Rezension: Jeggle et al. – Luxusgegenstände und Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart


Michael North hat bei H-Soz-Kult folgenden Titel rezensiert:

Christof Jeggle; Andreas Tacke; Markwart Herzog; Mark Häberlein; Martin Przybilski (Hg.): Luxusgegenstände und Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Produktion – Handel – Formen der Aneignung (Irseer Schriften N.F., Band 8). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 2015.

In diesem Sammelband sind beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „In Brüssel zu Hause. Soziale Strategien und die symbolische Bedeutung von Kunstwerken und Luxusgütern, 1600-1740“ (Veerle De Laet), „Mehr Künstler – Mehr Wert? Kooperationswerke in den südlichen Niederlanden während des 17. Jahrhunderts“ (Franziska Siedler), „Retabel aus den südlichen Niederlanden als Leitfossilien zur Erforschung der Herstellung, des Vertriebs und des Marketings von Luxusgütern im 15. und 16. Jahrhundert“ (Ulrich Schäfer), „Südniederländische Alabasterplastik um 1525-1650. Massenproduktion, Verbreitung, Status“ (Aleksandra Lipińska) und „Der Wert von Anzeigen – Anzeigen von Wert. Zeitungsanzeigen im Markt für Kunstauktionen in Antwerpen im 18. Jahrhundert“ (Dries Lyna).

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Stundenbuch der Maria von Geldern online


Seit Montag ist es online: Das Stundenbuch der Maria von Geldern (Maria van Gelre)!

Das Stundenbuch gilt als eines der Hauptwerke der niederländischen Buchmalerei. Dank einer Crowdfunding-Aktion (siehe unser Bericht vom 05.04.2016) konnten die erforderlichen Mittel für die Untersuchung und Restaurierung der Handschrift eingeworben werden. Die digitalisierte Präsentation der Handschrift erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Staatsbibliothek zu Berlin, der Radboud Universiteit und dem Museum het Valkhof in Nimwegen.

Mehr zu diesem Projekt: http://www.ru.nl/mariavangelre | Direktlink zum Digitalisat des Stundenbuchs

 

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Bildnachweis: By Master of Mary of Guelders, working in Nijmegen (Web Gallery of Art: Image Info about artwork) [Public domain], via Wikimedia Commons

Kennen Sie schon die „Vertalingen database“?


Die „Vertalingen database“ ist eine vom Nederlands Letterenfonds betriebene Fachbibliographie. Sie entstand in Kooperation mit dem Vlaams Fonds voor de Letteren und wird unterstützt von der Nederlandse Taalunie.

In der Datenbank finden Sie über 19.000 bibliographische Angaben zu literarischen Übersetzungen aus dem Niederländischen. Vertreten sind die Bereiche Fiktion, Sachbuch, Kinder- und Jugendliteratur sowie Poesie. Es gibt verschiedene Sucheinstiege. So können Sie nach Autoren, Übersetzern, Titeln und Verlagen suchen und ihre Recherche bei Bedarf noch verfeinern.

Hier geht es zur „Vertalingen database“

Selbstverständlich finden Sie die „Vertalingen database“ auch im Datenbank-Infosystem (DBIS) der ViFa Benelux.

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 6


Coralba Colomba rezensiert in den aktuellen sehepunkten Peter Isépy: Zur mittelalterlichen Überlieferung von Aristoteles‘ De motu animalium. Die Bedeutung der Übersetzung Wilhelms von Moerbeke und der Paraphrase Alberts des Großen für die griechische Texttradition (= Serta Graeca; Bd. 31), Wiesbaden: Reichert Verlag 2016.

Jan Pieper bespricht den Sammelband Monique Chatenet / Alexandre Gady (éds.): Toits d’Europe. Formes, Structures, Décors et Usages du toit à l’Époque moderne (XVe-XVIIe siècle) (= Collection de Architectura; Vol. 16), Paris: Picard 2016. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „La toiture pyramidale à bulbe, signe identitaire de l’architecture Habsbourg d’origine brabançonne au XVIe siècle“ (Krista De Jonge).

Silvia Glaser rezensiert Thomas Föhl / Antje Neumann: Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Ein Werkverzeichnis in sechs Bänden. Bd. III: Keramik, Leipzig: E. A. Seemann Verlag 2016 .

Tagungsbericht: Divine Wisdom and Worldly Knowledge. Scholarly Culture and Religious Reform in the Seventeenth Century [Gotha, 05.-06.12.2016]


Auf H-Soz-u-Kult ist heute ein Tagungsbericht von Erik Liebscher über die Konferenz „Divine Wisdom and Worldly Knowledge: Scholarly Culture and Religious Reform in the Seventeenth Century“ erschienen, die am 5. und 6. Dezember 2016 am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt stattfand. Hierin wird auch vom folgenden Vortrag mit Benelux-Bezug berichtet:

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

Vortrag [Köln, 19.06.2017]: Maria Leuker – Representations of the Particular in Rumphius’ “Ambonese Curiosity Cabinet” (1705) and “Ambonese Herbal” (1741-50)


Im Rahmen der Morphomata Lectures Cologne hält Prof. Dr. Maria Leuker (Institut für Niederlandistik, Universität zu Köln) am Montag, den 19.06.2017 um 18 Uhr einen Gastvortrag mit dem Titel „Representations of the Particular in Rumphius’ “Ambonese Curiosity Cabinet” (1705) and “Ambonese Herbal” (1741-50)“.

Der Vortrag findet in Köln in der Bibliothek des Internationalen Kollegs Morphomata im Weyertal 59 (Rückgebäude, 3. Etage) statt.

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Abbildung einer „Myristica fragrans“ (Muskatnussbaum)

Bildnachweis: von Arckenhausen.; Blume, Karl Ludwig; Henry, Aimé; Henry, Aimé; Payen.; Sulpke, C. G. [Public domain], via Wikimedia Commons

Frank Westerman mit Brusseprijs und Bob den Uyl Prijs ausgezeichnet


Der diesjährige Brusseprijs für das beste niederländischsprachige journalistische Buch geht an den Autoren Frank Westerman. Er erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis für „Een woord een woord“ (De Bezige Bij, 2016). Hierin untersucht er den Kampf gegen den Terrorismus durch das Wort. Oder wie Westerman es formulieren würde: Ist der Stift mächtiger als das Schwert?

Unter dem Titel „Reden. Reden? Reden!“ (Christoph Links, 2016) liegt bereits eine deutschsprachige Übersetzung vor.

Mehr Informationen …

Für dasselbe Werk gewann Frank Westerman am Wochenende den diesjährigen VPRO Bob den Uyl Prijs für die beste niederländischsprachige Reiseliteratur.

Mehr Informationen bei VPRO Boeken und literatuurplein.nl

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