Änderungen bei den KITLV-Datenbanken


Im Zuge der Übergabe des Bibliotheksbestandes des Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde (KITLV-KNAW) an die Universitätsbibliothek Leiden (siehe unser Bericht vom 01.08.2014) ergeben sich auch Änderungen bei den bisher vom KITLV angebotenen Datenbanken:

Der KITLV-Katalog wurde inzwischen aufgenommen in das Katalogsystem der UB Leiden: Wer dort auf Reiter “Leiden Collections” und anschließend auf den nach unten zeigenden Pfeil bei “All library locations” klickt, findet dort die Sammlungen des KITLV und der KITLV-Dependance in Jakarta.

Die Verfügbarkeit der ursprünglich ebenfalls vom KITLV angebotenen Bibliografie van de Nederlandse Caraïben ist zurzeit ungewiss. Momentan ist sie nicht im Netz erreichbar. Eine weitere Aktualisierung der Daten wird es voraussichtlich nicht geben. Die UB Leiden prüft jedoch, ob die Bibliographie ebenfalls in den Katalog der UB Leiden integriert werden kann.

Aufgrund der technischen Veränderungen kann die ViFa Benelux die beiden Datenbanken bis auf Weiteres leider nicht mehr in ihrer Metasuche anbieten. Das ViFa-Team untersucht momentan mögliche Lösungen zur Neuintegration der Datenbanken in die ViFa-Metasuche.

 

Niederländische Literatur – Wir stellen vor: die Rezensionsdatenbank LiteRom


Wer Rezensionen niederländischer Literatur benötigt, wird früher oder später auf die Rezensionsdatenbank LiteRom stoßen: LiteRom bietet Rezensionen und Interviews zur niederländischsprachigen Literatur im Volltext mit Recherchemöglichkeiten nach Schriftsteller, Titel, Rezensent oder dem Titel der Rezension.

Um Ihnen einen Eindruck vom Umfang der Datenbank zu verschaffen: Eine kurze Recherche zu den Grote Drie der niederländischen Nachkriegsliteratur fördert aktuell 914 Beiträge über das Werk Harry Mulischs, 1.199 Artikel über Willem Frederik Hermans sowie 1.108 Rezensionen und Interviews zum Werk von Gerard Reve zutage.

Da es sich bei LiteRom um eine kosten- bzw. lizenzpflichtige Datenbank handelt, ist das Angebot leider nicht frei im Netz verfügbar. Lediglich vier Universitätsbibliotheken in Deutschland haben nach unserem Kenntnisstand eine (Campus-)lizenz erworben und zwar die UB der FU Berlin, die USB Köln, die ULB Münster und das BIS Oldenburg.

Für alle Interessierten, die keinen Zugriff auf eine dieser Campuslizenzen haben, hat das SSG Benelux bereits vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek in München ein sogenanntes Pay-per-Use-Angebot eingerichtet, das es Ihnen ermöglicht, die Datenbank für einen Betrag von 5 Euro pro Zeitintervall von 24 Stunden zu nutzen. Einzelpersonen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich persönlich für den Pay-per-Use-Zugriff registrieren lassen.

Alle Pay-per-Use-Angebote sind in DBIS, dem in Deutschland gängigen Nachweissystem für wissenschaftliche Datenbanken, das von vielen Hochschulbibliotheken genutzt wird, nachgewiesen. Im Datenbankmodul der ViFa Benelux sind sie zusätzlich durch ein blaues Euro-Symbol gekennzeichnet.

Hier der direkte Link zum Pay-per-Use-Angebot von LiteRom. Bei Fragen und Problemen helfen wir selbstverständlich gerne weiter.

 

Pay per Use

literom2

 

Nachtrag 29.08.2014

Lesen Sie zu LiteRom auch den Beitrag von Liselotte Hammond, Christine Hermann und Susan Mahmody auf der Website der Internationale Vereniging voor Neerlandistiek: Cultuur en literatuur op ’t web: kroniek 6 – LiteRom  

 

Historisches Kartenmaterial: neue Digitalisate der ULB Münster


Die ULB Münster hat eine größere Anzahl historischer Karten mit Benelux-Bezug aus dem 17. bis 19. Jahrhundert digitalisiert, die jetzt kostenfrei im Internet zur Verfügung stehen.

Zu den Digitalisaten zählen z.B. folgende Karten:

 

Ausschnitt aus der „General Charte vom Königreich der Niederlande“. Nürnberg : Schneider & Weigel, 1819

 

historische Karten Zeeland

 

historische Karten Leiden

 

Historische Karten Ostindien

Bildnachweis: Digitale Sammlungen ULB Münster

 

 

ViFa Benelux-Blog: Problem bei der Anzeige des Archivs


Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass sich das Auswahlfeld für die chronologische Suche in unserem Archiv momentan quer über die gesamte Website zieht. Wir haben den WordPress-Support deswegen kontaktiert und hoffen auf baldige Abhilfe.

Eventuelle Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen!

Ihre Blog-Redaktion

 

vifa_kurz_rgb_halfNachtrag 27.05.2014:

Das Problem ist erfreulicherweise schon wieder behoben! :-)

Erinnerung: CfP für den Workshop “Geheimfavorit Belgien?” läuft noch bis 14.4.14


Der zweite Workshop des Arbeitskreis Historische Belgienforschung findet am 4./5.7.2014 statt (wir berichteten). Für die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Sondersammelgebiet Benelux an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln stattfinden wird, ist es noch ein paar Tage möglich, Vortragsvorschläge einzureichen. Die Deadline ist Montag, der 14.4.2014.

Alle notwendigen Informationen finden Sie hier.

ViFa Benelux wegen Wartungsarbeiten vom 21.03.-22.03.2014 offline


Die ViFa Benelux wird ab Freitag, 21.03.2014, 16:00 Uhr kurzzeitig außer Betrieb sein. Momentan ist davon auszugehen, dass die Betriebsunterbrechung bis Samstag, 22.03.2014, andauern wird. Ab dem späten Nachmittag des 21.03.2014 sind wir laut Plan wieder online.  Der Grund für diese Maßnahme sind erforderliche Wartungsarbeiten an der Stromversorgung im Gebäude der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die technischer Betreiber der ViFa ist.

Eventuelle Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen. Vielen Dank im Voraus für Ihr Verständnis!

vifa_kurz_rgb

Call for Papers [Deadline: 14.4.2014]: „Geheimfavorit Belgien?“ – 2. Workshop des Arbeitskreises Historische Belgienforschung


Am 4. und 5. Juli 2014 findet der 2. Workshop des vor zwei Jahren gegründeten Arbeitskreises Historische Belgienforschung statt. Die Konferenz, die in diesem Jahr in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln tagt, trägt den Titel “Geheimfavorit Belgien?” und wird in Kooperation mit der Virtuellen Fachbibliothek  Benelux realisiert. Das Team der ViFa freut sich auf eine spannende Tagung!

Den Call for Papers finden Sie auf H-Soz-u-Kult [6.2.2014].

%d Bloggern gefällt das: