopher Seiberlich über die Konferenz Perceptions of Apartheid in Western Europe 1960–1990 erschienen, die vom 13. bis zum 15. September 2018 an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg stattgefunden hat. Hierin wird auch über die folgende Präsentation berichtet:

  • Vincent Kuitenbrouwer (Amsterdam): Lingering Feelings of Kinship between Dutch and Afrikaners during the Apartheid Era

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult.

Protest der niederländischen Anti-Apartheid-Bewegung gegen den Verkauf von Orangen der südafrikanischen Firma Outspan (1973)

Bildnachweis: Punt (ANEFO) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Lexicon van literaire werken in der DBNL

Seit diesem Monat ist das Lexicon van literaire werken frei online zugänglich über die Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren (DBNL).

Das Lexikon ist ein umfangreiches Nachschlagewerk, in dem die wichtigsten Werke der Literatur des niederländischen Sprachraums ab 1900 besprochen werden. Es erschien erstmals 1989 und wurde zunächst als Loseblattsammlung herausgegeben. Mittlerweile wird es als Quartalschrift publiziert. Das aktuelle Redaktionsteam besteht aus Ton Anbeek, Jaap Goedegebuure und Bart Vervaeck.

Die DBNL-Ausgabe umfasst alle Aktualisierungs- bzw. Ergänzungslieferungen des Lexikons, die zwischen 1989 und 2014 erschienen sind.

Hier geht es zur DBNL-Ausgabe des Lexicon van literaire werken

 

Bildnachweis: FID Benelux

BookSpot Literatuurprijs und BookSpot Lezersprijs 2018 für Tommy Wieringa

Für seinen Roman De heilige Rita (De Bezige Bij) erhielt Tommy Wieringa den mit 50.000 Euro dotierten BookSpot Literatuurprijs 2018, ehemals ECI Literatuurpreis, ehemals AKO Literatuurprijs, für das beste niederländischsprachige Buch der Kategorien „Fictie en Non-fictie“.

Zusätzlich gewann er den mit 10.000 Euro dotierten BookSpot Lezersprijs.

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Tommy Wieringa (2015)

Bildnachweis: Scottish Book Trust [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Konferenz [Esch-sur-Alzette, 28.-30.11.2018]: Die Luxemburger. Dynastisches Programm und Herrschaftsbildung

Vom 28. bis 30. November 2018 findet auf dem Campus Belval in Esch-sur-Alzette die Konferenz Die Luxemburger. Dynastisches Programm und Herrschaftsbildung in globaler und lokaler Hinsicht statt.

Hierbei handelt es sich um die Abschlusstagung des Projekts The Europe of the Luxembourg Dynasty. Governance, Delegation and Participation between Region and Empire (1308 – 1437) an der Universität Luxemburg.

Im Programm finden sich zahlreiche Beiträge mit dezidiertem Bezug zur Grafschaft bzw. dem Herzogtum Luxemburg:

  • Gabriele Bonomelli (Bologna): Henry VII and Pastoralis cura. A revised chronology in light of an unedited source, the Epistola Henrici
  • Michel Margue und Solal Abélès (Luxemburg): Introduction d’un pouvoir nouveau. Le Luxembourg face aux communautés locales. Étude comparative
  • Wim Blockmans (Leiden): Stratégies dynastiques de la Maison de Luxembourg et communautés politiques dans les Pays-Bas
  • Christa Birkel (Luxemburg) und Gilles Genot (Luxemburg): Abwesenheit überwinden. Zum Stellenwert von ‚Integration‘ im Herzogtum Luxemburg von der Mitte des 14. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
  • Anne-Katrin Kunde (Luxemburg): Die politische Rolle des unmittelbaren Umfelds König Johanns von Böhmen, Graf von Luxemburg – Kanzlei und Rat

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 25. November 2018 per E-Mail (eloise.vomacka@uni.lu) an.

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Johann von Böhmen, Graf von Luxemburg (1296-1346) begegnet 1310 seinem Onkel Balduin von Luxemburg, Erzbischof und Kurfürst von Trier (1285-1354)

Bildnachweis: Codex Balduini Trevirensis [Public domain], via Wikimedia Commons

Kolloquium [Münster, 13.11.2018]: Juden in den Niederlanden

Am 13. November 2018 veranstaltet das Zentrum für Niederlande-Studien in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. ein Kolloquium mit dem Titel „Juden in den Niederlanden. Verfolgung in der Nazi-Zeit und Umgang mit der Shoah nach 1945“.

Folgende drei Vorträge sind angekündigt:

  • Christine Kausch (Berlin): Neue Heimat oder Durchgangsland? Jüdische Flüchtlinge in den Niederlanden 1933-1940
  • Katja Happe (Freiburg): Viele falsche Hoffnungen – warum kamen 75% der Juden aus den Niederlanden im Holocaust um?
  • Bart Wallet (Amsterdam): Widerstreitende Erinnerungen. Jüdische und nicht-jüdische Erinnerung an die Judenverfolgung in den Niederlanden

Das Kolloquium findet statt im Freiherr-vom-Stein-Saal, Domplatz 36 (Freiherr-von-Vincke-Haus), in 48143 Münster.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich bis zum 7. November 2018 per E-Mail (zns@uni-muenster.de) an.

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Hollandsche Schouwburg in Amsterdam, 1942-1943 Melde- und Sammelstelle für jüdische Menschen vor ihrer Deportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager, heute Gedenkstätte

Bildnachweis: By P.H. Louw [CC BY 2.5 ], from Wikimedia Commons 

Libris Geschiedenis Prijs 2018 für Frits van Oostrom

Der Libris Geschiedenis Prijs für das beste historische Werk des Jahres, welches ein breites Publikum anspricht, geht in diesem Jahr an Frits van Oostrom. Er erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis für sein Buch Nobel streven. Het onwaarschijnlijke maar waargebeurde verhaal van ridder Jan van Brederode (Prometheus, 2017).

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Weitere Details bietet u.a. eine Rezension von Bas Blokker im NRC Handelsblad vom 06.10.2017.

Frits van Oostrom (2009)

Bildnachweis: by Wieke Eefting [CC0], via Wikimedia Commons

Preisträger F. Bordewijk-prijs, Jan Campert-prijs und J. Greshoff-prijs stehen fest

Auch in diesem Jahr wird die Jan Campert-Stichting, die die literatischen Preise der Gemeinde Den Haag verleiht, vier Schriftsteller/innen auszeichnen:  Den F. Bordewijk-prijs erhält Jan van Aken für seinen Roman De ommegang. Der Jan Campert-prijs für Lyrik geht an Annemarie Estor für den Gedichtband Niemandslandnacht und der J. Greshoff-prijs an Marja Pruis für Genoeg nu over mij. Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits bekanntgegeben, dass Nelleke Noordervliet für ihr literarisches Gesamtwerk mit dem Constantijn Huygens-prijs geehrt wird (wir berichteten).

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Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.