ADNG/WDNG Workshop [Köln, 07.-08.11.2014]: Das Fremde, die Fremde, der Fremde – Repräsentation, Inszenierung, Praktiken


Der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG) organisiert seit 2010 jährlich einen Workshop, um laufende Forschungsprojekte vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Zeitlich liegt der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf dem 20. Jahrhundert. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Niederländisch und Englisch.

Beim diesjährigen Workshop, der am 07. und 08. November im Internationalen Kolleg Morphomata in Köln stattfindet, steht die Kategorie des Fremden im Mittelpunkt: Wie waren sich die Niederlande und Deutschland jeweils fremd? Inwiefern gab es eine gemeinsame Vorstellung vom Fremden?

Diese Fragestellung schließt u.a. an die deutsch-niederländische Forschung zur Besatzungszeit an und bietet gleichzeitig Raum für Themenfelder wie etwa Erinnerungskultur und Kanonbildung.

Für die Veranstaltung sind noch einige freie Plätze verfügbar.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier als PDF-Datei.

Neu im Web: Forschungsführer “Naoorlogs emigratiebeleid in Nederland 1945-1967″


In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierten viele Niederländer/innen nach Übersee. Zu diesem Thema hat das Huygens ING einen neuen Forschungsführer im Angebot:

Naoorlogs emigratiebeleid in Nederland 1945-1967

Der Forschungsführer widmet sich den Personen und Einrichtungen, die auf (inter)nationaler, regionaler und lokaler Ebene an der Auswanderungspolitik beteiligt waren.

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Niederländische Auswanderer im Rotterdamer Hafen, 1951

Niederländische Auswanderer im Rotterdamer Hafen, 1951

Bildnachweis: Nationaal Archief (Vertrek van emigranten naar Canada) via Wikimedia Commons

Prinsjesboekenprijs geht an Piet de Rooy


Der Preis für das beste Buch über die niederländische Politik, der Prinsjesboekenprijs, ging in diesem Jahr an Piet de Rooy für Ons stipje op de waereldkaart : de politieke cultuur van modern Nederland.

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Änderungen bei den KITLV-Datenbanken


Im Zuge der Übergabe des Bibliotheksbestandes des Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde (KITLV-KNAW) an die Universitätsbibliothek Leiden (siehe unser Bericht vom 01.08.2014) ergeben sich auch Änderungen bei den bisher vom KITLV angebotenen Datenbanken:

Der KITLV-Katalog wurde inzwischen aufgenommen in das Katalogsystem der UB Leiden: Wer dort auf Reiter “Leiden Collections” und anschließend auf den nach unten zeigenden Pfeil bei “All library locations” klickt, findet dort die Sammlungen des KITLV und der KITLV-Dependance in Jakarta.

Die Verfügbarkeit der ursprünglich ebenfalls vom KITLV angebotenen Bibliografie van de Nederlandse Caraïben ist zurzeit ungewiss. Momentan ist sie nicht im Netz erreichbar. Eine weitere Aktualisierung der Daten wird es voraussichtlich nicht geben. Die UB Leiden prüft jedoch, ob die Bibliographie ebenfalls in den Katalog der UB Leiden integriert werden kann.

Aufgrund der technischen Veränderungen kann die ViFa Benelux die beiden Datenbanken bis auf Weiteres leider nicht mehr in ihrer Metasuche anbieten. Das ViFa-Team untersucht momentan mögliche Lösungen zur Neuintegration der Datenbanken in die ViFa-Metasuche.

 

Podiumsdiskussion [Münster, 04.09.2014]: Krankenhauskommunikation in Deutschland und den Niederlanden


Was können Krankenhäuser diesseits und jenseits der Grenze in puncto Kommunikation und Management voneinander lernen?

Diese und andere Fragen diskutieren hochrangige Vertreter aus Politik und Praxis in Deutschland und den Niederlanden am 4. September 2014 um 18:00 Uhr im Zunftsaal des Hauses der Niederlande, Alter Steinweg 6-7, 48143 Münster. Um Anmeldung wird gebeten.

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Nachtrag 05.09.2014

Und hier ein Bericht von der Podiumsdiskussion.

 

KITLV: Indonesien- und Karibiksammlung jetzt an der Uni Leiden


Die umfangreiche Sammlung des Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde (KITLV-KNAW) zu Indonesien, Surinam und den Niederländischen Antillen wurde an die Universitaire Bibliotheken Leiden (UBL) übergeben.

Zusammen mit den bereits im Vorjahr übernommenen Beständen des Koninklijk Instituut voor de Tropen (KIT) verfügt die Universität Leiden nun über eine weltweit einmalige Sammlung zu Indonesien und der Karibikregion. Das KITLV wird seine Arbeit als Forschungsinstitut fortsetzen und eng mit der Universität Leiden zusammenarbeiten.

Lesen Sie hierzu die Presseerklärung der Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen (KNAW) sowie die Nutzungshinweise auf den Seiten der UBL.

Leiden187

Bildnachweis: Vysotsky (Wikimedia) [CC-BY-SA-3.0 oder Attribution], via Wikimedia Commons

Digital Humanities: CLARIAH erhält 12 Millionen Euro NWO-Förderung


CLARIAH: Common Lab Research Infrastructure for the Arts and Humanities wird von der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO) mit 12 Millionen Euro unterstützt. An CLARIAH sind das Huygens ING, das Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, das Meertens Instituut, Beeld en Geluid, DANS, die Universiteit van Nijmegen, die Universiteit Utrecht, die Vrije Universiteit und die Universiteit van Amsterdam beteiligt.

Aus der CLARIAH-Projektbeschreibung:

“Het primaire doel van CLARIAH is het ontwikkelen van een infrastructuur waarmee onderzoekers uit de geesteswetenschappen onderzoek kunnen doen. Geesteswetenschappelijke onderzoekers vindt men in de eerste plaats op universiteiten en (KNAW-)onderzoeksinstituten. Vandaar dat deze instellingen de ‘natuurlijke’ partners zijn in het CLARIAH-voorstel. Maar behalve voor deze tradionele instellingen voor geesteswetenschappelijk onderzoek, is het CLARIAH-project ook van essentieel belang voor de ‘gebruikers’ van het geesteswetenschappelijk onderzoek: erfgoedinstellingen en openbare instellingen zoals het parlement of universiteitsbibliotheken.

Tenslotte is ook het bedrijfsleven actief betrokken bij de CLARIAH-aanvraag vanwege de mogelijkheden tot het creëren van nieuwe producten en/of diensten die de innovatie van een nieuwe infrastructuur met zich meebrengt. Door vanaf het begin betrokken te zijn, zijn zij eerder op de hoogte van de nieuwste ontwikkelingen, standaarden, resources en tools.” (Quelle: www.clariah.nl)

Zur Presseerklärung der NWO und des niederländischen Bildungsministeriums (OCW) …

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