Konferenz [06.-07.07.2017, Konstanz]: Embedding Cultural Brokers. Institutionalisation and Impact in the Arts, Sciences and Economy


Am 6. und 7. Juli 2017 findet in Kooperation zwischen dem Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz und der Faculty of History der University of Cambridge die Konferenz Embedding Cultural Brokers. Institutionalisation and Impact in the Arts, Sciences and Economy statt. Aus dem Veranstaltungstext:

Unter den zahlreichen Beiträgen findet sich einer mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Johan Lagae (Universiteit Gent): Houses for “whose” culture? 1950s projects for cultural centres in the Belgian Congo.

Veranstaltungsort ist der Senatssaal der Universität Konstanz (Universitätsstraße 10).

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 5


Jutta Wintermann rezensiert in den aktuellen sehepunkten den Sammelband Antje Flüchter / Jivanta Schöttli (Hgg.): The Dynamics of Transculturality. Concepts and Institutions in Motion (= Transcultural research – Heidelberg studies on Asia and Europe in a global context), Cham: Springer International Publishing, 2015. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Military Intelligence and Early Modern Warfare: The Dutch East India Company and China 1622–1624“ (Barend Noordam).

Waltraud Schreiber bespricht Nicola Brauch: Das Anne Frank Tagebuch. Eine Quelle historischen Lernens in Unterricht und Studium, Stuttgart: W. Kohlhammer, 2016.

Tagungsbericht: 500 Years of Reformation. Jews and Protestants – Judaism and Protestantism [Jerusalem, 12.-14.02.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Moshe Sluhovsky über die Konferenz „500 Years of Reformation. Jews and Protestants – Judaism and Protestantism“ erschienen, die vom 12. bis 14. Februar 2017 am Leo Baeck Institut in Jerusalem stattfand. Hierin wird auch vom folgenden Vortrag mit Benelux-Bezug berichtet:

  • Alexander van der Haven (Ben-Gurion University of the Negev, Beer Sheva): Predestination and toleration: The sole persecution of Jews in the Dutch Republic in the context of Calvinist debates about free will.

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Tagungsbericht: Belgien und Europa. 1. Belgientag am BELZ [Paderborn, 09.05.2017]


Fast ein Jahr ist es her, dass an der Universität Paderborn das Belgienzentrum (BELZ) offiziell eröffnet worden ist. Am 9. Mai diesen Jahres, dem Europatag der Europäischen Union, hat hier unter dem Thema „Belgien und Europa“ erstmalig ein Belgientag stattgefunden.

Zunächst referierte mit Ghislain D’hoop der belgische Botschafter in Deutschland zum Tagungsthema, indem er den gegenwärtigen Zustand der Europäischen Union als das Resultat einer Integrationsdynamik zwischen Fortschritt und Enttäuschung beschrieb. Immer wieder hätte es Momente gegeben, in denen sich die europäische Zusammenarbeit scheinbar in einer Sackgasse befunden habe, weil einzelne Mitgliedsstaaten tiefer gehende Integrationsschritte nicht hätten mittragen können oder wollen. Immer wieder seien aber auch Auswege aus diesen Situationen gefunden worden. So müsse man auch gegenwärtig Wege finden, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Das derzeit viel diskutierte Modell eines Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten sei übrigens u.a. durch die Eurozone und den Schengen-Raum de facto längst Realität.

Es folgten zwei Kurzvorträge von Paderborner Promovenden. Marie Weyrich sprach zu „Blau ist eine warme Farbe. Die besondere Verwendung einer Farbe durch Julie Maroh“. Sebastian Bischoff referierte zu „Kriegsziel Belgien. Annexionsdebatten und nationale Feindbilder in der deutschen Öffentlichkeit (1914-1918)“.

Nach der Mittagspause, in der verschiedene Anbieter belgischer Spezialitäten sich im Zentrum der Campusuniversität präsentieren durften, war es dann an den offiziellen Vertretern der gliedstaatlichen Ebenen Belgiens, ihre Sicht auf das Tagungsthema vorzutragen. Es sprachen Julie Bynens (Generaldelegierte der Regierung Flanderns bei der EU), Anna Quadflieg (Vertreterin Ostbelgiens, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin) sowie Luc Paque (Vertreter der Föderation Wallonie-Brüssel bei der EU). Hierbei wurden die feinen Unterschiede in ihren innerbelgischen und europapolitischen Auffassungen deutlich. Gleichzeitig wurde auf diesem Weg so manchem deutschen Zuhörer die Komplexität des politischen Systems Belgiens einmal mehr vor Augen geführt. Insgesamt, so Volker Peckhaus als Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften, sei Belgien eben nicht nur als Beispiel für den berühmten belgischen Konsens so spannend, sondern auch für den Umgang mit Einheit in Vielfalt.

Abgerundet wurde der Tag durch ein Konzert des belgischen Jazz-Duos SCHNTZL, ausgerichtet von der belgischen Botschaft.

Schließlich weisen wir gerne darauf hin, dass es ab dem Wintersemester 2017/18 allen Studierenden der Universität Paderborn möglich sein wird, ein Belgienzertifikat zu erwerben. Hier finden Sie mehr Informationen (PDF-Datei).

 

„Belgien und Europa“ war das Thema des ersten Belgientags am BELZ in Paderborn

Bildnachweis: FID Benelux

Rezension: Gloria Wekker – White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race


Esther Helena Arens hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Wekker, Gloria: White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race. Durham: Duke University Press, 2016. ISBN 978-0-8223-6075-9

Aus der Verlagsankündigung: „In White Innocence Gloria Wekker explores a central paradox of Dutch culture: the passionate denial of racial discrimination and colonial violence coexisting alongside aggressive racism and xenophobia. Accessing a cultural archive built over 400 years of Dutch colonial rule, Wekker fundamentally challenges Dutch racial exceptionalism by undermining the dominant narrative of the Netherlands as a „gentle“ and „ethical“ nation.“

Hier geht’s zur Rezension …

Hörtipp: „Wilhelms-Lied wird NL-Nationalhymne“ im WDR Stichtag


Für die Sendereihe Stichtag sprach der Westdeutsche Rundfunk mit Christoph Driessen über das Lied „Het Wilhelmus“, das heute vor 85 Jahren zur Nationalhymne der Niederlande erklärt wurde.

Hier können Sie den Radiobeitrag anhören oder herunterladen.

Älteste Veröffentlichung der Melodie des „Wilhelmus“ bei Adrianus Valerius in „Nederlandtsche Gedenck-Clanck“, 1626

Bildnachweis: By Adrianus Valerius (1575-1625) [Public domain], via Wikimedia Commons

Neu im Web: Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“


Im „Portal Rheinische Geschichte“ hat Jill Steinmetz den Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“ veröffentlicht.

Hier gelangen Sie zum Artikel.

Das Internetangebot „Portal Rheinische Geschichte“ wird herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Die Redaktion ist beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn angesiedelt.

Die Villa Pauly, 1940-44 Hauptquartier der Gestapo in Luxemburg, heute Erinnerungsort mit Dokumentations- und Forschungszentrum zur Geschichte des luxemburgischen Widerstands

Bildnachweis: By Zinneke (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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