Rezension: Gloria Wekker – White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race


Esther Helena Arens hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Wekker, Gloria: White Innocence. Paradoxes of Colonialism and Race. Durham: Duke University Press, 2016. ISBN 978-0-8223-6075-9

Aus der Verlagsankündigung: „In White Innocence Gloria Wekker explores a central paradox of Dutch culture: the passionate denial of racial discrimination and colonial violence coexisting alongside aggressive racism and xenophobia. Accessing a cultural archive built over 400 years of Dutch colonial rule, Wekker fundamentally challenges Dutch racial exceptionalism by undermining the dominant narrative of the Netherlands as a „gentle“ and „ethical“ nation.“

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 3


Sven Externbrink rezensiert in den aktuellen sehepunkten Christian Windler (Hg.): Kongressorte der Frühen Neuzeit im europäischen Vergleich. Der Friede von Baden (1714), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Zwei Friedenskongresse und ein Entführungsfall: Köln und Nimwegen als Kongressorte während des Niederländischen Krieges (1673-1679)“ (Tilman Haug), „Kongress- und Stadtgesellschaft: Das Beispiel Utrecht (1712/1713)“ (Lucien Bély) sowie „Religiöse Praktiken in Utrecht während der Friedensverhandlungen 1712/1713“ (Renger de Bruin und David Onnekink).

Katrin Armborst bespricht: Emmanuel Gerard / Bruce Kuklick: Death in the Congo. Murdering Patrice Lumumba, Cambridge, MA / London: Harvard University Press, 2015.

13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore [Göttingen, 26.-30.03.2017], Beiträge mit Benelux-Bezug


Auf dem 13. Kongress der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF), der vom 26. bis 30. März 2017 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfindet, werden sich über 800 Ethnologen, Volkskundler, Sozial- und Kulturathropologen schwerpunktmäßig dem Thema „Ways of Dwelling: Crisis – Craft – Creativity“ widmen.

Darunter befinden sich zahlreiche Beiträge mit Benelux-Bezug, deren Abstracts Sie in der Übersicht des jeweiligen Panels finden. Konkret handelt es sich um:

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: H-Soz-Kult [04.01.2017]


Bei H-Soz-Kult sind heute die Rezensionen zweier Sammelbände erschienen, in denen sich einzelne Beiträge mit beneluxbezogenen Themen beschäftigen:

  • Uta Fenske / Daniel Groth /  Klaus-Michael Guse / Bärbel P. Kuhn (Hrsg.): Kolonialismus und Dekolonisation in nationalen Geschichtskulturen und Erinnerungspolitiken in Europa. Module für den Geschichtsunterricht, Frankfurt am Main: Peter Lang, 2015, rezensiert von Roland Bernhard. In diesem Sammelband sind vier Beiträge der Leuvener Historiker Karel Van Nieuwenhuyse und Idesbald Goddeeris enthalten mit den Titeln „Die Reden von Baudouin I. und Patrice Lumumba am 30. Juni 1960, dem kongolesischen Unabhängigkeitstag. Zur Diskussion“, „Postkoloniale Erinnerungskulturen in Europa. Eine fragmentierte, geteilte und national gebundene Erinnerungslandschaft. Zur Einführung“, „Warum „Kolonialismus“ als Begriff Verwirrung stiftet. Alternativen in der Historiografie“ sowie „Der Kongo in flämisch/belgischer und postkolonialer belgisch/kongolesischer kollektiver Erinnerung“.
  • Manuel Köster / Holger Thünemann / Meik Zülsdorf-Kersting (Hrsg.): Researching History Education. International Perspectives and Disciplinary Traditions, Schwalbach am Taunus: Wochenschau-Verlag, 2014, rezensiert von Wolfgang Hasberg. Hierin findet sich ein Beitrag der Amsterdamer Geschichtsdidaktikerin Carla van Boxtel mit dem Titel „Insights from Dutch Research on History Education. Historical Reasoning and a Chronological Frame of Reference“.

Sektion [Hildesheim, 20.09.2016]: Europäische-Holländische Ethnologie. Alltagskultur, Kulturelles Gedächtnis und Kulturelles Erbe in einer Diversen Gesellschaft“


Auf der diesjährigen Generalversammlung der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft, die vom 17. bis 20. September 2016 an der Universität Hildesheim stattfindet, beschäftigt sich die Sektion Europäische Ethnologie mit dem Thema „Europäische-Holländische Ethnologie. Alltagskultur, Kulturelles Gedächtnis und Kulturelles Erbe in einer Diversen Gesellschaft“.

Am 20. September zwischen 9 und 13 Uhr sprechen:

  • Sophie Elpers (Amsterdam):
    Ansichtssache „alledaagse cultuur“. Zur Geschichte und zum Stand der Europäischen Ethnologie in den Niederlanden.
  • Markus Balkenhol (Amsterdam):
    Commemorating slavery in the Netherlands. Reflections on a postcolonial anthropology of Europe.
  • Albert van der Zeijden (Utrecht):
    Super Diversity and Intangible Heritage. Westkruiskade and the changing face of modern cultural memory.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Nicht nur, aber auch Religiösität und Windmühlen beschäftigt sich die Europäische Ethnologie.

Nicht nur, aber auch mit Religiösität, Freizeitverhalten und Windmühlen beschäftigt sich die Europäische Ethnologie.

Bildnachweis: Openluchtmuseum Arnhem: Overzicht van de poldermolen uit Noordlaren ( Gr. ) in het Openluchtmuseum, afgebroken in 1953 en in 1960 herbouwd , Aufnahme von 1964, Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed [CC BY-SA 3.0 nl], via Wikimedia Commons

Tagungsbericht: The Circulation of (Post)Colonial Knowledge: A Transpacific History, 1800-1980


Janna Kraus (Historisches Seminar, Universität Zürich) berichtet auf H-Soz-Kult über die Konferenz The Circulation of (Post)Colonial Knowledge: A Transpacific History, 1800-1980, die vom 13.-14.03.2015 an der Universität Zürich stattfand.

Dabei war auch folgender Beitrag zum (kolonialen) Beneluxraum vertreten:

Robert-Jan Wille (Deutsches Museum, München) – The Transnational Network of Tropical Botany in the Dutch Indies: A Pacific Nexus Between German Laboratory Science and American Agriculture

Zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult [06.05.2015]

 

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