Konferenz [06.04.2017, Lingen]: Migration in der Ems Dollart Region


Am 6. April 2017 veranstaltet das Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland eine Konferenz mit dem Titel „Migration in der Ems Dollart Region“.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 3


Sven Externbrink rezensiert in den aktuellen sehepunkten Christian Windler (Hg.): Kongressorte der Frühen Neuzeit im europäischen Vergleich. Der Friede von Baden (1714), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Zwei Friedenskongresse und ein Entführungsfall: Köln und Nimwegen als Kongressorte während des Niederländischen Krieges (1673-1679)“ (Tilman Haug), „Kongress- und Stadtgesellschaft: Das Beispiel Utrecht (1712/1713)“ (Lucien Bély) sowie „Religiöse Praktiken in Utrecht während der Friedensverhandlungen 1712/1713“ (Renger de Bruin und David Onnekink).

Katrin Armborst bespricht: Emmanuel Gerard / Bruce Kuklick: Death in the Congo. Murdering Patrice Lumumba, Cambridge, MA / London: Harvard University Press, 2015.

Tagungsbericht: ‘Mein Kampf’: Reception, Edition, Analysis [Amsterdam, 10.-11.11.2016]


Über die Tagung ‘Mein Kampf’: Reception, Edition, Analysis, die am 10. und 11. November 2016 vom Duitsland Instituut Amsterdam, dem Goethe-Institut und dem NIOD organisiert wurde, schreibt Daniël Hendrikse heute auf H-Soz-u-Kult.

Hintergrund sind die Publikationsvorhaben renommierter Verlage, die vom Münchener Institut für Zeitgeschichte (IfZ) 2016 veröffentlichte „kritische Edition“ von „Mein Kampf“ in niederländischer und französischer Übersetzung herauszubringen.

Ein niederländischsprachiger Tagungsbericht vom selben Autoren findet sich auch hier bei Jonge Historici.

Niederländische Datenbanken zur Frauengeschichte


Der heutige Internationale Frauentag hat uns veranlasst, auf zwei einschlägige niederländische Datenbanken zur Frauengeschichte aufmerksam zu machen.

Das Atria, kennisinstituut voor emancipatie en vrouwengeschiedenis, Nachfolgeorganisation von „Aletta, instituut voor vrouwengeschiedenis“ und dem „Internationaal Archief voor de Vrouwenbeweging“ in Amsterdam, stellt Ihnen eine umfangreiche Datenbank zur Frauengeschichte zur Verfügung. Es kann in verschiedenen Angeboten nach einer Vielzahl unterschiedlicher Dokument- und Medientypen recherchiert werden. Hier geht es zur „Atria-Datenbank“.

Ein moderner Klassiker ist das 2003 begonnene Digitaal Vrouwenlexicon van Nederland (DVN). Eine Auswahl an Lemmata dieser Datenbank ist unter dem Titel „1001 vrouwen uit de Nederlandse geschiedenis“ als Buch erschienen. Im Herbst 2016 wurde es vom populärwissenschaftlichen Historisch Nieuwsblad als das „Beste Geschiedenisboek Aller Tijden“ ausgezeichnet.

Beide Datenbanken finden Sie auch im Verzeichnis von Fachdatenbanken der ViFa Benelux.

Kennen Sie schon die belgische Online-Datenbank „Nachrichten vom Großen Krieg“?


Seit Kurzem steht Ihnen mit der belgischen Online-Datenbank „Nachrichten vom Großen Krieg“ ein attraktives Webangebot zur Verfügung.

Zitat aus der Selbstbeschreibung:

„Haben Sie Interesse an authentischem Quellenmaterial aus dem Ersten Weltkrieg? Sind Sie neugierig auf das tägliche Leben unter den deutschen Besatzern? Sind Sie auf der Suche nach den Spuren ihres Großvaters an der Front? Dann sind Sie bei Nachrichten vom Großen Krieg an der richtigen Stelle. Hier finden Sie eine einzigartige digitale Sammlung Zeitungsmaterial, das während der Kriegsjahre in unserer Region erschien. Blättern Sie ruhig wo und wann Sie wollen durch das vielseitige Angebot an Frontzeitungen, Widerstandpresse, Zeitungen, Zeitschriften, Pamphleten und Flugblättern, gut und gerne 360 000 Seiten Geschichte von unschätzbarem Wert.“

Das Vlaamse Instituut voor Archivering (VIAA) bietet Ihnen die Online-Datenbank grundsätzlich viersprachig an (NL – FR – DE – EN).

Hier gelangen zur Online-Datenbank „Nachrichten vom Großen Krieg“.

Parlamentswahl in den Niederlanden: Parteien, Kandidaten, Wahlprogramme, Umfragen


Am 15. März 2017 schauen wir gespannt in die Niederlande, denn dann findet dort die nächste Parlamentswahl statt. Gewählt werden die 150 Mitglieder der Zweiten Kammer (Tweede Kamer der Staten-Generaal). Es treten 28 Parteien an.

Das Infoportal Parlement & Politiek des Parlementair Documentatie Centrums (PDC) der Universität Leiden hat auf der Webseite Tweede Kamerverkiezingen 2017 die wichtigsten Informationen zu Parteien, Kandidaten und Wahlprogrammen zusammengestellt.

Das Documentatiecentrum Nederlandse Politieke Partijen (DNPP) an der Rijksuniversiteit Groningen hält eine Fülle an Onlinequellen zu den politischen Parteien in den Niederlanden aus Geschichte und Gegenwart bereit, so u.a.

 

Regelmäßig aktualisierte Umfrageergebnisse zur politischen Stimmung finden Sie im Peilingwijzer.

Parlement & Politiek bietet auf der Seite Kieshulp zudem eine Übersicht verschiedenener Anwendungen, die der Entscheidungshilfe bei Wahlen dienen. Hier befindet sich u.a. auch der Stemwijzer, auf dem der seit 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) betriebenene Wahl-O-Mat basiert.

 

wahl-niederlande-2017

Plenarsaal der Zweiten Kammer

Bildnachweis: FID Benelux auf Basis von CC0 Public Domain  

Rezension: Frits Boterman – Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945)


Johannes Koll hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Boterman, Frits: Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945). Amsterdam: Uitgeverij De Arbeiderspers, 2015. ISBN 978-9-02950-486-7

Hier geht’s zur Rezension …

%d Bloggern gefällt das: