Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2017), 1


Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen aus dem Bereich Mittelalter beschäftigen:

Open-Access-Zeitschriften im Fach Geschichte: TSEG und Studium


Heute möchten wir Sie auf zwei Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte aufmerksam machen:

TSEG/ The Low Countries Journal of Social and Economic History (ehemals auch bekannt unter dem niederländischen Titel: Tijdschrift voor Sociale en Economische Geschiedenis) ist die wichtigste niederländisch-flämische Zeitschrift auf dem Gebiet der Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. TSEG wird vom Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (IISG/IISH) in Amsterdam und dem Nederlands Economisch Historisch Data Archief (NEHA) in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Utrecht herausgegeben. Während bisher schon die älteren Jahrgänge frei im Internet verfügbar waren, erscheint seit diesem Jahr die gesamte Zeitschrift einschließlich des aktuellen Jahrgangs Open Access.

Hier geht es zur Internetpräsenz von TSEG und hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Ebenfalls Open Access  und das bereits seit 2012  ist Studium: Tijdschrift voor Wetenschaps- en Universiteitsgeschiedenis | Revue d’Histoire des Sciences et des Universités, die offizielle Zeitschrift der belgisch-niederländischen Gesellschaft für Wissenschafts- und Universitätsgeschichte Gewina. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Huygens ING herausgegeben.

Hier geht es zur Startseite von Studium, hier zum Archiv der einzelnen Jahrgänge.

Mehr zu Open-Access-Zeitschriften für das Fach Geschichte lesen Sie in unserem Blog-Artikel: Zeitschrift „De Zeventiende Eeuw“ goes Open Access.

In diesem Kontext eine Mitteilung in eigener Sache:

Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies (FID Benelux) ist bestrebt, die richtungweisende niederländische Open-Access-Politik durch ein eigenes Dienstleistungsangebot für die Beneluxforschung in Deutschland zu ergänzen, um so einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck stellt der FID für Sie als Autor/in oder Herausgeber/in kostenfreie Open-Access-Publikationsdienste für E-Journals und E-Books zur Verfügung. Gegen einen relativ geringen Aufpreis ist zudem eine parallele Printveröffentlichung möglich. Für die Erst- oder Zweitveröffentlichung einzelner Artikel und Dokumente kann überdies das Repository Benelux-Doc genutzt werden.

Dieser Service ist zurzeit im Aufbau begriffen. Bitte melden Sie sich jederzeit gerne bei uns, wenn Sie hierzu nähere Informationen wünschen. Kontakt: fid.benelux@uni-muenster.de

Stefan Hertmans erhält E. du Perronprijs 2016


Der flämische Schriftsteller Stefan Hertmans erhält in diesem Jahr den E. du Perronprijs für seinen Roman De bekeerlinge (Amsterdam: De Bezige Bij, 2016) . Hertmans wird den von der Gemeinde Tilburg verliehenen Preis am 13.04.2017 im Brabants Kenniscentrum Kunst en Cultuur in Tilburg in Empfang nehmen. Vor der Preisüberreichung hält Arnon Grunberg die E. du Perronlezing mit dem Titel Het paradijs.

Mehr Informationen …

Stefan Hertmans

Bildnachweis: By Michiel Hendryckx (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vortrag [Berlin, 19.04.2017]: Ulrike Wuttke – Antichrist, Endkaiser und Jüngstes Gericht


Dr. Ulrike Wuttke (Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, FH Potsdam) hält am 19.04.2017 um 18:15 Uhr eine Lesung und ein Werkstattgespräch mit dem Titel „Antichrist, Endkaiser und Jüngstes Gericht“.

Aus dem Veranstaltungstext:

Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs stehen die Hauptprotagonisten apokalyptischer Prophezeiungen, wie der Weltkaiser der Endzeit, der Antichrist und die eschatologischen Völker, sowie eschatologische Themen wie Himmel, Hölle, Fegefeuer und das Jüngste Gericht im Oeuvre der Autoren Jan van Boendale, Lodewijk van Velthem und Jan van Leeuwen und im anonymen Boek van Sidrac. Diese Texte entstanden in Brabant, einer der wichtigsten, stark urbanisierten Regionen der mittelalterlichen Niederen Lande. Der eschatologische Kanon weist große Übereinstimmungen mit der deutschen Literatur des Mittelalters auf.“

Diese Veranstaltung zur mittelniederländischen Eschatologie findet im Schulungsraum im Lesesaal der Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße 33) statt. Treffpunkt ist i-Punkt in der Eingangshalle.

Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird gebeten.

Stellenangebote [Nijmegen, Deadline 18.04.2017]: „Twee docenten Politieke Geschiedenis“ und „Universitair docent Politieke Geschiedenis“


An der Faculteit der Letteren, afdeling Geschiedenis der Radboud Universiteit in Nijmegen sind zum 1. September 2017 drei Dozentenstellen für Politische Geschichte der (Frühen) Neuzeit zu vergeben.

Bewerbungen sind noch bis zum 18.04.2017 möglich.

Hier finden Sie die Ausschreibung „Twee docenten Politieke Geschiedenis (0,5 fte)“.

Hier finden Sie die Ausschreibung „Universitair docent Politieke Geschiedenis (0,8 fte)“.

Campus der Radboud Universiteit in Nijmegen

Bildnachweis: von Cinelab (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Call for Papers: From Colonial War to the War on Terror?


Gerne machen wir Sie auf den Call for Papers für die Tagung From Colonial War to the War on Terror? Perspectives on Government Struggles against Distant „Monsters“ in the 20th Century, die vom 07.12. bis 08.12.2017 im Centre Marc Bloch in Berlin stattfindet, aufmerksam.

Die Veranstalter freuen sich ausdrücklich über Beiträge aus Belgien und den Niederlanden sowie über Beiträge, die belgische bzw. niederländische Perspektiven berücksichtigen.

Abstracts in deutscher, englischer oder französischer Sprache können bis zum 31.05.2017 eingereicht werden.

Mehr Informationen bei H-Soz-Kult, 30.03.2017 und auf der entsprechenden CfP-Seite des deutsch-französischen Netzwerks Europa als Herausforderung / Saisir l’Europe.

 

Call for Papers [Deadline 01.06.2017]: Literature without Frontiers? [Gent, 09.-10.02.2018]


Am 9. und 10. Februar 2018 organisiert die Group for Early Modern Studies an der Universiteit Gent die Konferenz Literature without Frontiers?. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit den Perspektiven einer transnationalen Literaturgeschichte der Niederlande zwischen 1200 und 1800.

Aus dem CfP:

„This conference – Literature without Frontiers? – aims to bring together a number of telling examples that advocate a transnational perspective for the construction and writing of the literary history (histories?) of the Low Countries in the period 1200-1800. We invite scholars of the periods involved to address case studies (authors, texts, translations, mechanisms of textual production, motifs, tropes, genres) that on account of their ‘transnational’ character have fallen outside the scope of the current attempts of literary historiography.“

Beitragsvorschläge können noch bis zum 1. Juni 2017 eingereicht werden.

Die Kurzversion des CfP finden Sie hier.

Die detaillierte Version des CfP „Literature without Frontiers“ finden Sie hier als PDF-Datei.

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