Aktuelle Rezensionen aus Hémecht

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Lesen Sie den Artikel Aktuelle Rezensionen aus Hémecht bitte in unserem neuen FID Benelux-Blog.

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 11

Rick Tazelaar rezensiert in den aktuellen sehepunkten Peter Romijn: Der lange Krieg der Niederlande. Besatzung, Gewalt und Neuorientierung in den vierziger Jahren (= Jena Center – Vorträge und Kolloquien; Bd. 19), Göttingen: Wallstein 2017.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Wallstein Verlags

Aktuelle Neuerscheinungen zur Beneluxforschung

Gerne machen wir Sie auf folgende drei Neuerscheinungen zur Beneluxforschung aufmerksam:

Zitat aus dem Klappentext: „Smash the Pillars builds on the efforts by scholars and activists to decolonize Dutch history and memory, as they resist the epistemological violence imposed by the state, its institutions, and dominant narratives. Contributions offer an unparalleled glimpse into decolonial activism in the Dutch kingdom and provide us with a new lens to view contemporary decolonial efforts. The book argues that to fully decolonize Dutch society, the current social organization in the Kingdom of the Netherlands relying on separate pillars for each religious and/or racial group, must be dismantled.“

Zitat aus dem Klappentext: „Across the world, and due to ongoing globalisation, migration is increasingly becoming a part of daily life. But more than ever, migration can no longer be viewed as a simple linear trajectory from A to B. The emergence of transnational communities and intense interactions between regions of origin and of destination have led to new forms of social–cultural praxis and (sub)cultures which exert an important influence on the integration of immigrants. The case of Flanders, the northern part of Belgium and a reference point for the impact of these processes across Europe, is presented as a case study in this book.“

Zitat aus dem Klappentext: „Im Fokus dieser Studie stehen der Alltag und die Sexualität während der deutschen Besatzung der Niederlande 1940–1945. Für die spätere Tradierung des Krieges spielte Sexualität keine Rolle. Mit ihren sexuellen Praktiken bestimmten Soldaten aber die ›Ordnung der Straße‹ ebenso mit, wie sie Besatzungspolitik gestalteten. Nicht gegen einen niederländischen Gegner kämpften sie, sondern für eine rassistische Weltordnung und die Verheißung des privaten Glücks. Am Beispiel Holland bietet die Autorin einen Einblick in die Politiken und Praktiken der Inklusion in die nationalsozialistische ›Volksgemeinschaft‹ und zeigt, welche Rolle Sexualität dabei spielte. Sie arbeitet heraus, wie ›normale‹ (Hetero-)Sexualität und sexuelle ›Normalität‹ hergestellt wurden und wie Heteronormativität durch Krieg, Militär und Soldaten gestaltet und tradiert wurde.“

Alle Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Vandenhoeck & Ruprecht Verlags

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 18 (2018), 4

James Clark rezensiert in den aktuellen sehepunkten Verena Bestle-Hofmann: Unus Liber de sancto Benedicto. Das Benediktskompendium des Jean de Stavelot und die Klosterreform des 15. Jahrhunderts (= Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Bendediktinerordens und seiner Zweige; Bd. 50), St. Ottilien: EOS Verlag 2016.

Andreas Kistner bespricht Peter Coss / Chris Dennis / Melissa Julian-Jones et al. (Hgg.): Episcopal Power and Local Society in Medieval Europe, 900-1400 (= Medieval Church Studies; Vol. 38), Turnhout: Brepols Publishers NV 2017. Hierin sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Edges of Episcopal Power: Local Society and the
Evolution of Diocesan Borders in Liège (c. 900-c. 1200)“ (Jelle Lisson) und „Holy Bishops and the Shaping of Episcopal Discourse in Early Eleventh-Century Cambrai“ (Pieter Byttebier).

Anne Foerster rezensiert Carey Fleiner / Elena Woodacre (Hgg.): Virtuous or Villainess? The Image of the Royal Mother from the Early Medieval to the Early Modern Era, Basingstoke: Palgrave Macmillan 2016. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „ ‚Mother of Heroes, Most Beautiful of Mothers‘: Mathilda of Flanders and Royal Motherhood in the Eleventh Century“ (Laura L. Gathagan).

Adam S. Labuda bespricht Magdalena Bushart / Agnieszka Gąsior / Alena Janatková (Hgg.): Kunstgeschichte in den besetzen Gebieten 1939-1945 (= Brüche und Kontinuitäten; Bd. 2), Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2016. Hierin sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Art Protection and Architectural Preservation in the Netherlands (1938—1945)“ (Marieke Kuipers) und „Die Denkmalpflege im belgischen Wiederaufbaukommissariat unter deutscher Besatzung (1940—1944)“ (Christina Kott).

Roman Töppel rezensiert Jochen Böhler / Robert Gerwarth (Hgg.): The Waffen-SS. A European History, Oxford: Oxford University Press 2017. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Germanic volunteers from northern Europe“ (Claus Bundgård Christensen / Niels Bo Poulsen / Peter Scharff Smith), ein Beitrag über die „germanischen“ SS-Freiwilligen aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Belgien und den Niederlanden.

Rick Tazelaar bespricht Katja Happe: Viele falsche Hoffnungen. Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945, Paderborn: Ferdinand Schöningh 2017.

Semjon Aron Dreiling rezensiert Christian Neddens / Amalia Barboza / Michael Hüttenhoff et al. (Hgg.): Spektakel der Transzendenz. Kunst und Religion in der Gegenwart, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017. Hierin ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Sanktuarien von Immanenz. Zur Naturkunst von Herman de Vries“ (Sigrid Ruby).

Neue Dossiers der KB Den Haag

Die Königliche Bibliothek in Den Haag bietet drei neue Dossiers an: Pim Fortuyn (1948-2002), Marten Toonder (1912-2005) und Geschiedschrijving over de Meidagen van 1940.