Els Moors Poète National(er) Dichter des Vaderlands (2018-2020)


Am Gedichtendag 2018 ist die niederländischsprachige Dichterin Els Moors in Belgien zur neuen Poète National(er) Dichter des Vaderlands ernannt worden. Seit 2014 wurde dieser Titel im Zweijahresrhythmus vergeben. Vor Els Moors hatten Laurence Vielle (französischsprachig, 2016-2018) und Charles Ducal (niederländischsprachig, 2014-2016) diese Funktion.

Dieser Preis ist eine literarische Initiative vom Poëziecentrum (Gent), La Maison de la Poésie et de la Langue française (Namur) und der literarischen Organisation VONK & Zonen (Antwerpen), in Zusammenarbeit mit Passa Porta (Brüssel). Ziel ist es, eine Brücke zwischen den drei Sprachgemeinschaften Belgiens zu bauen.

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Die belgische Dichterin Els Moors (2009)

Bildnachweis: By Dries Willems [CC BY-NC-ND 2.0], via flickr

VSB Poëzieprijs 2018 für Joost Baars


Im niederländischen Sprachgebiet findet noch bis zum bis 31.01.2018 die alljährliche Poëzieweek statt. Traditionell wurde zur Eröffnung der mit 25.000 Euro dotierte VSB Poëzieprijs verliehen. In diesem Jahr geht der Preis an den Amsterdamer Dichter Joost Baars für seinen Gedichtband Binnenplaats (Van Oorschot).

Die anderen Nominierten waren Charlotte Van den Broeck mit Nachtroer (De Arbeiderspers), Marije Langelaar mit Vonkt (De Arbeiderspers), Tonnus Oosterhoff mit Ja Nee (De Bezige Bij) und Mieke van Zonneveld mit Leger (De Bezige Bij).

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Alle genannten Titel sind im Bestand des FID Benelux und können direkt vor Ort oder per Fernleihe entliehen werden.

Konferenz [Zürich, 31.01.-02.02.2018]: Global War, Global Connections, Global Moments


Vom 31.01. bis 02.02.2018 findet unter dem Titel Global War, Global Connections, Global Moments an der Universität Zürich eine internationale Konferenz zum Ersten Weltkrieg statt.

Im Programm finden sich zahlreiche Beiträge mit dezidiertem Benelux-Bezug:

  • Georgi Verbeeck (Maastrich University and University of Leuven): Remembering the First World War in Belgium. From National to Global Perspectives.
  • Maartje Abbenhuis (University of Auckland): Global war, global Switzerland. Neutrals at the heart of the First World War.
  • Michael Auwers (University of Antwerp): Away with Neutrality. The ‚Colonial‘ Coup of Belgian Diplomacy during the First World War.
  • Elisabeth Marie Piller (Norwegian University of Science and Technology): The Great War and the Power of Neutrality. The Commission for Relief in Belgium and the Global Public ‘Conscience’.

Anmeldungen werden noch bis zum 30.01.2018 unter der Mailadresse global.war.conference@gmail.com entgegen genommen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Konferenz.

Dissertation Laura Kopp: Das Urteil des Paris. Eine ikonologische Untersuchung des Paris-Mythos in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts


„Das Urteil des Paris. Eine ikonologische Untersuchung des Paris-Mythos in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts“ lautet der Titel der Dissertation, mit der Laura Kopp 2015 an der Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) promoviert wurde.

Zitat aus der Einführung (Seite 1): „Dass das Parisurteil zu den beliebtesten Themen in der Kunst des niederländischen gouden eeuw zählt, gehört zum gängigen Tenor und ist seit Sluijter zu einem Allgemeingut der Autoren avanciert. Die Auseinandersetzung mit der Sage fällt in einen Zeitraum, in welchem Wirtschaft und Künste blühen, und dessen Ende sich zu Beginn der 1670er Jahre anbahnt. Vor dem Hintergrund der über Jahrzehnte schwellenden Unruhen, die im Achtzigjährigen Krieg kumulieren, durchlebt das Bildsujet seine markantesten Phasen in der Rezeption. Kaum hat sich das Parisurteil als Bestandteil der Gattung Mythologie etabliert, kommt ihm ein bisher nie dagewesenes Interesse entgegen, bis es schließlich im letzten Drittel des Jahrhunderts stagniert und nur noch selten Bilder zu diesem Thema entstehen. Was ist in der Zwischenzeit passiert?“

Seit Kurzem steht die Dissertation Open Access auf dem Repositorium des KIT zur Verfügung.

Hier finden Sie den Link zum Volltext der Dissertation.

Peter Paul Rubens: „Das Urteil des Paris“, ca. 1632-1635, Ölmalerei auf Eichenholz, National Gallery (London)

Bildnachweis: Peter Paul Rubens [Public domain], via Wikimedia Commons

FID Benelux: Bericht aus der Digitalisierungswerkstatt


Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster verfügt über einen umfangreichen historisch gewachsenen Bestand an Publikationen mit Niederlande-, Belgien- und Luxemburg-Bezug aus der Zeit vom 14. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Werke digitalisieren wir sukzessive im Rahmen unseres Projektes Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux), um sie der Allgemeinheit online zur Verfügung zu stellen.

Die Retrodigitalisate der ULB Münster sind im Portal Kulturgut Digital verzeichnet und dort nach verschiedenen Kriterien durchsuchbar. Ein spezieller Benelux-Einstieg ermöglicht den direkten Zugriff auf die Spezialsammlung. Mittlerweile haben weit über tausend Benelux-Titel Eingang gefunden in das oben beschriebene Webangebot sowie in übergreifende Nachweisinstrumente wie etwa das zvdd-Portal (Zentrales Verzeichnis Digitaler Drucke) und ihre Zahl wächst stetig weiter.

Ein guter Zeitpunkt also, um Sie an dieser Stelle erneut auf unseren speziellen Digitalisierungsservice hinzuweisen. Neben der systematischen Digitalisierung des beneluxbezogenen Altbestandes der ULB gehören auch Auftragsdigitalisate sowie Beratung und Unterstützung beim Auffinden digitalisierter Materialien mit Benelux-Bezug zum Servicespektrum.

Mehr Informationen zum Digitalisierungsservice des FID Benelux erhalten Sie hier:
FID Benelux>Digitization

 

Historische Zeitschriftenbände warten auf die Digitalisierung …

… in der Digitalisierungswerkstatt der ULB Münster.

 

Bildnachweis: Ilona Riek/FID Benelux

Konferenz [Frankfurt am Main, 22.-24.02.2018]: Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik


Begleitend zur großen Ausstellung Rubens. Kraft der Verwandlung findet vom 22. bis 24. Februar 2018 in Frankfurt am Main die internationale Tagung Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik statt. Veranstalter sind das Städel Museum und die Abteilung Institut für Kunst und Materielle Kultur an der TU Dortmund.

Aus dem Ankündigungstext:

„Unter einem möglichst breiten thematischen und methodischen Zugang soll dabei das Verhältnis von Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik untersucht werden. Der Schwerpunkt liegt auf Kirchenausstattungen, Malerei und religiöser Bildpraxis, doch werden auch Beiträge mit historischen und theologischen Blickwinkeln vertreten sein.“

Anmeldungen (Tagungsgebühr) sind noch bis zum 12. Februar 2018 möglich. Nutzen Sie hierfür das vorgesehene Anmeldeformular.

Es finden zwei öffentliche Abendvorträge statt, die ohne Anmeldung (kostenlos) besucht werden können:

  • Do, 22.2., 19.00 Uhr: Ein Frage der Einstellung. Kunst und Katholizismus bei Rubens, Rembrandt und Vermeer
    Nils Büttner (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)
  • Fr, 23.2., 19.00 Uhr: Rembrandt und Rubens
    Volker Manuth (Radboud Universiteit Nijmegen)

Hier finden Sie mehr Informationen zur Konferenz.

Abraham Bloemaert: „Prediking van Johannes de Doper“, ca. 1610, Öl auf Leinwand, Rijksmuseum Amsterdam (Inv. Nr. SK-A-3746)

Bildnachweis: Abraham Bloemaert [Public domain], via Wikimedia Commons

Tagungsbericht: Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit


Auf H-Soz-u-Kult ist ein Tagungsbericht von Hannes Ziegler und Brendan Röder über die 12. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands erschienen, die vom 5. bis zum 7. Oktober 2017 an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stattgefunden hat. Das diesjährige Thema lautete: Das Meer: Maritime Welten in der Frühen Neuzeit.

Folgende Beiträge haben einen Benelux-Bezug:

  • Hielke van Nieuwenhuize (Greifswald): Meeting Point Amsterdam: How Sailors in Dutch Service Connected and Perceived the Seas
  • Eva Brugger (Basel): Projecting a New Colony? New Amsterdam as an Early Modern Staple Port
  • Claudia Swan (Evanston): Of Ships and Specimens: Dutch Exotica in the Making
  • David Lederer (Maynooth/Twickenham): Philanthropy and the Public Sphere in Britain and Holland
  • Susanne Friedrich (München): [D]ie Schiffe laufen dadurch große Risiken. Zur Karriere eines Konzepts von Nichtwissen in der niederländischen Ostindienkompanie
  • Matthias van Rossum (Leiden/Amsterdam): Amphibious Crossings ‒ Strategies of Mobility and Control, the VOC, and its Global Maritime Workforce in 18th-Century Batavia
  • Esther Helena Arens (Köln): The Place of Papua and Seram in the Dutch ‘Water Indiesʼ around 1700
  • Genie Yoo (Princeton): The Ambonese Rumphius and his Inter-Island Information Networks

Hier geht es zum Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult.

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