Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2016), 3


Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen beschäftigen:

  • Jean-Louis Kupper: Notger de Liège (972–1008), Bruxelles: Académie royale de Belgique 2016, rezensiert von Christof Paulus.
  • Katharina Anna Groß: Visualisierte Gegenseitigkeit. Prekarien und Teilurkunden in Lotharingien im 10. und 11. Jahrhundert (Trier, Metz, Toul, Verdun, Lüttich), Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2014, rezensiert von Gerhard Lubich.
  • Bernard Bousmanne, Tania Van Hemelryck, Céline Van Hoorebeeck (Hrsg.): La Librairie des ducs de Bourgogne. Manuscrits conservés à la bibliothèque royale de Belgique (Textes historiques, Band 5), Turnhout: Brepols 2015, rezensiert von Gilbert Fournier.
  • Bernadette Hofinger, Harald Kufner, Christopher F. Laferl, Judith Moser-Kroiss, Nicola Tschugmell (Bearb.): Die Korrespondenz Ferdinands I. Familienkorrespondenz Bd. 5: 1535 und 1536 (Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Band 109), Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2015, rezensiert von Heinz Noflatscher. Diese Edition besteht vorwiegend aus der Familienkorrespondenz zwischen den Brüdern Ferdinand I. und Karl V., enthält aber auch 36 Schreiben an seine Schwester Maria von Ungarn, welche von 1531 bis 1555 Statthalterin der habsburgischen Niederlande war.
  • Andreas Rutz (Hrsg.): Krieg und Kriegserfahrung im Westen des Reiches 1568-1714 (= Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit; Bd. 20), Göttingen: V&R unipress 2015, rezensiert von Christian Mühling. In diesem Sammelband sind beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Der Herzog von Alba und die deutschen Städte im Westen des Reiches 1567-1673. Köln, Aachen und Trier im Vergleich“ (Magnus Ressel), „Generalstaatische Söldner und der Dreißigjährige Krieg“ (Michael Kaiser), „Kriegserfahrung und Krisenbewältigung in Luxemburger Selbstzeugnissen des späten 17. Jahrhunderts“ (Guy Thewes) und „Das Dutch miracle und sein publizistisches Umfeld. Zum Widerhall der niederländischen Kriege des langen 17. Jahrhunderts in deutschen und niederländischen Flugschriften der Zeit“ (Guillaume van Gemert).
  • Olivier Dard (Hrsg.): Références et thèmes des droites radicales au XXe siècle (Europe/Amériques) (Convergences, Band 83), Bern, Berlin, Bruxelles et al.: Peter Lang 2015, rezensiert von Uwe Backes. Hierin findet sich ein Beitrag von Christoph Brüll mit dem Titel „Léon Degrelle comme référence des droites radicales allemandes après 1945“.

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