Tagung [Wien, 4.-6.10.2018]: Docentenbijeenkomst Niederlandistenverband 2018

Vom 4. bis zum 6. Oktober 2018 richtet die Abteilung für Nederlandistik am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien das zweijährliche Treffen des Niederlandistenverbandes aus. Das Thema der Docentenbijeenkomst 2018 lautet „Gelaagde constructies: identiteit en betekenis in taal, kunst en literatuur“.

Der Niederlandistenverband ist der Fachverband der Hochschulniederlandisten im deutschsprachigen Raum.

Das Programm der Tagung können Sie hier abrufen (PDF-Datei).

Das Kunsthistorische Museum ist einer der Schauplätze der diesjährigen Docentenbijeenkomst in Wien

Bildnachweis: © Jorge Royan / http://www.royan.com.ar [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung

Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

Zitat aus dem Klappentext: „De Indonesische archipel heeft meer dan 450 jaar strijd geleverd tegen buitenlandse handelscompagnieën en mogendheden. Bijna altijd was er wel ergens oorlog, vaak op meer plaatsen tegelijk. Dit boek geeft een gedetailleerd overzicht van de honderden militaire acties en expedities. Portugezen, Spanjaarden, Engelsen, Fransen, Japanners, en met name ook de Nederlanders, voerden hun koloniale oorlogen in de archipel vooral vanwege economisch gewin – volgens het devies van Jan Pieterszoon Coen: ‘Geen handel zonder oorlog’. Hun legers vormden de ruggengraat van het koloniaal systeem, dat ook door tijdgenoten in Europa al bekritiseerd is. Door zijn brede aanpak en uitgebreide registers is het boek tevens een naslagwerk over de geschiedenis van Indonesië. Het laat zien hoe behalve vrijheidsdrang ook de islam een belangrijke rol speelde in het verzet tegen vreemde overheersers.“

Zitat aus dem Klappentext: „This book addresses the many avenues that are still left unexplored when it comes to our understanding of the First World War in the Low Countries. With the ongoing the centenary of the Great War, many events have been organized in the United Kingdom to commemorate its military events, its socio-political consequences, and its cultural legacy. Of these events, very few have paid attention to the fates of Belgium or the Netherlands, even though it was the invasion of Belgium in August 1914 that was the catalyst for Great Britain declaring war. The occupation of Belgium had long-term consequences for its people, but much of the military and social history of the Western Front concentrates on northern France, and the Netherlands is largely forgotten as a nation affected by the First World War. By opening the field beyond the military and beyond the front, this collection explores the interdisciplinary and international nature of the Great War.“

Zitat aus dem Klappentext: „Zwischen dem deutschen und niederländischen Sprachraum existieren seit jeher umfassende kulturelle Wechselbeziehungen. Insbesondere sprachliche und literarische Einflüsse sowie der Austausch von Wissen auf zahlreichen Gebieten belegen den intensiven Kulturtransfer. Dieser beschränkt sich jedoch nicht auf das Grenzgebiet zwischen Deutschland, den Niederlanden und Flandern/Belgien, sondern zieht weite Kreise über Hamburg, Frankfurt oder Paris bis nach Indonesien und in den Süden Afrikas.“

Diese Festschrift für Heinz Eickmans enthält Beiträge u.a. von Hans Beelen, Ute K. Boonen, Ralf-Peter Fuchs, Simone Frank, Sabine Jentges, Tina Konrad, Ludger Kremer, Horst Lademacher, Maria-Theresia Leuker, Ann Marynissen, Lut Missinne, Robert Peters, Friedel Helga Roolfs, Rita Schlusemann und Frederike Zindler.

Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

Stellenangebot: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in niederländische Sprachwissenschaft in Berlin

Am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften – Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der FU Berlin ist zum 01.10.2018 befristet für bis zu vier Jahre die Stelle einer/eines Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Entgeltgruppe 13 TV-L FU) im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit zu besetzen.

Die Stelle beinhaltet Forschung und Lehre auf dem Gebiet der niederländischen Sprachwissenschaft und in interdisziplinären Zusammenhängen (Arbeitsbereich Prof. Dr. Matthias Hüning). Im Rahmen der Stelle wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiter­qualifikation (Promotion) gegeben.

Bewerbungen werden bis zum 16.07.2018 erbeten.

Hier geht es zur Stellenausschreibung.

Philologische Bibliothek der FU Berlin

Bildnachweis: By Torinberl [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Neu im Web: Database Geschiedenis Nederlandse Taalkunde (DAGENTA)

Vor wenigen Tagen wurde die Database Geschiedenis Nederlandse Taalkunde (DAGENTA)  freigeschaltet.

Die Datenbank verfolgt das Ziel, historische Publikationen zur niederländischen Sprache zu erschließen. Soweit möglich, werden die bibliografischen Angaben mit bereits digitalisierten Ausgaben der betreffenden Werke verlinkt. Die Datenbank ist noch im Aufbau begriffen und wird weiter ausgebaut.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Artikel Database Geschiedenis Nederlandse Taalkunde (DAGENTA) gelanceerd von Nicoline van der Sijs auf Neerlandistiek.nl (04.02.2018).

 

Historisches Werk aus dem Bestand der ULB Münster.
Vielleicht auch etwas für DAGENTA?

 

 

Bildnachweis: Digitalisat der ULB Münster, erstellt im Rahmen des Projektes FID Benelux / Low Countries Studies. Der nachfolgende Link führt zum Digitalisat von „Vlugtige woorden over Nederlandsche taalzuivering en taalverrijking“ (Groningen, 1826) und zu vielen weiteren Benelux-Digitalisaten.

Stellenangebot: Postdoc Nederlandse Taalkunde in Oldenburg

Im Institut für Niederlandistik ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (Post-Doc) in Vollzeit (z. Z. 39,8 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Die Stelle ist befristet auf zwei Jahre.

Bewerbungsschluss ist der 15.02.2018.

Hier die vollständige Stellenausschreibung.

Bildnachweis: by Hanse Law School (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vortrag [Münster, 23.01.2018]: Hanneke Loerts – The awful Dutch gender system

Hanneke Loerts (Rijksuniversiteit Groningen) hält am 23. Januar 2018 um 16 Uhr im Rahmen eines Seminars von Dietha Koster (WWU Münster) einen Gastvortrag mit dem Titel The awful Dutch gender system. ERPs reveal difficulties in gender processing in native and bilingual Dutch speakers.

Der Vortrag findet im Raum 117 statt (Robert-Koch-Straße 29).

Aus dem Ankündigungstext:

„Grammatical gender can be a major stumbling block when learning a second language (L2), especially at a later stage in life, and the non-transparent and asymmetrical Dutch gender system appears to be exceptionally difficult to master. The availability and reliability of morphological structures in the input play a crucial role and the general assumption that children raised bilingually will eventually catch up with their monolingual peers may not always hold true. What do these results tell us about the future of our Dutch gender system?“

Vortrag [Berlin, 11.01.2018]: Cefas van Rossem – Dutch Creole

Cefas van Rossem (Radboud Universiteit Nijmegen) hält am 11. Januar 2018 um 16 Uhr im Rahmen des Master-Seminars Kreolsprachen (Philipp Krämer, FU Berlin) einen Gastvortrag mit dem Titel ‚Soo as mi ka leer van die Creol sender‘. Philological Perspectives on Authenticity and Audience Design of Virgin Islands Dutch Creole.

Der Vortrag findet im Raum KL 29/110 statt (Habelschwerdter Allee 45).

Cefas van Rossem wird zum Thema seiner Doktorarbeit referieren, die er kürzlich erfolgreich verteidigen konnte. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung seiner Dissertation.