Neues Geschichtsportal online: Belgium WWII


Kürzlich ist das neue Geschichtsportal „Belgium WWII“ online gegangen. Wie wir bereits in unserem Blogpost vom 21. April 2017 berichteten, möchte die am  CegeSoma angesiedelte Plattform in Zeiten von Fake News und alternativen Fakten einem breiten Publikum ein niedrigschwelliges und verlässliches Informationsangebot über Belgien im Zweiten Weltkrieg unterbreiten.

Das ganze Angebot ist in niederländischer und französischer, teilweise auch in deutscher Sprache verfügbar.

Hier kommen Sie direkt zum Portal „Belgium WWII“.

Hier können Sie sich einen Trailer zu „Belgium WWII“ anschauen (YouTube) .

Hier können Sie mehr über den Launch des Geschichtsportals „Belgium WWII“ erfahren (CegeSoma).

Das Gebäude des CEGESOMA am Luchtvaartsquare/Square de l’Aviation in Brüssel

Bildnachweis: von Brigade Piron (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Open Access: War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989)


Die RIHA – International Association of Research Institutes in the History of Art gibt seit 2010 kostenlos die Open-Access-Zeitschrift RIHA Journal heraus.

Der jüngst erschienene Sonderband „War Graves, War Cemeteries, and Memorial Shrines as a Building Task (1914 to 1989). Die Bauaufgabe Soldatenfriedhof/Kriegsgräberstätte zwischen 1914 und 1989“ geht zurück auf zwei Tagungen aus dem Jahre 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München.

Im Sonderband sind auch zwei Beiträge mit Bezug zu Belgien enthalten:

Zusätzlich stehen Ihnen die Beiträge als PDF zum Gratis-Download unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 zur Verfügung.

Der deutsche Soldatenfriedhof Vladslo mit der Figurengruppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz

Bildnachweis: By Davidh820 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Notbetrieb in der Bibliothek im Haus der Niederlande


Demnächst finden umfassende Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen im Haus der Niederlande in Münster statt. Von diesen dringend erforderlichen Arbeiten ist auch die Bibliothek im Haus der Niederlande (BHN), in der ein großer Teil des Bestandes des FID Benelux / Low Countries Studies untergebracht ist, in besonderem Umfang betroffen.

Vor allem Forscher/innen sowie andere Interessierte, die in den Sommermonaten eine Bibliotheksreise nach Münster planen, sollten in diesem Zusammenhang bitte Folgendes beachten:

Ab dem 31. Juli bis voraussichtlich Ende August 2017 wird nur ein Notbetrieb in der Bibliothek möglich sein. Die Bestände sind dann nicht frei zugänglich; auch stehen vor Ort keine Nutzerarbeitsplätze zur Verfügung.

Der Ausleih- und Rückgabeschalter wird, soweit möglich, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet sein. Die Ausleihe kann in diesem Zeitraum über ein Bestellformular auf der Website der BHN erfolgen, das zu gegebener Zeit freigeschaltet wird.  Hierbei ist eine Wartezeit von mindestens einem Tag einzukalkulieren.

Die Fernleihe wird von den Umbauarbeiten nicht oder nur in geringem Maß – betroffen sein.

Die jeweils aktuellsten Meldungen zum Thema Baumaßnahmen und Notbetrieb finden Sie auf der BHN-Website sowie auf der Facebook-Seite der BHN.

Für eventuelle Unannehmlicheiten entschuldigt sich das BHN-Team bereits jetzt!

Bitte melden Sie sich, falls Sie Rückfragen haben. Wir bemühen uns, möglich zu machen, was möglich zu machen ist.

 

Bildnachweis: BHN / FID Benelux

Kennen Sie schon die „Vertalingen database“?


Die „Vertalingen database“ ist eine vom Nederlands Letterenfonds betriebene Fachbibliographie. Sie entstand in Kooperation mit dem Vlaams Fonds voor de Letteren und wird unterstützt von der Nederlandse Taalunie.

In der Datenbank finden Sie über 19.000 bibliographische Angaben zu literarischen Übersetzungen aus dem Niederländischen. Vertreten sind die Bereiche Fiktion, Sachbuch, Kinder- und Jugendliteratur sowie Poesie. Es gibt verschiedene Sucheinstiege. So können Sie nach Autoren, Übersetzern, Titeln und Verlagen suchen und ihre Recherche bei Bedarf noch verfeinern.

Hier geht es zur „Vertalingen database“

Selbstverständlich finden Sie die „Vertalingen database“ auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) der ViFa Benelux.

Neu im Web: Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“


Im „Portal Rheinische Geschichte“ hat Jill Steinmetz den Artikel „Nachkriegsprozesse gegen Gestapo-Beamte vor dem Gerichtshof für Kriegsverbrechen in Luxemburg (1949-1951)“ veröffentlicht.

Hier gelangen Sie zum Artikel.

Das Internetangebot „Portal Rheinische Geschichte“ wird herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Die Redaktion ist beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn angesiedelt.

Die Villa Pauly, 1940-44 Hauptquartier der Gestapo in Luxemburg, heute Erinnerungsort mit Dokumentations- und Forschungszentrum zur Geschichte des luxemburgischen Widerstands

Bildnachweis: By Zinneke (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

BELGIUM WWII – Eine virtuelle Plattform zum Zweiten Weltkrieg


Wie das CegeSoma mitteilte, wird bei ihnen zur Zeit im Bereich Public History auf Hochtouren an einer neuen virtuellen Plattform zum Zweiten Weltkrieg namens „BELGIUM WWII“ gearbeitet, die gegen Ende September 2017 online gehen soll.

Aus dem Ankündigungstext:

At a time when reliable information on sensitive subjects seems more important than ever, CegeSoma is developing a virtual platform on Belgium and its inhabitants during the Second World War. […][…][…]

Today, answers to questions are mostly looked for online. Through digital media, this federal project wants to provide the three language communities with quality information on our wartime history. The website will be online at the end of September 2017 with multilingual content (Dutch, French and partly German) on two main themes:

  • Collaboration and repression. The website wants to shed some light on this delicate subject, while trying to defuse and explain it. The purpose is to dispel the myths that still dominate this issue.
  • Justice. The functioning of the Belgian justice is confronted with the justice of the German occupier. How did the occupier intend to maintain order in the country ? Did he receive help of the Belgian magistrates?

At a later stage, Belgium WWII wants to raise other issues, such as daily life and food supply in time of war, the resistance…“

Hier können Sie mehr über das Projekt „BELGIUM WWII“ erfahren.

Das Gebäude des CEGESOMA am Luchtvaartsquare/Square de l’Aviation in Brüssel

Bildnachweis: von Brigade Piron (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Kennen Sie schon das „Elektronisch Woordenboek van de Limburgse Dialecten (e-WLD)“?


Seit kurzem können Sie den gesamten Inhalt des „Elektronisch Woordenboek van de Limburgse Dialecten“ (e-WLD) (39 Bände, 1983-2008) barrierefrei online zu Rate ziehen. Dabei können Sie Ihre Recherche mit verschiedenen Sucheinstiegen (Begriffe, Orte, Zechen) durchführen.

Zum e-WLD schreibt NRC Handelsblad:

Hoe zeg je ‘slappe koffie’ in het Limburgs? Het lijkt wel alsof ze daar in ieder stadje en ieder dorp een ander woord voor hebben. In het hele Limburgse taalgebied, dat voor de helft in Nederland ligt en voor de helft in België, zijn er meer dan honderd verschillende woorden en combinaties van woorden die slappe koffie betekenen. Aafwaswater, klets, sjuttelewater, meerezeik, sjlappe teut, brozel, kalleverdrank, sjlappe kakkedoeles, lüëter, dunne pis, mugge-pis, slappe thei, sjpeulwater, zawel, zeik, zwadder, sjöddeköl, mókkefók, slappe tinus, slèdderèt, foezel, kloare, ketjeswater, botrammekoffie, kieleflits, …

Finanziert von CLARIN-NL, der niederländischen digitalen Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, ist das e-WLD das Resultat einer Kooperation vom Meertens Instituut mit der Nijmeegse Centrale voor Dialect- en Naamkunde (NCDN). Noch für 2017 ist die Freischaltung des „Elektronisch Woordenboek van de Brabantse Dialecten“ (e-WBD) geplant, zu einem späteren Zeitpunkt schließlich das „Elektronisch Woordenboek van de Gelderse Dialecten“.

Lesen Sie zum Thema auch den Blogeintrag auf Neerlandistiek.nl.

Bildnachweis: By Rfc1394 (Own work) [LGPL, GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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