Buchpräsentation [Münster: 17.01.2018]: Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990


Am 17. Januar 2018 findet um 19 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster) die Vorstellung des Buches Europa zur Diskussion. Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990 statt.

Aus dem Ankündigungstext:

„Im Mittelpunkt dieser Abendveranstaltung steht der von Mitarbeitern des Zentrums für Niederlande-Studien sowie der Rijksuniversiteit Groningen und der Universiteit Leiden herausgegebene und unter dem Dach der Landeszentrale für politische Bildung NRW publizierte Sammelband „Europa zur Diskussion: Deutschland und die Niederlande über die europäische Integration seit 1990“. Renommierte Forscherinnen und Forscher aus den Niederlanden und Deutschland befassen sich darin mit EU-Diskursen in den Regierungen und parteipolitischen Standpunkten bezüglich der EU in beiden Ländern. Zudem liegt der Fokus der Autoren auf der öffentlichen Meinung hinsichtlich der EU und der Haltung der Sozialpartner über die EU in den Niederlanden und Deutschland. Im Anschluss an die Präsentation des Bandes besteht die Möglichkeit, mit den Herausgebern über die genannten Themen zu diskutieren.“

Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen finden Sie hier.

Europäisches Parlament in Straßburg

Bildnachweis: © European Union 2016 – European Parliament (CC BY-NC-ND 2.0, via flickr

Neu im Web: Lammers, Anne – Daten für das „Europa der Sechs“. Sozialstatistiken für die Europäischen Gemeinschaften der 1950er- und 1960er-Jahre


Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Italien und die Niederlande zählen zu den Gründerstaaten der Europäischen Union. Gemeinsam sind sie bekannt als das sogenannte „Europa der Sechs“. In einem aktuellen Beitrag für das Themenportal Europäische Geschichte setzt sich Anne Lammers mit den Sozialstatistiken der sechs Staaten aus den Jahren 1950 und 1960 auseinander. Zitat:

„Was für die französischen Arbeiterfamilien in der Eisen- und Stahlindustrie der Wein, ist für die Deutschen der Branntwein. Während die Italiener am liebsten Spaghetti essen und der Luxemburger am meisten Fleisch verzehrt, zieht der Saarländer Kartoffeln vor. Und die Niederländer lieben ihre Milch so sehr, dass sie sie am liebsten direkt aus der Flasche trinken, während sich der Belgier mit reichlich Kaffee durch den Tag bringt. So ließe sich zugespitzt eine grafische Darstellung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) von 1956/57 beschreiben, die als Teil einer umfangreichen Statistik über die Lebensbedingungen von Arbeiterfamilien in der Montanindustrie erschien […]“

Den vollständigen Beitrag können Sie hier lesen.

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