NS Publieksprijs 2017 für Michel van Egmond


Michel van Egmond erhält für De wereld volgens Gijp (Voetbal Inside/Overamstel)ein Porträt des ehemaligen Profifußballers René van der Gijp – den diesjährigen NS Publieksprijs. Mit 27 Prozent der Stimmen gewinnt Van Egmond nach 2013 und 2014 bereits zum dritten Mal diesen mit 7.500 Euro dotierten Preis.

Die anderen Nominierten waren De levens van Jan Six von Geert Mak (Atlas Contact), Mijn verhaal von Johan Cruijff (Nieuw Amsterdam), Judas von Astrid Holleeder (Lebowski/Overamstel), Huidpijn von Saskia Noort (Ambo|Anthos) und Thomas Dekker von Thijs Zonneveld (Voetbal Inside/Overamstel).

Mehr Informationen bei der Stichting Collectieve Propaganda van het Nederlandse Boek.

Belgien 1914: Debatte in der Weltkriegsforschung


Nachdem die Neuerscheinung von Ulrich Keller Schuldfragen. Belgischer Untergrundkrieg und deutsche Vergeltung im August 1914 (Paderborn, 2017) auf einer Tagung der Universität Potsdam am 27.10.2017 kritisch diskutiert worden ist (siehe hierzu den Tagungsbericht von Bastian Matteo Scianna auf H-Soz-Kult), liefert Markus Pöhlmann im Portal Militärgeschichte einen Debattenbeitrag mit dem Titel Habent sua fata libelli. Zur Auseinandersetzung um das Buch „German Atrocities 1914“.

Hier finden Sie den Beitrag im Portal Militärgeschichte.

Außerdem hat Jakob Müller unter dem Titel Aus dem Hinterhalt in Der Freitag vom 16.11.2017 eine Besprechung von Kellers Schuldfragen veröffentlicht. Hier finden Sie die Rezension in Der Freitag.

Buchpräsentation: J.J. Voskuil „Das Büro“ am 22.11.2017 in Münster


J. J. Voskuils Romanzyklus Het Bureau hat in den Niederlanden Kultstatus. Nun liegen alle sieben Bände als Das Büro auch in deutscher Übersetzung vor.

Zum Abschluss des umfangreichen Übersetzungsprojektes präsentieren Übersetzer Gerd Busse und Lektor Ulrich Faure die Heptalogie am 22.11.2017 um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7, in Münster. Es liest der Schauspieler Wolfgang Schiffer. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen zur Veranstaltung …

Hören und lesen Sie zu Das Büro auch „Die amüsante Langeweile eines Angestelltenlebens“, ein Gespräch mit Katharina Borchardt und Peter Urban-Halle, sowie weitere Beiträge auf Deutschlandfunk Kultur.

 

Der erste Band von „Das Büro“,
mittlerweile erscheint der Romanzyklus im Verbrecher-Verlag

Bilnachweis: By Dr. Ulrich Nolte [CC BY-SA 3.0 or Public domain], via Wikimedia Commons

Professor Van Winterprijs 2017 für Janny Bloembergen-Lukkes


Kürzlich konnte Janny Bloembergen-Lukkes für Paradoxale modernisering: Ede 1945-1995. Groot geworden, herkenbaar gebleven den alle zwei Jahre verliehenen Professor Van Winterprijs für das beste Buch im Bereich der niederländischen Lokal- bzw. Regionalgeschichte in Empfang nehmen. Hierbei handelt es sich um die Dissertation der Autorin an der Universität Wageningen aus dem Jahre 2014.

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Der Titel ist im Bestand des FID Benelux und kann direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung


Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

  • Dormal, Michel: Politische Repräsentation und vorgestellte Gemeinschaft. Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg (1789-1940) (Luxemburg-Studien = Études luxembourgeoises, Band 13). Frankfurt am Main: Peter Lang Edition, 2017 (zugleich Dissertation Universität Luxemburg, Universität Trier, 2014). ISBN 978-3-631-71731-8

Zitat aus dem Klappentext: „Anhand zahlreicher Quellen schildert der Autor die Wechselwirkung zwischen Demokratisierung und Nationsbildung in Luxemburg im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sein Befund: Die Nation entstand nicht aus einer ursprünglichen Einheit, sondern aus dem politischen Konflikt heraus. Der lange Kampf um die politische Repräsentation schuf eine neue Vorstellung von Gemeinschaft. Worin die Identität dieser Gemeinschaft besteht, bleibt in der Demokratie aber immer umstritten. Knapp hundert Jahre nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts und der Volkssouveränität bietet das Buch damit zugleich die erste umfassende Geschichte der «demokratischen Revolution» in Luxemburg.“

 

  • Zindler, Frederike: Kultur ist Politik ist Kultur. Der Emigrant und „Holländer“ H. Wielek (1912-1988) als Mittler im deutsch-niederländischen Raum. Wien: Praesens Verlag, 2017 (zugleich Dissertation Westfälische Wilhelms-Universität Münster 2016). ISBN 978-3-7069-0917-4

Zitat aus dem Klappentext: „Der in Deutschland geborene (jüdische) Wilhelm Kweksilber floh 1933 aufgrund seines politischen Engagements nach Amsterdam, wo er als Publizist, Rezensent und Leiter des Gemeindedienstes für sozial-kulturelle Arbeit tätig war. Sein Pseudonym H. Wielek verwendete er nach Ende des Zweiten Weltkriegs weiter für sein freies Engagement, das in dieser Mittlerstudie belichtet wird. Mit zahllosen Publikationen und Auftritten trug er zur Verbreitung deutscher Filme und Bücher in den Niederlanden bei.“

 

  • Happe, Katja: Viele falsche Hoffnungen. Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945. Paderborn: Ferdinand Schöningh, 2017. ISBN 978-3-506-78424-7

Zitat aus dem Klappentext: „Zwischen 1940 und 1945 kamen drei Viertel der niederländischen Juden im Holocaust um – ein höherer Anteil als in allen anderen Ländern Nord- und Westeuropas. Der vorliegende Band ist die erste Darstellung der Judenverfolgung in den Niederlanden auf Deutsch. Dabei richtet die Autorin ein besonderes Augenmerk auf die ausländischen Hilfsbemühungen zur Rettung der Juden in den Niederlanden. Denn die entsprechenden Aktivitäten der niederländischen Exilregierung und ausländischer Hilfsorganisationen sind bislang kaum näher untersucht worden.“

 

Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Ferdinand Schöningh Verlags

 

Vondel Translation Prize 2017 für David McKay


Der Vondel Translation Prize 2017 geht an David McKay für War and Turpentine, die englische Übersetzung des Romans Oorlog en terpentijn van Stefan Hertmans.

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 11


Étienne Doublier rezensiert in den aktuellen sehepunkten Dieter Kastner (Bearb.): Die Urkunden von Kloster Gaesdonck. Regesten 1351-1550 (= Inventare nichtstaatlicher Archive; 56), Bonn: Habelt 2016.

Wilhelm Ribhegge bespricht Marie Barral-Baron: L’Enfer d’Érasme. L’humaniste chrétien face à l’histoire (= Travaux d’Humanisme et Renaissance; 523), Genève: Droz 2014.

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