Rezension: Insa Meinen & Ahlrich Meyer – Verfolgt von Land zu Land


Im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung von gestern wird das neue Buch von Insa Meinen und Ahlrich Meyer „Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa 1938–1944“ rezensiert. Die Studie, in deren Mittelpunkt Belgien steht, untersucht die Flucht von Juden quer durch Europa während des Nationalsozialismus anhand einer Vielzahl von Quellen. Die NZZ schreibt:

    „Die Quellen – polizeiliche Dossiers, amtliche Register, Deportationslisten und andere – sind durchgehend digitalisiert worden, also im Internet verfügbar. Die Studie ist damit ein vorbildliches Beispiel der «Digital Humanities». Doch Digitalisierungseuphorie liegt den Autoren fern. Beinahe unheimlich nämlich erscheint ihnen das mithilfe von Datenbanken und Datenaggregation generierte präzise Wissen über die Opfer.  […] Beängstigend dünkt die beiden der Gedanke, der deutschen Bürokratie von damals hätten die technisch-digitalen Mittel von heute zur Verfügung gestanden. – Es wären noch weniger Fluchten geglückt.“

Hier lesen Sie die gesamte Rezension: In den Tod gehetzt [NZZ, 12.3.2014]

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