Mitschreiben an der „Wereldgeschiedenis van Nederland“


Das Huygens ING hat kürzlich folgenden Aufruf publiziert:

„Schrijf mee aan een Wereldgeschiedenis van Nederland! De afgelopen decennia realiseren historici zich steeds meer dat de Nederlandse geschiedenis nauw verbonden is met die van de wereld om ons heen. Niet alleen met aangrenzende streken, ook met gebieden verder weg. Door migratie, handel en kennisuitwisseling beïnvloedden mensen elkaar bovendien al veel eerder. Over grotere afstanden en intensiever dan we lang hebben gedacht. Uiteraard geldt dat ook omgekeerd, bepaalde nationale geschiedenissen zijn veel globaler dan wij lang hebben gedacht.“

Das Projekt Wereldgeschiedenis van Nederland orientiert sich am Beispiel der in diesem Jahr erschienenen Histoire mondiale de la France (siehe hierzu auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag). Es wurde der Öffentlichkeit erstmals am 25.08.2017 auf den Historicidagen in Utrecht vorgestellt.

Die Redaktion, die u.a. aus Lex Heerma van Voss, Marjolein ’t Hart, Karel Davids und Leo Lucassen besteht, lädt alle Interessierten ein, einen Beitrag zu diesem Werk einzureichen. Der Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 25.09.2017.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektwebsite.

Beiträge des ADNG-WDNG-Workshops 2016 in Essen publiziert


Am 7. und 8. Juli 2016 fand der 8. Workshop des Arbeitskreises deutsch-niederländische Geschichte – Werkgroep Duits-Nederlandse geschiedenis in Essen statt. Der Workshop widmete sich dem Thema Occupied Societies in Western Europe: Conflict and Encounter in the 20th Century. Er wurde in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Duitsland Instituut Amsterdam, dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Bergischen Universität Wuppertal ausgerichtet.

In der Zeitschrift Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte sind nun u.a. folgende Workshop-Beiträge erschienen:

  • Tatjana TÖNSMEYER, Krijn THIJS: Introduction: Dealing with the Enemy. Occupation and Occupied Societies in Western Europe.
  • Jakob MÜLLER: Learning from Failure. The First World War and the »Flamenpolitik« of the German Militärverwaltung in Belgium in 1940.
  • Rick S. TAZELAAR: The Dutch Conductor Willem Mengelberg and the Opportunities of a »New« Dutch-German Music Scene, 1936–1945.
  • Marieke OPREL: Identifying »Enemy Citizens«. Dutch (De-)Enemisation Policies towards German Nationals (1944–1967).
  • Felix BOHR: A »Burden« from the Second World War? The »Breda Four« and their Effect on the German-Dutch Relations.

Die Beiträge werden nach Ablauf eines Jahres retrodigitalisiert und stehen dann kostenfrei unter Francia-Retro zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Workshop liefert der Tagungsbericht im ADNG-WDNG-Blog.

 

Bildnachweis: FID Benelux/ADNG-WDNG

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Konferenz: 7th Transnational Rhine Conference


Die 7th Transnational Rhine Conference: Entrepreneurship and Transformation of the Rhine Economy findet vom 21. bis 23. September 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt.

Aus der Tagungsankündigung:

The Rhine has always been an important locational factor for entrepreneurial behaviour, since its navigable part between Mannheim and Rotterdam allowed cost-effective shipping of bulky and heavy goods that otherwise were hardly tradable over longer distances. Commerce and trade found great opportunities there. Industries close to the river were thus favoured, and particularly those areas that were endowed with appropriate resources (wood, soft water for bleaching, ore deposits, clay, etc.) became hotbeds of entrepreneurship in the modern period.

Mehr Informationen finden Sie auf H-Soz-u-Kult.

Lesung [Potsdam, 11.09.2017]: Geert Mak – Die vielen Leben des Jan Six


Das Brandenburgische Literaturbüro und die Kleist Schule Potsdam laden ein zu der Veranstaltung:

Geert Mak  Die vielen Leben des Jan Six. Geschichte einer Amsterdamer Dynastie am 11. September 2017 um 19:00 Uhr in der Heinrich von Kleist Schule, F.-Ebert-Str. 17 in Potsdam. Die Moderation des Abends übernimmt Jan Konst.

Mehr Informationen …

Rembrandt: Porträt des Jan Six (1618-1700)

Bildnachweis: Public Domain

Tagung [06.-08.10.2017, Vogelsang/Schleiden]: NS-Großanlagen und Naturschutz. Beispiele Westwall und ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel


Vom 6. bis zum 8. Oktober 2017 findet im Forum Vogelsang IP die Tagung „NS-Großanlagen und Naturschutz – Beispiele Westwall und ehemalige ‚NS-Ordensburg‘ Vogelsang in der Eifel“ statt. Folgende Beiträge dürften vor allem für Benelux-Historiker/innen von besonderem Interesse sein:

  • Karola Fings (Köln): Der „Westwall“. Strategische und ideologische Bedeutung in der NS-Zeit und Nachwirkungen heute
  • Stefan Wunsch (Vogelsang): Vogelsang als internationaler Platz im Nationalpark Eifel. Informationsort über die NS-Zeit
  • Christoph A. Rass (Osnabrück): Das „Schlachtfeld Hürtgenwald“ als Schauplatz und Erinnerungsort
  • Carlo Lejeune (Büllingen): Umgang mit Spuren der NS-Zeit in Ostbelgien

Anmeldeschluss ist der 22. September 2017. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail an poststelle@nua.nrw.de oder per Fax an 02361/ 305-3340.

Alternativ finden Sie hier ein Anmeldeformular online.

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel

Bildnachweis: Hans Weingartz, building by Clemens Klotz [CC BY-SA 2.0 DE], via Wikimedia Commons

Tagung [18.-19.09.2017, Bonn]: Frühneuzeitliche Friedensstiftung in landesgeschichtlicher Perspektive


Am 18. und 19. September 2017 findet die Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte in Kooperation mit dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande, dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte sowie dem Zentrum für Historische Friedensforschung in Bonn statt.

Unter den zahlreichen Beiträgen finden sich drei mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Thomas P. Becker (Bonn): Der Kölner Pazifikationsprozess von 1579 und die Geburt der Niederlande.
  • Guido Braun (Bonn): Friedenskongresse und städtische Gesellschaft: Alltagskontakte und mikropolitische Interaktion zwischen lokalen Akteuren und römisch-kurialen Gesandtschaften in Münster, Nimwegen und Baden (1644-1714).
  • Renger de Bruin (Utrecht): Die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden. Einblicke in ein multinationales Ausstellungsprojekt (2013-2015).

Veranstaltungsort in Bonn ist der Festsaal im Universitätshauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 3).

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm.

Tagungsbericht: Neuständische Vergesellschaftung? Handlungsfelder und Erfahrungsräume um 1800 [Frankfurt an der Oder, 06.-08.07.2017]


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Sarah Binz über die Konferenz „Neuständische Vergesellschaftung? Handlungsfelder und Erfahrungsräume um 1800“ erschienen, die vom 6. bis 8. Juli 2017 an der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit dem Kleist-Museum in Frankfurt an der Oder stattgefunden hat. Hierin wird auch über folgende Präsentationen mit Benelux-Bezug berichtet:
  • Joris Oddens (Leiden): Citizenship in the Netherlands around 1800 through the example of petitioning

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

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