FID-BENELUX-NEWS 2017/1 erschienen


Wer unser Blog regelmäßig liest, ist natürlich über die neuesten Entwicklungen im FID Benelux im Bilde. Für alle anderen haben wir weiterhin auch unseren sporadisch erscheinenden Newsletter im Angebot.

Soeben ist die Ausgabe 2017/1 erschienen, die Sie hier als PDF-Datei finden.

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Tagungsbericht: 9. ADNG-Workshop – Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert [Hamburg, 24.-25.03.2017]


Bei H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Alexander Brede über den 9. Workshop des Arbeitskreises Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG/WDNG) erschienen, der am 24. und 25. März 2017 in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) stattgefunden hat.

Der Titel des Workshops lautete: Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert.

Hier geht es zum Tagungsbericht bei H-Soz-u-Kult.

Die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Tagungsort des 9. ADNG-Workshops

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

CfP: 10. ADNG/WDNG Workshop [Leeuwarden, 22.-23.02.2018]: Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Benelux-countries


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

In diesem Jahr findet der nunmehr zehnte Workshop am 22. und 23. Februar 2018 in Leeuwarden, der Europäischen Kulturhauptstadt 2018, statt. Gastgeber ist die Fryske Akademy, ein Institut der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen. Das Duitsland Instituut Amsterdam und das N.W. Posthumus Instituut treten als Sponsoren auf.

Der diesjährige Workshop träft den Titel „Creative communities in cities and regions. Historical case-studies from Germany and the Benelux-countries“. Hierfür bittet der ADNG um Vorschläge für Beiträge. Aus dem Call for Papers:

Der Workshop bietet zunächst Raum für neue Projektvorstellungen auf dem Forschungsfeld des […] […] […] ADNG, z.B. zur jüngeren Geschichte von Verflechtungen, Wahrnehmungen, Beziehungen, Transfer und Konflikt zwischen Deutschland und den Niederlanden. […] […] […] Im Anschluss steht die Geschichte der creative communities und der dynamischen Beziehungen zwischen Kultur und Wirtschaft in Deutschland und den Benelux-Ländern im Vordergrund. Mit diesem Schwerpunkt reflektiert der Arbeitskreis das Programm Leeuwardens als Kulturhauptstadt Europas. […] […] […]. Historische Fallstudien können sich zum Beispiel auf folgende Themen beziehen:

• Cultural Industries in Städten und Regionen
• „Festivalisierung” von lokaler und internationaler Kulturpolitik (Kulturhauptstadt Europas)
• Cultural Heritage als Ressource und Instrument der Stadtentwicklung
• Konstruktionen und Kampagnen städtischer und regionaler Images
• Lokale und regionale Strategiepläne für Kultur und Tourismus

[…] […] […] Der Arbeitskreis möchte insbesondere junge Wissenschaftler, wie Promovenden und Post-Docs, aber auch Masterstudenten von beiden Seiten der Grenze zur Teilnahme ermutigen. Geplant ist eine Veröffentlichung der ausgearbeiteten Papers. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei; eine Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten für Referenten wird angestrebt.

Abstracts (300 Wörter) mit kurzen biografischen Angaben können bis zum 1. November 2017 an Dr. Marijn Molema (Fryske Akademy) und Dr. Krijn Thijs (Duitsland Instituut Amsterdam) gesendet werden.

Mehr Informationen …

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:120519_Coulonh%C3%BBs_(Fryske_Akademy)_Leeuwarden_NL.jpg?uselang=de

Tagungsort des 10. ADNG/WDNG-Workshops: das Coulonhûs in Leeuwarden, Sitz der Fryske Akademy

Bildnachweis: Wutsje / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 7/8


Matthias Schnettger rezensiert in den aktuellen sehepunkten Frédéric Ieva (a cura di): I trattati di Utrecht. Una pace di dimensione europea (= I libri di Viella; Vol. 217), Roma: viella 2016.

Jovan Cavoski bespricht Leslie James / Elisabeth Leake (eds.): Decolonization and the Cold War. Negotiating Independence (= New Approaches to International History), London: Bloomsbury Publishing Plc 2015. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Sovereignty in the Congo Crisis“ (Ryan M. Irwin) und „From Foreign Concessions to Special Economic Zones: Decolonization and Foreign Investment in Twentieth-Century Asia“ (Christopher Miller).

Julia Kloss-Weber rezensiert Tomas Macsotay / Johannes Myssok (Hgg.): MORCEAUX. Die bildhauerischen Aufnahmestücke europäischer Kunstakademien im 18. und 19. Jahrhundert (= Studien zur Kunst; 36), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „From guild to academy. Antwerp sculptors‘ attempt at changing the image of their profession in the 17th and 18th centuries“ (Léon Lock).

Tagung [18.-19.09.2017, Kassel]: 11. Gartenhistorisches Forschungskolloquium


Am 18. und 19. September 2017 findet das 11. Gartenhistorische Forschungskolloquium in Kassel statt. Das Kolloquium wird in wissenschaftlicher Kooperation zwischen dem Fachgebiet Freiraumplanung am Fachbereich Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung der Universität Kassel, dem Fachgebiet Denkmalpflege am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin sowie dem Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover durchgeführt.

Unter den zahlreichen Beiträgen finden sich drei mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Patricia Debie (Universiteit Antwerpen): The influence of landscape garden education on Dutch urban planning
  • Imke van Hellemondt (Vrije Universiteit Amsterdam): Environmentalism in Dutch modern landscape architecture
  • Juliane Rückert (Rudolstadt): Buitenplaatsen zwischen Repräsentation und privatem Rückzug – die niederländische Landvillenkultur des Goldenen Zeitalters im Blickfeld eines wandelnden Landschaftsverständnisses

Veranstaltungsorte in Kassel sind das Bootshaus (Auedamm 27a) und das ASL Gebäude (Universitätsplatz 9).

Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2017.

Dieser Link führt Sie zum vollständigen Programm

Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens lanciert Standortmarke „Ostbelgien“


Aktuell berichtet Tagesschau.de über die Umbenennung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in „Ostbelgien“. Hier können Sie den Artikel lesen bzw. den zugrunde liegenden Radiobeitrag des WDR hören.

Seit dem Frühjahr 2017 werben die Regierung und das Ministerium bereits mit der Standortmarke Ostbelgien, wie der öffentlich-rechtliche Belgische Rundfunk (BRF) am 16. März 2017 berichtet:

Der Begriff ist nicht neu, nun soll „Ostbelgien“ aber gezielt als Marke eingesetzt werden, um den Wirtschafts- und Lebensstandort bekannt zu machen. Unternehmer, Kulturschaffende, Vereinigungen und andere Interessenten können sich dieser Marke anschließen. In erster Linie soll die Vermarktungsstrategie Ostbelgien als Wirtschafts- und Lebensstandort bekannt machen. Das geschieht ausdrücklich mit der deutschen Bezeichnung „Ostbelgien“. Sie tritt in der Außendarstellung an die Stelle des Kürzels DG für Deutschsprachige Gemeinschaft.“

Es überrascht nicht, dass diese Entscheidung im komplexen föderativen Gefüge des Königreichs Belgien für Konfliktstoff sorgt. So bezweifelt der wallonische Essayist und Rattachist Jules Gheude in seinem Kommentar Vous avez dit Ostbelgien?“ (La Libre, 6. April 2017), ob diese Umbenennung in Einklang mit der belgischen Verfassung steht.

Genau diese Zweifel scheint Ministerpräsident Oliver Paasch von der Regionalpartei ProDG bereits im Grenzecho vom 14. März 2017 ausräumen zu wollen, indem er betont: „Wir bleiben natürlich die Deutschsprachige Gemeinschaft. Das steht ja auch so in der Verfassung. Aber in der Außendarstellung stellen wir uns komplett unter das Dach Ostbelgien.

Das Nachrichtenportal Ostbelgiendirekt merkt hierzu an: „Was auf den ersten Blick nach Haarspalterei ausschaut, ist durchaus von Brisanz, denn rein formal könnte zum Beispiel ein Beschluss der Regierung oder des Parlaments, in dem von „Ostbelgien“ statt von der „Deutschsprachigen Gemeinschaft“ die Rede ist, angefochten werden.“ (Ostbelgiendirekt.be, 6. April 2017)

Die beiden flämischen Tageszeitungen De Standaard und De Morgen drucken zum Thema lediglich eine BELGA-Agenturmeldung ab.

Wer noch mehr über die „Standortmarke Ostbelgien“ wissen möchte, findet hier zwei Beiträge vom BRF vom 20. September 2016: „Ostbelgien“ anstelle von „DG“ und Hat „DG“ ausgedient?

Die Markenarchitektur für Ostbelgien finden Sie hier.

In diesem Kontext ebenfalls interessant ist ein Beitrag in Ostbelgiendirekt vom 29. November 2013: DG, Ostbelgien, Vennland: Wie sollen wir unser Gebiet eigentlich nennen?

Haus Grand Ry in Eupen, seit 1984 Regierungssitz der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien

Bildnachweis: By Eupen011.jpg: Frinck51, Private collection derivative work: Alupus (Eupen011.jpg) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Peter Verhelst schreibt Poëziegeschenk 2018


Beginnend mit dem Gedichtendag am 25. Januar 2018 findet in Flandern und den Niederlanden die Poëzieweek unter dem Motto „Uitstromend, in het pluche van de zaal“ statt. Es dreht sich in dieser Woche alles um Theater.

Der flämische Schriftsteller Peter Verhelst schreibt hierfür das Poëziegeschenk, vergleichbar mit dem bekannten Boekenweekgeschenk.

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