Ausstellung [Oranienbaum-Wörlitz, bis 30.09.2012]: Große Sommerausstellung Dutch Design – Huis van Oranje

Seit Ende April 2012 steht Schloss Oranienbaum in Oranienbaum-Wörlitz im Zeichen zeitgenössischer niederländischer Design- und Modeobjekte, die mit historischen Objekten aus dem Königlichen Hausarchiv in Den Haag kombiniert werden. Die große Sommerausstellung läuft noch bis zum 30.09.2012.

Schloss Oranienbaum wurde ab 1683 als Sommersitz für die aus dem Haus Oranien-Nassau stammende Prinzessin Henriette Catharina (1637-1708), Gemahlin des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627-1693), errichtet. Stadt, Schloss und Park sind ein in Deutschland seltenes Beispiel für eine weitgehend niederländisch geprägte Barockanlage.

Mehr Informationen zur Ausstellung Dutch Design – Huis van Oranje …

Schloss Oranienbaum in Oranienbaum-Wörlitz (Sachsen-Anhalt)

Bildnachweis: von Michael Sander [GFDL oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Schloss Oranienbaum bei Google Maps

Veranstaltungstipp [Oldenburg, 24.05.2012]: Maritimhistorischer Abend zum Thema “Gekaperte Briefe”

Am  24.05.2012 findet um 19:00 Uhr im Vortragssaal der Landesbibliothek Oldenburg ein maritimhistorischer Abend zum Thema „Gekaperte Briefe“ statt. Zitat aus der Veranstaltungsbeschreibung:

“In den vielen Seekriegen des 17. bis 18. Jahrhunderts zwischen den Niederlanden und England haben englische “Kaapvaarders” tausende niederländische Schiffe gekapert. Die Rechtmäßigkeit der Kaperungen musste vor einem englischen “Prize Court” bewiesen werden. Daher nahm man bei der Übernahme des Schiffes sofort alle Papiere mit, einschließlich der Post nach und aus allen Teilen der Welt, von der Schiffsbesatzung sowie der Schiffspassagiere.

Fast 40.000 niederländische Privatbriefe wurden von den Engländern erbeutet. Diese Briefe und ein Schatz an anderem Material (Schiffstagebücher, Frachtbriefe, Rechnungen usw.) befinden sich im englischen Nationalarchiv in Kew, London, und bilden eine vielversprechende Quellensammlung für die Geschichtsforschung auf vielerlei Gebieten. Persönliche Briefe von niederländischen Seeleuten und an niederländische Seeleute sind in den Niederlanden selbst nur vereinzelt erhalten geblieben. Jahrhundertelang bleiben die Dokumente unentdeckt, erst im Jahre 2005 hat eine erste globale Inventarisierung stattgefunden. Nachdem die Königliche Bibliothek in Den Haag das Projekt “Sailing Letters” begonnen hat, wurden eine große Anzahl dieser Briefe digitalisiert und eine Publikationsreihe aufgelegt, die Sailing Letters Journaals.

Dr. Els van Eijk van Heslinga, Fin. Direktorin der Koninklijke Bibliotheek Den Haag, wird das Projekt in einem 40-minütigen Vortrag vorstellen: Ein niederländischer Schatz in einem englischen Archiv.”

Mehr Informationen zur Veranstaltung …

Die  Viertageschlacht / Vierdaagse Zeeslag, Gemälde von Abraham Storck (gemeinfrei)

Die Viertageschlacht / Vierdaagse Zeeslag, Gemälde von Abraham Storck

Neue Dossiers der KB Den Haag

Die Königliche Bibliothek in Den Haag bietet drei neue Dossiers an: Pim Fortuyn (1948-2002), Marten Toonder (1912-2005) und Geschiedschrijving over de Meidagen van 1940.

Rezension: Colin, Nicole u.a (Hgg.) – Täter und Tabu. Grenzen der Toleranz in deutschen und niederländischen Geschichtsdebatten

Nicole Colin/  Matthias N. Lorenz/  Joachim Umlauf (Hgg.): Täter und Tabu. Grenzen der Toleranz in deutschen und niederländischen Geschichtsdebatten (= Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte. Neue Folge; Bd. 25), Essen: Klartext 2011, 176 S., ISBN 978-3-8375-0346-3, EUR 22,00.

Rezension von Ilse Raaijmakers in: sehepunkte 12 (2012), Nr. 4 [15.04.2012]

Zwei neue Dossiers der KB Den Haag

Die Königliche Bibliothek in Den Haag hat mit Louis Paul Boon (1912-1979) und 400 jaar betrekkingen met Turkije zwei neue Dossiers im Angebot.

Tagungsbericht: Königtum und Adel in Niederlothringen (10.-12. Jh.)

Bericht der Tagung Königtum und Adel in Niederlothringen (10.-12. Jh.), die vom  23.02.-24.02.2012 in Kleve-Rindern stattfand. Im Rahmen der Tagung gab es u.a. folgende Beiträge:

  • Bert Thissen: Pfalz und Fiskus Nijmegen
  • Kai van Vliet: Der Pfalzenkomplex von König und Bischof in Utrecht
  • Arnoud-Jan Bijsterveld: Memoria and Nobility Research in the Netherlands
  • Uwe Ludwig: Die Grafen von Hamaland und die Gründung des Stifts Elten
  • Jens Lieven: Fuerunt … duo nobiles, germani fratres – Methodisches zur Frühgeschichte der Grafen von Geldern
  • Paul Moors: Die Grafen von Geldern – Pluralistische Grundlagen der Landesherrschaft (11.-13. Jahrhundert)
  • Peter Schut: Holz und Erde – Frühe Burgen in Gelderland aus archäologischer Sicht
  • Stefan Frankewitz: Burgen der Grafen von Geldern im 12. und 13. Jahrhundert
  • Michel Groothedde: Die fürstliche Pfalz zu Zutphen

Mehr zur Tagung bei: H-Soz-u-Kult, 11.04.2012

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Zeitschrift “De Zeventiende Eeuw” goes Open Access

Die von der Werkgroep Zeventiende Eeuw herausgegebene kulturgeschichtliche Zeitschrift De Zeventiende Eeuw. Cultuur in de Nederlanden in interdisciplinair perspectief  erscheint ab Vol 27, No 2 (2011) sowohl als Print- als auch als Open-Access-Zeitschrift. Die Open Access-Ausgabe wird in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Utrecht (Igitur Publishing) erstellt.

Zitat aus der Selbstbeschreibung der Zeitschrift:

“De Zeventiende Eeuw is the peer-reviewed scholarly journal of the Werkgroep Zeventiende Eeuw (Study Group Seventeenth Century). De Zeventiende Eeuw publishes original articles on the cultural history of the seventeenth-century Northern and Southern Netherlands from an interdisciplinary perspective. Articles focus on Dutch and neo-Latin literature, art history, religion, and cultural history in the broadest sense of the word.”

Hier der Link zur Open-Access-Zeitschrift: De Zeventiende Eeuw

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Artikel:
BMGN – Low Countries Historical Review jetzt als Open-Access-Zeitschrift!

Wenn Sie Geschmack gefunden haben am Thema Open Access-Publizieren und im deutschsprachigen Raum ein ähnliches Projekt im Rahmen der Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung, Frisistik und/oder Afrikaanse Philologie planen, nehmen Sie gerne Kontakt mit dem ViFa Benelux-Team auf. Wir können Sie unter Umständen bei  diesem Vorhaben unterstützen.

Logo Open Access

Linktipp: IISG / IISH mit neuem Webauftritt

Das Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis / International Institute of Social History (IISG/IISH) in Amsterdam, eines der weltweit größten Dokumentations- und Forschungszentren für Sozial- und Wirtschaftgeschichte, hat seine Website grundlegend überarbeitet. Einfach mal reinklicken:

BMGN – Low Countries Historical Review jetzt als Open-Access-Zeitschrift!

BMGN – Low Countries Historical Review, seit 1877 eine der führenden Zeitschriften für die Geschichte der Niederlande und Belgiens, ist seit heute frei im Netz verfügbar. Die erste Open-Access-Ausgabe wurde in festlichem Rahmen während der KNHG -Konferenz De klas, de wetenschap en de wereld präsentiert. Das Thema der ersten Ausgabe lautet:  Low Countries Histories of Masculinity.
BMGN – Low Countries Historical Review wird von der Royal Netherlands Historical Society / Koninklijk Nederlands Historisch Genootschap (KNHG) in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Utrecht (Igitur publishing) herausgegeben.

Mehr Informationen / Zur Zeitschrift BMGM …

“Open-Access-Zeitschriften  dienen dem Interesse, die in ihnen publizierten Artikel möglichst weit zu  verbreiten, so dass möglichst viele Wissenschaftler/innen und andere  Interessierte darauf zugreifen können. Die entgeltfreie Bereitstellung  elektronisch publizierter Forschungsergebnisse macht wissenschaftliche  Informationen besser sichtbar und leichter zugänglich, mit der positiven  Konsequenz, dass diese häufiger zitiert werden. Hierdurch kann sich der  Impact-Faktor eines Journals und somit das Renommee der Zeitschrift erhöhen.” (Zitat Informationsplattform open-access.net)

Mehr zum Thema Open-Access-Zeitschriften  …

Logo Open Access

Nachtrag: Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Beitrag Zeitschrift “De Zeventiende Eeuw” goes Open Access vom 16.04.2012.

Call for Papers [Münster, 30.06.2012]: Through Words and Places – Travel and writing in Dutch and German-speaking regions of Europe between 1800 and 1950

Call for Papers für das interdisziplinäre Forschungskolloquium DURCH (W)ORTE: Reisen und Schreiben im niederländisch- und deutschsprachigen Raum zwischen 1800 und 1950 / THROUGH WORDS AND PLACES: Travel and writing in Dutch and German-speaking regions of Europe between 1800 and 1950, das vom  01.03.-01.03.2012 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster stattfinden wird.

Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch, Keynote-Sprecher/innen u.a.:  Prof. Dr. Tim Youngs  (Professor of English and Travel Studies/Nottingham: Centre for Travel Writing Studies); Dr. Alison E. Martin (Assistant Professor/Halle:  English, German and Dutch Travel writing, 18th and 19th centuries). Bitte senden Sie Ihre Abstracts (ca. 300 Wörter) bis zum 30.06.2012 an travel.writing[at]uni-muenster.de.

Mehr Informationen bei H-GERMANISTIK, Netzwerk für literaturwissenschaftlichen Wissenstransfer  …