Vorankündigung: Abschaltung ViFa Benelux

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir eine wichtige Vorankündigung in Bezug auf unser Fachportal ViFa Benelux für Sie:

Wie wir bereits mehrfach berichteten, arbeitet der FID Benelux zurzeit am Relaunch des Fachportals. Mit den Vorbereitungen befinden wir uns mittlerweile auf der Zielgeraden. Momentan ist davon auszugehen, dass das neue Portal noch vor der Weihnachtspause freigeschalten werdet kann. Zeitgleich werden wir die alte ViFa Benelux vom Netz nehmen. Daher empfehlen wir Ihnen, aufwändigere Recherchearbeiten in der ViFa Benelux möglichst innerhalb der nächsten Tage abzuschließen und eventuelle Suchergebnisse und Merklisten extern abzuspeichern, damit Sie diese nicht verlieren.

Nach der Freischaltung des neuen FID Benelux-Portals wird das ViFa Benelux-Blog noch für einige Monate online bleiben; es wird jedoch nicht mehr aktualisiert werden, da wir zukünftig direkt aus dem neuen Portal heraus bloggen.

Die ViFa Benelux ist in den Jahren 2010 bis 2013 als Portal des Sondersammelgebietes Benelux im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster und der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln entstanden. Mittlerweile gibt es das System der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sondersammelgebiete in Deutschland in dieser Form nicht mehr. Das DFG-Nachfolgeprogramm sind die Fachinformationsdienste für die Wissenschaft. Innerhalb dieses Programms betreibt die Universitäts- und Landesbibliothek Münster seit 2016 den Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) mit einem um verschiedene neue Dienste erweiterten Service-Portfolio.

Da das Angebot erheblich umfangreicher geworden ist und auch die technischen Rahmenbedingungen sich weiterentwickelt haben, wird sich das neue Fachportal in seinen Funktionalitäten, Inhalten und Services deutlich von der ViFa Benelux unterscheiden. Doch dazu in Kürze mehr.

Für heute lassen wir es bei einem „Sneak-Preview“ bewenden, das die Startseite unseres neuen Portals zeigt:

Screenshot Portal FID Benelux

 

Interessant ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch ein Blick auf die Genese unserer SSG/FID-Fachportale im Lauf der Jahre:

Prototyp Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) Benelux: 2016-2018

Dies ist ein Prototyp der ViFa auf dem Weg zum neuen Fachportal. Er hat nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt, da wir mit dieser Version noch nicht zufrieden waren.

Screenshot Prototyp ViFa Benelux

 

ViFa Benelux: 2012-2018

Dies ist unser momentan noch aktuelles Portal, das in Kürze abgelöst wird.

Screenshot ViFa Benelux

 

Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) Niederländischer Kulturkreis / NedGuide: 2001-2012

Der NedGuide gehörte zur ersten Generation der Virtuellen Fachbibliotheken, die im Rahmen der Sondersammelgebiete an deutschen Bibliotheken aufgebaut wurden.

Screenshot NedGuide

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Else Otten Übersetzerpreis 2018 für Ira Wilhelm

Der alle zwei Jahre verliehene Else Otten Übersetzerpreis des Nederlands Letterenfonds und des Vlaams Fonds voor de Letteren geht in diesem Jahr an Ira Wilhelm für die deutsche Übersetzung von De bekeerlinge von Stefan Hertmans.

Die deutsche Übersetzung trägt den Titel Die Fremde und ist 2017 bei Hanser Berlin erschienen. Der mit 5.000 EUR dotierte Preis wird im Frühjahr 2019 in Berlin überreicht.

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Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung der Hanser Literaturverlage

 

Podiumsdiskussion [Münster, 12.12.2018]: Die Kunst der Verarbeitung

In Kooperation mit dem I. Deutsch/Niederländischen Korps veranstaltet das Zentrum für Niederlande-Studien am 12. Dezember 2018 eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Kunst der Verarbeitung“.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Diejenigen, die aus einem Krieg oder einem (friedenserhaltenden) Einsatz zurückkehren, erlangen den Status eines Veteranen. Sie alle verarbeiten ihre positiven und negativen Erlebnisse auf unterschiedliche Weise. Hierauf spezialisierte Organisationen wie auch die Gesellschaft als ganzes können dabei eine wichtige Rolle spielen. Auf der Veranstaltung „Die Kunst der Verarbeitung” lassen uns verschiedene Redner an ihren Gedanken zu diesem Thema teilhaben, zu dem Professor Friso Wielenga, Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien im Anschluss eine Diskussion zwischen Rednern und Publikum moderieren wird.“

Die Podiumsdiskussion beginnt um 19:30 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster).

Der Eintritt ist frei. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, können Sie sich per E-Mail (marie.wolf-eichbaum@uni-muenster.de) anmelden.

Noch bis zum 25. Januar 2019 läuft im Zunftsaal im Haus der Niederlande die Ausstellung „Veterans Without Borders. Mission Experiences Reflected in Art“. Die Ausstellung wurde gemeinsam durch das Haus der Niederlande, die niederländische Vereinigung für Veteranenkunst und das I. Deutsch/Niederländische Korps organisiert.

Öffnungszeiten:

Bis zum 23. Dezember 2018: Mo. bis Do. 12-20 Uhr, Fr. 12-18 Uhr, Sa./So. 10-16 Uhr

Vom 24. bis 28. Dezember 2018: geschlossen

Am 29. und 30. Dezember 2018: 10-16 Uhr geöffnet

Am 31. Dezember 2018 und am 1. Januar 2019: geschlossen

Ab dem 2. Januar 2019: Mo. bis Fr. 12-18 Uhr, Sa./So. 10-16 Uhr

Cees Nooteboom erhält den Horst-Bienek-Preis für Lyrik 2018

Der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom erhält den Horst-Bienek-Preis für Lyrik 2018. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird am 6. Dezember in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in der Münchner Residenz verliehen.

Mehr Informationen …

Cees Nooteboom (2011)

Bildnachweis: Hpschaefer http://www.reserv-art.de [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

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Call for Papers: 100 Jahre allgemeines Wahlrecht in Luxemburg

Am 28. und 29. Februar 2020 findet eine wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel „100 Jahre allgemeines Wahlrecht in Luxemburg / 100 years of universel suffrage in Luxembourg / 100 ans de suffrage universel au Luxembourg“ statt.

Aus dem CfP:

„2019 jährt sich der Zeitpunkt der Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Luxemburg zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass werden die Abgeordnetenkammer und das Nationalmuseum für Geschichte und Kunst eine große Ausstellung zu den vorhergehenden Entwicklungen, zur Ausgestaltung des Wahlrechts 1919 und zu dem dadurch in Gang gesetzten Demokratisierungsprozess in der Luxemburger Gesellschaft präsentieren. Die Ausstellung wird am 26. September 2019 im Nationalmuseum eröffnet und bis zum 6. September 2020 dauern. Vorgesehen sind daneben ein Begleitprogramm mit Konferenzen, einem Ausstellungskatalog und pädagogische Aktivitäten.

In diesem Rahmen wird am 28. und 29. Februar 2020 ebenfalls eine wissenschaftliche Konferenz stattfinden. Sie wird auf die Ursprünge der Diskussion um das allgemeine Wahlrecht und auf den Einsatz für diese Forderung in Luxemburg und in Europa eingehen sowie ihre Umsetzung in den Jahren 1917-1919 und ihre Auswirkungen in den folgenden Jahrzehnten betrachten.
Die Beiträge zur Konferenz sollen das allgemeine Wahlrecht in der luxemburgischen und europäischen Geschichte in einer komparativen bzw. interdisziplinären Herangehensweise beleuchten (Politik- und Sozialwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kunst- und Medienwissenschaft,…). Ein markanter Aspekt des luxemburgischen Kasus war, dass die Einführung des allgemeinen Wahlrechts sowohl die Gesamtheit der Frauen betraf als auch eine hohe Anzahl von Männern, die von dem bis dahin geltenden Zensus-Wahlrecht ausgeschlossen waren. Beiträge, die diese beiden Kategorien in Betracht ziehen, werden bevorzugt.“

Beitragsvorschläge mit einem Abstract (maximal 300 Wörter), einem kurzen CV und einer Titel-Auswahl von Arbeiten in Zusammenhang mit dem Thema der Konferenz (maximal 5) können bis zum 1.  Februar 2019 eingereicht werden. Kontaktperson ist Frau Dr. Renée Wagener (rwagener@chd.lu).

Zum Call for Papers

Chambre des Députés (Luxemburg)

Bildnachweis: Cayambe [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons 

Vom ViFa Benelux-Forschungsführer zum FID Benelux-Forschungsverzeichnis

Eines der meistgenutzten Angebote des FID Benelux war bisher der ViFa Benelux-Forschungsführer: das als Wiki konzipierte Forscher*innen- und Forschungsverzeichnis für die Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung im deutschsprachigen Raum.

Wir schreiben „war“, denn der ViFa Benelux-Forschungsführer ist seit heute Vergangenheit. Sein Nachfolger ist das FID Benelux-Forschungsverzeichnis, das auf den ersten Blick kaum vom alten „Forschungsführer“ zu unterscheiden ist. Erst bei genauerem Hinsehen lassen sich ein paar Unterschiede ausmachen.

Da wäre zunächst natürlich der Name: Die Namensänderung erfolgte auf Anregung der Fachgemeinschaft, da der Begriff „Führer“ unerwünschte Assoziationen weckte. Als nächstes fällt sicherlich das veränderte Logo ins Auge. Darüber hinaus gibt es minimale Anpassungen des Layouts sowie eine zusätzliche Suchkategorie „Dissertationen“ in der linken Navigationsspalte. Ansonsten ist alles weitgehend beim Alten geblieben.

Die neue URL, https://research.fid-benelux.de, hat bis auf Weiteres keine Auswirkungen auf Links, die von anderen Seiten auf die ehemaligen „Forschungsführer“-Seiten gesetzt wurden, denn für alle Seiten wurde eine Weiterleitung eingerichtet. Da diese Weiterleitung nicht auf Dauer bestehen bleibt, raten wir allen Webseitenbetreiber*innen, eventuell auf ihren Seiten vorhandene „Forschungsführer“-Links bei nächster Gelegenheit durch die neuen „Forschungsverzeichnis“-Links zu ersetzen.

Wir haben die Funktionalität des neuen Forschungsverzeichnisses ausgiebig getestet. Sollten Ihnen dennoch Fehlfunktionen auffallen, zögern Sie bitte nicht, uns dies mitzuteilen. Nachdem die Aktualisierungsarbeiten während der Umstellungsphase aus technischen Gründen eingestellt werden mussten, können Forscher*innen, die einen Neueintrag wünschen oder ihre Profile aktualisieren lassen möchten, sich ab jetzt auch gerne wieder an uns wenden. Bereits während der Umstellungsphase eingegangene Aktualisierungswünsche werden selbstverständlich sukzessive erledigt, ohne dass Sie erneut tätig werden müssen.

 

Startseite FID Benelux-Forschungsverzeichnis

 

 

Warum diese Änderungen?

Der FID Benelux arbeitet zurzeit an einem neuen Portal, das die ViFa Benelux ablösen wird. Die ViFa Benelux wird von unserem technischen Partner, der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln gehostet; das neue Portal wird der FID Benelux zukünftig in Eigenregie betreiben. Das Forschungsverzeichnis ist das erste Portal-Modul, das bereits vollständig fertiggestellt ist. Daher haben wir es nun freigeschaltet. Die restlichen Module des FID Benelux-Portals folgen in Kürze. Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden!

 

Logo FID Benelux Research

 

NS Publieksprijs 2018 für Hendrik Groen

Hendrik Groen (wahrscheinlich ein Pseudonym von Peter de Smet) erhält für Zolang er leven is (Meulenhoff) den diesjährigen NS Publieksprijs. Mit 42 Prozent der Stimmen gewinnt Groen nach 2016 bereits zum zweiten Mal diesen mit 7.500 Euro dotierten Preis. Zolang er leven is trägt den Untertitel het nieuwe geheime dagboek van Hendrik Groen, 85 jaar und ist die Fortsetzung des Bestsellers Pogingen iets van het leven te maken.

Die anderen Nominierten waren Dagboek van een getuige von Astrid Holleeder (Lebowski), De heilige Rita von Tommy Wieringa (De Bezige Bij), Het beste wat we hebben von Griet Op de Beeck (Prometheus), Nazomer von Esther Verhoef (Ambo | Anthos) und Stromboli von Saskia Noort (Lebowski).

Mehr Informationen bei der Stichting Collectieve Propaganda van het Nederlandse Boek.