Gouden Griffel für Koos Meinderts


Der Gouden Griffel, der Preis für das schönste ursprünglich niederländischsprachige Kinderbuch, geht in diesem Jahr an Koos Meinderts. Das prämierte Buch hat den Titel Naar het noorden und spielt zur Zeit des Hongerwinters 1944/1945. Meinderts erhielt den Preis im Rahmen der Eröffnung der 63. Kinderboekenweek.

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Rezension: Jensen – Vieren van Vrede


Lina Schröder hat im Rezensionsforum Literaturkritik.de folgenden Titel rezensiert:

Lotte Jensen: Vieren van vrede. Het ontstaan van de Nederlandse identiteit, 1648-1815. Nijmegen: Uitgeverij Vantilt, 2016.

Hier geht’s zur Rezension …

Deutsche Uraufführung [Münster, 30.09.2017]: Stefan Hertmans – Antigone in Molenbeek


Am 30. September findet in Münster die deutsche Uraufführung der „Antigone in Molenbeek“ statt. Vor der szenischen Lesung wird der belgische Autor Stefan Hertmans persönlich in sein neues Werk einführen.

Diese Veranstaltung wird präsentiert vom Kulturamt der Stadt Münster und dem Literaturverein Münster e.V.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Chirurgischen Klinik (UKM) an der Waldeyerstraße 1 in 48149 Münster (vor Ort ausgeschildert). Beginn ist um 18 Uhr.

Darüber hinaus wird Stefan Hertmans am 1. Oktober um 11 Uhr aus seinem Buch „Die Fremde“ vorlesen. Veranstaltungsort hierbei ist der Theatertreff in der Neubrückenstraße 63 in 48143 Münster.

Mehr Informationen, auch zum Kartenerwerb, finden Sie in diesem Link.

Stefan Hertmans

Bildnachweis: By Michiel Hendryckx (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Rezensionen mit Benelux-Bezug: sehepunkte Nr. 17 (2017), 9


In der neuen Ausgabe von sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften wurden drei Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug veröffentlicht:

Hans Schafranek rezensierte Tanja von Fransecky: Sie wollten mich umbringen, dazu mussten sie mich erst haben. Hilfe für verfolgte Juden in den deutsch besetzten Niederlanden 1940-1945. Berlin: Lukas Verlag. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/29795.html

Markus Wegewitz rezensierte Tobias Temming: Widerstand im deutschen und niederländischen Spielfilm. Geschichtsbilder und Erinnerungskultur (1943-1963). Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30303.html

Nadir Weber rezensierte Urte Weeber: Republiken als Blaupause. Venedig, die Niederlande und die Eidgenossenschaft im Reformdiskurs der Frühaufklärung. Berlin / Boston: De Gruyter Oldenbourg. 2016.
URL: http://www.sehepunkte.de/2017/09/30109.html

 

Constantijn Huygens-prijs 2017 für Hans Tentije


Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass der diesjährige Constantijn Huygens-prijs für das literarische Gesamtwerk an den niederländischen Dichter Hans Tentije geht. Der Literaturpreis ist mit 12.000 Euro dotiert.

Mehr Informationen auf Literatuurplein …

Neue Website: Flanders Literature


Der Vlaams Fonds voor de Letteren (VFL) präsentiert eine neue Website, deren Augenmerk darauf gerichtet ist, die flämische Literatur im Ausland zu promoten: Flanders Literature.

Zitat aus der Eigenbeschreibung:

„Flanders Literature opens a window on the dynamic and diverse literary landscape in the northern part of Belgium. It puts translators from Dutch in the spotlight and highlights the works of Flemish authors and illustrators abroad. Flanders Literature supports the publication of translations and literary tours abroad by means of grants, that can be applied for by foreign publishers and festival organisers.“

Die englischsprachige Webpräsenz, deren primäres Zielpublikum Verlage und Organisatoren von Literaturveranstaltungen sind,  kann u.a. nach (Sub-)Genre, Autor, Titel, übersetzten Ausgaben und Übersetzer/innen durchsucht werden. Darüber hinaus gibt es aktuelle Nachrichten sowie Informationen zu Fördermitteln.

 

Bildnachweis: © Flanders Literature

Mitschreiben an der „Wereldgeschiedenis van Nederland“


Das Huygens ING hat kürzlich folgenden Aufruf publiziert:

„Schrijf mee aan een Wereldgeschiedenis van Nederland! De afgelopen decennia realiseren historici zich steeds meer dat de Nederlandse geschiedenis nauw verbonden is met die van de wereld om ons heen. Niet alleen met aangrenzende streken, ook met gebieden verder weg. Door migratie, handel en kennisuitwisseling beïnvloedden mensen elkaar bovendien al veel eerder. Over grotere afstanden en intensiever dan we lang hebben gedacht. Uiteraard geldt dat ook omgekeerd, bepaalde nationale geschiedenissen zijn veel globaler dan wij lang hebben gedacht.“

Das Projekt Wereldgeschiedenis van Nederland orientiert sich am Beispiel der in diesem Jahr erschienenen Histoire mondiale de la France (siehe hierzu auch den entsprechenden Wikipedia-Eintrag). Es wurde der Öffentlichkeit erstmals am 25.08.2017 auf den Historicidagen in Utrecht vorgestellt.

Die Redaktion, die u.a. aus Lex Heerma van Voss, Marjolein ’t Hart, Karel Davids und Leo Lucassen besteht, lädt alle Interessierten ein, einen Beitrag zu diesem Werk einzureichen. Der Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 25.09.2017.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektwebsite.

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