BELGIUM WWII – Eine virtuelle Plattform zum Zweiten Weltkrieg


Wie das CegeSoma mitteilte, wird bei ihnen zur Zeit im Bereich Public History auf Hochtouren an einer neuen virtuellen Plattform zum Zweiten Weltkrieg namens „BELGIUM WWII“ gearbeitet, die gegen Ende September 2017 online gehen soll.

Aus dem Ankündigungstext:

At a time when reliable information on sensitive subjects seems more important than ever, CegeSoma is developing a virtual platform on Belgium and its inhabitants during the Second World War. […][…][…]

Today, answers to questions are mostly looked for online. Through digital media, this federal project wants to provide the three language communities with quality information on our wartime history. The website will be online at the end of September 2017 with multilingual content (Dutch, French and partly German) on two main themes:

  • Collaboration and repression. The website wants to shed some light on this delicate subject, while trying to defuse and explain it. The purpose is to dispel the myths that still dominate this issue.
  • Justice. The functioning of the Belgian justice is confronted with the justice of the German occupier. How did the occupier intend to maintain order in the country ? Did he receive help of the Belgian magistrates?

At a later stage, Belgium WWII wants to raise other issues, such as daily life and food supply in time of war, the resistance…“

Hier können Sie mehr über das Projekt „BELGIUM WWII“ erfahren.

Das Gebäude des CEGESOMA am Luchtvaartsquare/Square de l’Aviation in Brüssel

Bildnachweis: von Brigade Piron (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Griet Op de Beeck schreibt Boekenweekgeschenk 2018


Wie die Stichting CPNB mitteilte, wird die flämische Schriftstellerin Griet Op de Beeck das Boekenweekgeschenk 2018 schreiben. Die niederländische Boekenweek (Bücherwoche) 2018 findet vom 10. bis 18. März statt, das Thema ist noch nicht bekannt. Das Boekenweekgeschenk gibt es während der Bücherwoche gratis als Zugabe bei Einkäufen im Buchhandel.

Mehr Informationen …

Griet Op de Beeck

Bildnachweis: von Vera de Kok (Eigenes Werk) [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons

Stellenangebot [Oldenburg, Deadline 05.05.2017]: Postdocstelle für Niederländische Literaturwissenschaft


An der Fakultät für Sprach- und Kulturwissenschaften der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg ist im Institut für Niederlandistik zum 1. Oktober 2017 eine Postdocstelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiters für Niederländische Literaturwissenschaft zu besetzen.

Bewerbungsschluss ist der 5. Mai 2017.

Zur Stellenausschreibung …

 

 

Bildnachweis, Foto: by Hanse Law School (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 4


Heribert Müller rezensiert in den aktuellen sehepunkten Joël Blanchard: Procès politiques au temps de de Louis XI. Armagnac et Bourgogne (= Travaux d’Humanisme et Renaissance; No. DLXIV), Genève: Droz, 2016.

Gisela Naegle bespricht Céline van Hoorebeeck: Livres et lectures des fonctionnaires des ducs de Bourgogne (ca 1420-1520) (= Texte, Codex & Contexte; XVI), Turnhout: Brepols Publishers NV, 2014.

Bibliothek für Zeitgeschichte: Tagebuch von Otto von Emmich digitalisiert


Die zur Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart gehörende Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) besitzt eine der größten Sammlungen zum Ersten Weltkrieg in Europa. Nun hat die BfZ das Tagebuch von Otto von Emmich digitalisiert, von dem nur noch zwei Abschriften existieren.

In seiner Einleitung zum Tagebuch von Otto von Emmich schreibt Christian Westerhoff:

General der Infanterie Albert Theodor Otto von Emmich (1848-1915) gehört heute zu den umstrittenen deutschen Militärs des Ersten Weltkriegs. Seit 1909 führte er das X. Armeekorps in Hannover. Gleich zu Beginn des Krieges war er maßgeblich an der Einnahme der Stadt Lüttich beteiligt, die für die Einhaltung des Schlieffenplans wichtig war und den Durchmarsch der deutschen Armee nach Nordfrankreich ermöglichte. Für diese militärische Aktion erhielt er als erster deutscher Offizier während des Krieges den höchsten Orden Pour le Mérite. Mehrere Denkmäler erinnern bis heute an ihn. Straßen, Plätze sowie die Schule für Feldjäger und den Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover wurden nach ihm benannt. Historiker werfen ihm jedoch vor, beim Überfall deutscher Truppen auf das neutrale Belgien im Jahr 1914 an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen zu sein.“

Der Standort der maschinengeschriebenen Tagebuchabschrift lautet: Bibliothek für Zeitgeschichte, Lebensdokumentensammlung, Bestand N60.13.

Hier gelangen Sie zum digitalisierten Tagebuch.

Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2017), 1


Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen aus dem Bereich Mittelalter beschäftigen:

Open-Access-Zeitschriften im Fach Geschichte: TSEG und Studium


Heute möchten wir Sie auf zwei Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte aufmerksam machen:

TSEG/ The Low Countries Journal of Social and Economic History (ehemals auch bekannt unter dem niederländischen Titel: Tijdschrift voor Sociale en Economische Geschiedenis) ist die wichtigste niederländisch-flämische Zeitschrift auf dem Gebiet der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. TSEG wird vom Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG/IISH) in Amsterdam und dem Nederlands Economisch Historisch Data Archief (NEHA) in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Utrecht herausgegeben. Während bisher schon die älteren Jahrgänge frei im Internet verfügbar waren, erscheint seit diesem Jahr die gesamte Zeitschrift einschließlich des aktuellen Jahrgangs Open Access.

Hier geht es zur Internetpräsenz von TSEG und hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Ebenfalls Open Access  und das bereits seit 2012  ist Studium: Tijdschrift voor Wetenschaps- en Universiteitsgeschiedenis | Revue d’Histoire des Sciences et des Universités, die offizielle Zeitschrift der belgisch-niederländischen Gesellschaft für Wissenschafts- und Universitätsgeschichte Gewina. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Huygens ING herausgegeben.

Hier geht es zur Startseite von Studium, hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Mehr zu Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte lesen Sie in unserem Blog-Artikel: Zeitschrift „De Zeventiende Eeuw“ goes Open Access.

In diesem Kontext eine Mitteilung in eigener Sache:

Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) ist bestrebt, die richtungweisende niederländische Open-Access-Politik durch ein eigenes Dienstleistungsangebot für die Beneluxforschung in Deutschland zu ergänzen, um so einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck stellt der FID für Sie als Autor/in oder Herausgeber/in kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen relativ geringen Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann überdies das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Dieser Service ist zurzeit im Aufbau begriffen. Bitte melden Sie sich jederzeit gerne bei uns, wenn Sie hierzu nähere Informationen wünschen. Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

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