Lesung [Darmstadt, 14.9.2014]: Margriet de Moor


Am Sonntag, den 14. September, liest Margriet de Moor um 11:30 Uhr im Rahmen des “10. Literarischen Herbstes” in der Stadtkirche Darmstadt aus ihren Romanen Der Virtuose und Mélodie d’Amour.

Karten vorbestellen kann man über diese Seite: Stadtkirche Darmstadt

Interessante Masterarbeit bei De Vlaamse ScriptiePrijs über “secondary baby talk”


Evelien Verstraeten (KU Leuven) untersucht in ihrer für den flämischen ScriptiePrijs eingereichten Masterarbeit in Kommunikationswissenschaft das Phänomen “secondary baby talk” (niederländisch “elderspeak”): den Gebrauch von kindlicher Sprache gegenüber Senioren. Als Grundlage dienen Tonaufnahmen aus flämischen Seniorenheimen. Über die Ergebnisse der Arbeit “Kom, we gaan een beetje slapen hé” wurde inzwischen mehrfach in der belgischen Presse berichtet.

Lesen Sie mehr auf der Seite des ScriptiePrijs: Waarom we onze senioren als kleuters toespreken

Niederländische Literatur – Wir stellen vor: die Rezensionsdatenbank LiteRom


Wer Rezensionen niederländischer Literatur benötigt, wird früher oder später auf die Rezensionsdatenbank LiteRom stoßen: LiteRom bietet Rezensionen und Interviews zur niederländischsprachigen Literatur im Volltext mit Recherchemöglichkeiten nach Schriftsteller, Titel, Rezensent oder dem Titel der Rezension.

Um Ihnen einen Eindruck vom Umfang der Datenbank zu verschaffen: Eine kurze Recherche zu den Grote Drie der niederländischen Nachkriegsliteratur fördert aktuell 914 Beiträge über das Werk Harry Mulischs, 1.199 Artikel über Willem Frederik Hermans sowie 1.108 Rezensionen und Interviews zum Werk von Gerard Reve zutage.

Da es sich bei LiteRom um eine kosten- bzw. lizenzpflichtige Datenbank handelt, ist das Angebot leider nicht frei im Netz verfügbar. Lediglich vier Universitätsbibliotheken in Deutschland haben nach unserem Kenntnisstand eine (Campus-)lizenz erworben und zwar die UB der FU Berlin, die USB Köln, die ULB Münster und das BIS Oldenburg.

Für alle Interessierten, die keinen Zugriff auf eine dieser Campuslizenzen haben, hat das SSG Benelux bereits vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek in München ein sogenanntes Pay-per-Use-Angebot eingerichtet, das es Ihnen ermöglicht, die Datenbank für einen Betrag von 5 Euro pro Zeitintervall von 24 Stunden zu nutzen. Einzelpersonen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich persönlich für den Pay-per-Use-Zugriff registrieren lassen.

Alle Pay-per-Use-Angebote sind in DBIS, dem in Deutschland gängigen Nachweissystem für wissenschaftliche Datenbanken, das von vielen Hochschulbibliotheken genutzt wird, nachgewiesen. Im Datenbankmodul der ViFa Benelux sind sie zusätzlich durch ein blaues Euro-Symbol gekennzeichnet.

Hier der direkte Link zum Pay-per-Use-Angebot von LiteRom. Bei Fragen und Problemen helfen wir selbstverständlich gerne weiter.

 

Pay per Use

literom2

 

Nachtrag 29.08.2014

Lesen Sie zu LiteRom auch den Beitrag von Liselotte Hammond, Christine Hermann und Susan Mahmody auf der Website der Internationale Vereniging voor Neerlandistiek: Cultuur en literatuur op ’t web: kroniek 6 – LiteRom  

 

Afrikaanse Philologie: Online-Artikel bei LitNet Akademies


Die in afrikaanser und englischer Sprache erscheinende südafrikanische Online-Zeitschrift LitNet bietet mit LitNet Akademies eine gesonderte Sparte für Beiträge aus der Welt der Wissenschaft.

In der Unterrubrik Geesteswetenskappe sind hier diverse frei zugängliche wissenschaftliche Artikel zur afrikaansen Sprach- und Literaturwissenschaft zu finden. Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl von Beiträgen der letzten Wochen und Monate:

 

 

Vortrag [Brügge, 16.9.2014]: Kerstin Schwede – Examining Belgian and German Schoolbooks on WWI


Am 16. September stellt die Braunschweiger Historikerin Kerstin Schwede im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Historikerdialog” in Brügge ein Projekt des Georg-Eckert-Institutes für Schulbuchforschung vor. Von der Webseite des Historikerdialoges:

    “History textbooks are located in-between historiography and collective memory: They are claiming to impart objective facts of the past, but at the same time have to construct a narrative that fits a people’s collective memory without compromising the officially recognised vision of the past. Kerstin Schwedes will analyse and compare selected passages from textbooks to dissect what is told, how it is told, and what is hidden. On this basis she will compare textbooks from Belgium and Germany from different time periods in respect to their presentation of World War I, to finally explore and contrast WWI narrations of other countries.”

Die Veranstaltung findet statt um 17 Uhr am College of Europe, Brügge. Kaat Wils von der KU Leuven wird den Vortrag von Kerstin Schwede im Anschluss kommentieren.

Mehr Informationen ….

Interview zum Ersten Weltkrieg in Belgien


“Der Übergang vom Frieden zum Krieg geht schnell” – in der Berliner Zeitung vom 4.8.2014 spricht die belgische Historikerin Sophie De Schaepdrijver über den Ersten Weltkrieg in Belgien.

Veröffentlicht in Geschichte. Leave a Comment »

Open Access: Historiographie de la littérature belge – une anthologie


Die folgende kürzlich erschienene Aufsatzsammlung zur belgischen Literaturgeschichte steht als accès ouvert bzw. Open Access-Ausgabe zur Verfügung:

Dozo, Björn-Olav & François Provenzano (Hrsg.): Historiographie de la littérature belge : Une anthologie. Lyon : ENS Éditions, 2014.

historiographie

%d Bloggern gefällt das: