Rezension: Frits Boterman – Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945)


Johannes Koll hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Boterman, Frits: Duitse daders. De jodenvervolging en de nazificatie van Nederland (1940–1945). Amsterdam: Uitgeverij De Arbeiderspers, 2015. ISBN 978-9-02950-486-7

Hier geht’s zur Rezension …

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 2


Ralf Lützelschwab rezensiert in den aktuellen sehepunkten Elisa Brilli (Hg.): Arnoldus Leodiensis. Alphabetum narrationum (= Corpus Christianorum. Continuatio Mediaevalis; CLX), Turnhout: Brepols Publishers NV, 2015.

Thomas Weller bespricht Eberhard Crailsheim: The Spanish Connection. French and Flemish Merchant Networks in Seville 1570-1650 (= Wirtschafts- und Sozialhistorische Studien; Bd. 19), Köln / Weimar / Wien: Böhlau, 2016.

Christof Ginzel rezensiert den Sammelband Johannes Paulmann / Matthias Schnettger / Thomas Weller (Hgg.): Unversöhnte Verschiedenheit. Verfahren zur Bewältigung religiös-konfessioneller Differenz in der europäischen Neuzeit (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Universalgeschichte; Bd. 108), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2016. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Sichtbare und unsichtbare Grenzen. Das Nebeneinanderleben der Konfessionen in der niederländischen Republik (1581-1795)“ (Johannes Arndt).

Stefan Bartilla bespricht Nicolette Sluijter-Seijffert: Cornelis van Poelenburch 1594/5-1667. The paintings (= Oculi. Studies in the Arts of the Low Countries; Vol. 15), Amsterdam: John Benjamins, 2016.

Gegenseitige Arbeitsbesuche vom deutschen Bundespräsidenten und niederländischen Königspaar im Nachbarland


An diesem Freitag endet eine intensive Besuchswoche der deutschen und niederländischen Staatsoberhäupter im jeweiligen Nachbarland.

Auf einer seiner letzten Auslandsreisen als Bundespräsident besuchte Joachim Gauck zum Auftakt der Woche das Königreich der Niederlande. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt 2012 hatte er das westliche Nachbarland besucht und in Breda als erstes ausländisches Staatsoberhaupt am 5. Mai die zentrale Rede zum Befreiungstag mit dem Titel „Befreiung feiern – Verantwortung leben“ gehalten, die Sie hier nachlesen können.

Das Besuchsprogramm vom 6. und 7. Februar 2017 begann mit einem Abendessen im Paleis Noordeinde in Den Haag. Die Tischrede des Bundespräsidenten können Sie hier nachlesen. Nachdem am zweiten Tag zunächst ein Besuch im Museum Mauritshuis auf dem Programm stand, ging es weiter in die limburgische Provinzhauptstadt Maastricht. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vertrags von Maastricht hielt Joachim Gauck eine europapolitische Rede, die Sie hier nachlesen können. Gleichzeitig wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Maastricht verliehen. Im Vorfeld hatte der Bundespräsident mehreren europäischen Tageszeitungen – darunter auch NRC Handelsblad – ein Interview gegeben, welches Sie hier in deutscher und niederländischer Sprache finden.

Der deutsche Bundespräsident war noch nicht zurück in Berlin, da waren König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande bereits auf dem Weg nach Eisenach. Der jährlich absolvierte Besuch verschiedener deutscher Bundesländer führte das niederländische Königspaar diesmal nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hier finden Sie die Reden des Königs in Weimar, Leipzig und Wittenberg. Da diese drei Reden auf Deutsch gehalten wurden, können Sie diese auf den jeweiligen Seiten auch in der deutschsprachigen Version nachlesen. Die königliche Visite endet heute mit einem Besuch von Schloss Oranienbaum.

Feierlichkeiten zum Befreiungstag am 5. Mai 2012 in Breda. V.l.n.r.: Ministerpräsident Mark Rutte, König Willem-Alexander (damals noch "Prins van Oranje"), Bundespräsident Joachim Gauck und die damalige Vorsitzende des Nationaal Comité 4 en 5 mei, Joan Leemhuis-Stout

Feierlichkeiten zum Befreiungstag am 5. Mai 2012 in Breda. V.l.n.r.: Ministerpräsident Mark Rutte, König Willem-Alexander (damals noch „Prins van Oranje“), Bundespräsident Joachim Gauck und die damalige Vorsitzende des Nationaal Comité 4 en 5 mei, Joan Leemhuis-Stout

Bildnachweis: von Minister-president Rutte from Nederland (Bevrijdingsdag) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

„Cartesius“: Pläne, Karten und Luftbilder von Belgien und Zentralafrika online


Kennen Sie schon die belgische Onlineplattform „Cartesius“?

Zitat aus der Einleitung:

„Die schönsten Pläne, Karten und Luftbilder von Belgien und Zentralafrika online. Eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Geographischen Institut, der Königlichen Bibliothek, dem Staatsarchiv und dem Königlichen Museum für Zentralafrika.
Unsere Sammlung vergrößert sich ständig, schauen Sie regelmäßig nach!“

Die Angebote auf „Cartesius“ werden grundsätzlich viersprachig angeboten (NL – FR – DE – EN).

Hier geht es zu Cartesius.be.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie „Cartesius“ optimal nutzen können, steht Ihnen eine ausführliche deutschsprachige Anleitung „Cartesius Manual“ als PDF-Datei zur Verfügung. Hierzu klicken Sie oben rechts auf „Hilfe“.

Zur verbesserten Veranschaulichung finden Sie außerdem bei YouTube eine niederländischsprachige Video-Anleitung.

Die französischsprachige Version der Video-Anleitung zu „Cartesius“ finden Sie hier bei YouTube.

Neue Titel in OAPEN Library


Es lohnt sich immer einmal wieder einen Blick in die Angebote der Stiftung OAPEN zu werfen.

Wer oder was ist OAPEN? Die Stiftung definiert sich folgendermaßen:

„The OAPEN Foundation is a not-for-profit organisation based in the Netherlands, with its registered office at the National Library in The Hague. OAPEN is dedicated to open access, peer-reviewed books. OAPEN operates two platforms, the OAPEN Library (www.oapen.org), a central repository for hosting and disseminating OA books, and the Directory of Open Access Books (DOAB, www.doabooks.org), a discovery service for OA books. We work with publishers to build a quality-controlled collection of open access books, and provide services for publishers, libraries and research funders in the areas of dissemination, quality assurance and digital preservation.“ (Quelle: Homepage OAPEN)

Hier eine Auswahl interessanter Werke mit Niederlande-Belgien-Bezug aus der OAPEN Library:

 

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Rezension: Mark Spoerer – C&A. Ein Familienunternehmen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien 1911–1961

Open Access: Werkwinkel – Journal of Low Countries and South African Studies


Heute möchten wir Ihnen die Open-Access-Zeitschrift Werkwinkel – Journal of Low Countries and South African Studies (Tijdschrift voor Nederlandse en Zuid-Afrikaanse Studies / Tydskirf vir Nederlandse en Suid-Afrikaanse Studies) vorstellen. Werkwinkel wird von der Abteilung für Dutch and South African Studies der Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu (Adam Mickiewicz Universität in Posen) herausgegeben.

Zitat aus der Selbstbeschreibung:

„Werkwinkel is a peer-reviewed scientific journal which is published twice annually, either as standard or themed issues. Scientific articles in the broad fields of Dutch and South African Studies (culture, language and literature) are published in English, Dutch and Afrikaans. The editorial board also allows space for views and reviews of the newest publications in these fields.
Werkwinkel appears on the „European Reference Index for the Humanities“ and on the list of scientific journals, recognised by the Polish government.“

Die Zeitschrift erscheint seit 2014 bei De Gruyter Open unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 3.0. Näheres zu den spezifischen Lizenzbedingungen lesen Sie hier (PDF-Datei). Die älteren Hefte aus den Jahren 2006 – 2012 sind frei zugänglich über die Webseiten der Adam Mickiewicz Universität.

Hier geht es zu den einzelnen Ausgaben:

 

Diese und noch viel mehr frei zugängliche E-Zeitschriften für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung finden Sie auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek der ViFa Benelux.

 

Open_Access_PLoS.svgCC-BY-NC-ND 3.0

 

 

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